Archiv der Kategorie: Gesichter und Geschichten

Hier stellen sich Mitarbeiter_innen und Schüler_innen von Campus Berlin vor. Ein Blick hinter den Kulissen ;-)

Christoher Krage, Abiturent 2017

Mein Name ist Christopher Krage, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Berlin.

Nachdem ich 2014 die mittlere Reife an einer Realschule erwarb, setzte ich meine Schullaufbahn bei Campus Berufsbildung e.V. am beruflichen Gymnasium fort.

Das Besondere für mich war das modulare Unterrichtssystem, was ich bis dahin nicht kannte, die ersten Unterrichtsstunden unter diesen Bedingungen waren eine neue Erfahrung für mich.

Besonders die Tatsache, dass man nach jeder Woche Klausuren und Leistungskontrollen schrieb, war anfangs etwas befremdlich, da in staatlichen Schulen Klausuren und Leistungskontrollen höchstens alle 2 bis 3 Wochen geschrieben werden.

Aufgrund der Tatsache, dass ich von der Grund- bis zur Realschule eine kleine Gemeinschaftsschule für Menschen mit Behinderung besuchte und es der einzige Schulwechsel in meiner Schullaufbahn war, hatte ich anfangs Zweifel an einem Gymnasium zu bestehen.

Dazu kamen noch neue Schulfächer wie Wirtschaft und Recht, doch das modulare Unterrichtssystem ermöglichte es mir, in Ruhe in diese neuen Fächer einzusteigen.

Mit Hilfe engagierter Lehrer und sehr freundlichen Mitschülern gelang es mir, mich bei Campus zu inkludieren und trotz meiner Behinderung, alle Leistungskontrollen, Klausuren und die Abiturprüfungen erfolgreich zu bestehen.

Nach den drei Jahren bei Campus Berufsbildung kann ich rückblickend betrachtet sagen, dass es eine richtige Entscheidung war mein Abitur bei Campus Berufsbildung zu absolvieren.

Max Krasemann, Abiturient 2016

Max Krasemann, AbiturientHallo,

mein Name ist Max Krasemann, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Brandenburg.
Am 19. August 2013 begann meine gymnasiale Schullaufbahn bei Campus Berufsbildung e.V., nachdem ich erfolgreich im Juni 2013 meinen mittleren Schulabschluss an der Oberschule im Stift Neuzelle erlangt hatte.
An meiner alten Schule wohnte ich bereits mit 13 Jahren in einem Internat. Somit machte mir der Umzug nach Berlin nicht wirklich Sorgen, jedoch war ich skeptisch, was das neue Schulsystem (Modulares Schulsystem) betraf. Denn es handelt sich natürlich um ein besonderes und außergewöhnliches Schulsystem, was an den “normalen“ Schulen nicht so vorzufinden ist.
Persönlich kann ich mich noch ganz gut an meine erste Schulwoche bei Campus erinnern, denn in dieser hatten wir das Fach Deutsch, und unsere neue Lehrerin erklärte uns den Aufbau des Kurses, der am Ende mit einer Klausur abgeschlossen wurde. Selbstverständlich war die erste Woche nicht einfach für uns, denn wir kamen alle aus einem Schulsystem, wo es normal war, erst nach ein paar Wochen Klausuren zuschreiben. Jedoch erfuhren wir während der ersten Woche eine nicht immer selbstverständliche Unterstützung von Seiten der Lehrerin. Die Unterstützung aller Lehrer zog sich wie ein roter Faden durch die gesamten drei Jahre, die ich bei Campus verbracht hatte.
Vor allem erlangten wir einen tiefen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Wirtschaft. Die Wirtschaftswochen bzw. auch die anderen Modulwochen waren so strukturiert, dass den Schülern in den ersten Tagen die Grundlagen des neuen Themas vermittelt wurden und man meistens am Wochenende gemeinsam auf spezielle Fälle (besonders aus der Wirtschaft) zu sprechen kam.
Nun halte ich mein Abiturzeugnis in der Hand, mit dem mir jetzt die Welt offensteht, und ich kann mit einem Lächeln behaupten, dass es die richtige Entscheidung war, bei Campus mein Abitur gemacht zu haben.

Heilerziehungspflegerin werden. Inklusion unterstützen.

»Ein authentisches Miteinander« – Eine angehende Heilerziehungspflegerin erzählt…

Pia Janthur ist Auszubildende unserers ersten Kurses im Ausbildungsgang Heilerziehungspflege, HEP 1. Sie hat mit uns über ihre Motivation gesprochen, die Ausbildung zu beginnen, über ihre Freude am Beruf, über die Rolle der Sprache im Umgang mit Menschen mit Behinderung und über ihre persönliche Haltung und Wünsche zum Thema Inkulsion. Ein erfrischendes und informatives Gespräch mit einer interessanten Frau – zum Nachhören und Mitlesen… Danke, Pia Janthur!

