Archiv der Kategorie: Gesichter und Geschichten

Hier stellen sich Mitarbeiter_innen und Schüler_innen von Campus Berlin vor. Ein Blick hinter den Kulissen ;-)

Monika Zmyslawska, Absolventin

Vor etwa einem Jahr,  Anfang Juni 2011, bereiteten sich die künftigen kaufmännischen Assistenten der Klassen BFB 12, BFB 13, BFF 5 und BFI 6 auf ihre staatlichen Abschlussprüfungen vor. Die Klassensprecherin der Klasse BFB 12 (Fachrichtung Betriebswirtschaft), Frau Monika Zmyslawska, äußerte damals in einem Interview mit dem Pädagogischen Direktor des Campus Berufsbildung e.V., Professor Dr. Eberhard Meumann, ihren Optimismus, auf Grund der  auf die Erfordernisse der Wirtschaft ausgerichteten praxisnahen Ausbildung im künftigen Berufsleben gut voran zu kommen. (Vgl. Kundenstimmen: Unsere Schüler sagen ihre Meinung. www.campus-berlin.de; Interview mit Frau Monika Zmyslawska: www.campus-bb.de, Absolventen) Wie sich die hohen Erwartungen an ihre künftige Berufstätigkeit erfüllt haben, schildert Frau Zmyslawska Ende Mai 2012 in einem Brief an den Schulleiter, den wir mit Zustimmung der Autorin hier veröffentlichen:

 

Sehr geehrter Herr Professor Meumann,

ich habe erfreuliche Neuigkeiten!!! Der letzte Stand, den Sie – so glaube ich –  haben ist,  dass ich bei einer renomierten Bank durch eine Zeitarbeitsfirma beschäftigt  war. Ich arbeitete zunächst im Antragseingang, dann leider aber auch im  Archiv. Archiv klingt nicht nur langweilig und verstaubt, es ist es auch … in den ganzen Monaten suchte ich fleißig nach passenden Stellen und bewarb mich ohne Pause. Ich bin nämlich der Meinung, dass man es leichter hat, wenn man sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis in ein neues bewirbt. Und vorletzte Woche bekam ich positives Feedback auf meine Bewerbung. Ich hatte mich bei einer deutschen Aktiengesellschaft beworben. Letzten Montag kam es zum Telefoninterview, am Mittwoch zum Bewerbungsgespräch mit dem Chef und vorgestern zum Test. Eine Stunde lang musste ich Aufgaben lösen.

Es kam mir vor wie eine unserer Klausuren, z.B. Flug raussuchen, eine Exceltabelle mit einer Adressliste für einen Serienbrief machen, 3 Angebote einholen, 2 Mails schreiben, einige Rechtschreibübungen etc.

Ich hab alles geschafft und durfte dann mit meiner zukünftigen Kollegin reden, wir verstanden uns auf Anhieb. Und dann hat man mich gestern angerufen, dass sie mich haben wollen. Gestern hab ich dann den Vertrag unterschrieben, arbeiten soll ich in einer Berliner Filiale. Ich bin sooo glücklich, denn ich verdiene auch mehr und es ist echt eine Herausforderung,  als „Büroorganisatorin “ (so stand es in der Stellenanzeige) anzufangen.

Ich habe nie aufgegeben und immer an mich geglaubt und ich hoffe, dass ich mich gut und schnell einarbeite und die Chefs und Kollegen mit mir zufrieden sein werden ….

Aber ich muss immer wieder sagen, dass die Campus Berufsfachschule mich  sehr gut auf die Wirtschaft vorbereitet hat, und das ist auch ein großer Teil Ihr Verdienst, Herr Meumann… vielen Dank dafür 🙂

Mit freundlichen Grüßen

Moni Zmyslawska

Stephan Ursof, Absolvent technischer Assistent Elektronik / Datentechnik

Herr UrsofAls meine Mitschüler und ich im September 2008 mit unserer dreijährigen Ausbildung zum IT-Assistenten begannen, konnte wohl keiner ahnen, welch aufregende und spannende Zeit uns bevorstehen würde.

