Projekt für den guten Zweck der KBM A10

Projekt für den guten Zweck? – Genau das haben unsere Auszubildenden erneut organisiert!

Die Klasse A10 der Kaufleute für Büromanagement hat im 1.Ausbildungshalbjahr im Rahmen des Unterrichts einen Projekttag unter dem Motto „Was kann jeder Einzelne tun?“ durchgeführt.

Themen des Projekts waren u.a.:

  • Mikroplastik im Meer
  • Ökologisch reisen
  • Wasserverbrauch bei der Fleischproduktion
  • Mülltrennung / Recycling
  • Erstellung, Nutzung und Verschwendung von Papier
  • Umweltschutz

Projekt für den guten Zweck KBM A10 Projekt für den guten Zweck KBM A10

Alle Ausbildungs- und Umschulungsklassen sowie Mitarbeiter am Standort Charlottenburg wurden durch Vorführungen und Ausstellungen über die Wichtigkeit vom nachhaltigem Verhalten informiert. Jeder Einzelne von uns kann etwas für unsere Umwelt tun und das hat uns die KBM A10 anschaulich verdeutlicht.

Auch gab es ein sehr leckeres Buffet mit selbstgemachten Waffeln, Kuchen und Kekse. Insgesamt konnten über 83€ an das Tierheim Berlin gespendet werden.

Das Campus Team bedankt sich für das Engagement der KBM A10!

Projekt für den guten Zweck KBM A10Projekt für den guten Zweck KBM A10

 

Der Weg zum „Ende der Welt“ im Norden Sibiriens

„Was wollt Ihr denn da?“
„Seid Ihr verrückt?“
„Ist das nicht gefährlich?“

Genau solche Fragen hörten Frau Ladenkova und Frau Schulz öfters. Aber wer ein Abenteuer will, lässt sich davon nicht abbringen!

Das Abenteuer beginnt schon in Berlin

Flug buchen (easy!), Hinfahrt in eine abgeschiedene Gegend organisieren (mit vorhandenen Russischkenntnissen – in Ordnung!), Visum beantragen (auch in Ordnung!) und passende Kleidung beschaffen (oh oh…).
Der Weg zum „Ende der Welt“ im Norden SibiriensWas zieht man bloß bei bis zu minus -35 Grad Celsius an?

Zum Glück hat man Freunde, die gerne in den Winterurlaub fahren und einen was leihen können. Ein bisschen Shopping ist ja auch nicht schlimm 😉

Sie sind für alles gewappnet und es kann losgehen!

 

Der Weg zum nördlichen Polarkreis ist anstrengend und lang:

  • Flug von Berlin nach Moskau
  • eine lange Nacht am Flughafen in Moskau
  • nächster Flug nach Salekhard

Klingt doch nicht so schlimm…

Der abenteuerliche Teil kommt jetzt:  

Mit einer Jeep Karawane geht es vom Flughafen losWas für große Autos! Müde, aber voller Spannung freuen sie sich auf die 5-stündige Fahrt in den Ort Salemal.

Die Fahrt führte über den zugefrorenen Fluss Obj. Es ist doch etwas wärmer als normalerweise um diese Zeit des Jahres. Ist doch toll – Muss man sich nicht ganz so dick einpacken!

Leider heißt es auch, dass die Flüsse antauen. Der Jeep der beiden bleibt stecken! Sie sind mitten in Sibirien bei Minusgraden und keinen Städten weit und breit.

„Was ist, wenn wir hier nicht mehr rauskommen? Wenn wir erfrieren? Verhungern? Wenn die Bären oder Wölfe kommen?„

Weiterlesen

Campus im Norden Sibiriens

Die Jamal-Halbinseln befinden sich weit über dem nördlichen Polarkreis im Norden Sibiriens –  ein abgeschiedener Ort mitten im Permafrost. Es herrschen Temperaturen bis zu minus 70 Grad Celsius. Das ist die Heimat der Nenzen, die als nomadische Rentierhirten noch immer durch die Tundra ziehen.

