Archiv der Kategorie: Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage

Unser Graffitikalender ist da!

Der Interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Unser Interkulturelle #Kalender für 2018 ist da und wurde pünktlich mit einem Gruß zum Internationalen Tag für #Toleranz (16. November) an alle unsere Kooperationspartner*innen verschickt. Dieses Jahr wurde er mit #Graffitimotiven gestaltet. Jeder neu beginnende Kurs wählte monatlich einen internationalen Gedenk-­ bzw. Aktionstag aus und gestaltete dazu ein Statement in Form eines #Graffitis. Diese Graffitis wurden abfotografiert und sind nun im Kalender abgebildet.

Interkultureller Kalender Campus Berlin

Zum Ende des Jahres sind viele neue Beiträge dazu gekommen.

Die Klasse HEP 6 der Fachschule für #Heilerziehungspflege wählte den Gedenktag Weiterlesen

SOR-Aktionstag am 20.09.2017 – Eindrücke

 

Unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) stand ganz im Zeichen der anstehenden Bundestagswahl. So war das Motto dementsprechend »Einmischen-mitmischen-Gesellschaft gestalten“. Es war ein bunter Tag, der viel Gelegenheit zum Nachdenken bot. Hier ein kurzer Überblick über den Tag:

D a s   W a h l l o k a l (von 08.30-15 Uhr)

Wer nicht wählen geht, darf nicht motzen!

 Vier Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl konnte bereits in unserer Schule gewählt werden. Dazu hatten sich im Vorfeld die Sozialassistent*innen der Soz 32 intensiv mit dem Thema „Demokratie und Wahlen“ auseinandergesetzt. Es gab ein Wahllokal mit Wahlkabinen. Und es gab Listen aller wahlberechtigten Schüler*innen und Lehrer*innen. Das Ergebnis dieser schulinternen Wahl weichte eindrucksvoll vom Ergebnis der echten Bundestagswahl ab:  Weiterlesen

SOR-Aktionstag 20. September 2017

2017 ist nicht nur das Jahr der sinnflutartigen Regenfälle, sondern 2017 ist auch ein Wahljahr. Der Bundestag wird gewählt und damit indirekt auch der oder die Bundeskanzler*in. Vier Tage vor dieser wichtigen Wahl findet unser jährlicher SOR-Aktionstag statt. Wie könnte da das Motto anders lauten als „Einmischen-mitmischen-Gesellschaft gestalten“. Schon das ganze Schuljahr steht unter diesem Motto.

Als Schule halten wir es tatsächlich für unsere Pflicht, unseren Schüler*innen grundlegendes politisches (Fakten-)Wissen zu ermöglichen. In diesem Zuge haben wir in den letzten Wochen alle wichtigen demokratischen Parteien in unsere Schule eingeladen, damit diese ihre politischen Programme darlegen und in einen Dialog mit unseren Schüler*innen treten. Denn wir glauben, dass nur informierte Bürger*innen tatsächlich im Sinne einer Demokratie mitwirken können, um eine Gesellschaft aktiv zu gestalten.

Am 20.09.2017 werden wir wie jedes Jahr im Rahmen des SOR-Aktionstages zahlreiche spannende Workshops Weiterlesen

Graffiti im eigenen Haus!

Campus Berlin in Kooperation mit AROUNDTOWN Commercial Properties

2017 stellen Auszubildende von Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz einen #interkulturellen Kalender mit #Graffitimotiven zusammen. Der interkulturelle Kalender ist schon seit fünf Jahren Tradition bei uns. Jeder neu beginnende Kurs wählt einen internationalen Gedenk­ bzw. Aktionstag aus und gestaltet ein Statement dazu in Form eines #Graffitis, das abfotografiert und im Kalender 2018 abgebildet wird.

Die Graffitis wurden Anfang des Jahres im Natur-Park Schöneberger Südgelände gesprüht.