Im erst ungewohnten modularen Unterricht fanden wir uns aber, nicht zuletzt aufgrund der kompetenten Lehrkräfte und optimaler Unterrichtsgestaltung, schnell zurecht. Der modulare Unterricht war sehr angenehm und hat sich als positive Lehrmethode herausgestellt.

Dazu gab es in jeder Woche eine Runde Fachenglisch und Sport, der durch die große Auswahl an Mannschaftssportarten selbst den größten Bewegungsmuffel zum Mitmachen verleitete.

Die freitags stattfindenden Klausuren konnten mit stetiger Anwesenheit im Unterricht ohne große Probleme gemeistert werden. Auch herausfordernde Zusatzqualifikationen, zum Beispiel der ECDL, wurden dank der hilfreichen Vorbereitung durch die Lehrer erfolgreich abgeschlossen.

Zahlreiche zusätzliche Aktivitäten wie Fußball- und Volleyballturniere, Ausflüge in den Spreewald, Schulbälle oder der Tag der offenen Tür brachten nicht nur Abwechslung in den Schulalltag, sondern ermöglichten es uns auch, unsere Lehrer und Führungskräfte des Campus besser kennenzulernen. Dass ich mich wohl fühlte, dafür sorgte ein für eine Schule ungewohnt lockeres  Schüler-Lehrer-Verhältnis mit offenem Umgangston, welches im gesamten Zeitraum der Ausbildung Bestand hatte. Ich könnte jetzt natürlich für alle meine Lehrkräfte eine Laudatio halten, aber das würde den Rahmen sprengen. Jede Lehrkraft war auf ihre Art und Weise einfach einzigartig und gab mir stets das Gefühl, nicht nur der alltägliche Schüler zu sein.

Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Jahre vergehen.

Es war eine tolle und lehrreiche Zeit mit Ihnen,  mit vielen wertvollen Inputs, drei Jahre intensive Betreuung und ein unglaubliches Engagement. Dafür bedanke ich mich bei allen Lehrkräften, der Schulleitung und dem Sekretariat.

Ich kann mit ruhigem Gewissen  eine Ausbildung bei  Campus BERUFSBILDUNG e. V.  weiterempfehlen.

Jeder neue Abschnitt  in meinem Leben hat seine Bedeutung, genauso wie dieser bei Ihnen.

Danke für alles.

Stephan Ursof

Anne Lehmann, Absolventin kaufmännische Assistentin – Betriebswirtschaft

Frau Anne LehmannAm Anfang hieß es, halten Sie sich ran, die zwei Jahre vergehen wie im Fluge. Jeder der neuen nervösen Schüler im Raum dachte sich, was für ein abgedroschener Satz.

Zwei Jahre später sitzen wir in einem Café und sagen genau das Gleiche.

Wir haben in den zwei Jahren soviel Wissen mitbekommen, dass wir gar nicht wissen, wohin damit.

Einige studieren, andere gehen einem Beruf nach. Aber ohne das Wissen und die Fähigkeiten, die wir in der Ausbildung von den Lehrern mitbekommen haben, wären diese Wege so nicht möglich.

Ein schöner Nebeneffekt war nicht nur, dass wir als Klasse gut fungiert haben, sondern auch, dass wir mit den Lehrern lachen, reden und uns bei Ihnen beschweren konnten. Man sollte aber nicht denken, dass wir nur Spaß hatten! Am Ende mussten wir auch Prüfungen ablegen.

Am Ende können wir sagen, dass wir froh sind, die Ausbildung gemacht zu haben. Wir haben sehr viel Wissen auf sehr angenehme Weise vermittelt bekommen.

Danke an die Lehrer, die uns auf Trab gehalten haben.

Ines Szal, Absolventin kaufmännische Assistentin – Betriebswirtschaft

Ines Szal

Am Anfang hieß es, halten Sie sich ran, die zwei Jahre vergehen wie im Fluge. Jeder der neuen nervösen Schüler im Raum dachte sich, was für ein abgedroschener Satz.

Zwei Jahre später sitzen wir in einem Café und sagen genau das Gleiche.

Wir haben in den zwei Jahren soviel Wissen mitbekommen, dass wir gar nicht wissen, wohin damit.