Campus in Sibirien

Unsere Mitarbeiterinnen Frau Ladenkova und Frau Schulz vom Campus Charlottenburg sind abenteuerlustige Frauen. Sie entdecken gemeinsam die Welt – und diesmal sogar das Ende der Welt, denn genau das bedeutet Jamal in der Sprache der Einheimischen.

Lesen Sie in unserem Blog, wie die beiden von Berlin nach Sibirien kamen, die Autofahrt auf einem zugefrorenen Fluss überstanden und die traditionelle Lebensweise des Volkes der Nenzen kennenlernten!

Der zugefrorene Fluss Campus Berlin

 

Die Heilerziehungspflege in Berlin: ein steiniger Weg

Die Heilerziehungspflege ist ein Zukunftsberuf. Menschen mit kognitiven oder körperlichen Einschränkungen in ihrem täglichen Leben zu begleiten, macht Inklusion und Teilhabe möglich und damit das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungender Vereinten Nationen ist seit mehr als zehn Jahren in Kraft. Seitdem wird fleißig geschraubt und gedreht, um Inklusionen in allen Lebensbereichen nachhaltig umzusetzen. Dafür wird gut ausgebildetes Fachpersonal benötigt. Doch diesbezüglich scheint man in Berlin anderer Meinung zu sein. Denn wer hier die Fachkraft für die Arbeit mit Behinderten werden will, wird nicht – wie anzunehmen wäre gefördert, sondern muss die Zähne zusammenbeißen. Viele Interessenten schrecken schon in der Bewerbungsphase zurück.

Ausbildung Heilerziehungspflege – ein Beruf mit Zukunft wird lebendig begraben

Da ist zum einen das Problem der Finanzierung. Auszubildende der Heilerziehungspflege sind weiterhin zur Zahlung von Schulgeld verpflichtet, während dies bei den Pflegeberufen und seit kurzem auch bei der Ausbildung Sozialpädagogik (Erzieher*in)abgeschafft wurde. Die berufsbegleitende Ausbildung zur Heilerziehungspflege dauert außerdem vier Jahre und ist damit ein Jahr länger als die zum/zur Erzieher*in. Als Erzieher*in kann man später auch im Bereich der Heilerziehungspflege arbeiten. Sie werden als Fachkräfte in der Behindertenhilfe anerkannt, obwohl sich Ausbildungsinhalte, die darauf vorbereiten, auf ein Minimum beschränken. Umgekehrt dürfen aber Heilerziehungspfleger*innen trotz einer umfangreichen pädagogischen Grundausbildung nicht in Kitas arbeiten. Und auch eine weitere Hürde macht die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger weniger attraktiv: Es ist in der Heilerziehungspflege laut der Ausbildungsprüfungsverordnung nicht möglich, das Kolloquium zur Facharbeit direkt zu wiederholen. Man müsste im Fall eines nicht bestandenen Kolloquiumsnoch ein halbes Jahr wiederholen, um seine Facharbeit nachzuschreiben und drei schriftliche Prüfungen erneut abzulegen. In der Praxis bedeutet das eine Verlängerung um ein Jahr, da die Ausbildung nicht halbjährlich angeboten wird. Angehende Erzieher*innen können ihren zweiten Versuch direkt starten. Interessenten der Heilerziehungspflege entscheiden sich also eher für die Erzieherausbildung.

Auch im Rahmen der generalistischen Pflege, welche 2020 in Kraft tritt, wird der Heilerziehungspflege kaum Beachtung geschenkt. Zusätzlich machen die neuen 2+2-Modelle Sorgen. Diese ermöglichen, dass man über die Ausbildung zum Sozialassistenten beziehungsweise Sozialpädagogen innerhalb von vier Jahren Erzieher*in werden kann. Das soll radikal vereinfachen, Erzieher*in ohne Abitur zu werden: bislang eine große Hürde auf dem Weg zu dieser Ausbildung. Die Modelle ermöglichen außerdem in der Sozialpädagogik, einen Bachelor zu machen. Dann hätte man zwei Abschlüsse in vier Jahren, während man bei der Heilerziehungspflegeausbildung nur einen Abschluss in der gleichen Zeit absolvieren würde.  Somit wäre es noch weniger attraktiv,die anspruchsvolle Ausbildung zum/r Heilerziehungspfleger*inzu absolvieren.