Nun dürfen wir seit Ende Mai im eigenen Haus sprayen! Dank einer Kooperation mit der Firma AROUNDTOWN Commercial Properties, die das Immobilienobjekt an der Alboinstraße verwaltet, haben wir fünf große Wände des Alboin Kontors an der Magirusstraße zur Verfügung gestellt bekommen.
Wir danken AROUNDTOWN Commercial Properties, dass wir hier im Haus sprayen dürfen und hoffen, sie sind genauso glücklich mit den Ergebnissen wie wir: Die Graffitimotive sind beeindruckend!

Die Klasse AP26 der Berufsfachschule für #Altenpflege wählte den Welttag gegen Kinderarbeit, der ein kritisches Bewusstsein für die weltweite Ausbeutung von Kindern schaffen soll. „Ja zu Bildung, nein zu Kinderarbeit!“ Durch bewusstes Einkaufen können wir Einfluss auf den Einsatz von Kinderarbeit in Massenproduktionen nehmen.

Campus Berlin - Graffiti - Welttag gegen Kinderarbeit

Campus Berlin - Graffiti - Welttag gegen Kinderarbeit

Campus Berlin – Graffiti – Welttag gegen Kinderarbeit

Die Klasse Soz 32 der Berufsfachschule für Sozialassistenz entschied sich für den Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. Sie fanden heraus, dass in 76 Ländern Homosexualität immer noch bestraft wird und in 7 Ländern darauf die Todesstrafe steht. Dazu möchte die Klasse sagen: „Die Sexualität ist so vielfältig wie ein Regenbogen!“

Campus Berlin - Graffiti - Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

Campus Berlin - Graffiti - Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

Campus Berlin – Graffiti – Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

Der Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung war für die Klasse Soz 33 die richtige Wahl. Wenngleich Sklaverei heute durch die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verboten ist, befinden sich derzeit schätzungsweise 21 Millionen Menschen in Sklaverei ähnlichen Verhältnissen, indem sie wie Gegenstände angesehen und als solche ge- und verkauft werden. Mit „New Pangea“ möchten sie auf den Zusammenhalt aller Kontinente blicken und auf die Zeit verweisen, in der alle Kontinente noch ein Ganzes auf der Erdoberfläche bildeten so dass sich alle Menschen „die Hände reichen“ konnten.

Campus Berlin - Graffiti - Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Campus Berlin - Graffiti - Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Campus Berlin - Graffiti - Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Campus Berlin – Graffiti – Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Und die Klasse APb17 unserer #Altenpflegeschule nahm den Internationalen Tag des Friedens zum Anlass, die aktuelle Situation der Geflüchteten, die vor Krieg und Verfolgung fliehen müssen, aufzugreifen.

Campus Berlin - Graffiti - Internationaler Tag des Friedens

Campus Berlin - Graffiti - Internationaler Tag des Friedens

Campus Berlin – Graffiti – Internationaler Tag des Friedens

Wir freuen uns, einige Fotos dieser Graffitis mit Euch zu teilen und damit weitere Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen!
Weder Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, kulturelle oder ethnische Herkunft, Alter oder sexuelle Orientierung eines Menschen noch tatsächliche oder vermeintliche Unterschiede können zur Rechtfertigung von Abwertung, Verfolgung oder Tötung dienen. Und das zeigen die Graffitibilder!

 

Graffiti ist bei Campus angesagt

Der interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Auch dieses Jahr stellen die Auszubildenden von Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz wieder einen interkulturellen Kalender zusammen.

Jeder neu beginnende Kurs wählt einen internationalen Gedenk­ bzw. Aktionstag aus, mit dem er sich kritisch auseinandersetzt, und gestaltet das Ergebnis in Form eines Graffitis. Auf diese Weise entstehen die Kalenderblätter für 2018.

