Archiv für den Tag: 7. Februar 2011

Altenpflegeausbildung

Neue Regelungen zur Förderung der Altenpflegeausbildung

Der Bedarf an Pflegekräften ist hoch und die Berufsausichten sehr gut, aber es gibt zu wenig Fachkräfte in der Altenpflege. Deshalb wurde den letzten 2 Jahren die Altenpflegeausbildung für Umschüler über 3 Jahre gefördert. Diese Ausnahmeregelung ist nun zum 31.12.2010 ausgelaufen. Seit dem 1.1.2011 ist wieder die 2/3 Regelung in Kraft, das heißt, dass Umschüler einen Bildungsgutschein für die ersten zwei Jahre der Ausbildung erhalten können, die Finanzierung des 3. Jahr aber anderweitig sicherzustellen ist. Dies muss mit Beginn der Ausbildung geklärt sein und kann nicht über BAföG erfolgen.

Die Altenpflegeschüler schließen für die praktische Ausbildung einen Vertrag mit einem ambulanter Pflegedienst oder Altenheim ab. Hierin verpflichtet sich die Ausbildungsstätte dem Schüler im 3. Ausbildungsjahr ein Ausbildungsgehalt zu zahlen. Laut Altenpflegegesetz (August 2003) §17 Abs. 1 hat der Träger der praktischen Ausbildung dem Schüler/der Schülerin eine angemessene Ausbildungsvergütung zu zahlen. Für das Land Berlin wurden 80% der tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütung und die zusätzliche Bezahlung des Schulgeldes direkt an die Schule (bei Campus z.B. in Höhe von 120,- €) als „angemessen“ festgelegt. Damit ist die Bedingung für eine Umschulungsförderung, die Finanzierung des 3. Ausbildungsjahres sicherzustellen, erfüllt.

Bundesfreiwilligendienst

Bundesfreiwilligendienst soll den Zivildienst ablösen

Der Bund plant einen Bundesfreiwilligendienst (BFD), als Ersatz für den Zivildienst, der mit der  Aufhebung der Wehrpflicht wegfallen wird. Für diesen Dienst sollen nicht nur junge Menschen, sondern auch Männer/Frauen und Senioren gewonnen werden.

Der Bund finanziert den Bundesfreiwilligendienst mit 350 Millionen Euro im Jahr. Der BFD soll am 1. Juli. 2011 starten. Das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr bleiben als Alternativangebote weiterhin bestehen.

Neben den klassischen Einsatzgebieten wie der Betreuung älter und behinderter Menschen in Pflegeheimen oder der Mithilfe in Kinderheimen und Krankenhäusern, kann der Bundesfreiwilligendienst auch in Bereichen wie Sport, Integration und Kultur geleistet werden.

Das Bundesamt für Zivildienst ist zuständig für die Anerkennung der neuen Einsatzplätze. Einsatzstellen des Freiwilligen Sozialen oder des Freiwilligen Ökologischen Jahres können auf Antrag zusätzlich als Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt werden. Die Anerkennung der Einsatzstellen wird zunächst auf zwei Jahre befristet sein. Sie wird auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn die Voraussetzungen nach dem Gesetz zum Bundesfreiwilligendienst vorliegen.

Interessierte können sich direkt an die Stellenanbieter wenden, also etwa an Sozialverbände oder Krankenhäuser. Sie werden in ihrem Einsatz pädagogisch/psychologisch begleitet. Während des Bundesfreiwilligendiensts werden Seminare angeboten (mindestens 25 Tage).

Die Teilnehmer des BFD sollen sich mindestens 6 Monate verpflichten und können bis zu 2 Jahren dabeibleiben. Personen, die älter als 27 Jahre sind, sollen sich nach dem Willen des Gesetzgebers für eine Dauer des Bundesfreiwilligendienstes von mindestens einem Jahr und 20 Wochenstunden verpflichten.

Es wird eine monatliche Aufwandentschädigung von max. 324 Euro gezahlt. Die Freiwilligen sind sozialversichert, außerdem werden Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung von den Anbietern übernommen.

