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Graffiti ist bei Campus angesagt

Der interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Auch dieses Jahr stellen die Auszubildenden von Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz wieder einen interkulturellen Kalender zusammen.

Jeder neu beginnende Kurs wählt einen internationalen Gedenk­ bzw. Aktionstag aus, mit dem er sich kritisch auseinandersetzt, und gestaltet das Ergebnis in Form eines Graffitis. Auf diese Weise entstehen die Kalenderblätter für 2018.

Die Klasse Soz 31 der #Sozialassistentenausbildung wählte den 27. Januar, der im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus  erklärt wurde. Das Bild stellt die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau dar, die am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee erfolgte. Mit dem Graffiti soll  allen Menschen gedacht werden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Intellektuelle, Künstler*innen und Widerstandaktivist*innen u.a. Der Slogan ‚Zusammenhalt macht frei‘ ist eine Anspielung auf den zynischen Spruch ‚Arbeit macht frei‘, der über dem Eingangstor in Auschwitz prangte und soll eine positive Botschaft im Zusammenhang mit der Befreiung vermitteln.
Die angehenden #Erzieher*innen der E22 wählten den 6. Februar als Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Und die Klasse E23 gestaltete ein Graffiti zum Weltglückstag [Internationaler Tag des Glücks], der am 20. März zelebriert wird.
Die Klasse HEP5/E25, eine gemischte Klasse von angehenden #Erzieher*innen und #Heilerziehungspfleger*innen, konnte sich nicht für einen einzelnen Tag entscheiden. Sie wählten einerseits den Weltgesundheitstag, der am 7. April begangen wird und an die Gründung der World Health Organisation (WHO) erinnert, und andererseits den Gedenktag an Burak Bektaş, ein Berliner Jugendlicher, der offensichtlich aus rassistischen Gründen am 5. April 2012 in Neukölln ermordet wurde.

Wir freuen uns, einige Bilder dieser ersten Graffitis mit Euch zu teilen. Hiermit setzen wir ein Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von kultureller oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder sexueller Orientierung.

Wir danken den Betreibern des Natur-Park Schöneberger Südgelände, dass wir die Graffitis bisher dort sprayen durften!

 

Burak Bektaş Gedenktag

Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

SOR-Aktionstag bei Campus Berufsbildung e.V.

schule-ohne-rassismusUnter dem Motto »Gerechtigkeit und Chancengleichheit weltweit« fand  am 21.09.2016 unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) statt.

Von um 9 bis 12 setzten sich unsere Schüler*innen in zahlreichen Workshops unter anderem mit Themen wie diesen auseinander:

  • Was kann man tun, damit Lebensmittel für alle reichen können?
  • Wie kann man selbst aktiv für einen fairen Handel werden?
  • Wie kann man Rap als Ausdrucksform nutzen, um sich für Chancengleichheit weltweit einzusetzen?
  • Ist die AfD wirklich eine Alternative?
  • Welches sind meine kulturellen Wurzeln und was ist das Typische und was Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen?
  • Wie lässt sich Graffiti und Street Art als Ausdrucksform für Chancengleichheit und Gerechtigkeit benutzen?

Diese und viele weitere spannende Fragen wurden betreut durch Experten aus verschiedensten Bereichen aktiv von unseren Schüler*innen diskutiert und Ergebnisse aus diesen Diskussionen in verschiedenste Ausdrucksformen übertragen – z.B. in Rap-Texte, in Graffiti-Transparente, in ein mit Resten von Wahlplakaten gedecktes „House-of-Rights“. Das Angebot war so vielfältig und zugleich interessant, dass einige Auszubildende zutiefst bedauerten, nicht an mehreren Workshops gleichzeitig teilnehmen zu können.moderation-sor-tag

Um 12 Uhr begann das Hofprogramm, welches von zwei beredten und charismatischen Auszubildenden moderiert…

reden-sor-tag

 

 

… und durch flammende Reden zum Thema „Gerechtigkeit und Chancengleichheit“ angeheizt wurde.

rap-workshop-sor-tag

 

 

Als schließlich Auszubildende ihre in kürzester Zeit geschriebenen Rap-Texte zum Besten gaben, brach das Publikum in Jubelstürme aus.

graffiti-workshop-sor-tag

 

Und auch der Graffiti-Workshop präsentierte seine atemberaubenden Ergebnisse, …schulchor-sor-tag

 

 

 

 

… bevor der Schulchor schließlich mit einem rundum gelungenen Auftritt das Programm würdig abrundete.

 

buffet-sor-tag

 

Nach dem Hofprogramm erwartete alle ein von den Auszubildenden selbst vorbereitetes multikulturelles Essen, das geradezu ein Hochgenuss für den Gaumen war. Auch hierfür gebührt ihnen außerordentlicher Dank.

Mit gefüllten Mägen ging es dann an das Wiederherrichten der für die Workshops umgestalteten Räumlichkeiten. Dabei packten so viele fleißige Hände mit an, dass die Arbeit in null Komma nichts erledigt war.

Alles in allem war es ein Tag, der neben der angenehmen Geselligkeit auch viele Denkanstöße gab,

Meine Zeit bei Campus

Jetzt sitze ich hier und es schießt mir durch den Kopf: „Das war es. Du hast es geschafft!“
2 Jahre Campus Berufsbildung e.V. mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen.

Der modulare Unterrichtsaufbau war interessant und man konnte sich so in die jeweiligen Themenwelten sehr gut einarbeiten und das Gelernte im nächsten Modul wieder mit einfließen lassen und perfekt umsetzen. Die Lehrer waren zu jeder Zeit sehr kompetent und standen einem mit Rat und Tat zur Seite. Mit den Fachkräften in den einzelnen Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch hatten wir alle sehr viel Spaß. Die lockere Art machte es einem leicht, sich in das ungewohnte Umfeld aus neuen Mitschülern, Lehrern und unterschiedlichen Modulen zurechtzufinden. Neben dem Erfolg eines sehr guten Abschlusses, lernte ich auch viele Menschen kennen, die mein Leben auf positive Weise bereichert haben.

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Besuch des alten St. Matthäus-Friedhofes

Von Andrea Gehl

Die Soz 11 besuchte im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Begleitung von Sterbenden“ den St. Matthäus Friedhof in der Großgörschenstraße in Schöneberg.

Der Friedhof wurde1856 im südlichen Tiergartenviertel gegründet.  Er gehört zu den bedeutendsten historischen Friedhöfen in Berlin.  Die kunsthistorischen Grabanlagen und die vielen Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, laden zu einem Besuch ein.
60 Gräber von Persönlichkeiten sind als Ehrengrabstätten des Landes Berlin ausgewiesen. Dazu gehören u.a. Jacob und Wilhelm Grimm, Minna Cauer, Adolf Diesterweg, Rudolf Virchow.

Die ehemalige St.Matthäus-Gemeinde war eine sehr wohlhabende Gemeinde und bevorzugt wohnten hier Bankiers, Fabrikanten, Wissenschaftler, Beamte, Künstler und Politiker.

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