Die Klasse Soz 31 der #Sozialassistentenausbildung wählte den 27. Januar, der im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus  erklärt wurde. Das Bild stellt die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau dar, die am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee erfolgte. Mit dem Graffiti soll  allen Menschen gedacht werden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Intellektuelle, Künstler*innen und Widerstandaktivist*innen u.a. Der Slogan ‚Zusammenhalt macht frei‘ ist eine Anspielung auf den zynischen Spruch ‚Arbeit macht frei‘, der über dem Eingangstor in Auschwitz prangte und soll eine positive Botschaft im Zusammenhang mit der Befreiung vermitteln.
Die angehenden #Erzieher*innen der E22 wählten den 6. Februar als Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Und die Klasse E23 gestaltete ein Graffiti zum Weltglückstag [Internationaler Tag des Glücks], der am 20. März zelebriert wird.
Die Klasse HEP5/E25, eine gemischte Klasse von angehenden #Erzieher*innen und #Heilerziehungspfleger*innen, konnte sich nicht für einen einzelnen Tag entscheiden. Sie wählten einerseits den Weltgesundheitstag, der am 7. April begangen wird und an die Gründung der World Health Organisation (WHO) erinnert, und andererseits den Gedenktag an Burak Bektaş, ein Berliner Jugendlicher, der offensichtlich aus rassistischen Gründen am 5. April 2012 in Neukölln ermordet wurde.

Wir freuen uns, einige Bilder dieser ersten Graffitis mit Euch zu teilen. Hiermit setzen wir ein Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von kultureller oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder sexueller Orientierung.

Wir danken den Betreibern des Natur-Park Schöneberger Südgelände, dass wir die Graffitis bisher dort sprayen durften!

 

Burak Bektaş Gedenktag

Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Babyn Jar – Zur Aktualität eines Kriegsverbrechens

Vor beinahe genau 75 Jahren ermordeten deutsche SS-Truppen mit Unterstützung der Wehrmacht nahezu 40.000 Juden in einer Schlucht in der Nähe von Kiew/Ukraine. Unter den Ermordeten befanden sich viele Frauen und Kinder. Zurzeit erinnert eine Ausstellung der Berliner Stiftung ‚Topographie des Terrors’ an diese und zahlreiche andere Massenerschießungen im Zeitraum 1941 bis 1944 auf dem Gebiet der damaligen Sowjetunion. Da die damaligen Täter perfide genug waren, ihre Taten auch noch zu fotografieren, sind diese Massenmorde gut dokumentiert.

Eine Fotoserie von einer solchen Massenerschießung wurde von dem deutschen Polizisten Gustav Hille aufgenommen. Auf den Fotos zu sehen ist der Ablauf der 1942 durchgeführten Erschießung einer Gruppe von jüdischen Frauen und Kinder, die aus der Kleinstadt Misotsch (damals Polen, heute Ukraine) stammten. Man sieht, wie sich die verängstigten Menschen ausziehen müssen, wie sie dicht aneinander in einer Reihe stehend auf ihre Erschießung warten und wie schließlich zwei Männer mit Gewehren über die toten, nackten Körper der Frauen und Kinder gehen, um etwaige Überlebende zu erschießen. so-starben-die-juedischen-frauen-von-mizocz
Quelle: picture alliance / CPA Media Co.

Ein Detail des letzten Fotos hat mich besonders erschüttert. Man sieht dort den Körper eines etwa vierjährigen Kindes, das tot auf dem Bauch liegt. Unmittelbar neben ihm liegt eine Frau, vermutlich die Mutter des Kindes, die ihren linken Arm auf den Rücken des Kindes gelegt hat, so, als wollte sie ihr Kind vor der tödlichen Kugel beschützen. Die Ausweglosigkeit dieses letzten Versuchs, das Leben des Kindes zu retten bzw. ihm kurz vor dem sicheren Tod noch ein verzweifeltes Gefühl des Schutzes zu vermitteln, rührte mich zutiefst und lässt mich nicht mehr los.

 Diese Fotos sind über 70 Jahre alt, sie besitzen aber dennoch auch in der Gegenwart eine wichtige Bedeutung. Einerseits mahnen sie uns, die Gräueltaten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Deutschen begangen wurden, niemals zu vergessen. Andererseits fordern sie uns dazu auf, solche Verbrechen niemals wieder zuzulassen oder zu dulden.

