Archiv der Kategorie: Aktuelles

Verabschiedung unserer Absolvent*innen und Lehrer*innen

Überreichnung der AbiturzeugnisseAm 05. Juli überreichten der Pädagogische Direktor Prof. Dr. Meumann und der Schulleiter Dr. Wolter am Standort Friedrichstraße in einem feierlichen Ambiente unseren Abiturientinnen und Abiturienten die Abiturzeugnisse. Mit einem durchschnittlichen Abiturergebnis von 2,30 sind wir sehr stolz auf die Abiturklasse und gratulieren an dieser Stelle noch einmal für die hervorragende Leistung und bedanken uns für die drei tollen Jahre.

Zeugnisübergabe Abiturzeugnis

Am 18. Juli wurde bereits eine MSA-Klasse (Erwerb des Mittleren Schulabschlusses) durch den Klassenlehrer K.D. Föhlinger verabschiedet. Es waren 12 angenehme Monate mit der Klasse. Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Zeugnis FachhochschulreifeZwei Tage später, am 20. Juli, verabschiedeten wir die FOS2-Klasse (Erwerb der Fachhochschulreife). Die Klassenlehrerin Frau Schilli und die Absolvent*innen selbst machten diesen Tag zu einem kleinen Highlight. Nach der Überreichung der Zeugnisse zur Fachhochschulreife blickten wir zurück auf die vergangenen 12 Monate und hörten gespannt die  Zukunftspläne unserer Fachhochschulreife-Absolvent*innen. Mit Pizza und Cocktails ließen wir den Nachmittag in der gemütlichen Runde ausklingen. An dieser Stelle auch noch einmal: Gratulation zum Abschluss und viel Erfolg für Ihre Zukunft.

Zeugnisübergabe Fachhochschulreife

Am Tag darauf wurde dann die letzte Klasse, unsere zweite MSA-Klasse (Erwerb des Mittleren Schulabschlusses), verabschiedet. Nach einem gemeinsamen letzten Frühstück überreichte hier der Klassenlehrer J. Bergemann die Abschlusszeugnisse. Vielen Dank für die 12 tollen Monate und wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

In diesem Jahr verabschieden wir auch einige Kolleg*innen, die im nächsten Schuljahr nicht weiter an unseren Schulen unterrichten werden. Vielen Dank für die wundervolle und inspirierende Zeit. Wir wünschen Euch alles erdenklich Gute.

Verabschiedung B. Pötschke

Verabschiedung K.D. Föhlinger

Prüfungszeit

Bei Campus Berlin am Standort Friedrichstraße ist es in der 2. Etage unglaublich leise. Grund dafür sind die schriftlichen Prüfungen, die zwei Wochen im Wechsel (erst BFB dann BFF) geschrieben werden. Die erste Woche ist fast geschafft. Es ist 9.00 Uhr und gerade schreiben die kaufmännischen Assistent*innen Fachrichtung Betriebswirtschaft die Prüfung in Rechnungswesen.

Zeit zum Überlegen bleibt da nicht viel, denn die Prüfungszeit ist begrenzt auf 2 Stunden. Tipps, die der Schulleiter vor der Prüfung gab, werden befolgt. „Wenn Ihr bei einer Aufgabe nicht weiter kommt, lasst diese erst aus und löst diese zum Schluss.“

Wir wünschen Euch viel Erfolg! Die Hälfte habt Ihr schon geschafft. 🙂

Spreewald-Exkursion

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass jene Schüler*innen, die im August und im Februar ihre Bildungsgänge im Gymnasium und an den Berufsfachschulen begonnen haben, gemeinsam mit ihren Lehrern nach Lübbenau fahren, dort eine Stadtführung erleben, in die Geschichte des Spreewaldes und ihrer Bewohner eingeführt werden und natürlich eine Kahnfahrt unternehmen, die lange in Erinnerung bleibt, ebenso wie der Besuch des Freiluftmuseums in Lehde.

Hier ein paar Eindrücke:

Zeit zum Durchatmen

Unsere Schüler*innen am Standort Friedrichstraße bewiesen in den letzten Woche Durchhaltevermögen. Grund dafür waren zum einen die Abschlussprüfungen der technischen Ausbildung, die Abitur-, die MSA- und die Fachhochschulreife-Prüfungen. Zum anderen nahmen unsere Schüler*innen an zwei sportliche Events teil: der Airfield Run und die Schülerregatta 2017.