Heilerziehungspflegende wollen Zukunft mitgestalten

Ist das fair? Torsten Fähnrich, Koordinator für die Heilerziehungspflege bei Campus Berufsbildung e.V.,schüttelt resigniert den Kopf. Die politisch forcierten Hindernisse seien frustrierend, eine Erhöhung der Attraktivität dieses Berufs ist nicht abzusehen. Fähnrich ist seit 1996 in diesem Berufsfeld tätig. Zunächst in Form des Zivildienstes entdeckte er diese Arbeit schließlich für sich, man erfahre viel Dankbarkeit. Die Einsatzmöglichkeiten nach dieser Ausbildung sind sehr vielfältig. Es ist möglich in Wohneinrichtungen, betreuten Wohngemeinschaften, Beschäftigungs- und Fördereinrichtungen, in der Reisebegleitung oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Viele entscheiden sich nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst für die Berufsausbildung. Einige möchten sich auch aus dem Beruf heraus weiter qualifizieren. Aber als Koordinator für diesen Ausbildungsgang muss Fähnrich oft tatenlos zuschauen, wie Interessierte sich trotz ihrer Motivation wieder gegen den Beruf entscheiden. Die Ausbildung birgt zu viele Hürden. Noch entstehen aktuell kontinuierlich Klassen, wenn auch mit geringer Schülerzahl. Es ist allerdings fraglich, ob es dabei bleiben wird, denn bald wird man in der Erzieherausbildung nicht nur vom Schulgeld befreit, sondern auch bezahlt. Das könnte für die Ausbildung der Heilerziehungspflege den Todesstoß bedeuten.

Was der Senat damit erreichen will ist eindeutig: dem akuten Notstand in den Kitas entgegenwirken. Aber muss das wirklich auf Kosten eines anderen Bildungsganges geschehen? Denn die Heilerziehungspflege ist ein lebendiger Beruf mit guten Jobperspektiven und vielen motivierten Bewerber*innen. Das Ansehen des Berufs würde angesichts der Inklusionsziele perspektivisch steigen. Es wäre weitaus klüger, diese Berufsausbildung zu fördern, anstatt interessierte und fähige Bewerber*innen zu verprellen. Fähnrich schlägt zum Beispiel vor, in einem weiteren 2+2-Modell, analog zur Sozialpädagogik einen Bachelor-Abschlussin Sonderpädagogik zu ermöglichen. Dann hätten ausgebildete Heilerziehungspfleger*innen an Schulen mit Inklusionsklassen attraktive Einsatzmöglichkeiten. Angesichts der Überforderung auf Seiten der Lehrer*innen wäre das sicher gern gesehen. Doch das erste Ziel der Politik scheint zu sein, den Mangel an Kitaplätzen zu beheben, ohne dabei Verluste auf anderen Ebenen zu berücksichtigen. Da den Ausbildungsbetrieben bewusst ist, dass ausgebildete Erzieher*innen auch als Fachkraft der Behindertenhilfe arbeiten dürfen, sehen auch diese keinen Handlungsbedarf – und das, obwohl es Erzieher*innen an einer elementaren Grundausbildung im medizinischen und pflegerischen Bereich mangelt. Spätestens an dieser Stelle müsste auch den Betrieben die Problematik klar werden.

Fähnrich beschreibt seinen Beruf als eine Arbeit, bei der kein Tag dem anderen gleiche. Eine Tätigkeit voller Herausforderungen, bei der man auf allen Ebenen, von der Medizin bis zur Pädagogik, Wissen abrufen und danach handeln sowie sich mit vielen, unterschiedlichen Krankheitsbildern, pädagogischen Ansätzen und Maßnahmen auseinandersetzen müsse. Der Beruf habe sich in den letzten 30 Jahren massiv gewandelt, die Bedingungen in den Einrichtungen haben sich grundlegend geändert. Top ausgebildete Heilerziehungs-pfleger*innen, sollten gefragter sein denn je. Blieben die Bedingungen in Berlin allerdings so wie aktuell, konstatiert Fähnrich, dann überlebe die Ausbildung nicht mehr das Jahr 2020.