 Beide Appelle scheinen jedoch heutzutage immer weniger wirksam zu sein. Das sich immer mehr ausbreitende rechtsextremistische Gedankengut von Pegida, NPD, AfD und Co. tendiert dazu, die nationalsozialistische Vergangenheit zu verleugnen oder sogar zu verherrlichen. Noch ist dies nur eine Minderheit in Deutschland. Gleichzeitig aber schauen wir, also die Mehrheit, hier und heute tatenlos dabei zu, wie jeden Tag immer wieder Menschen in Syrien und in anderen Kriegsgebieten ermordet werden. Bilder von getöteten oder schwer verletzten Kindern rütteln uns zwar immer wieder auf und führen zu Betroffenheit, die großen Demonstrationen gegen dieses sinnlose Morden haben aber bislang nicht stattgefunden.

 Woran liegt das? Sind uns diese Kriege und das damit verbundene Sterben egal? Sind wir abgestumpft durch die vielen schrecklichen Meldungen? Oder sind wir einfach zu bequem, auf die Straße zu gehen und ein Ende des Mordens zu fordern?

 Der zu erwartende Einwand, dass die Politik ja doch nicht auf die Demonstrant*innen hört, mag berechtigt sein. Die Vorstellung aber, dass an jedem Wochenende in vielen deutschen Städten zigtausend Menschen beharrlich für Frieden und ein Ende des Mordens demonstrieren, könnte diesen Einwand aber durchaus entkräften. Es käme halt auf einen Versuch an. Aber wahrscheinlich sind wir doch zu bequem, der Mutter, die ihr Kind vor der tödlichen Kugel schützen will, zu helfen.

Rüdiger Loeffelmeier

 P.S.: Die erwähnten Bilder sind zu finden unter https://www.welt.de/geschichte/article158435562/Tausendfacher-Mord-als-Alltag-und-Belustigung.html

 

 

SOR-Aktionstag bei Campus Berufsbildung e.V.

schule-ohne-rassismusUnter dem Motto »Gerechtigkeit und Chancengleichheit weltweit« fand  am 21.09.2016 unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) statt.

Von um 9 bis 12 setzten sich unsere Schüler*innen in zahlreichen Workshops unter anderem mit Themen wie diesen auseinander:

  • Was kann man tun, damit Lebensmittel für alle reichen können?
  • Wie kann man selbst aktiv für einen fairen Handel werden?
  • Wie kann man Rap als Ausdrucksform nutzen, um sich für Chancengleichheit weltweit einzusetzen?
  • Ist die AfD wirklich eine Alternative?
  • Welches sind meine kulturellen Wurzeln und was ist das Typische und was Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen?
  • Wie lässt sich Graffiti und Street Art als Ausdrucksform für Chancengleichheit und Gerechtigkeit benutzen?

Diese und viele weitere spannende Fragen wurden betreut durch Experten aus verschiedensten Bereichen aktiv von unseren Schüler*innen diskutiert und Ergebnisse aus diesen Diskussionen in verschiedenste Ausdrucksformen übertragen – z.B. in Rap-Texte, in Graffiti-Transparente, in ein mit Resten von Wahlplakaten gedecktes „House-of-Rights“. Das Angebot war so vielfältig und zugleich interessant, dass einige Auszubildende zutiefst bedauerten, nicht an mehreren Workshops gleichzeitig teilnehmen zu können.moderation-sor-tag

Um 12 Uhr begann das Hofprogramm, welches von zwei beredten und charismatischen Auszubildenden moderiert…

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… und durch flammende Reden zum Thema „Gerechtigkeit und Chancengleichheit“ angeheizt wurde.

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Als schließlich Auszubildende ihre in kürzester Zeit geschriebenen Rap-Texte zum Besten gaben, brach das Publikum in Jubelstürme aus.

graffiti-workshop-sor-tag

 

Und auch der Graffiti-Workshop präsentierte seine atemberaubenden Ergebnisse, …schulchor-sor-tag

 

 

 

 

… bevor der Schulchor schließlich mit einem rundum gelungenen Auftritt das Programm würdig abrundete.

