Unser Graffitikalender ist da!

Der Interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Unser Interkulturelle #Kalender für 2018 ist da und wurde pünktlich mit einem Gruß zum Internationalen Tag für #Toleranz (16. November) an alle unsere Kooperationspartner*innen verschickt. Dieses Jahr wurde er mit #Graffitimotiven gestaltet. Jeder neu beginnende Kurs wählte monatlich einen internationalen Gedenk-­ bzw. Aktionstag aus und gestaltete dazu ein Statement in Form eines #Graffitis. Diese Graffitis wurden abfotografiert und sind nun im Kalender abgebildet.

Interkultureller Kalender Campus Berlin

Zum Ende des Jahres sind viele neue Beiträge dazu gekommen.

Die Klasse HEP 6 der Fachschule für #Heilerziehungspflege wählte den Gedenktag zum Attentat auf Hitler. Am 20. Juli 1944 ereignete sich das letzte von mehr als 30 dokumentierten Attentaten auf Adolf Hitler. Dieser überlebte jedoch den Anschlag und ließ infolge dessen die Akteure als Vaterlandsverräter hinrichten. Die HEP 6 möchte mit ihrer Darstellung vor allem den Mut der Widerständler in den Vordergrund stellen.

Die Klasse E 24 der Fachschule für #Sozialpädagogik entschied sich für den Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut.

„Armut bezeichnet den Mangel an etwas. In erster Linie bezeichnet Armut den Mangel an lebenswichtigen Gütern wie Nahrung, Obdach und Kleidung.“ (Karl-Heinz Brodbeck).

Mit ihrem Bild wollen die Auszubildende der E 24 Armut als globales Problem visualisieren, dem nur durch globales Handeln entgegengewirkt werden kann.
Sie sind der Überzeugung, dass auch wir alle dazu beitragen können.

Die Klasse AP 27 der Berufsfachschule für #Altenpflege wählte den Martin Luther King Tag. Der am 15. Januar 1929 geborene Martin Luther King jr. war der wohl berühmteste und vielleicht wichtigste Bürgerrechtler in den USA, der sich friedlich für die Gleichheit zwischen Schwarzen und Weißen engagierte und letztendlich auch dafür sterben musste. Am 04. April 2018 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal. Seine Thesen sind aktueller denn je – die Weltgemeinschaft entfernt sich aktuell immer weiter vom Geiste Martin Luther Kings – täglich werden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert und misshandelt. Die Schüler*innen der AP 27, wünschen und fordern mit ihrem Graffiti ein Umdenken im Geiste des Friedennobelpreisträgers Martin Luther King jr., denn:
…nichts ist unmöglich, wenn man einen Traum hat.

Der Tag der Rechte des Kindes war für die Klasse E 27 die richtige Wahl. Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Weltweit festgeschrieben sind diese Rechte der Kinder und Jugendlichen in der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. 191 Staaten sind der UN-Konvention über die Rechte des Kindes bislang beigetreten und haben sich damit verpflichtet, die genannten Rechte in nationale Gesetze zu übernehmen.

Aber nicht nur die Rechte Kinder wurden thematisiert…

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollten einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ (Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte).

Die Klasse APb 18 unserer #Altenpflegeschule nahm den Gedenktag zur Erklärung der Menschenrechte zum Anlass, uns daran zu erinnern. Die Klasse APb18 der Altenpflegeschule möchte mit ihrem Graffiti auf die bis heute in vielen Staaten anhaltende Folter von Menschen hinweisen und ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen und für Freiheit, Gleichheit und Solidarität setzen.

Und die Soz 34 unserer Berufsfachschule für #Sozialassistenz entschied sich für den Weltflüchtlingstag der UNO. MENSCHEN die FLÜCHTEN, gibt es schon seit Jahrhunderten. Ob durch Krieg, Armut oder Unterdrückung. Es könnte jeden von uns, überall auf der Welt, treffen.
Im Jahr 2016 wurden bspw. 65 Millionen Menschen OFFIZIELL auf der Flucht registriert. Die Menschen lassen ihr Hab und Gut zurück und flüchten in die „Sicherheit“. Viele schaffen es nicht. Sie ertrinken im Meer, verhungern und verdursten oder sterben durch Krankheiten. In der „Sicherheit“ angekommen, stehen sie vor dem nächsten KONFLIKT– sie müssen meistens eine neue Sprache lernen und versuchen sich in das Leben der neuen Umgebung zu integrieren. Es ist nicht leicht, denn nicht alle der dort lebenden Menschen heißen sie willkommen. Unser #GRAFFITI zeigt, dass die Menschen für ein sicheres Leben flüchten und wir alle nur ein friedliches Miteinander wollen. Wir tragen durch unser Konsumverhalten als Gesellschaft dazu bei, dass die Menschen vor Armut und Krieg fliehen müssen. Auch die WAFFENEXPORTE tragen einen GROSSEN Teil dazu bei.
Das muss GEÄNDERT werden!
KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

Wir sind stolz auf das Engagement und die Mitarbeit unserer Auszubildenden und teilen gerne die gelungenen Ergebnisse des Kalenders mit Euch.

Wie wir wissen: Weder Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, kulturelle oder ethnische Herkunft, Alter oder sexuelle Orientierung eines Menschen noch tatsächliche oder vermeintliche Unterschiede können zur Rechtfertigung von Abwertung, Verfolgung oder Tötung dienen. Und darum geht es in unserem Graffitiprojekt!

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