Zusätzliche Zertifikate

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Zusätzliche Zertifikate für die Umschulungen Bürokauffrau/-mann und Kauffrau/-mann für  Bürokommunikation!!!

Englisch: Sie erwerben zusätzlich zum IHK-Abschluss das TOEIC-Bridge-Sprachzertifikat! Der TOEIC-Bridge-Test ist eine aussagekräftige Bewertungsmethode, die international anerkannt ist.

Wirtschaft: Sie erwerben zusätzlich zum IHK-Abschluss den Europäischen Wirtschaftsführerschein EBC*L (European Business Competence* Licence)! Geprüft werden betriebwirtschaftliche Themen wie Unternehmensziele und Kennzahlen, Bilanzierung, Kostenrechnung, Kalkulation sowie Wirtschaftsrecht.

Vereinbaren Sie unter 030 / 37 59 21 62 einen Beratungstermin bei Ihrer Ansprechpartnerin Frau Stockmann!

Berufliches Gymnasium

Campus Berufsbildung e.V. betreibt das einzige private berufliche Gymnasium des Landes Berlin

Professor Dr. Eberhard Meumann, Pädagogischer Direktor des Campus Berufsbildung e.V. Berlin,  im Interview mit ausbildungsstelle.com

“… Entscheidend ist die Motivation unserer Bewerberinnen und Bewerber. Wo der feste Wille zum Lernen vorhanden ist, stellen sich auch die entsprechenden Ergebnisse ein. …” (Professor Dr. Meumann)