Einige studieren, andere gehen einem Beruf nach. Aber ohne das Wissen und die Fähigkeiten, die wir in der Ausbildung von den Lehrern mitbekommen haben, wären diese Wege so nicht möglich.

Ein schöner Nebeneffekt war nicht nur, dass wir als Klasse gut fungiert haben, sondern auch, dass wir mit den Lehrern lachen, reden und uns bei Ihnen beschweren konnten. Man sollte aber nicht denken, dass wir nur Spaß hatten! Am Ende mussten wir auch Prüfungen ablegen.

Am Ende können wir sagen, dass wir froh sind, die Ausbildung gemacht zu haben. Wir haben sehr viel Wissen auf sehr angenehme Weise vermittelt bekommen.

Danke an die Lehrer, die uns auf Trab gehalten haben.

Monika Zmyslawska, Absolventin kaufmännische Assistentin – Betriebswirtschaft

Interview mit Frau Zmyslawska

Der pädagogische Direktor des Campus Berufsbildung e.V. Professor Dr. Meumann im Gespräch mit Frau Monika Zmyslawska. Sie ist Klassensprecherin der Klasse BFB12, eine Klasse kaufmännischer Assistentinnen und Assistenten in der Fachrichtung Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Organisation und Personal. Die Klasse steht unmittelbar vor den Abschlussprüfungen nach annähernd 2 Jahren Ausbildung in der Schule.

Professor Meumann: „Frau Zmyslawska, als Sie zu uns gekommen sind, haben Sie eine bewusste Entscheidung getroffen. Mit welchen Erwartungen sind Sie in die Ausbildung gegangen?“
Frau Zmyslawska: „Meine Erwartungen waren, dass man in kleinen Klassen lehrt und eine angenehme Lernatmosphäre hat. Dass man auf jeden Fall den Lehrstoff auch praktisch an Computern lernt. Und ich hatte gehofft, dass die Lehrer uns bei Problemen unterstützen. Dass die Atmosphäre insgesamt sehr angenehm ist und die Schulleitung uns immer begleitet und unterstützt.“

Professor Meumann: „Und wenn Sie nun die zwei Jahre Revue passieren lassen, sind Ihre Erwartungen erfüllt worden?“
Frau Zmyslawska: „Zur vollsten Zufriedenheit, auf jeden Fall. Ich bin glücklich und habe viel gelernt. Wir haben mit Programmen wie DATEV, Lexware und SAP gearbeitet. Wir haben Wirtschaftsenglisch, das mir sehr viel Spaß macht. Ich bin glücklich und zufrieden, dass ich hierhergekommen bin.“

Professor Meumann: „Welche Lieblingsfächer können Sie ausmachen?“
Frau Zmyslawska: „Wirtschaftsenglisch. Auf jeden Fall auch Sport. Wir haben tolle sportliche Aktivitäten. Sozialversicherungslehre. Und ich hatte früher eigentlich nicht so eine große Affinität zu Rechnungswesen, aber mittlerweile mag ich das auch richtig gern.“

Professor Meumann: „Sie sprachen von den Lehrern, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen. In diesem Zusammenhang war es für Sie wahrscheinlich gewöhnungsbedürftig, ein ganz anderes inhaltliches System kennenzulernen – das modulare System. Es wäre interessant, wie Sie dieses reflektieren.“
Frau Zmyslawska: „Ich bin der Meinung, dass das modulare System sehr gut ist. Am Anfang war es natürlich schwierig jeden Freitag Klausuren zu schreiben, aber mittlerweile bin ich jetzt sogar lockerer vor der Abschlussprüfung. Und ich bin durch die Lehrer sehr gut unterstützt worden, gerade weil ich am Anfang Probleme mit Rechnungswesen hatte. Aber jetzt bin ich richtig glücklich und entspannter vor der Abschlussprüfung.“

