Archiv des Autors: Campus - Südkreuz

Auslandspraktikum in Totnes (England)

Die Erzieherschülerin Nicole berichtete monatlich von ihrem fünfmonatigem Auslandspraktikum in einer Pre-School in Totnes (England).  Nun neigt sich diese Zeit voller wertvoller Erfahrung für sie dem Ende entgegen. Es ist Zeit für ein Abschlussresümee.

Hallo lieber Leser,

In weniger als zehn Tagen endet meine Zeit in England. Ja, ich kann es selbst kaum glauben, dass das Abendteuer bald vorbei sein wird. Die letzten sechs Arbeitswochen sind, in meinen Augen, viel zu schnell vergangen.

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Auslandspraktikum in Rumänien 3 – Der Abschied naht…

Rebecca aus der Erzieherklasse E18 absolviert ein Auslandspraktikum in Rumänien. Über ihre Erfahrungen während dieses Praktikums verfasst sie regelmäßig kleinere Blogartikel. Hier ist ihr vorläufig letzter Bericht:

Es ist immer wieder dasselbe: Am Anfang bildet man sich ein, dass 5 Monate sich bestimmt wie eine Ewigkeit anfühlen und nie vergehen werden und jetzt, wo mir nur noch wenige Tage meines Praktikums im Timişoara bleiben, wird mir bewusst, wie schnell diese Zeit doch vorbei gegangen ist.


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Mein Weg zum Beruf ist bunt!

Die neue Kampagne bei Campus Berlin am Standort Südkreuz

Der Standort Südkreuz versteht sich schon seit Jahren als eine Schule für Alle und möchte sich jetzt stärker mit dieser Botschaft auf dem Bildungsmarkt positionieren. Es soll vermittelt werden, dass hier alle Menschen willkommen sind – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Aussehen, ihrem Alter, ihrer Religion, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung.

Um dies in die Öffentlichkeit hinauszutragen, führt die Schule eine Kampagne durch, in der einige Auszubildende sich mit ihrer Einzigartigkeit exemplarisch vorstellen. Bisher sind schon einige Portraits entstanden.

Mein Weg zum Beruf ist bunt

Claudia Schöttler zum Beispiel. Sie ist 42 Jahre alt und dreifache Mutter. Nachdem sie eine Ausbildung zur Sozialassistentin bei Campus Berlin absolvierte hatte, entschied sie sich für die Ausbildung zur Altenpflegerin.
»Die Schule ist SUPER!!! Ich habe diese Schule jetzt insgesamt 4 Jahre besucht und kann nur Positives berichten! Der Unterricht macht Spaß, die Schule hat eine freundliche Atmosphäre und ist offen für alle. Das finde ich toll!« – schreibt sie über Campus Berlin bei Google Maps.
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Unser Graffitikalender ist da!

Der Interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Unser Interkulturelle #Kalender für 2018 ist da und wurde pünktlich mit einem Gruß zum Internationalen Tag für #Toleranz (16. November) an alle unsere Kooperationspartner*innen verschickt. Dieses Jahr wurde er mit #Graffitimotiven gestaltet. Jeder neu beginnende Kurs wählte monatlich einen internationalen Gedenk-­ bzw. Aktionstag aus und gestaltete dazu ein Statement in Form eines #Graffitis. Diese Graffitis wurden abfotografiert und sind nun im Kalender abgebildet.

Interkultureller Kalender Campus Berlin

Zum Ende des Jahres sind viele neue Beiträge dazu gekommen.

Die Klasse HEP 6 der Fachschule für #Heilerziehungspflege wählte den Gedenktag Weiterlesen

Auslandspraktikum in England

Hallo liebe Leser,

Oh man, die Zeit rast so schnell! Die erste Halbzeit ist nun um. Das ist unglaublich. Ich habe euch ja versprochen, dass ich heute etwas näher auf meine Unternehmungen eingehe.

Gleich Mitte Oktober bin ich für einen Tag nach Stonehenge gefahren. Die großen Steine, wo kein Wissenschaftler genau sagen kann, weshalb dieses Monument eigentlich genau erbaut wurde. In der Nähe liegt die Stadt Salisbury, wo ich noch ein bisschen umhergelaufen bin, bevor ich wieder zurückfahren musste.

Anfang November fuhr ich für vier Tage nach Brighton. Das ist eine Stadt an der Küste des Ärmelkanals, wo es einen tollen Pier gibt. Dieser wurde schon 1899 eröffnet. Heute kann man dort die Fahrgeschäfte und ein Spielkasino für Familien bewundern. Die Stadt lud ebenfalls zum Erkunden ein.

