Archiv für den Monat: September 2019

Deine Campus Story – Ehemalige berichten

Diesmal: Eugen berichtet, wie er nach seinem Abschluss bei Campus beruflich durchgestartet ist

Ich habe die Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen bei Campus absolviert. Am besten haben mir der Englisch- und Spanischunterricht gefallen, obwohl ich seitdem kein Spanisch mehr gesprochen habe. Englisch war extrem hilfreich. Dadurch beherrschte ich es nicht perfekt, aber es war eine gute Grundlage.

Nach meinen Abschluss bei Campus bin ich als Assistent der Geschäftsführung bei einem Werkzeugverkauf eingestiegen. Meiner Meinung nach der langweiligste Job, den ich für zwei Monate je gemacht habe. Gleich danach habe ich in Storkow einen Job als strategischer Einkäufer angenommen und bin nach Königs Wusterhausen gezogen. Durch diesen Job konnte ich beruflich sehr viel reisen, z. B. mehrere Male nach China sowie nach England, Irland, Italien,  Slowenien, Tschechien, Polen, in die Schweiz und die Slowakei. Garantiert habe ich ein paar vergessen. Dieser Job half mir, meine Englischkenntnisse enorm zu verbessern. Viereinhalb Jahre bin ich in diesem Job geblieben und entschloss mich, Wirtschaftsinformatik zu studieren. Nach zwei Semestern merkte ich aber, dass es nichts für mich ist, wechselte an die HWR und studierte Public Administration.

Neben dem Studium arbeitete ich bei Delivery Hero als Werkstudent im Bereich Procurement. Es war damals noch ein Start Up und sehr schnell verliebte ich mich in diese chaotische Firmenkultur, Freibier, Parties, junge und coole Kollegen, flache Hierarchie. Nach 1,5 Jahren wurde ich als Associate Buyer eingestellt und sehr schnell merkte ich, dass mir IT Projekte am meisten Spaß machten. Ich übernahm Projekte für die Konsolidierung lokaler Verträge zu großen MSAs, führte erstmalig Local billing ein, verhandelte Summen im 7-stelligen Bereich und wurde schnell befördert. Aktuell arbeite ich als Category Manager IT im Procurement bei der Delivery Hero SE.

Ich liebe meinen Job! Das Beste ist, dass ich nur mit Leuten arbeite, die auch so denken und an einem Strang ziehen. Ich kann selbstständig arbeiten, niemand schreibt mir vor, wie ich mein Ziel erreichen muss.

Deine Campus Story – Ehemalige berichten

Diesmal: Maria Martin erzählt, wie ihr die Ausbildung bei Campus im Studium und im Beruf geholfen hat

Ich heiße Maria Martin und habe erst die zweijährige Berufsausbildung zur staatlich geprüften Assistentin mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft und dann die einjährige FOS bei Campus Berufsbildung e.V. absolviert. Die Zeit bei Campus empfand ich als eine sehr schöne und vor allem nützliche Zeit in meinem Leben und in meiner schulischen und beruflichen Laufbahn. Die Lehrer waren immer sehr hilfsbereit, kompetent und inspirierend. Der Unterricht ist sehr gut strukturiert und interessant. Mit verschiedenen Ausflüge und Projekten wurde der Zusammenhalt in den Klassen gestärkt und die Zeit abwechslungsreich und spannend gestaltet.

Dadurch ist der Kontakt zu vielen Schülern über die Zeit bei Campus geblieben und erwies sich als sehr hilfreich, z.B. in der Studienzeit und im Berufsleben. Ich habe nach der FOS angefangen BWL an der Universität Potsdam zu studieren und das Wissen aus der Ausbildung und ebenso aus der FOS hat mir sehr geholfen, vor allem in den Bereichen Buchführung, Marketing und Personal. Ebenso hilft mir das Wissen weiterhin in meinem Job als Praxismanager – bei der Personalabrechnung, Personalführung und Witschaftlichkeitsprüfung. Alles in allem kann ich Campus als Einrichtung sehr empfehlen und ich würde auf die Zeit und das erworbene Wissen dort nicht verzichten wollen.

Überleben in der Tundra

Das Leben in der Tundra ist hart und birgt viele Herausforderungen und Gefahren. Es herrschen extreme Bedingungen: bis zu -50° im Winter, Schnee, wenige Tierarten und Permafrostboden, welcher das Anbauen der meisten Pflanzen unmöglich macht.

Frau Ladenkova und Frau Schulz sind beeindruckt, mit wie viel Stärke und Pragmatismus die Nenzen ihr Leben meistern.

Jeder in der Familie hat seine Aufgabe, und nur dadurch können sie unter diesen Bedingungen leben. Bei den Nenzen geht es nicht darum, ob man Lust hat im Haushalt zu helfen, sondern um das Überleben der Familie.

 Überleben in der Tundra1

Wie sieht das Leben der Nomadenfamilie aus?

Bis zu zweimal im Monat müssen die Nenzen ihr gesamtes Hab und Gut zusammenpacken und damit weiter ziehen, um genug Nahrung zu finden. Wenn ein passender Ort gefunden wird, baut die Mutter den Tschum auf, während der Vater jagen geht.  Der Tschum wird mit einem Ofen ständig beheizt. Für die Frischluftzufuhr sorgt eine Öffnung an der Decke.

Jede Familie besitzt drei Schlitten, je einen Schlitten für die Lebensmittel, Kleidung und den Tschum. Aus hygienischen Gründen müssen die Lebensmittel immer auf einem separaten Schlitten mitgeführt werden. Das Essen kann leicht verderben, da es zum Großteil aus rohen Fisch und Fleisch besteht

Auch die Religion spielt bei den Nenzen eine bedeutende Rolle. Die am Weitesten verbreitete Glaubensrichtung ist der Schamanismus. Eine Christianisierung erfolgte nur oberflächlich. Auch heute noch werden in den Familien Schamanen ausgebildet, welche böse Geister verjagen und Erkrankungen heilen.

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Aber was machen eigentlich die Kinder? Gehen Sie überhaupt zur Schule?

Erfahren Sie im nächsten Beitrag mehr über das Leben der Kinder in der Tundra; Schule, Hobbies etc.