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Auslandspraktikum in Rumänien 2

Rebecca aus der Erzieherklasse E18 absolviert ein Auslandspraktikum in Rumänien. Über ihre Erfahrungen während dieses Praktikums verfasst sie regelmäßig kleinere Blogartikel. Doch lest selbst:

Neues aus Timişoara:

In dem Kindergarten „Kinderwelt“ habe ich mich bereits gut eingelebt und alles kennengelernt. Es gefällt mir sehr gut hier, die Kollegen sind alle super herzlich und hilfsbereit und von meiner Anleiterin kann ich viel lernen. In diesem Blogbeitrag möchte ich von einer besonderen Situation erzählen, die sich vor circa einer Woche ereignete. An einem sonnigen Arbeitstag ging ich wie gewohnt zur Einrichtung und war schon fast am Kita-Eingang, da bemerkte ich eine Bewegung am Wegesrand. Überrascht schaute ich genauer hin: Dort lag eine relativ kleine Eule mit einem seltsam verdrehten Flügel im Gestrüpp. Etwas unschlüssig, was ich tun sollte, machte ich erst mal ein „Beweisfoto“ und ging in den Kindergarten und erzählte diese Geschichte meiner Gruppenleiterin.

Diese konnte da jedoch auch nichts machen, da es hier keinen zuständigen Förster gab, der für verletze Wildtiere verantwortlich wäre und sich darum kümmern könnte. Als dann noch einige andere Erzieher von der Eule erfuhren, beschlossen wir, die Eule erst mal in einer Pappkiste im Schuppen der Kita unterzubringen, damit sie vor Straßenhunden oder möglichen anderen Gefahren geschützt war. Da unsere Kitaleiterin sehr tierlieb war, rief diese auch gleich einen Tierarzt an, der etwas später vorbeikam, um die Eule abzuholen und weiterzupflegen und den gebrochenen Flügel wieder zu richten. Zu diesem Zeitpunkt, wo der Tierarzt die Eule begutachtete, waren auch einige Gruppen auf dem Hof und wollten die Eule einmal sehen. Der Tierarzt ließ alle Kinder gucken und teilweise auch vorsichtig streicheln, während fleißig Fotos gemacht wurden. Nun ist die Eule in ärztlicher Behandlung und ich bin sehr froh, dass wir etwas für das Tier tun konnten.

Etwas kritisch sehe ich, dass die Kinder die Eule anfassen durften (Krankheitsgefahr!) und sie so zur Schau gestellt wurde. Da Eulen bei Tageslicht nahezu blind sind, bedeutete dies wohl noch zusätzlichen Stress für sie. Durch Situationen wie diese entdecke ich im Alltag immer wieder die kleinen, aber feinen Unterschiede in der Mentalität zwischen Deutschland und Rumänien. Das ist spannend und regt zum Nachdenken und Hinterfragen der eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen an. Ich bin gespannt, was mich die nächste Zeit noch erwarten wird!

Projekt für den guten Zweck

Projekt für den guten Zweck? – Genau das haben unsere Auszubildenden organisiert!

Die Klasse A6 der Kaufleute für Büromanagement hat im Rahmen des Unterrichts einen Projekttag über Nachhaltigkeit durchgeführt.

Themen des Projekts waren u.a.:

  • Wasserverbrauch
  • Mülltrennung / Recycling
  • Ökologische Büromaterialien
  • Erstellung, Nutzung und Verschwendung von Papier
  • Umweltschutz

Alle Ausbildungs- und Umschulungsklassen sowie Mitarbeiter am Standort Charlottenburg wurden durch Vorführungen und Ausstellungen über die Wichtigkeit vom nachhaltigem Verhalten informiert. Jeder Einzelne von uns kann etwas für unsere Umwelt tun und das hat uns die KBM A6 anschaulich verdeutlicht.

Auch gab es ein sehr leckeres Buffet mit Kuchen, Cookies, Brownies uvm. Die Einnahmen wurden für einen guten Zweck gespendet.

Projekt Umwelt - Campus Berlin Projekt Umwelt2 - Campus Berlin

Insgesamt konnten über 161€ an Plan International für den Sonderprojekt-Fonds gespendet werden. Mit diesen Fond werden wichtige nachhaltige Projekte in den Bereichen Gesundheit, Schutz und Bildung finanziert.

Das Campus Team bedankt sich für das Engagement der KBM A6!