Ich freu mich sehr, dass ich heute mit einer TeilnehmerIn aus unserer ersten Heilerziehungspflege-Klasse sprechen kann. Würden Sie sich ganz kurz vorstellen?

Pia Janthur: Ja. Mein Name ist Pia Janthur, ich bin 45 Jahre und seit Februar 2015 in der Ausbildung für den Heilerziehungspfleger.

Weshalb Heilerziehungspflege?

Weiterlesen

Abschluss der Ausbildung der Kaufleute im Gesundheitswesen

Auch unsere Kaufleute im Gesundheitswesen hatten ihre IHK-Prüfungen und haben Ihre 3-jährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Nun müssen wir uns auch von unserer ersten Ausbildungsklasse der Kaufleute im Gesundheitswesen verabschieden. Drei spannende und aufregende Jahre der Ausbildung sind vorbei.

Kaufleute im Gesundheitswesen A1

Absolventen der Ausbildung der Kaufleute im Gesundheitswesen

Kadir schildert uns kurz seine Eindrücke von seiner Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen bei Campus Berlin:

Campus Berlin: Alles Gute zur bestandenen Prüfung! Wie fühlen Sie sich denn jetzt?
Kadir: Erleichtert!
Campus Berlin: Wie geht es jetzt für Sie weiter?
Kadir: Ich wurde von meinem Praktikumsbetrieb übernommen. Ich bin eingestellt worden und arbeite da jetzt fest.
Campus Berlin: Wo arbeiten Sie jetzt?
Kadir: Bei einem ambulanten Pflegedienst. Dort habe ich auch mein Praktikum während der Ausbildung gemacht. Vorher war ich in einem anderen Unternehmen, aber da lief es nicht so gut. Ich habe dann Rücksprache mit meinem Praxisbetreuer Herrn Rohmann gehalten und bin dann gewechselt.

 Campus Berlin: Wie fanden Sie die Ausbildung bei Campus Berlin?

Weiterlesen

Stefanie Wendt, Absolventin kaufmännische Assistentin Betriebswirtschaft

Liebes Campus-Team,

 mein Name ist Stefanie Wendt und meine Zeit bei Campus begann am 29. August 2011.
Heute, am 30.08.2013, kann ich kaum glauben, wie schnell die zwei Jahre vorüber gegangen sind.

Bei meinem Vorstellungsgespräch mit Prof. Meumann im Juni 2011, zweifelte ich, ob ich die Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin in der Fachrichtung Betriebswirtschaft beginnen soll, ob ich der täglichen Fahrerei von Cottbus nach Berlin und wieder zurück gewachsen bin. Wie man sieht, habe ich es erfolgreich geschafft…

„Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, dass er woanders ankommt.“ (Mark Twain)


Mit diesem Zitat hieß uns unser Klassenlehrer Herr Föhlinger am ersten Schultag in der Klasse BFB18 willkommen. Dieses wurde für die kommenden zwei Jahre mein Leitspruch, mein Antrieb und meine Motivation, und es wird mich sicher auch zukünftig begleiten.

Der modulare Unterricht war neu für mich, jedoch empfand ich ihn sehr angenehm, da er ein intensives Lernen und schnelles Vorankommen im Stoff ermöglicht. Die wöchentlichen Modulklausuren und Englischtests trugen dazu bei, das erlangte Wissen anzuwenden und zu verfestigen – eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht vorausgesetzt.

In der Ausbildung lernte ich eine angenehme Lernatmosphäre, kompetente Lehrer und viele interessante, nette Menschen kennen. Meine erworbenen Kenntnisse konnte ich bereits während meines Praktikums erfolgreich anwenden und vertiefen.

Einen großen Dank möchte ich an die Lehrerschaft aussprechen, die sich immer viel Mühe gegeben hat, auf die individuellen Bedürfnisse/Fragen der Schüler einzugehen.

Mein besonderer Dank gilt Frau Haase für Ihre Unterstützung.

Ich wünsche allen Absolventen einen guten Start ins Berufsleben sowie den neuen und gegenwärtigen Berufsfachschülern viel Erfolg und Spaß am Lernen.

Liebe Grüße

Stefanie Wendt

Stimme einer Absolventin

Yulia TeplyakovaDie Abschlussprüfungen sind geschafft und für unsere Absolventinnen und Absolventen  steht nun das Praktikum im Fokus. So nutzen wir die Gelegenheit, unsere Absolventin Yulia Teplyakova aus der Fremdsprachenklasse BFF13 zu bitten, die letzten zwei Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Jahre sind schnell vergangen. Geben Sie uns doch ein paar Eindrücke der vergangenen Jahre bei dem Campus Berufsbildung e.V..