Die Schülerregatta fand am Freitag, den 28. April, von 11 bis 14 Uhr statt. Unsere Mannschaft belegte hier den 2. Platz, doch ganz unter uns, der 1. Platz wäre uns lieber 🙂

Es hat Spaß gemacht und das Team war spitze!

Schülerregatta 2017

Schülerregatta 2017

Der Airfield Run fand eine Woche zuvor, am Sonntag, den 23. April, von 11:30 bis 15 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt. Unsere vier Schüler*innen mit der Startnummer 1187 liefen die Strecke in 2h 12min und 20sek.

Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal für diese sportliche Leistung.

Airfield Run 2017

Airfield Run 2017

Erzieherklasse besucht Pangea Haus und erstellt Spielzeug aus Recyclingmaterial

Die Erzieher-Klasse E20 hat am 28.März 2017 ein Angebot des Projekts Bildung trifft Entwicklung wahrgenommen und an einem Workshop zum Thema Spielzeug aus Recyclingmaterialien teilgenommen.    

Das Pangea Haus ist ein interkulturelles Zentrum im Stadtbezirk Wilmersdorf-Charlottenburg , indem über 20 verschiedenste Organisationen aus vier verschiedenen Kontinenten versammelt sind. Pangea ist die Bezeichnung für den Urkontinent, in dem alle Kontinente noch vereint waren und es die Bezeichnung von Ländern noch nicht gab. (http://www.pangea-haus.de/)

Das vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Projekt Bildung trifft Entwicklung arbeitet mit Menschen zusammen, die Migrationserfahrungen haben und/oder aus Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika zurückgekehrt sind und so über einen wertvollen Erfahrungsschatz über die Lebensgewohnheiten und Bedingungen in den Länder des globalen Südens verfügen.  Diese Referent*innen bieten  zahlreiche Themen zum globalen Lernen an (z.B. Fairer Handel und Weltwirtschaft , Interkulturelles Lernen, Umweltthemen), die zu vielfältigem  Perspektivwechsel  anregen.

Ziel dieser Projekte ist es, den Blick auf die Welt zu verändern und eigene Lebensweisen in Deutschland zu reflektieren. Dabei geht es immer auch darum die Länder des globalen Südens nicht allein unter dem Aspekt der „Entwicklungsländer“ zu betrachten.

Die Teilnehmenden der E20 haben beispielsweise erfahren, dass Ruanda ein Land ist, welches ohne Plastiktüten auskommt oder das allein in Kamerun über 200 Sprachen gesprochen werden. Auf dem gesamten Kontinent sind es sogar mehr als 2000 Sprachen.

Neben vielen Informationen , die unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben in Ländern des globalen Südens differenziert darstellen, konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des praxisbegleitenden Unterrichts die Herstellung von Spielmaterialien ausprobieren.

So sind an diesem Tag Geldbörsen aus leeren Tetrapacks, Bälle aus Papier und Plastiktüten sowie das Huulala aus Schraubglasdeckeln und Schnürre entstanden. Das Huulala erinnert in seiner Handhabung an die bei uns bekannten JoJos.

Insgesamt betrachtet hatten wir einen gelungenen Veranstaltungstag mit vielen Impulsen für die Praxis und der absolut notwendigen Auseinandersetzung mit der Frage: Was hat mein Leben hier in Deutschland eigentlich mit dem Leben in anderen Teilen der Welt zu tun?

 

Graffiti ist bei Campus angesagt

Der interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Auch dieses Jahr stellen die Auszubildenden von Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz wieder einen interkulturellen Kalender zusammen.

Jeder neu beginnende Kurs wählt einen internationalen Gedenk­ bzw. Aktionstag aus, mit dem er sich kritisch auseinandersetzt, und gestaltet das Ergebnis in Form eines Graffitis. Auf diese Weise entstehen die Kalenderblätter für 2018.