Auslandspraktikum in Rumänien

 Eine stürmische Begrüßung:

Ein Praktikum in Timisoara, Rumänien. Dass das eine Herausforderung darstellen würde, dessen war ich mir schon lange vorher bewusst, aber mit diesem Start hätte ich nicht gerechnet. Einen Tag vor Praktikumsbeginn in einem Kindergarten in der Vorschulgruppe kam ich an. Abends wollte ich mich dann mit meiner Praxisanleiterin treffen und in meiner Unterkunft „einziehen“. Doch vorher hatte ich noch Zeit, mich mit der Stadt ein bisschen vertrauter zu machen und trotz grauem Wetter und dicken Wolken sprudelte ich vor Aufregung und Neugier, was mich erwarten würde. Ich war vielleicht eine halbe Stunde angekommen, da bemerkte ich den immer stärker werdenden Wind und seltsame Wolkenformationen, die sich zu mehreren Strudeln bildeten und immer näher kamen. Gerade befand ich mich auf dem Parkplatz eines Kauflandes und als die ersten Schilder umher flogen und mir der Sand in die Augen kam, rettete ich mich mit vielen Anderen in den Laden.

Später berichteten mir Freunde aus Deutschland, dass sie davon in den Nachrichten gehört hätten, was für ein großes Unwetter in Timisoara gewütet hatte, was sogar mehrere Todesopfer und viele Verletzte mit sich gebracht hatteL. In weiten Teilen der Stadt und im Umland waren stundenlang die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. Überall lagen umgekippte LKWs, es hingen umgeknickte Werbeschilder auf den Straßen und es waren viele Äste abgebrochen und zum Beispiel auf Autos gekippt. Ich kann nur sagen: Gott sei so Dank, dass meinen Lieben, die mich mit dem Auto hingefahren haben, und mir nichts passiert ist! Trotzdem bin ich umso bestürzter über die vielen traurigen Folgen.

Am nächsten Morgen stand der erste Arbeitstag vor der Tür. Da die Kita etwas außerhalb lag, gab es das eben benannte Problem: Kein fließendes Wasser und kein Strom. Dazu kam, dass einige der Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfielen, aber auch nur sehr wenige Kinder kamen. Meinen ersten Tag verbrachte ich also in einer dunklen Kita: Kerzenschein im Flur und Büro (In Deutschland wahrscheinlich schwer vorstellbar, dauerhaft offenes Feuer im Flur zu haben J) und ausnahmsweise ohne Zähne putzen und ohne Klospülung. Was für ein unerwarteter Anfang für ein Auslandspraktikum, aber schon am nächsten Tag war der Strom und das Wasser wieder da und alle Rumänen, die ich gefragt habe, sagten mir, dass so etwas hier eigentlich noch nie vorgekommen wäre. Also kann ich mich nach diesem chaotischen Start hoffentlich ohne Einfluss von Naturextremen an das 3. Praktikum machen.

LEKTION Nr.1: Ich lerne daraus, wie unglaublich dankbar man eigentlich für Alltäglichkeiten, wie Strom und Wasser, sein darf!! J

Rebecca Arndt aus der Erzieher*innenklasse E18 absolviert ihr drittes Praktikum als Auslandspraktikum in Rumänien.

 

 

Wir suchen Verstärkung – EDV-Lehrer

EDV-Lehrer
Wir suchen Lehrer für unsere private kaufmännische Berufsfachschule am Standort Charlottenburg ab sofort:

Lehrer*in für EDV (MS-Office) in Verbindung mit Bürowirtschaft in Festanstellung (Vollzeit)

Das sind Ihre Tätigkeiten:

• selbstständige Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Unterrichts,
• Erstellung der Unterrichtsplanung und erforderlicher Materialien (Klausuren, Lernleistungskontrollen)
• Teilnahme an Notenkonferenzen
• Durchführung des Unterrichts entsprechend den modernen Erkenntnissen in der Erwachsenenbildung.

Das bringen Sie mit:

• Einschlägiges abgeschlossenes Hochschulstudium,
• Pädagogische Ausbildung oder Lehrgenehmigung,
• mindestens 2 Jahre Lehrerfahrung; idealerweise an berufsbildenden Schulen,
• Sichere Beherrschung des MS-Office-Pakets,
• Zuverlässigkeit und Engagement.

Das erwartet Sie:

• Zusammenarbeit mit einem engagierten und zuverlässigen Team,
• motivierte und freundliche Klassen,
• gut erreichbare und gut ausgestattete Schulungsstätte.

Über Ihr Interesse freuen wir uns und erwarten Ihre Bewerbungen unter:
info@campus-health-service.de

Weiter Infos unter: https://www.campus-berlin.de/jobs/

Verabschiedung unserer Absolvent*innen und Lehrer*innen

Überreichnung der AbiturzeugnisseAm 05. Juli überreichten der Pädagogische Direktor Prof. Dr. Meumann und der Schulleiter Dr. Wolter am Standort Friedrichstraße in einem feierlichen Ambiente unseren Abiturientinnen und Abiturienten die Abiturzeugnisse. Mit einem durchschnittlichen Abiturergebnis von 2,30 sind wir sehr stolz auf die Abiturklasse und gratulieren an dieser Stelle noch einmal für die hervorragende Leistung und bedanken uns für die drei tollen Jahre.