Eigentlich fuhr ich nur zu dieser Stadt, weil die WWE (große Wrestlingfirma in den USA) eine Veranstaltung abhielt, die zu dem Zeitraum auf England Tour war. Zudem konnte ich an dem Abend das erste Mal meine Lieblings Gruppierung The Shield live sehen.

Solche Ausflüge sind natürlich nicht ganz billig! Und es ist selbsterklärend, dass solche Trips nicht jedes Wochenende gemacht werden können. Das braucht man auch nicht, weil die umliegenden Städte (z.B. Plymouth oder Exeter) zum Bummeln einladen. Entweder geht man alleine dorthin, oder man schließt sich einer Gruppe von Sprachschülern an. Andernfalls trifft man sich zusammen zum Mittagessen oder am Abend im Pub „Bay Horse“ in Totnes. Die meisten Schüler gehen aber auch gern Freitagabend in Tourqay feiern.

Und nun steht der Dezember vor der Tür. Jetzt zähle ich die Tage bis zum Abflug nach Deutschland. Ich freue mich darauf, meine Familie und Freunde an den Weihnachtsfeiertagen wiederzusehen.

Euch liebe Leser, wünsche ich gleich, ein schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße

Nicole

PS: Ein paar Bilder von den Orten, die ich besucht habe:

Martinsfest in Rumänien

Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir – Martinsfest in Rumänien

Dieses Mal möchte ich euch vom Martins- oder Lichterfest berichten, welches wir im Kindergarten im November gefeiert haben. Aus Deutschland kenne ich dieses Fest als Laternenfest, bei dem die Kinder mit Laternen umher laufen und die altbekannten Laternenlieder singen.

Aber hier wurde das ganze Fest etwas anders gestaltet: Schon ein paar Wochen vor dem Fest begannen wir, die sechs Lieder mit den Kindern „einzuüben“. Im Morgenkreis war die Geschichte vom St. Martin in der Woche des Festes Thema und wurde den Kindern durch unterschiedliche Aktivitäten und Medien vermittelt. Es spielte eine große Rolle, dass die Kinder wissen, was gefeiert wird und warum wir mit den Laternen herumlaufen. Auch was die Laternen anging, machten wir uns als Kollegen schon früh Gedanken und bereiteten Muster für Bärenlaternen (passend zum Namen meiner Gruppe) vor, die an einem Nachmittag jedes Kind mit seinen Eltern in der Kita bastelte.

Am Tag des Festes kam extra Weiterlesen

Auslandspraktikum in Rumänien 2

Rebecca aus der Erzieherklasse E18 absolviert ein Auslandspraktikum in Rumänien. Über ihre Erfahrungen während dieses Praktikums verfasst sie regelmäßig kleinere Blogartikel. Doch lest selbst:

Neues aus Timişoara:

In dem Kindergarten „Kinderwelt“ habe ich mich bereits gut eingelebt und alles kennengelernt. Es gefällt mir sehr gut hier, die Kollegen sind alle super herzlich und hilfsbereit und von meiner Anleiterin kann ich viel lernen. In diesem Blogbeitrag möchte ich von einer besonderen Situation erzählen, die sich vor circa einer Woche ereignete. An einem sonnigen Arbeitstag ging ich wie gewohnt zur Einrichtung und war schon fast am Kita-Eingang, da bemerkte ich eine Bewegung am Wegesrand. Überrascht schaute ich genauer hin: Dort lag eine relativ kleine Eule mit einem seltsam verdrehten Flügel im Gestrüpp. Etwas unschlüssig, was ich tun sollte, machte ich erst mal ein „Beweisfoto“ und ging in den Kindergarten und erzählte diese Geschichte meiner Gruppenleiterin.

Diese konnte da jedoch auch nichts machen, da es hier keinen Weiterlesen

Auslandspraktikum in Rumänien

 Eine stürmische Begrüßung:

Ein Praktikum in Timisoara, Rumänien. Dass das eine Herausforderung darstellen würde, dessen war ich mir schon lange vorher bewusst, aber mit diesem Start hätte ich nicht gerechnet. Einen Tag vor Praktikumsbeginn in einem Kindergarten in der Vorschulgruppe kam ich an. Abends wollte ich mich dann mit meiner Praxisanleiterin treffen und in meiner Unterkunft „einziehen“. Doch vorher hatte ich noch Zeit, mich mit der Stadt ein bisschen vertrauter zu machen und trotz grauem Wetter und dicken Wolken sprudelte ich vor Aufregung und Neugier, was mich erwarten würde. Ich war vielleicht eine halbe Stunde angekommen, da bemerkte ich den immer stärker werdenden Wind und seltsame Wolkenformationen, die sich zu mehreren Strudeln bildeten und immer näher kamen. Gerade befand ich mich auf dem Parkplatz eines Kauflandes und als die ersten Schilder umher flogen und mir der Sand in die Augen kam, rettete ich mich mit vielen Anderen in den Laden.