Jamil Hammoud erzählt was er bei Campus besonders toll fand und wo er heute arbeitet

Jamil Hammoud wollte sich weiterbilden und interessierte sich außerdem für kaufmännische Berufe – perfekte Voraussetzungen für eine Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten bei Campus. Dieser Abschluss macht nun den Weg zu seinem Ziel frei, Automobilverkäufer zu werden. Er befindet sich derzeit in dieser Berufsausbildung. Daran macht ihm am meisten der Umgang mit den Kunden Freude – und dass er seine Leidenschaft für Autos zum Beruf machen kann. Bei Campus hat ihm am Besten gefallen, dass der Stundenplan in wöchentliche Module eingeteilt wurde. Denn mit diesem System konnte man sich immer voll und ganz auf ein Thema konzentrieren. Am Ende der Woche wurde der Themenblock mit einer Klausur abgeschlossen. Besonders nützlich für seine derzeitige Tätigkeit, ist für ihn das bei Campus unterrichtete Business English, welches ihm beim Erstellen von Fahrzeugangeboten für Kunden aus dem Ausland hilft. Auch der Unterricht im Umgang mit Excel und die Fächer, welche rechtliche Grundlagen rund um das Erstellen von Verträgen behandelt haben, sind für seine derzeitigen Alltag im Beruf wichtig. Damit hat die Ausbildung bei Campus eine elementare Grundlage für seine berufliche Expertise geschaffen. Besonders die Lehrer*innen, welche mit Freude und Lebensenergie an den Unterricht herangehen, haben Jamil im Laufe seiner Ausbildung bei Campus motiviert. Eine tolle Erfahrung war außerdem der Herbstball, eine Veranstaltung mit schönen Momenten. Außerdem haben die Lehrer*innen Frau Schilli, Frau Hirt, Herr Bergemann und viele weitere seine Ausbildungszeit zu einer besonderen Zeit gemacht – sowie sein leider im Jahr 2014 verstorbener Klassenkamerad Ayman, ohne den die Zeit bei Campus nur halb so schön gewesen wäre.

Campus ist im Bonusprogramm

Campus Südkreuz bekommt eine Lernwerkstatt

Der Standort Südkreuz konnte eine Aufnahme in das Bonusprogramm mit dem Konzept einer Lernwerkstatt erreichen. Anhand dieser Unterrichtsform, werden die Schüler*innen die Möglichkeit haben Strategien für ein lebenslanges Lernen zu entwickeln. Außerdem soll in der Werkstatt der Umgang mit digitalen Medien gefördert werden. Das Angebot kann von Schüler*innen und Lehrer*innen genutzt werden! Die Lehrer*innen aus jedem Bildungsgang (Erzieher, Heilerziehungspflege, Altenpflege, Sozialassistenz) erarbeiten ein Konzept. Dafür kooperieren sie auch mit Mitarbeiter*innen aus dem Verein Die Lernwerkstatt . Die Campus Mitarbeiter werden Fortbildungen besuchen und sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Um eine genaue Vorstellung aus der Praxis zu bekommen, haben die  Lehrenden die Möglichkeit, an Schulen zu hospitieren, welche bereits eine Lernwerkstatt haben. Anfang 2020 soll alles startklar sein. Es werden Arbeitsmaterialien inklusive der Handlungsanweisungen für die eigenständige Umsetzung bereitstehen. Dann kann intensivem Forschen in der Campus-Werkstatt nichts mehr im Wege stehen.

Anja Frank, erzählt von ihrer Liebe zur Sprache und ist begeistert von der Flexibilität am Arbeitsmarkt

Ich heiße Anja Frank und absolvierte von 2008 bis 2010 bei Campus Berufsbildung e.V. Standort Friedrichstraße eine Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin – Fachrichtung Fremdsprachen. Aufgrund meiner Liebe zu Fremdsprachen habe ich mich für diesen Ausbildungszweig entschieden. Es war die richtige Entscheidung, da man mit dieser Berufsbezeichnung in vielen Branchen arbeiten kann.

