Schlagwort-Archive: campus berufsbildung

SOR-Aktionstag bei Campus Berufsbildung e.V.

schule-ohne-rassismusUnter dem Motto »Gerechtigkeit und Chancengleichheit weltweit« fand  am 21.09.2016 unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) statt.

Von um 9 bis 12 setzten sich unsere Schüler*innen in zahlreichen Workshops unter anderem mit Themen wie diesen auseinander:

  • Was kann man tun, damit Lebensmittel für alle reichen können?
  • Wie kann man selbst aktiv für einen fairen Handel werden?
  • Wie kann man Rap als Ausdrucksform nutzen, um sich für Chancengleichheit weltweit einzusetzen?
  • Ist die AfD wirklich eine Alternative?
  • Welches sind meine kulturellen Wurzeln und was ist das Typische und was Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen?
  • Wie lässt sich Graffiti und Street Art als Ausdrucksform für Chancengleichheit und Gerechtigkeit benutzen?

Diese und viele weitere spannende Fragen wurden betreut durch Experten aus verschiedensten Bereichen aktiv von unseren Schüler*innen diskutiert und Ergebnisse aus diesen Diskussionen in verschiedenste Ausdrucksformen übertragen – z.B. in Rap-Texte, in Graffiti-Transparente, in ein mit Resten von Wahlplakaten gedecktes „House-of-Rights“. Das Angebot war so vielfältig und zugleich interessant, dass einige Auszubildende zutiefst bedauerten, nicht an mehreren Workshops gleichzeitig teilnehmen zu können.moderation-sor-tag

Um 12 Uhr begann das Hofprogramm, welches von zwei beredten und charismatischen Auszubildenden moderiert…

reden-sor-tag

 

 

… und durch flammende Reden zum Thema „Gerechtigkeit und Chancengleichheit“ angeheizt wurde.

rap-workshop-sor-tag

 

 

Als schließlich Auszubildende ihre in kürzester Zeit geschriebenen Rap-Texte zum Besten gaben, brach das Publikum in Jubelstürme aus.

graffiti-workshop-sor-tag

 

Und auch der Graffiti-Workshop präsentierte seine atemberaubenden Ergebnisse, …schulchor-sor-tag

 

 

 

 

… bevor der Schulchor schließlich mit einem rundum gelungenen Auftritt das Programm würdig abrundete.

 

buffet-sor-tag

 

Nach dem Hofprogramm erwartete alle ein von den Auszubildenden selbst vorbereitetes multikulturelles Essen, das geradezu ein Hochgenuss für den Gaumen war. Auch hierfür gebührt ihnen außerordentlicher Dank.

Mit gefüllten Mägen ging es dann an das Wiederherrichten der für die Workshops umgestalteten Räumlichkeiten. Dabei packten so viele fleißige Hände mit an, dass die Arbeit in null Komma nichts erledigt war.

Alles in allem war es ein Tag, der neben der angenehmen Geselligkeit auch viele Denkanstöße gab,

Unsere angehende Erzieherin hat Heimweh!

Liebe Blogleserinnen und Leser!

unsere angehende Erzieherin Juliane Werner hat Heimweh! Erfahren Sie mehr von ihrem Praktikums- und Lebensalltag in Plymouth.

Schon wieder Sonntag von Juliane Werner

Noch 8 Wochen und 7 Wochenenden.

Die Zeit vergeht verdammt schnell.                                                                                     Langsam wachsen mir meine Gastfamilie und auch die Kinder in meiner Einrichtung, das Team, ans Herz. Erste Abschiedsgedanken schwirren in meinem Kopf herum. Dennoch wächst aber auch meine Vorfreude auf das Zuhause, meine Familie und Freunde!

Mein Praktikum hier in Plymouth gibt mir Zeit, über meine Gewohnheiten nachzudenken.Ich bin jemand, der jeden Tag nach der Schule nach Hause kommt, etwas isst und sich danach bis in die späten Abendstunden zu Freunden gesellt.Hier komme ich nach der Arbeit nach Hause, warte auf mein Dinner und gehe dann bald schlafen. Am Wochenende treffe ich meistens meine Kollegen aus Deutschland. Viel Zeit zum Nachdenken, aber auch viel Zeit, um mich einsam zu fühlen.

Weiterlesen

Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern von ihrem Praktikum in Großbritannien

Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern von ihrem Praktikum in Großbritannien

Liebe Blogleserinnen und Leser!

Unsere Schüler Juliane Werner und Nico Stähr schildern mehr von ihrem Praktikums- und Lebensalltag in Plymouth. Erfahren Sie mehr über unsere Praktikanten in Plymouth.

Haben Sie schon ein Praktikum im Ausland gemacht und möchten ihre Erfahrungen mit anderen austauschen? Dann machen Sie mit und erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar.

Mein Alltag in Plymouth von Juliane Werner (10.03.2013)

Morgens um 06.30Uhr klingelt der Wecker, AUFSTEHEN!! Die Dusche wartet…
Nach dem Styling gehe ich dann in die Küche. „Good morning, Love“, sagt meine halbwache Gast-Mutti jeden Morgen. Damit gibt sie mir ein gutes Gefühl.
Während ich meinen Kaffee trinke und dabei eine Zigarette genieße, toastet mein Toast. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Bus. „Good bye, my Love!“, bekomme ich noch hinterher gerufen. Der Tag kann also beginnen. 🙂

Weiterlesen

Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern mehr von ihrem Praktikums-Aufenthalt in Großbritannien

Praktikum in Plymouth

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unserer Fachschule für Sozialpädagogik

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unserer Fachschule für Sozialpädagogik sind gut in Plymouth angekommen. Das Praktikum dauert insgesamt 5 Monate im Rahmen des Leonardo da Vinci-Programms und wird von der EU zu 100% finanziert. Erfahren Sie mehr von unseren Auszubildenden Juliane Werner, 23, und Nico Star, 23. Sie erzählen von ihrem Aufenthalt in Plymouth:

Austausch-Log von Juliane Werner
Zwei Wochen PLYMOUTH liegen nun hinter uns

Am 01.02.2013 war um 21.30Uhr Abflug in Berlin Schönefeld. Gelandet sind wir dann in Bristol für einen Zwischenstopp. Dort warteten wir bis um 04.50Uhr auf den Bus, der uns dann zum Bahnhof fuhr, um weiter mit dem Zug nach Plymouth zu fahren. Im Zug haben wir uns breit gemacht und schlossen die Augen, endlich.
Als ich die Augen öffnete, fuhr der Zug direkt am Meer entlang. Am Horizont ging die Sonne hinter ein paar wenigen lila Wolken auf. Dieses Gefühl war unbeschreiblich…
Wir warteten in Plymouth am Bahnhof ganz brav in einem Café darauf, dass wir abgeholt wurden.
Dann ging alles ganz schnell. Ein Mann im Anzug von Tellus stand vor uns und begrüßte uns freundlich. Er sprach noch viel mehr, doch ich habe leider nichts weiter verstanden, bis der Name meiner Studienkollegin und mein Name aufgerufen wurden. Er steckte uns in ein Taxi, das uns zu unserer Gastfamilie fuhr. Wir wurden schon erwartet und sehr herzlich empfangen. Unsere Gastmutti zeigte uns unsere Zimmer und nun saß ich da auf meinem Bett. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Es war alles mega aufregend.

Weiterlesen