Ich habe in dieser Schule mehr gelernt, als ich erwartet hätte. Die zwei Jahre sind leider zu schnell vergangen. Ich hatte weder in der Grundschule noch auf dem Gymnasium oder in meiner ersten Ausbildung so tolle und kompetente Lehrer. Unglaublich wie sie sich für den einzelnen Schüler einsetzen.

Weiterlesen

Zu Besuch in Berlin

Svenja FreitagEs war eine freudige Überraschung, als Svenja Freitag uns am Mittwoch, dem 06. Mai, in der Berufsfachschule besuchte. Sie macht Urlaub in Berlin, trifft sich mit Familie und Freunden und schaut auch bei uns vorbei.
Svenja Freitag ist eine Absolventin des Jahrganges 2012. Sie absolvierte erfolgreich die 2jährige kaufmännische Ausbildung in der Fachrichtung Fremdsprachen mit anschließendem Praktikum in Dubai, wo sie seitdem auch tätig ist.
Am Dienstag, dem 12.Mai, möchte sie noch einmal vorbeikommen, um weitere Lehrer zu treffen und sich mit ihnen an ihre Zeit bei Campus zu erinnern. Sie wird auch die Gelegenheit ergreifen, in zwei kaufmännische Klassen über die Vorteile der Ausbildung kurz zu referieren und dass die Schüler diese Ausbildung in Kombination mit Fremdsprachen als Sprungbrett für eine erfolgreiche berufliche Zukunft nutzen sollen.
Anschließend könnt Ihr noch einmal lesen, wie sie ihre Ausbildung in der BFF7 reflektiert:
Weiterlesen

Ein Umfeld in dem das Lernen Spaß macht!

Herr Griem (2)Im August 2012 habe ich bei Campus begonnen.  Auffallend war gleich der modulare Unterricht. Schnell wurde der Vorteil deutlich: eine Woche lang ein Thema zu haben ermöglicht es, ohne zu jeder Unterrichtsstunde eine langwierige Wiederholung machen zu müssen,  tief in die Materie zu gehen und dabei nützliches Wissen zu vermitteln.

Ich war erstaunt, wie gut sich viele Lehrer in ihren Fachbereichen auskennen. So manche Frage wurde durch sehr gute Beschreibung und passende Beispiele geklärt. Sei es für ein allgemeines Verständnis oder ein ganz spezieller Fall.

Es ist meines Erachtens wichtig hervor zu heben, dass es nicht nur die reine Wissensvermittlung gab. Zwar wird  viel Wert darauf gelegt, allen Schülern den Inhalt verständlich rüber zu bringen. Trotzdem konnte man auch leicht mehr erfahren, wenn man gefragt hat.

Weiterlesen

Svenja Freitag, Absolventin kaufmännische Assistentin – Fremdsprachen

Hallo,

nachdem ich 2 Jahre mit Kindern gearbeitet hatte, beschloss ich noch einmal zur „Schule“ zu gehen. Und so fing ich im August 2010 meine Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin in der Fachrichtung Fremdsprachen an.

Nach 2 Jahren Auszeit von der Schule, war der Modulunterricht genau das Richtige und machte die Eingewöhnung ins Schulleben umso einfacher, genauso wie die wöchentlichen Tests in den Fremdsprachen und im Modulunterricht.

Man musste immer vorbereitet sein und natürlich regelmäßig am Unterricht teilnehmen, dann waren die Tests auch kein Problem.

Am Anfang der Ausbildung schienen die zwei Jahre unendlich weit weg, aber sie sind wie im Fluge vergangen!

Ich habe die Vorbereitungszeit in den letzten Wochen vor den Prüfungen sehr zu schätzen gewusst und ich bin dadurch auch mehr als zufrieden mit meinen Prüfungsergebnissen und meinem Abschlusszeugnis gewesen. Es hat sich gelohnt jeden Tag hinzugehen, aufzupassen und mitzumachen.

Mein Praktikum habe ich bei MAN Diesel & Turbo in Dubai absolviert und nach dem Praktikum wurde mir eine Festanstellung als persönliche Assistentin angeboten.

Bisher habe ich alles anwenden müssen, was ich bei Campus gelernt habe. Sei es das tägliche Übersetzen bei Frau Euchler, Briefe schreiben und Incoterms lernen bei Frau Donath und einen Kongress für die Fallstudie zu planen. Ich bin sehr dankbar, all dies in meinen zwei Jahren bei Campus erlernt zu haben.

Ich kann den zukünftigen Schülern nur empfehlen, die zwei Jahre ernst zu nehmen und die angebotene Hilfe der Lehrer auf jeden Fall in Anspruch zu nehmen.

Eine bessere Vorbereitung als diese Ausbildung hätte ich nicht kriegen können.

 

Liebe Grüße,

Svenja Freitag