Später berichteten mir Freunde aus Deutschland, dass sie davon in den Nachrichten gehört hätten, was für ein großes Unwetter in Timisoara gewütet hatte, was sogar mehrere Todesopfer und viele Verletzte mit sich gebracht hatteL. In weiten Teilen der Stadt und im Umland waren stundenlang die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. Überall lagen umgekippte LKWs, es hingen umgeknickte Werbeschilder auf den Straßen und es waren viele Äste abgebrochen und zum Beispiel auf Autos gekippt. Ich kann nur sagen: Gott sei so Dank, dass meinen Lieben, die mich mit dem Auto hingefahren haben, und mir nichts passiert ist! Trotzdem bin ich umso bestürzter über die vielen traurigen Folgen.

Am nächsten Morgen stand der erste Arbeitstag vor der Tür. Da die Kita etwas außerhalb lag, gab es das eben benannte Problem: Kein fließendes Wasser und kein Strom. Dazu kam, dass einige der Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfielen, aber auch nur sehr wenige Kinder kamen. Meinen ersten Tag verbrachte ich also in einer dunklen Kita: Kerzenschein im Flur und Büro (In Deutschland wahrscheinlich schwer vorstellbar, dauerhaft offenes Feuer im Flur zu haben J) und ausnahmsweise ohne Zähne putzen und ohne Klospülung. Was für ein unerwarteter Anfang für ein Auslandspraktikum, aber schon am nächsten Tag war der Strom und das Wasser wieder da und alle Rumänen, die ich gefragt habe, sagten mir, dass so etwas hier eigentlich noch nie vorgekommen wäre. Also kann ich mich nach diesem chaotischen Start hoffentlich ohne Einfluss von Naturextremen an das 3. Praktikum machen.

LEKTION Nr.1: Ich lerne daraus, wie unglaublich dankbar man eigentlich für Alltäglichkeiten, wie Strom und Wasser, sein darf!! J

Rebecca Arndt aus der Erzieher*innenklasse E18 absolviert ihr drittes Praktikum als Auslandspraktikum in Rumänien.

 

 

SOR-Aktionstag am 20.09.2017 – Eindrücke

 

Unser diesjähriger Aktionstag »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage« (SOR/SMC) stand ganz im Zeichen der anstehenden Bundestagswahl. So war das Motto dementsprechend »Einmischen-mitmischen-Gesellschaft gestalten“. Es war ein bunter Tag, der viel Gelegenheit zum Nachdenken bot. Hier ein kurzer Überblick über den Tag:

D a s   W a h l l o k a l (von 08.30-15 Uhr)

Wer nicht wählen geht, darf nicht motzen!

 Vier Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl konnte bereits in unserer Schule gewählt werden. Dazu hatten sich im Vorfeld die Sozialassistent*innen der Soz 32 intensiv mit dem Thema „Demokratie und Wahlen“ auseinandergesetzt. Es gab ein Wahllokal mit Wahlkabinen. Und es gab Listen aller wahlberechtigten Schüler*innen und Lehrer*innen. Das Ergebnis dieser schulinternen Wahl weichte eindrucksvoll vom Ergebnis der echten Bundestagswahl ab:  Weiterlesen

SOR-Aktionstag 20. September 2017

2017 ist nicht nur das Jahr der sinnflutartigen Regenfälle, sondern 2017 ist auch ein Wahljahr. Der Bundestag wird gewählt und damit indirekt auch der oder die Bundeskanzler*in. Vier Tage vor dieser wichtigen Wahl findet unser jährlicher SOR-Aktionstag statt. Wie könnte da das Motto anders lauten als „Einmischen-mitmischen-Gesellschaft gestalten“. Schon das ganze Schuljahr steht unter diesem Motto.

Als Schule halten wir es tatsächlich für unsere Pflicht, unseren Schüler*innen grundlegendes politisches (Fakten-)Wissen zu ermöglichen. In diesem Zuge haben wir in den letzten Wochen alle wichtigen demokratischen Parteien in unsere Schule eingeladen, damit diese ihre politischen Programme darlegen und in einen Dialog mit unseren Schüler*innen treten. Denn wir glauben, dass nur informierte Bürger*innen tatsächlich im Sinne einer Demokratie mitwirken können, um eine Gesellschaft aktiv zu gestalten.

Am 20.09.2017 werden wir wie jedes Jahr im Rahmen des SOR-Aktionstages zahlreiche spannende Workshops Weiterlesen