Professor Meumann: „Wenn Sie die Situation in Ihrer Klasse beschreiben. Die BFB12 ist eine Klasse, die sehr motiviert lernt, wo die Zugangsvoraussetzungen hervorragend sind mit einem hohen Anteil an Abiturientinnen und Abiturienten in der Klasse. Wie schätzen Sie die Situation ein?“
Frau Zmyslawska: „Unsere Klasse ist auf jeden Fall sehr leistungsstark, das stimmt. Aber viele mussten erst mit der Zeit das Material gut annehmen und ich denke, unsere Klasse ist vorbildlich, aber wenn man die Lehrer und die Atmosphäre betrachtet, kann jede Klasse so gut sein und so gute Noten haben. Man muss sich einfach nur motivieren, sich ran setzen und fleißig sein. Das ist das Wichtigste.“

Professor Meumann: „Nun gehen Sie, wenn Sie die schriftlichen und mündlichen Prüfungen abgeschlossen haben werden, ins Praktikum. Wie sieht es mit der Gewinnung von Praktikantenstellen für die Klasse und für Sie persönlich aus.“
Frau Zmyslawska: „Für die Klasse insgesamt, glaube ich, hat fast jeder eine Praktikumsstelle. Ich persönlich bin sehr glücklich, weil wir aufgrund des vielseitigen Lehrprogramms, sei es Vertrieb, Verkauf, Buchführung oder Personal, eine Vielzahl von Möglichkeiten haben, wo man sich bewerben kann, wo man was finden kann. Man muss sich schon sehr dumm anstellen, nichts zu finden. Also ich bin sehr zufrieden.“

Professor Meumann: „Sie selbst sind dann in einem größeren Unternehmen als Praktikantin tätig eventuell mit der Aussicht, übernommen zu werden.“
Frau Zmyslawska: „Ja, das ist richtig. Ich gehe in ein Office, also in ein Büro, wo man Personal vermittelt. Das macht mir auch Spaß, mit Leuten zu arbeiten und ich bin voller Vorfreude auf das Praktikum.“

Professor Meumann: „Was haben Sie denn insgesamt für berufliche Ziele?“
Frau Zmyslawska: „Ich möchte gern das Praktikum gut beenden und dabei viel lernen. Vor allem will ich das, was ich gelernt habe, in der Praxis anwenden. Für die Zukunft würde ich gern für noch größere Unternehmen vielleicht sogar für die Geschäftsführung tätig sein. Mir macht es Spaß, Geschäftsbriefe auf Englisch zu schreiben und die Korrespondenz auf Englisch abzuwickeln. Ich würde gern in einem internationalen Unternehmen arbeiten, nicht nur national.“

Professor Meumann: „In einer globalisierten Welt ist diese Ausbildung goldrichtig. Was hätten Sie anzumerken bezogen auf den Nutzen, den Sie und ihre Mitschülerinnen und -schüler aus dieser Ausbildung gezogen haben.“
Frau Zmyslawska: „Auf jeden Fall selbstständiges Arbeiten, Fleiß ist uns wichtig und im Team zu arbeiten. Also wirklich Leute unterstützen, die ein bisschen schlechter sind – sozial sein, auch wenn man in so einer BWL-lastigen Ausbildung eher an sich selbst denkt, für sich arbeitet. Wir werden später auch in Teams arbeiten, in größeren und kleineren und da ist es wichtig, den anderen zu helfen.“

Professor Meumann: „Hätten Sie sonst noch etwas anzumerken aus der Sicht der vergangenen zwei Jahre.“
Frau Zmyslawska: „Ich möchte mich bei den Lehrern, bei Ihnen und den Sekretärinnen bedanken, dass es so klasse war. Sie haben mich immer unterstützt und ich bin wirklich dankbar, für das, was ich lernen durfte. Danke schön.“

Professor Meumann: „Wir danken Ihnen und Ihrer Klasse. Wir sind froh, solche motivierten Schülerinnen und Schüler bei uns zu haben. Und wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Berufsweg alles erdenklich Gute. Vielen Dank.“

Philip Jakobs, Absolvent kaufmännischer Assistent – Betriebswirtschaft

Philip-JakobsAusbildung bei Campus – mein Dank an unsere Lehrer

Zwei Jahre sind eine lange Zeit; zumindest dachte ich dies zu Beginn, als alles anfing mit der Ausbildung in der Fachrichtung Betriebswirtschaft.

Jede Woche fünf  Mal früh aufstehen, Kaffee auf dem Hof trinken, mit den anderen und dann hinein ins Vergnügen.