ausbildungsstelle.com: Was zeichnet die Ausbildung in Ihrem Unternehmen aus? Was macht Ihr Unternehmen besonders attraktiv für Berufsstarter?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Unser privates berufliches Gymnasium, das zu Beginn des Schuljahres 2010/11 eröffnet worden ist  und in drei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife führt, und unsere privaten staatlich anerkannten Berufsfachschulen für kaufmännische und technische Assistenten arbeiten nach einem im deutschen Schulwesen einmaligen modularen Konzept, das die Qualität und Effektivität der Bildungsprozesse signifikant erhöht. Unser Schulstandort im Herzen Berlins verfügt über modernste materiell-technische Ausstattung. Davon zeugen vor allem 180 fabrikneue Rechnersysteme, modernste Software und fabrikneues Mobiliar in allen Klassenräumen. Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schulen sind nicht nur pädagogisch und fachlich hervorragend ausgebildet, sondern hoch motiviert in der Zuwendung zu jedem einzelnen Schüler. Die jungen Menschen, die sich an unseren Schulen auf ihren Berufsabschluss und ihre Studierfähigkeit vorbereiten, fühlen sich wohl in dem modernen Ambiente, in der das Lernen fördernden Atmosphäre. Ganz besonders attraktiv an unseren privaten Schulen unter dem Dach des Campus Berufsbildung e.V. sind darüber hinaus die vielfältigen Zusatzangebote, zum Beispiel der Erwerb der Fachhochschulreife im Rahmen der regulären Berufsausbildung, die Einführung in die Anwendung von SAP als der führenden betriebswirtschaftlichen Software, der Erwerb international anerkannter Sprachzertifikate oder des Europäischen Computerführerscheins, vielfältige sportliche Turniere und kulturelle Aktivitäten. Kurzum: Wir praktizieren Bildung mit Herz und Verstand und eröffnen jungen Menschen Zukunftsperspektiven.
ausbildungsstelle.com: Bei Ihnen bewerben sich viele junge Menschen. Welche Kompetenzen, außer guten Noten, setzen Sie voraus?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Entscheidend ist die Motivation unserer Bewerberinnen und Bewerber. Wo der feste Wille zum Lernen vorhanden ist, stellen sich auch die entsprechenden Ergebnisse ein.
ausbildungsstelle.com: Worauf achten Sie bei der Bewerbung?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Natürlich spielen Schulabschlüsse eine wichtige Rolle, damit die Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme in unsere Schulen gegeben sind. Zeugnisnoten sind aber nicht alles. Wie bereits ausgeführt, ist der Wille, das Wissen zu erweitern, Fähigkeiten zu vervollkommnen,  entscheidend für den Erfolg.
ausbildungsstelle.com: Wie läuft das Auswahlverfahren bei Ihnen im Hause ab?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Die Schulleiterin, Frau Diplomlehrerin Sylvia Wollentin, und ich führen die Aufnahmegespräche. Wir nehmen uns  Zeit für jede Bewerberin und für jeden Bewerber und informieren über Ziele, Inhalte und Abläufe und Prüfungsanforderungen des Bildungsganges. Vor allem: Jede eingehende Bewerbung wird unverzüglich beantwortet, zeitnah erhalten die Bewerber eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
ausbildungsstelle.com: Wie viele Bewerbungen sichten Sie etwa jährlich im Rahmen Ihrer Bewerberauswahl?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Jährlich werden zwischen 600 und 700 Bewerbungen gesichtet. Diese Zahlen beziehen sich insgesamt auf unsere Einrichtungen, das Gymnasium und die beiden Berufsfachschulen.
ausbildungsstelle.com: Was sollten die Bewerber auf jeden Fall beachten?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Besonders wichtig ist es, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber über den zweiphasigen Bildungsgang (Einführungs- und Qualifikationsphase) und die damit verbundenen hohen  Leistungsanforderungen  auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife im Klaren sind beziehungsweise sich mit den Berufsbildern der kaufmännischen Assistenten in den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Fremdsprachen und Informationsverarbeitung sowie der technischen Assistenten in der Fachrichtung Elektronik/Datentechnik vertraut gemacht haben. ausbildungsstelle.com: Welche Fehler werden häufig gemacht? Wo stellen Sie Defizite bei Ihren Bewerbern fest?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Die meisten Bewerbungen sind inhaltlich und auch von der äußeren Form ansprechend. Einige Defizite gibt es im normgerechten Gebrauch der deutschen Schriftsprache.
ausbildungsstelle.com: Wie sieht für Sie der perfekte Azubi aus?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Von einem “perfekten Azubi” würde ich nicht sprechen. Wer will von sich schon behaupten, “perfekt” zu sein? Entscheidend ist, ich wiederhole mich bewusst, die Motivation.
ausbildungsstelle.com: Wie meinen Sie, können sich Schulabgänger optimal auf das entscheidende Bewerbungsgespräch vorbereiten?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Sie sollten sich gründlich mit ihren beruflichen Zielen auseinandersetzen und – bezogen auf uns – im Internet unter www.campus-bb.de oder www.campus-berlin.de recherchieren.
ausbildungsstelle.com: Warum nutzen Sie Onlineplattformen wie ausbildungsstelle.com für Ihre Bewerbersuche?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Die Antwort ist ganz einfach: Weil junge Menschen im Internet zu Hause sind.
ausbildungsstelle.com: Was geben Sie den Schulabgängern ganz persönlich mit auf den Weg?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Liebe Schulabgänger: Bewerben Sie sich bei uns. An unseren Schulen am Standort Friedrichstraße 231 finden Sie beste Bedingungen, um ihre Ziele zu verwirklichen. Ihre künftigen Lehrer verstehen sich als Ihre Partner. Hunderte unserer bisherigen Absolventen haben ihren Platz in der Wirtschaft gefunden und bestätigen uns seit vielen Jahren, dass sie sich bei uns das erforderliche Rüstzeug für ihren erfolgreichen Berufsweg erarbeitet haben. Das ist es letztendlich, was zählt!
ausbildungsstelle.com: Vielen Dank, Herr Professor Dr. Meumann, für das sehr interessante Interview!

Verabschiedung unseres Kurses „Betreuungsassistenten“

Wir freuen uns! Unser vierter Kurs „Betreuungsassistenten“ aus dem Jahr 2010 hat erfolgreich abgeschlossen. 4 Monate vollgepackt mit spannenden Unterrichtsthemen und praktischen Erfahrungen gingen am 31.01.2011 zu Ende.

Wir hoffen, dass es allen unseren Teilnehmern gefallen hat und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg im Beruflichen und Privaten alles Gute.

Danke für die schöne Zeit. Ihr Campus-Team