Schlagwort-Archive: Rassismus

Courage zeigen! Wie geht das? / Aktionstag bei Campus Berufsbildung e.V. am 03.09.2014

logo_sor_580Unter dem Motto »Courage zeigen!« fand unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) statt.
Am Vormittag beschäftigten wir uns in unterschiedlichen Workshops mit den Auszubildenden mit Fragen wie diesen: Wie kann ich Courage zeigen, ohne mich selbst zu gefährden? Wie kann ich subtile Situationen wahrnehmen, die eskalieren können? Wie kann ich im Alltag auf rassistische Äußerungen reagieren? Das Workshop-Angebot war sehr vielfältig.

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Campus zeigt Courage! – Schule ohne Rassismus

Text: Hani, Anna und Marie der AP14b
Fotos: Schüler_innen der Erzieherklasse E1

Unser Schulfest, das am 04. September 2013 stattfand, wurde mit Vielfalt und viel Mühe von den Schüler_innen der Altenpflege, der Sozialassistenz und der Fachschule für Sozialpädagogik gestaltet.
Gemeinsam wollten wir als Schüler_innen und Dozent_innen ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.
Es wurden verschiedene Aktivitäten angeboten.

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Rassismus in unserer Sprache

Die Schulband studiert u.a. ihr Campus-Lied "no hate, no racism - show your courage" ein.

Die Schulband studiert u.a. ihr Campus-Lied „no hate, no racism – show your courage“ ein.

Von Rüdiger Loeffelmeier

Es gibt dankenswerterweise nur noch wenige Menschen in Deutschland, die die Begriffe „Negerkuss“ oder „Mohrenkopf“ für eine bestimmte Süßigkeit verwenden. Oft sind diese Leute naiv, seltener offen rassistisch.

Während dieser Begriff also beinahe ausgestorben ist, halten sich andere latent oder offen rassistische Wörter hartnäckig in unserem Wortschatz. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Begriff „Zigeuner“, der eine lange Geschichte hat, der aber nie, wie immer gerne behauptet, wertneutral verwendet wurde. Immer verband sich nämlich mit der Bezeichnung „Zigeuner“ die Zuschreibung von negativen, sprich kriminellen oder für die „Normalgesellschaft“ gefährlichen Eigenschaften. Selbst in romantisch-verklärenden Volksliedern („Lustig ist das Zigeunerleben“) tauchen Stereotype auf, die eine Menschengruppe als nicht steuerzahlende, wildernde, sich nur dem Genuss hingebende Bande charakterisieren. Nicht erst im Nationalsozialismus führte diese Kriminalisierung zu Verfolgung und Mord, und auch heute kommt es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen auf Menschen, die in den Denkstrukturen des „Normalbürgers“ als „Zigeuner“ gelten.

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