Heute noch denke ich gerne an die Ausbildungszeit zurück. Der Unterricht wurde interessant gestaltet und war sehr praxisnah. Die Lehrkräfte bei Campus waren sehr kompetent in dem jeweiligen Unterrichtsfach und daran interessiert, dass die Auszubildenden sehr gut auf das Berufsleben vorbereitet werden. Sie unterstützten die Schülerinnen und Schüler nach allen Kräften und Möglichkeiten.

Ich arbeite im Reisebüro Reisekontor Löhl am U-Bahnhof Strausberger Platz. Mir macht meine Arbeit viel Spaß. Mich freut es, wenn ich den Menschen einen schönen Urlaub vermitteln und meine bei Campus erworbenen Spanischkenntnisse anwenden kann. Auch die erlernten Computerkenntnisse erleichtern mir die Arbeit mit dem Computer. In den wirtschaftlichen Fächern sowie Rechnungswesen erwarb ich wichtige Grundlagen, die mir nicht nur im Berufsleben weiterhelfen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich nicht bereue, mich für diese Ausbildung entschieden zu haben und würde diese Ausbildungsstelle weiterempfehlen.“

 

Auslandspraktikum in Irland – Steffis Folgebericht

Willkommen zu meinem dritten und vierten Blog-Eintrag über mein Auslandspraktikum in Irland

Viel gibt es über die dritte Woche nicht zu berichten. Ich habe mich sehr gut in Cork eingelebt. Jeden Tag entdeckt man neue interessante Ecken. So habe ich zum Beispiel einen tollen kleinen Laden mit diversen frischen und getrockneten Kräutern gefunden.

Zudem gibt es in einer der kleinen Nebenstraßen ein wunderschönes, unscheinbares, mexikanisches Restaurant. Von innen ist es liebevoll eingerichtet. Das Essen dort ist fantastisch, es schmeckt ausgezeichnet, jedoch ist es, wie alle anderen Restaurants ebenfalls, recht teuer.

In meinem Praktikum hat sich eine gewisse Routine gebildet. Der Tagesablauf ist im Großen und Ganzen stets der gleiche. Unterrichtsfächer wie Chor, Drama, Irish Dancing und Hockey machen am meisten Spaß, da die Kinder ihren Interessen nachkommen können.

Mein Lieblingstag ist allerdings der Freitag. Nicht weil er der letzte der Woche ist und danach das Wochenende folgt, sondern da Freitag der Kunstunterricht stattfindet. In Irland gibt es keinen vorgeschriebenen Rahmenlehrplan für Kunst, welchen man abarbeiten muss. Somit gibt es ein breites Spektrum an Möglichkeiten für dessen Gestaltung. Ich darf den Kunstunterricht nach Belieben nutzen, um Angebote oder Projekte zu entwickeln und habe die Freiheit, auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen. Die freudigen Gesichter zu sehen, wenn sie am Unterricht partizipieren können ist wundervoll.

Am Montag der Woche vier haben wir zwei neue Praktikantinnen bekommen. Ein spanisches und ein italienisches Mädchen. Es ist schön, nicht mehr die einzige Praktikantin zu sein und ich verstehe mich sehr gut mit den beiden.

Am Freitag halfen mir die beiden, gemeinsam mit der Kunstlehrerin, meine Klasse zu beaufsichtigen. Wir haben nun begonnen, an einem großen Halloween-Projekt zu arbeiten. Dazu habe ich die Klasse in mehrere Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte von ihnen arbeitet nun im Klassenraum der vierten und die andere Hälfte im Klassenraum der fünften Klasse.

Der Kunstunterricht macht sehr viel Spaß und auch die Kinder sind hoch motiviert dabei. Der schönste Moment war, als eines der Mädchen mich angrinste und sagte: „Das ist der erste Tag, an dem ich nicht ins Wochenende möchte.“ Ich bin schon sehr auf die Ergebnisse gespannt.