 

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Nach dem Hofprogramm erwartete alle ein von den Auszubildenden selbst vorbereitetes multikulturelles Essen, das geradezu ein Hochgenuss für den Gaumen war. Auch hierfür gebührt ihnen außerordentlicher Dank.

Mit gefüllten Mägen ging es dann an das Wiederherrichten der für die Workshops umgestalteten Räumlichkeiten. Dabei packten so viele fleißige Hände mit an, dass die Arbeit in null Komma nichts erledigt war.

Alles in allem war es ein Tag, der neben der angenehmen Geselligkeit auch viele Denkanstöße gab,

Campus Berlin bei den Deutsch-Russischen Festtagen

Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage.

Zum neunten Mal finden die Deutsch-Russischen Festtage in Karlshorst statt.

Dieses Jahr ist Campus Berlin – Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage – auch dabei.

Wir laden Sie gerne ein, diese unvergessliche und spannende Tage mit uns zu verbringen, um die faszinierende und vielfältige Kultur Russlands zu erleben.

Unsere Berufsfachschule für Altenpflege hat schon lange die Notwendigkeit erkannt, die Lernbedingungen von Menschen mit Mitgrationshintergrund zu berücksichtigen und bietet in der Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin einen integrierten Förderkurs an. So bekommen Nicht-Muttersprachler bei Campus Förderung in der deutschen Sprache und Unterstützung in der Fachtheorie. Wir werden vordergründlich diesen Förderkurs auf den Festtagen vorstellen und uns als die „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“, die wir gerne sind, präsentieren.

Kommt einfach vorbei und genießt die Zeit!

Wann: 12. und 13. Juni 2015

Ort: Pferdesportpark Karlshorst, Treskowallee 129, 10318 Berlin

Eintritt: Kostenlos
Weitere Informationen unter http://www.drf-berlin.de/

Handeln oder was?

Reist man durch die Welt, so stellt man fest, dass das Betrügen oder korrekter Übervorteilen unterschiedlich bewertet wird.

Betrügen und Übervorteilen…

Liebe Leser_innen,
unsere Schulleiterin am Standort Südkreuz, Frau Philbert-Hasucha, hatte die seltene Gelegenheit für längere Zeit durch Südosteuropa zu reisen. Hier eine ihrer „Reisenotizen“, die sie aus der Ferne gesendet hat.

Von Sabine Philbert-Hasucha

Reist man durch die Welt, so stellt man fest, dass das Betrügen oder korrekter Übervorteilen unterschiedlich bewertet wird. Zum Beispiel gibt es Länder, in denen es geradezu zum guten Ton gehört, einen unkundigen, relativ reichen Ausländer zu übervorteilen: Auf dem Markt, im Restaurant oder auch bei der privaten Unterkunft werden ihm wesentlich höhere Preise genannt als ortsüblich. Oder man verkauft minderwertige Ware zu hohen Preisen als sei sie Markenware. Das geschieht übrigens auch in Ländern, die sich ihrer Gastfreundschaft besonders rühmen. Hat man es geschafft, einen unangemessen hohen Gewinn zu machen, so rühmt man sich vor Freunden und Verwandten seiner Geschicklichkeit, Überlegenheit und Raffinesse und schmäht den dummen Ausländer.

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Courage zeigen! Wie geht das? / Aktionstag bei Campus Berufsbildung e.V. am 03.09.2014

logo_sor_580Unter dem Motto »Courage zeigen!« fand unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) statt.
Am Vormittag beschäftigten wir uns in unterschiedlichen Workshops mit den Auszubildenden mit Fragen wie diesen: Wie kann ich Courage zeigen, ohne mich selbst zu gefährden? Wie kann ich subtile Situationen wahrnehmen, die eskalieren können? Wie kann ich im Alltag auf rassistische Äußerungen reagieren? Das Workshop-Angebot war sehr vielfältig.

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