Archiv für den Monat: September 2018

Auslandspraktikum in Irland – Steffis Folgebericht

Willkommen zu meinem dritten und vierten Blog-Eintrag über mein Auslandspraktikum in Irland

Viel gibt es über die dritte Woche nicht zu berichten. Ich habe mich sehr gut in Cork eingelebt. Jeden Tag entdeckt man neue interessante Ecken. So habe ich zum Beispiel einen tollen kleinen Laden mit diversen frischen und getrockneten Kräutern gefunden.

Zudem gibt es in einer der kleinen Nebenstraßen ein wunderschönes, unscheinbares, mexikanisches Restaurant. Von innen ist es liebevoll eingerichtet. Das Essen dort ist fantastisch, es schmeckt ausgezeichnet, jedoch ist es, wie alle anderen Restaurants ebenfalls, recht teuer.

In meinem Praktikum hat sich eine gewisse Routine gebildet. Der Tagesablauf ist im Großen und Ganzen stets der gleiche. Unterrichtsfächer wie Chor, Drama, Irish Dancing und Hockey machen am meisten Spaß, da die Kinder ihren Interessen nachkommen können.

Mein Lieblingstag ist allerdings der Freitag. Nicht weil er der letzte der Woche ist und danach das Wochenende folgt, sondern da Freitag der Kunstunterricht stattfindet. In Irland gibt es keinen vorgeschriebenen Rahmenlehrplan für Kunst, welchen man abarbeiten muss. Somit gibt es ein breites Spektrum an Möglichkeiten für dessen Gestaltung. Ich darf den Kunstunterricht nach Belieben nutzen, um Angebote oder Projekte zu entwickeln und habe die Freiheit, auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen. Die freudigen Gesichter zu sehen, wenn sie am Unterricht partizipieren können ist wundervoll.

Am Montag der Woche vier haben wir zwei neue Praktikantinnen bekommen. Ein spanisches und ein italienisches Mädchen. Es ist schön, nicht mehr die einzige Praktikantin zu sein und ich verstehe mich sehr gut mit den beiden.

Am Freitag halfen mir die beiden, gemeinsam mit der Kunstlehrerin, meine Klasse zu beaufsichtigen. Wir haben nun begonnen, an einem großen Halloween-Projekt zu arbeiten. Dazu habe ich die Klasse in mehrere Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte von ihnen arbeitet nun im Klassenraum der vierten und die andere Hälfte im Klassenraum der fünften Klasse.

Der Kunstunterricht macht sehr viel Spaß und auch die Kinder sind hoch motiviert dabei. Der schönste Moment war, als eines der Mädchen mich angrinste und sagte: „Das ist der erste Tag, an dem ich nicht ins Wochenende möchte.“ Ich bin schon sehr auf die Ergebnisse gespannt.

Am Wochenende habe ich größtenteils an Schulsachen gearbeitet. Am Abend waren wir jedoch in einem für uns neuen Pub. Er nennt sich „Oystern Tavern“. Ich habe mich sofort in diesen Pub verliebt. Er ist auf der einen Seite der teuerste, den ich bisher kennengelernt habe, aber andererseits sind das Ambiente und die Atmosphäre dort einfach atemberaubend. Es erinnert ein wenig an die 20-er Jahre, ist sehr stilvoll eingerichtet und sehr gemütlich.

 

Bis bald  Steffi aus Irland

 

Auslandspraktikum in Irland- Zweite Woche

Willkommen zu meinem zweiten Blog-Eintrag.

Die zweite Woche ist bereits um und ich habe mich gut eingelebt. Cork ist eine wundervolle Stadt. Sie ist zwar nicht sehr groß und besteht im Wesentlichen nur aus zwei Hauptstraßen, aber man findet hier alles, was man zum Leben benötigt.

Von unserem Haus erreicht man das Zentrum in ca. 20 Minuten zu Fuß.

Während meiner Freizeit unternehme ich viel mit meinen Mitbewohnern, welche mittlerweile zu guten Freunden geworden sind. Bereits an meinem ersten Tag hier luden sie mich ein, sie nach Youghal zum Strand zu begleiten. Dieser liegt eine Stunde mit dem Bus entfernt von Cork. Das Wochenende darauf blieben wir in Cork und spielten Bowling bzw. Pool-Billiard. In den Abendstunden trifft man sich oft mit anderen Leuten in einem Pub und genießt die Live-Musik. Am Samstag sind wir nach Dublin gefahren und haben dort einen tollen Tag zusammen verbracht.

Irland ist eine wundervolle Insel mit einer atemberaubenden Landschaft. Ihre Bewohner stehen ihr ebenfalls in Nichts nach. Ein jeder hier ist super freundlich und hat stets ein Lächeln im Gesicht. Es macht großen Spaß hier zu leben und zu arbeiten.

Das Team meiner Einrichtung hat mich sehr gut aufgenommen und unterstützt mich wo es nur kann.

Mit der Sprache kommt man gut zurecht und es ist nie ein Problem nachzufragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es auch eine Herausforderung ist, da man sich mehr auf Gespräche konzentrieren muss und nicht alles im Vorbeigehen aufschnappt wie Zuhause.

Bisher ist es eine tolle Erfahrung und ich bin sehr froh hergekommen zu sein.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Steffi aus Irland

 

Auslandspraktikum in Irland – die angehende Erzieherin Steffi berichtet

Steffi aus der Erzieherklasse E 20 absolviert ihr drittes Praktikum in Irland.

Hier kommt ihr erster Bericht:

Willkommen zu meinem ersten Blog-Eintrag. In den kommenden Wochen berichte ich euch ein wenig über mein Auslandspraktikum in Irland.

Ich denke, der Anfang ist immer etwas schwierig.  Der Flug war leider etwas beschwerlich aufgrund von Verzögerungen am Flughafen. Nach ca. 12 Stunden bin ich jedoch endlich gut in Irland-Cork angekommen.

In Irland gibt es zwei Möglichkeiten der Unterkunft: Zum Einen in einer Gastfamlilie und zum Anderen in einem Studentenhaus. Ich wohne in einem Studentenhaus und habe fünf weitere Mitbewohner. Zwei von ihnen kommen aus Italien, zwei aus Deutschland und eine aus Spanien. Selbst, wenn nur deutschsprachige Mitbewohner zusammen sitzen, wird meist englisch gesprochen.

Mein Arbeitsplatz ist ca. 30 Minuten zu Fuß von zuhause entfernt. Ich arbeite an einer „junior school“, welche ausschließlich für Mädchen zugänglich ist.

In den nächsten Wochen berichte ich euch über die Stadt und ihre Freizeitmöglichkeiten, das Haus, die Arbiet und was sonst noch so passiet.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Steffi aus Irland