Jede Woche ein anderes Thema, modularer Unterricht nennt sich das, so blieb man frisch, es war abwechslungsreich und erleichtert das Lernen ungemein. Freitags eine Klausur, die jeder besteht, der auch in der Woche da war. Nach der Schule, wie die meisten, zur Arbeit und bis in die frühe Nacht hinein gearbeitet. Ein herzliches Dankeschön an Frau Wollentin, die jeden, der sich die Ausbildung selbst finanzierte, dabei unterstützte und viel Verständnis zeigte.

Zwischen die Lernwochen waren allerhand Aktivitäten gestreut: Ausflüge, Campus-Ball, Volleyball, Tag der offenen Tür, Exkursionen. Langeweile kommt so nie auf. Und Schulferien gibt es auch noch.

Zu den Lehrern: Engagiert, humorvoll, kompetent.

Den allerherzlichsten Dank an unsere Klassenleiterin, Frau Sobczik, die sich um uns alle ihre Schützlinge gekümmert hat, an Herrn Professor Meumann, der immer ein offenes Ohr für ALLE Probleme hat und äußerst informiert in jeder Lebenslage beratend zur Seite stand, Frau Els, deren Elan einen auch morgens 8 Uhr schon mitzureißen vermag, Frau Euchler, die jeden Abgrund der englischen Sprache zu überwinden half, Herrn Föhlinger, der immer genau weiß, worauf es ankommt und wie man dies jedem nahe bringt und  natürlich Frau Häusler, die unermüdlich die großen und kleinen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gern und mit einem herzlichen Lächeln erfüllt.

Am Ende dieser Zeit stehen die Prüfungen, dann das Praktikum. 4 Wochen mindestens, in denen man sich die praktische Anwendung dessen anzueignen gebeten ist, was man im Verlauf der Ausbildung gelernt hat. Danach vielleicht ein weiteres Praktikum, ein Studium oder gleich die Festanstellung. Bei mir ist letzteres der Fall. Und die Erkenntnis: Zwei Jahre können am Ende sehr kurz sein.

Philip M. Jakobs

Melanie Kljucevsek, Absolventin kaufmännische Assistentin – Fremdsprachen

Melanie KljucevsekZur feierlichen Zeugnisausgabe am 18. Februar 2011 überreichten der Pädagogische Direktor Professor Dr. Eberhard Meumann und die Schulleiterin Diplom-Lehrerin Sylvia Wollentin neben den Zeugnissen über den staatlich anerkannten Berufsabschluss auch vier Absolventenpreise für sehr gute Leistungen und ein vorbildliches Verhalten während der Ausbildung.

Eine der Absolventenpreisträgerinnen in der Klasse für kaufmännische Assistenten Fachrichtung Fremdsprachen ist Frau Melanie Kljucevsek, die uns im Anschluss zu einem kleinen Interview bereitstand.

Frau Kljucevsek, zwei Jahre sind schnell vergangen. Geben Sie uns doch ein paar Eindrücke der vergangenen Jahre.

Es waren zwei sehr intensive, aber auch schöne Jahre hier bei Campus. Das freundschaftliche und hilfsbereite Verhältnis unter meinen Mitschülerinnen und -schülern war einfach großartig und ich erlebte eine angenehme Lernatmosphäre bestärkt durch die fachlich kompetenten Lehrkräfte, die mit ihrer lockeren Art auf die Schülerinnen und Schüler eingehen. Es wird in den Campus Berufsfachschulen nicht nach Schema F unterrichtet, sondern Beispiele aus dem täglichen Leben zum Verständnis angegeben. Ich hatte eine unvergessliche Zeit hier.

Wie empfanden Sie persönlich das modulare Unterrichtssystem unserer Schulen?

Das modulare Unterrichtssystem war zunächst neu für mich, jedoch empfand ich diese Lernmethodik als förderlich, da kaufmännische Prozesse wesentlich intensiver und letztendlich auch erfolgreicher vermittelt werden konnten.

Ein kurzer Blick in die Zukunft. Wie sehen Ihre Pläne nach der Ausbildung aus?

