Archiv des Autors: JohannaSchenkel

Michael Cramer: Vom Lehrer zum EU-Parlamentarier

Michael Cramer: Vom Lehrer zum EU-Parlamentarier

Michael Cramer: Vom Lehrer zum EU-Parlamentarier

Am Freitag den 18.10.13 bekamen wir, die Soz.13, Besuch von Michael Cramer. Wir konnten ca.10 Fragen persönlich an ihn und über seine Arbeit als Abgeordneter der Grünen im EU-Parlament stellen. Er war von 1975-1995 Lehrer an einem Gymnasium in Neukölln. Wir hatten den Eindruck, dass er ein guter Lehrer war. Die Chemie zwischen ihm und uns stimmte sofort. Seine verständliche Sprache machte es uns leicht, die komplizierten, politischen Inhalte zu verstehen.

Stolz erzählte er von den Erfolgen seiner Fraktion im EU-Parlament. So bekommt heute jeder Fahrgast innerhalb Europas bei Verspätungen von Fernverkehrszügen ab 2 Stunden die Hälfte des Fahrpreises erstattet.

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Stoff von vorne – Frontalunterricht besser als sein Ruf

Eine Lehrerin steht vor einer Klasse und spricht zu den Schüler_innen. Wichtige Fakten und Schlüsselworte des Lerninhalts schreibt sie an die Tafel. Wenn es zu still wird oder Unruhe aufkommt, stellt sie Fragen und fügt die Antworten in den weiteren Stoff ein. Wenn die Schüler_innen Fragen nicht beantworten können, werden andere Aspekte des Stoffes zu vermittelt. Am Ende eines Themenblock überprüfen Aufgaben und Tests, ob der Stoff gut sitzt oder noch nachgelernt werden muß. Das ganze nennt sich Frontalunterricht und galt unter fortschrittlichen Pädagogen lange als Auslaufmodell von Lehrmethoden in der Schule. Selbstständiges Lernen der Schüler_innen in offenen Formen, zu zweit oder in kleinen Gruppen wird dagegen für besonders wirkungsvoll gehalten.

John Hattie, ein Bildungsforscher aus Neuseeland, gibt dem Frontalunterricht jetzt wieder gute Noten. Er hält andere Faktoren für gutes Lernen wichtiger, als nur die Methode des Unterrichts. Die Glaubwürdigkeit von Lehrern, klare Zielvorgaben am Anfang jedes Themenblocks sind genauso wichtig, wie die Rückmeldung von Schülern für die Lehrer am Ende jeder Stunde. Nur so können sie einschätzen, wo die Schüler im Verständnis des Stoffes stehen und wie es am besten weitergehen soll. Weiterlesen

Die Soz 13 auf den ratternden Spuren der Politik

Die Soz 13 zu Besuch bei Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD)

Bei Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD)

Die Klasse SOZ 13 war am 15.Mai 2013 im Sozial- und Wirtschaftsunterricht zu Gast bei der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD).

War Frau Rawert eine gute Wahl für den Besuch der Sozialassistent_innen?

Frau Rawert hat vor ihrem Beruf als Politikerin in Münster Sozialpädagogik studiert und als Diplom-Pädagogik in Berlin an der FU abgeschlossen. Dann hat sie als Sozialpädagogin in Berlin u.a. in der Fortbildungsstätte „Haus am Rupenhorn“, beim Sozialdienst katholischer Frauen und als 1.Frauenbeauftragte an der Charité gearbeitet. 1987 trat sie der SPD bei. 2005 wurde sie mit 34,2% der Wählerstimmen für den Bundestag in einem Direktmandat als Abgeordnete für den Berliner Wahlkreis 82 Tempelhof-Schöneberg gewählt. Das ist der Wahlkreis, in dem die Berufsfachschule für Sozialassistenz von Campus liegt. In der auslaufenden Legislaturperiode war M. Rawert über die Liste in den Bundestag gekommen und saß im Ausschuss für Gesundheit und im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das umfasst viele Belange, die auch die Schüler/innen betreffen.

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