Besuch bei einer Nomadenfamilie in Sibirien

Der neue Tag beginnt. Die erlebnisreiche Anreise nach Sibirien steckt unseren Mitarbeiterinnen noch in den Knochen, aber die Vorfreude auf weitere Abenteuer überwiegt. Heute steht der Besuch einer traditionell lebenden Nomadenfamilie auf dem Programm – ein Besuch bei den Nenzen.

Wer möchte schon zweimal in Sibirien stecken bleiben?

Nach dem gemeinsamen Frühstück werden die Schneemobile noch einmal gecheckt. Handyempfang oder Navigationssysteme, um Hilfe zu rufen, gibt es übrigens nicht. Im Notfall ist man auf sich allein gestellt! Deshalb hat der einheimische Reiseführer die beiden noch einmal eindringlich gewarnt:

“Ihr müsst mir folgen und dürft mich nie aus den Augen verlieren, вперёд, поехали!“

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Besuch in der Tundra

Diese Fahrt ist unvergesslich! Die Freiheit, das wunderbare Gefühl, Teil der Natur zu sein – und die Kälte, die bis in die Knochen kriecht …Zwei Stunden nur Schnee und karge Nadelgehölze … dann endlich eine Jurte – ein Tschum!

 

Tschum – das Haus der Nenzen

Der Empfang der Familie ist herzlich und lässt erst gar keine Befangenheit aufkommen. Während unsere Globetrotterinnen voller Staunen das Innere des Tschum betrachten, werden sie ihrerseits von den Kindern beäugt, kein Wunder, sind sie doch die ersten Gäste aus Europa.

Die Nenzen sind von alters her nomadische Rentierhirten, Fischer und Jäger.

Jetzt ist es soweit, Frau Schulz und Frau Ladenkova dürfen die Kultur dieses Volkes kennen lernen und ihre Delikatessen probieren.

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Das Menü des Tages: 

  • Vorspeise – Fischsuppe
  • Hauptgericht – zartes Renntierfleisch
  • Dessert – gefrorene Beeren und Tee

Während sie die Mahlzeit genießen, erzählt das Ehepaar über ihr Leben, die Erziehung der Kinder, die Bräuche des Volkes und ihre Lebensphilosophie. Was macht es schon, das die Sprachkenntnisse nicht immer reichen. Freundlich lachen, nicken und sich mit Händen und Füßen verständlich machen …

Frau Ladenkova und Frau Schulz tauchen ein in eine fremde Welt mit harten und gefährlichen Lebensumständen – und einer ungebrochenen Liebe zur Natur.

Lassen Sie uns diese Erfahrungen im nächsten Beitrag miterleben!

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