Einige meiner Mitschüler sind bereits im Ausland oder planen zu gehen, aber ich bleibe in Berlin.

Beruflich möchte ich kaufmännisch tätig sein. Ich kann mir aber auch vorstellen, mit Kindern zu arbeiten und es wäre großartig, wenn ich diese beiden Dinge verbinden könnte.

Ich bin da sehr zuversichtlich und freue mich auf eine neue Herausforderung.

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schüler an den Campus Berufsfachschulen viel Erfolg und Spaß. Vielen Dank für die schöne Zeit.

Vielen Dank, Frau Kljucevsek.

Wir wünschen Ihnen beruflich wie auch privat viel Erfolg.

Sarah Metscher, Absolventin kaufmännische Assistentin – Betriebswirtschaft

Sarah Metscher

„Deine ganze Macht steckt in deinem Kopf. Hol sie raus. Es ist ganz einfach!“

Ignacio Lopez, span. Topmanager

Ich war bereits 24 Jahre alt, hatte einen unentschlossenen beruflichen Werdegang hinter mir und gerade mein Abitur nachgemacht, als ich mich entschied, zur Campus Berufsfachschule zu gehen.

Das innovative modulare System und die kurze Ausbildungsdauer von 2 Jahren hatten mich überzeugt.

Ich hatte mich endlich für den wirtschaftlichen Bereich entschieden und war hoch motiviert, so viel wie möglich während der Ausbildung zu lernen.

Von den überdurchschnittlich kompetenten Lehrkräften, die auch nach Feierabend immer ein offenes Ohr für die Schüler hatten und dem einzigartigen modularen System, das es möglich machte auch komplexe Themengebiete zu durchdringen, bin ich sehr begeistert. Die zwei Jahre Ausbildungsdauer haben mir großen Spaß bereitet und vergingen wie im Flug.

Es ist meinem persönlichem Ehrgeiz zu verdanken, dass ich mich schon an dem Tag, an dem ich von dem Campus Absolventenpreis erfuhr, entschied, diesen auch zu erhalten.

Von nun an war es mein Ziel, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Nach 2 Jahren kann ich stolz auf eine sehr erfolgreiche Ausbildung zurückblicken.

„Ich habe niemals an Erfolg geglaubt. Ich habe dafür gearbeitet!“

 Estée Lauder, amerik. Kosmetikunternehmerin

Aufgrund meiner Erfolge hatte ich das Glück, im direkten Anschluss an die Ausbildung eine Festanstellung als Assistentin der Geschäftsführung in einem Firmenverbund zu erhalten.

Ich habe sofort einen unbefristeten Vertrag bekommen und meine Tätigkeitsfelder sind überwiegend der Verkauf von vermieteten Immobilien als Kapitalanlage sowie die Franchise-Vergabe einer renommierten Restaurantkette.

Ich bedanke mich herzlich bei allen Lehrkräften, der Schulleitung und dem Sekretariat.

Ihrem Können und ihrer Organisation ist es zu verdanken, dass die Ausbildung für mich zu einem echten Erlebnis wurde.

Ich habe nicht nur unheimlich viel Wissen erlangt, das ich direkt in der Praxis umsetzen konnte, ich habe auch gute Freunde und kompetente Ansprechpartner in den verschiedensten Bereichen gefunden.

Den zukünftigen Berufsschülern wünsche ich eine genauso schöne Ausbildungszeit mit viel Spaß am Lernen und der Bereitschaft, die Möglichkeiten, die einem die Campus Berufsfachschule bietet, auch zu nutzen.

„Je klarer die Zielvorstellung, desto klarer der Erfolg.“

Vera F. Birkenbihl, dt. Management Trainerin

Mit freundlichen Grüßen

Sarah Metscher

Melanie Haase, Absolventin kaufmännische Assistentin – Fremdsprachen

Melanie Haase

Hallo,

ich bin Melanie Haase, staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin in der Fachrichtung Fremdsprachen. Als ich am 12. Februar mein Zeugnis über den staatlichen Berufsabschluss bei Campus Berufsbildung e.V. Berlin erhielt und außerdem mit dem Campus Absolventenpreis ausgezeichnet wurde, gingen mir viele Gedanken zu meiner nunmehr abgeschlossenen Berufsausbildung durch den Kopf.