Zeugnisübergabe Abiturzeugnis

Am 18. Juli wurde bereits eine MSA-Klasse (Erwerb des Mittleren Schulabschlusses) durch den Klassenlehrer K.D. Föhlinger verabschiedet. Es waren 12 angenehme Monate mit der Klasse. Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Zeugnis FachhochschulreifeZwei Tage später, am 20. Juli, verabschiedeten wir die FOS2-Klasse (Erwerb der Fachhochschulreife). Die Klassenlehrerin Frau Schilli und die Absolvent*innen selbst machten diesen Tag zu einem kleinen Highlight. Nach der Überreichung der Zeugnisse zur Fachhochschulreife blickten wir zurück auf die vergangenen 12 Monate und hörten gespannt die  Zukunftspläne unserer Fachhochschulreife-Absolvent*innen. Mit Pizza und Cocktails ließen wir den Nachmittag in der gemütlichen Runde ausklingen. An dieser Stelle auch noch einmal: Gratulation zum Abschluss und viel Erfolg für Ihre Zukunft.

Zeugnisübergabe Fachhochschulreife

Am Tag darauf wurde dann die letzte Klasse, unsere zweite MSA-Klasse (Erwerb des Mittleren Schulabschlusses), verabschiedet. Nach einem gemeinsamen letzten Frühstück überreichte hier der Klassenlehrer J. Bergemann die Abschlusszeugnisse. Vielen Dank für die 12 tollen Monate und wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

In diesem Jahr verabschieden wir auch einige Kolleg*innen, die im nächsten Schuljahr nicht weiter an unseren Schulen unterrichten werden. Vielen Dank für die wundervolle und inspirierende Zeit. Wir wünschen Euch alles erdenklich Gute.

Verabschiedung B. Pötschke

Verabschiedung K.D. Föhlinger

1.Ausbildungsklasse „Kaufleute für Büromanagement“ abgeschlossen

Drei spannende und aufregende Jahre der Ausbildung sind vorbei. Unsere erste Klasse der Kaufleute für Büromanagement hat nun ihre Ausbildung beendet. Wie schnell die Zeit vergeht!

Büromanagement_Ausbildung 2

Büromanagement_Ausbildung

Neues Berufsbild

Im August 2014 startete die erste Ausbildungsklasse zur / zum Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement am Standort Charlottenburg. Der Beruf der Kaufleute für Büromanagement wurde 2014 neu geschaffen. Dieser anerkannte Beruf vereint die drei Berufe Bürokaufleute, Kaufleute für Bürokommunikation und den Fachangestellte für Bürokommunikation in einem einzigen Beruf.

In den vergangenen Wochen haben wir mit jedem der Schüler*innen mitgefiebert, wenn er oder sie seine mündliche IHK-Prüfung hatte.

Dass sie heute als ausgebildete Kaufleute für Büromanagement vor uns stehen und dass wir sie auf diesem Weg stets unterstützt konnten, macht uns stolz.

Alles Gute!

Das Campus-Team bedankt sich bei unserer KBM A1 und wünscht alles Gute für die Zukunft!

Übrigens, die nächste Ausbildung startet am 28.08.2017. 

Beachvolleyball-Turnier 2017

Was für ein Ereignis!
Am Freitag, dem 07.07.2017, veranstaltete der Campus Berufsbildung e.V. Standort Friedrichstraße das alljährliche Beachvolleyballturnier. In den vergangenden Jahren hatten wir immer Glück mit dem Wetter, doch in diesem Jahr sah es etwas anders aus. Leicht bewölkt fing es an, als wir uns um 10 Uhr in Beach Mitte trafen. Dann kam der Regen. Aber das hielt die Spieler nicht davon ab, weiterzuspielen und das Turnier zu beenden. Bei leichtem Sonnenschein und drückenden Temperaturen standen gegen 12:30 Uhr das Team Rocket (die Klasse BFF19) und Team Theimer im Finale. Der Hauptgewinn war ein Gutschein für den  Kletterpark in Beach Mitte, der an das Team Theimer ging.

Vielen Dank an alle Mannschaften für das faire und spannende Turnier.

Spreewald-Exkursion

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass jene Schüler*innen, die im August und im Februar ihre Bildungsgänge im Gymnasium und an den Berufsfachschulen begonnen haben, gemeinsam mit ihren Lehrern nach Lübbenau fahren, dort eine Stadtführung erleben, in die Geschichte des Spreewaldes und ihrer Bewohner eingeführt werden und natürlich eine Kahnfahrt unternehmen, die lange in Erinnerung bleibt, ebenso wie der Besuch des Freiluftmuseums in Lehde.

Hier ein paar Eindrücke: