Archiv des Autors: Campus Südkreuz

Erzieherpraktikum in Stockholm

Erzieherpraktikum in Stockholm

Erzieherpraktikum in Stockholm

Melina Rohde aus der #Erzieherklasse E14 hat uns ihren zweiten Kurzbericht aus Stockholm geschickt; dort macht sie gerade ihr drittes Praktikum:

„Wusstet Ihr, dass Stockholm aus 14 Inseln besteht? Über 57 Brücken kommt man von Insel über Insel zu Insel. Auf der Insel Kungsholmen liegt in einer kleinen Straße die Vorschule Villa Gorilla. 20 Kinder und 6 Pädagogen. Ein schlafender Traum für Erzieher*innen von Campus. Ein erwachter Traum für mich. Zu wissen, was jedes einzelne Kind für ein Lieblingsessen hat, zu wissen, wo jedes einzelne Kind wohnt ohne auf eine Liste gucken zu müssen. Zeit zu haben, zu warten bis das langsamste Kind sich selbstständig angezogen hat, Zeit zu haben, an jeder noch so unspannenden Ecke beim Spaziergang stehen zu bleiben. Ja zu sagen zu allen Ideen der Kinder, Ja zu sagen zu unmöglich scheinenden Dingen. Die Arbeit kann so schön sein und Spaß machen. Berlin, wach auf!“

Mareike schenkt uns ein Bild aus England

Praktikum im Ausland

Praktikum im Ausland

Auch ein England-Bild aus Plymouth ist von einer Studierenden der #Erzieherklasse E14 eingegangen. Auch dort kann das dritte Praktikum während der Vollzeitausbildung gemacht werden. DANKE an Mareike und weiterhin eine gute und interessante Zeit.

Melina berichtet von ihrem Praktikum in Stockholm

Melina berichtet aus ihrem Praktikum in Stockholm

Melina berichtet von ihrem Praktikum in Stockholm

Die #Erzieherklasse E14 ist in der dritten Praktikumsphase: Hier der Kurzbericht vom Melina Rohde aus Stockholm:

„Zwischen Campus, Hausarbeiten und Klausuren grübelte ich nicht lang und machte mich auf in meine zweite Heimat: Das Land, in der mittags der Duft der Zimtschnecken durch die Straßen zieht. Das Land, das aus Inseln, Schären und Felsen besteht. Das Land, in dem jedes Kind weiß, dass Pippi Långstrump keine Fiktion ist.

Ein Auslandspraktikum, dass Campus, Erasmus und der Senat unterstützen, ist eine Möglichkeit, die ich jedem empfehlen möchte. Hast Du Fernweh und sprichst eine Fremdsprache, musst Du Dir noch ein Land, eine pädagogische Einrichtung und eine Unterkunft suchen und schon wachst du in England, Neuseeland oder Schweden auf.“

Eine glückliche Schule singt

Der Campus-Chor am Standort Südkreuz

»Gemeinsames Singen steigert das Wohlbefinden, stärkt Abwehrkräfte und Atmung, schützt vor Stimmproblemen und verbindet uns über alle Generationen und Lebenslagen hinweg miteinander.«
Gunter Kreutz (2014), Warum singen glücklich macht

Seit dem 10. Februar treffen sich interessierte Auszubildende und Lehrkräfte für eine Stunde in der Woche, um gemeinsam zu singen. Die Initiatoren haben sich für wechselnde Wochentage entschieden, um den Unterricht nicht einseitig zu belasten, und ihr Konzept zeigt Erfolge:
Schon am ersten Tag gab es ca. 40 Teilnehmer_innen und seitdem ist die Zahl der Sänger_innen konstant zwischen 20 und 30 geblieben.

Alle sind vom Einsatz des Chorleiters Sebastian Wala begeistert und singen gerne mit.
Für die Liedauswahl werden Schülerwünsche gerne berücksichtigt. Ein Lied wird während dieser ‚kreativen Stunde‘ erarbeitet und zum Schluss aufgenommen. Oft wurden die Lieder sogar auf Facebook gepostet und haben viele „Likes“ bekommen, aber die Teilnehmer_innen berichten, dass es viel schöner klingt, wenn man selber mitmacht, als wenn man die Aufnahme auf Facebook hört.
Aber das ist doch klar: Mitmachen und dabei zu sein ist das Schönste!

Seid Ihr noch nicht dabei?

Zum Mitsingen sind keine Anmeldung, Vorerfahrungen oder eine nachtigallengleiche Gesangsstimme nötig! Kommt einfach vorbei!

Hier die kommenden Termine:
27. April, 3., 11., 20. und 25. Mai, 1., 8., 22. und 30. Juni, 5., 13., 20. und 26. Juli.

 

Grausame Mode: Die Rückkehr des Pelzes

Ein Beitrag von Rüdiger Loeffelmeier

Du hast da was an der Mütze - Plakataktion

Du hast da was an der Mütze – Plakataktion

Jahrelang war er verpönt: der Pelzmantel! Dazu hatten umfangreiche und von vielen prominenten Menschen (Brigitte Bardot, Nina Hagen, Melissa Etheridge, Paul McCartney) unterstützte Kampagnen gesorgt. Sie hatten die Öffentlichkeit über die Grausamkeiten der Pelzproduktion wachgerüttelt, woraufhin die Verbraucher*innen reagierten und keinen Pelz mehr kauften.

In den letzten Jahren setzt sich nun jedoch wieder ein Modetrend durch, der den Pelz erneut salonfähig gemacht hat. Nun geht es nicht mehr nur um Pelzmäntel, sondern um – vermeintlich schicke – Kragen an Winterjacken, die oft aus künstlichem, oft aber auch aus echtem Fell von Tieren gefertigt werden.

Gerade junge Menschen kaufen diese Jacken, die trotz der Verwendung von Echthaar relativ preiswert sind. Was viele jedoch nicht wissen: Für die ‚schicke‘ Kapuze werden weltweit unzählige Tiere gequält und grausam getötet. Die Tierschutzorganisation PETA weist auf ihrer Homepage auf folgende Fakten hin:

„Jahr für Jahr sterben Millionen Nerze, Füchse, Marderhunde, Waschbären, Kaninchen, aber auch Hunde und Katzen, um aus ihrem Fell Pelzbesätze und Accessoires zu machen. PETA-Undercover-Ermittlungen in China zeigen Tiere, die für ihren Pelz erschlagen, zu Tode getreten, durch analen Stromschlag getötet oder erdrosselt werden. Das Unvorstellbare: Viele dieser Tiere leben noch, während sie gehäutet werden! Die Pelzindustrie kennt kein Mitleid. Alles, was zählt, ist Profit – und der geht auf Kosten der Tiere.“(Quelle: http://pelz.peta.de/; Zugriff am 21.3.2016)

Während einige Modemarken (z.B. Tommy Hilfiger, Harald Glööckler) und Kaufhäuser auf den Verkauf von Pelzprodukten verzichten, verteidigen andere (Bogner, Max Mara, etc.) den Verkauf mit fadenscheinigen Argumenten. Am häufigsten findet sich der Verweis darauf, dass die Tiere, die für ihr Fell getötet werden, artgerecht gehalten werden und dass der Handel mit Haustierfellen (also von Hunden und Katzen) verboten sei.

Was diese Firmen jedoch verschweigen, sind folgende Fakten:

„In China werden Jahr für Jahr mehr als 2 Millionen Katzen sowie Hunderttausende Hunde gehäutet – viele von ihnen bei vollem Bewusstsein. Ein Großteil dieser Pelze wird später als „Kaninchenfell“ falsch deklariert und exportiert oder gar nicht erst gekennzeichnet.

PETA ermittelte auf einem Tiermarkt in Südchina und fand dort Katzen und Hunde vor, die in winzigen Käfigen, sichtlich erschöpft, dahinvegetierten. Einige waren schon tagelang in Transport-LKWs auf den Straßen unterwegs gewesen, ohne Futter oder Wasser, zusammengepfercht in instabilen Maschendrahtkäfigen. Bis zu zwanzig Katzen in einem einzigen Käfig. Der Transport geht über Tausende von Kilometern ohne jeglichen Zugang für die Tiere zu Futter oder Wasser. Wir sahen tote Katzen, sterbende Katzen, und Katzen mit offenen Wunden und gebrochenen Gliedern.

Beim Entladen werden die Käfige einfach vom LKW 3-4 Meter nach unten geworfen, wobei sich die Tiere die Beine brechen, wenn der Käfig so hart auf den Boden aufschlägt. Anschließend werden sie auf brutalste Art totgeknüppelt, ausgeblutet oder mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Fell Pelzbesätze und Firlefanz zu machen.“ (Quelle: http://pelz.peta.de/hunde-und-katzen/; Zugriff 21.3.2016)

So werden alle Käuferinnen und Käufer von Kleidungsstücken, die mit Pelz/Fell besetzt sind, vorsätzlich getäuscht und tragen unwissentlich zu der oben beschriebenen Tierquälerei bei.

Deshalb gilt: Lassen Sie sich nicht täuschen! Wenn Sie nicht an unfassbarer Tierquälerei beteiligt sein wollen, verzichten Sie einfach auf alle Fell- und Pelzprodukte!

Übrigens: Auch Kunstpelz wird immer häufiger mit Haustierfell versetzt, weil dieses billiger ist als die Kunstfasern! Wenn Sie sicher gehen wollen: Kaufen Sie nichts, was nach Fell oder Pelz aussieht! Wärmende und kuschelige Alternativen gibt es zuhauf!!!

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.tierschutzbund.de/kampagne-pelz.html
http://pelz.peta.de/

Campus Berlin bei den Deutsch-Russischen Festtagen

Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage.

Zum neunten Mal finden die Deutsch-Russischen Festtage in Karlshorst statt.

Dieses Jahr ist Campus Berlin – Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage – auch dabei.

Wir laden Sie gerne ein, diese unvergessliche und spannende Tage mit uns zu verbringen, um die faszinierende und vielfältige Kultur Russlands zu erleben.

Unsere Berufsfachschule für Altenpflege hat schon lange die Notwendigkeit erkannt, die Lernbedingungen von Menschen mit Mitgrationshintergrund zu berücksichtigen und bietet in der Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin einen integrierten Förderkurs an. So bekommen Nicht-Muttersprachler bei Campus Förderung in der deutschen Sprache und Unterstützung in der Fachtheorie. Wir werden vordergründlich diesen Förderkurs auf den Festtagen vorstellen und uns als die „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“, die wir gerne sind, präsentieren.

Kommt einfach vorbei und genießt die Zeit!

Wann: 12. und 13. Juni 2015

Ort: Pferdesportpark Karlshorst, Treskowallee 129, 10318 Berlin

Eintritt: Kostenlos
Weitere Informationen unter http://www.drf-berlin.de/

Handeln oder was?

Reist man durch die Welt, so stellt man fest, dass das Betrügen oder korrekter Übervorteilen unterschiedlich bewertet wird.

Betrügen und Übervorteilen…

Liebe Leser_innen,
unsere Schulleiterin am Standort Südkreuz, Frau Philbert-Hasucha, hatte die seltene Gelegenheit für längere Zeit durch Südosteuropa zu reisen. Hier eine ihrer „Reisenotizen“, die sie aus der Ferne gesendet hat.

Von Sabine Philbert-Hasucha

Reist man durch die Welt, so stellt man fest, dass das Betrügen oder korrekter Übervorteilen unterschiedlich bewertet wird. Zum Beispiel gibt es Länder, in denen es geradezu zum guten Ton gehört, einen unkundigen, relativ reichen Ausländer zu übervorteilen: Auf dem Markt, im Restaurant oder auch bei der privaten Unterkunft werden ihm wesentlich höhere Preise genannt als ortsüblich. Oder man verkauft minderwertige Ware zu hohen Preisen als sei sie Markenware. Das geschieht übrigens auch in Ländern, die sich ihrer Gastfreundschaft besonders rühmen. Hat man es geschafft, einen unangemessen hohen Gewinn zu machen, so rühmt man sich vor Freunden und Verwandten seiner Geschicklichkeit, Überlegenheit und Raffinesse und schmäht den dummen Ausländer.

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Über das Lügen

Von Frau Philbert-Hasucha

Portal des Lügenmuseums am ehemaligen Standort in Gantikow (CC)

Portal des Lügenmuseums am ehemaligen Standort in Gantikow (Creative Commons Image)

Die Wahrheit zu sagen, ist ein hoher Wert in unserer Gesellschaft. (Fast) jeder behauptet von sich, niemals zu lügen, dabei flunkern wir alle ununterbrochen. Manche sagen, Menschen lügen bis zu zweihundert Mal am Tag.

Man lügt aus den unterschiedlichsten Gründen: Weil man einer Pummelfee, die stolz auf ihr neues, modernes Outfit ist, nicht sagen kann, dass sie darin mit ihrer fülligen Figur unmöglich aussieht; weil es unhöflich ist, dem Gastgeber zu sagen, dass sein liebevoll zubereitetes Essen einem nicht schmeckt oder weil man dem Lehrer, der eine Entschuldigung für‘s Zuspätkommen fordert, nicht sagen kann, dass man einfach keine Lust hatte, zum Unterricht zu kommen.

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Gut angekommen!

Martina JonasMein Name ist Martina Jonas und ich bin seit 1. März 2014 eine neue Mitarbeiterin bei Campus Berufsbildung e.V. am Südkreuz.
Mein Aufgabengebiet ist die Koordination und Durchführung der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, in diesem Kontext bin ich auch für die Bekanntmachung unserer Lernangebote zuständig. Das heißt, ich besuche im Sinne eines „Weiterbildungscoach“ die Leitungen der kooperierenden Einrichtungen vor Ort.

Wie bin ich zu Campus gekommen?

Ich arbeite seit 30 Jahren im Gesundheits- und Sozialwesen. Mein Motto war stets „Lebenslanges Lernen“, welches ich auch kontinuierlich lebe. So habe ich nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester die Fachweiterbildungen zur Lehrerin für Pflegeberufe und zur leitenden Funktionen in Einrichtungen der Pflege im Gesundheits- und Sozialwesen abgeschlossen.
Des Weiteren habe ich an der Technischen Universität „Weiterbildungsmanagement“ mit den Schwerpunkten: Führung, Systementwicklung und Didaktik studiert.

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Wie wir Schule machen – lernen wie es uns gefällt

Lesetip von Johanna Schenkel

Wie wir Schule machenDrei Berliner Schülerinnen haben ein Buch über ihre Schule geschrieben. Alma de Zárate (geb. 1999), Jamila Tressen (geb. 1998 in Berlin) und Lara Luna Ehrenschneider (geb. 1997) besuchen die Evangelische Schule, eine Gemeinschaftsschule im Bezirk Berlin-Mitte. Diese Schule hat für ihr Lernkonzept schon viel Lob bekommen, aber warum?

Die Rektorin Margret Rasfeld hat in einer Schulversammlung gefragt, wer von den Schüler_innen ein Buch über die Schule schreiben will. Die drei Schülerinnen, die sich nicht gut kannten, haben sich gemeldet. Sie wollten über ihre Schule erzählen und haben gemeinsam ein Buch in ihrer eigenen Sprache mit den Beispielen und Themen, die sie selbst wichtig finden, geschrieben. Geholfen hat ihnen dabei der Stern-Journalist Uli Hauser. Er kennt sich gut aus mit dem Thema, weil er schon das Buch „Jedes Kind ist hochbegabt“ geschrieben hatte.

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