Die Klasse Soz 31 der #Sozialassistentenausbildung wählte den 27. Januar, der im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus  erklärt wurde. Das Bild stellt die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau dar, die am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee erfolgte. Mit dem Graffiti soll  allen Menschen gedacht werden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Intellektuelle, Künstler*innen und Widerstandaktivist*innen u.a. Der Slogan ‚Zusammenhalt macht frei‘ ist eine Anspielung auf den zynischen Spruch ‚Arbeit macht frei‘, der über dem Eingangstor in Auschwitz prangte und soll eine positive Botschaft im Zusammenhang mit der Befreiung vermitteln.
Die angehenden #Erzieher*innen der E22 wählten den 6. Februar als Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Und die Klasse E23 gestaltete ein Graffiti zum Weltglückstag [Internationaler Tag des Glücks], der am 20. März zelebriert wird.
Die Klasse HEP5/E25, eine gemischte Klasse von angehenden #Erzieher*innen und #Heilerziehungspfleger*innen, konnte sich nicht für einen einzelnen Tag entscheiden. Sie wählten einerseits den Weltgesundheitstag, der am 7. April begangen wird und an die Gründung der World Health Organisation (WHO) erinnert, und andererseits den Gedenktag an Burak Bektaş, ein Berliner Jugendlicher, der offensichtlich aus rassistischen Gründen am 5. April 2012 in Neukölln ermordet wurde.

Wir freuen uns, einige Bilder dieser ersten Graffitis mit Euch zu teilen. Hiermit setzen wir ein Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von kultureller oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder sexueller Orientierung.

Wir danken den Betreibern des Natur-Park Schöneberger Südgelände, dass wir die Graffitis bisher dort sprayen durften!

 

Burak Bektaş Gedenktag

Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Rückblick auf den Kinotag in der Campus Berufsbildung e.V.

Es ist der 02.03.2017 um 8.30 Uhr in Schöneberg. Vor dem schlichten Kinobungalow mit dem Neonschriftzug Odeon versammeln sich mehr und mehr Schüler. Sie frösteln etwas, da der Zeitpunkt des Treffens von der Kino-AG auf eine Stunde vor dem Filmbeginn gelegt wurde. Das stößt bei der aktuellen Wetterlage nicht bei allen auf Begeisterung.

Als das Kino um 9 Uhr seine Pforten öffnet, werden es insgesamt 150 Schüler sein.

Das Kino mit der überraschend breiten Kinoleinwand bietet Platz für 359 Besucher. Es ist fast halb gefüllt, als die Kino-AG die Schüler über den Ablauf nach dem Film informiert. Die Kino-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Schülern verschiedener Klassen, die freiwillig die Aufgabe übernommen haben, diesen Kinotag zu planen. Alle Schüler und Lehrer sollen am Ende des Filmes das Kino nur durch einen Eingang verlassen, sagen sie, und alle sollen ein farbiges Los entgegennehmen. Sie sind noch gar nicht richtig fertig mit dem Erzählen, als sich das Licht verdunkelt und der Film beginnt – „Die Blumen von gestern“.

Der Film provoziert schnell die ersten Lacher. Doch so einfach ist es nicht. Im Anschluss ergeben sich direkt die ersten Diskussionen. „Wie fandst Du den Film?“ „Ich weiß nicht.“ „Und Du?“ „Ich fand ihn richtig gut.“ „Und Du?“ „Oh, ich fand ihn ganz fürchterlich!“ Der Film polarisiert. Doch das kann ja auch fruchtbar sein für die anschließenden Workshops.

Nach dem Film begeben sich Schüler und Lehrer wieder in die Geneststraße und sind gespannt, was sie erwartet. Die Kino-AG hat das weitere Vorgehen etwas mysteriös gehalten. Die Workshops sind in Farben aufgeteilt. So gibt es Räume, deren Türen farblich markiert und mit einer Impulsfrage ausgestattet sind. Jeder Schüler und Lehrer weiß nun, wohin er oder sie gehen muss, da am Ende des Kinofilmes farbige Lose verteilt wurden. Die Workshops werden von Mitgliedern der Kino-AG moderiert. Es wird rege und manchmal sogar hitzig diskutiert und es entstehen Plakate, die am Ende des Tages im Schulkorridor ausgestellt werden:


Die Mitglieder der Kino-AG sind stolz auf das, was sie bewerkstelligt haben. Und das können sie auch. In einer Abschlusssitzung reflektieren sie den Tag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie lassen sich nicht in die Karten gucken, überlegen aber bereits, was sie beim nächsten Kinotag besser machen können.

Wir sind in jedem Fall gespannt und sagen Danke an die Film-AG für die Planung und Danke an Herrn Eberhardt für die Unterstützung der Kino-AG.