Am Wochenende habe ich größtenteils an Schulsachen gearbeitet. Am Abend waren wir jedoch in einem für uns neuen Pub. Er nennt sich „Oystern Tavern“. Ich habe mich sofort in diesen Pub verliebt. Er ist auf der einen Seite der teuerste, den ich bisher kennengelernt habe, aber andererseits sind das Ambiente und die Atmosphäre dort einfach atemberaubend. Es erinnert ein wenig an die 20-er Jahre, ist sehr stilvoll eingerichtet und sehr gemütlich.

 

Bis bald  Steffi aus Irland

 

Auslandspraktikum in Irland- Zweite Woche

Willkommen zu meinem zweiten Blog-Eintrag.

Die zweite Woche ist bereits um und ich habe mich gut eingelebt. Cork ist eine wundervolle Stadt. Sie ist zwar nicht sehr groß und besteht im Wesentlichen nur aus zwei Hauptstraßen, aber man findet hier alles, was man zum Leben benötigt.

Von unserem Haus erreicht man das Zentrum in ca. 20 Minuten zu Fuß.

Während meiner Freizeit unternehme ich viel mit meinen Mitbewohnern, welche mittlerweile zu guten Freunden geworden sind. Bereits an meinem ersten Tag hier luden sie mich ein, sie nach Youghal zum Strand zu begleiten. Dieser liegt eine Stunde mit dem Bus entfernt von Cork. Das Wochenende darauf blieben wir in Cork und spielten Bowling bzw. Pool-Billiard. In den Abendstunden trifft man sich oft mit anderen Leuten in einem Pub und genießt die Live-Musik. Am Samstag sind wir nach Dublin gefahren und haben dort einen tollen Tag zusammen verbracht.

Irland ist eine wundervolle Insel mit einer atemberaubenden Landschaft. Ihre Bewohner stehen ihr ebenfalls in Nichts nach. Ein jeder hier ist super freundlich und hat stets ein Lächeln im Gesicht. Es macht großen Spaß hier zu leben und zu arbeiten.

Das Team meiner Einrichtung hat mich sehr gut aufgenommen und unterstützt mich wo es nur kann.

Mit der Sprache kommt man gut zurecht und es ist nie ein Problem nachzufragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es auch eine Herausforderung ist, da man sich mehr auf Gespräche konzentrieren muss und nicht alles im Vorbeigehen aufschnappt wie Zuhause.

Bisher ist es eine tolle Erfahrung und ich bin sehr froh hergekommen zu sein.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Steffi aus Irland

 

Auslandspraktikum in Irland – die angehende Erzieherin Steffi berichtet

Steffi aus der Erzieherklasse E 20 absolviert ihr drittes Praktikum in Irland.

Hier kommt ihr erster Bericht:

Willkommen zu meinem ersten Blog-Eintrag. In den kommenden Wochen berichte ich euch ein wenig über mein Auslandspraktikum in Irland.

Ich denke, der Anfang ist immer etwas schwierig.  Der Flug war leider etwas beschwerlich aufgrund von Verzögerungen am Flughafen. Nach ca. 12 Stunden bin ich jedoch endlich gut in Irland-Cork angekommen.

In Irland gibt es zwei Möglichkeiten der Unterkunft: Zum Einen in einer Gastfamlilie und zum Anderen in einem Studentenhaus. Ich wohne in einem Studentenhaus und habe fünf weitere Mitbewohner. Zwei von ihnen kommen aus Italien, zwei aus Deutschland und eine aus Spanien. Selbst, wenn nur deutschsprachige Mitbewohner zusammen sitzen, wird meist englisch gesprochen.

Mein Arbeitsplatz ist ca. 30 Minuten zu Fuß von zuhause entfernt. Ich arbeite an einer „junior school“, welche ausschließlich für Mädchen zugänglich ist.

In den nächsten Wochen berichte ich euch über die Stadt und ihre Freizeitmöglichkeiten, das Haus, die Arbiet und was sonst noch so passiet.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Steffi aus Irland