Die zwei Jahre in der Klasse BFF2 waren für mich nicht nur eine erfolgreiche Zeit des Lernens, sondern auch ein glücklicher Abschnitt in meinem Leben. Ich lernte nette, aufgeschlossene Mitschülerinnen kennen, erlebte kompetente, freundliche Lehrkräfte und eine angenehme Lernatmosphäre in der Campus Berufsfachschule für Informationstechnologie, Wirtschaft und Verwaltung. Das modulare Unterrichtssystem war zunächst neu für mich wie auch für meine Mitschülerinnen. Sehr schnell empfand ich den Nutzen, weil durch die modulare Bildung kaufmännische Prozesse wesentlich intensiver und rationeller vermittelt und angeeignet werden können, als das im herkömmlich stundenweisen Unterricht möglich ist. Obwohl ich in den Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch bereits beim Eintritt in die Berufsausbildung fortgeschritten war, habe ich während der Ausbildung einen deutlichen Zuwachs an Kompetenzen erfahren. Dafür bin meinen Lehrern sehr dankbar.

Zu Beginn meiner Ausbildung hätte ich nicht einmal im Traum daran gedacht, selbst Mitarbeiterin bei Campus Berufsbildung zu werden. Dass ich nun bereits seit 1. Januar 2010 fest angestellte Mitarbeiterin für Marketing in unseren Berufsfachschulen für kaufmännische und technische Assistenten bin, hätte ich zu Beginn meiner Ausbildung nicht einmal zu träumen gewagt. Umso größer jetzt mein Engagement, für meine Schulen zu wirken. Ich fühle mich sehr wohl im Kreise der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Sehr gern helfe ich im Führungsteam mit, die Außenwirkung der Campus Berufsfachschulen weiter zu stärken, jungen Menschen zu vermitteln: Engagement lohnt sich. Die Lernbedingungen sind hervorragend.

Nutzt die Chance, wenn sie geboten wird!

Allen gegenwärtigen und künftigen Schülerinnen und Schülern wünsche ich Freude und Erfolg beim Lernen.

Melanie

Dilek Aksu, Absolventin kaufmännische Assistentin – Fremdsprachen

Dilek Aksu„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.”
Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller

Und so entschloss ich mich für die Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin mit der Fachrichtung Fremdsprachen als Ergänzung zu meiner Vorbildung.
Unsere Hauptfächer waren Englisch, Spanisch und Französisch. Auf die anschaulich vermittelte Grammatik folgten Übungsaufgaben zur sicheren Anwendung und Verfestigung des Erlernten. Durch Präsentationen stellten wir nicht nur unsere sprachliche Gewandtheit unter Beweis, sondern bauten auch schnell die Schüchternheit und Hemmung ab, vor dem Publikum zu sprechen. Dies hatte zur Folge, dass wir mit jeder Präsentation unsere sprachlichen Barrieren mehr und mehr überbrückten und unsere Kreativität frei entfalten konnten, was zu tollen Ergebnissen und viel Spaß in der Klasse führte.

Neben den Sprachen lernten wir auch die jeweilige Kultur kennen, das großes Interesse bei uns allen weckte und unser Wissen so abrundete.
Der modulare Unterrichtsaufbau bietet viel Abwechslung sowie die Möglichkeit, sich mit neuem Unterrichtsstoff intensiv auseinanderzusetzen und das Erlernte schnell zu begreifen. Jede Woche behandelten wir einen neuen Themenkomplex in Fächern wie Rechnungswesen, BWL/VWL, Recht etc.

Ich wünsche allen zukünftigen Berufsfachschülern viel Erfolg in ihrer Ausbildung bei Campus und bedanke mich ganz herzlich bei unseren Lehrern und meiner Klasse, der BFF2, für die letzten 2 Jahre.

„Wie es nun für mich weitergeht? Ich habe meinen Arbeitsvertrag bei einer renommierten und überregional tätigen Kanzlei als Assistentin der wissenschaftlichen Abteilung unterzeichnet und freue mich auf neue Herausforderungen.“
D. Aksu