Archiv für den Tag: 17. März 2017

Neu gestaltete Übungsfirma

Moderne Computerausstattung, neue Büromöbel, neue Abteilungen – Die Übungsfirma WorkArea GmbH erstrahlt im neuem Glanz.

Campus Berlin Übungsfirma 1

Der Standort Charlottenburg ist Mitglied im Deutschem ÜbungsFirmenRing. Unsere Schüler*innen lernen die kaufmännische Praxis unter Echtbedingungen kennen – die Übungsfirma ist das virtuelle Abbild eines realen Unternehmens.

 

Die WorkArea GmbH

Campus Berlin Übungsfirma 2Die WorkArea GmbH hat sich auf Arbeitssicherheit & Berufsbekleidung spezialisiert. Es gibt verschiedene Abteilungen; Einkauf, Rechnungswesen, Verkauf, Personalwesen und die allgemeine Verwaltung. In jeder Abteilung lernen die Schüler*innen die relevanten Aufgaben und Tätigkeiten in der Praxis kennen. Sie führen z.B. Verhandlungen mit Geschäftspartnern, organisieren Geschäftsreisen, erstellen Angebote und kümmern sich um den Vertrieb und das Marketing ihrer Produkte.

Die Übungsfirma erfreut sich großer Beliebtheit und ermöglicht unseren Schüler*innen einen realen Einblick in die Welt eines Unternehmens zu bekommen.

Rückblick auf den Kinotag in der Campus Berufsbildung e.V.

Es ist der 02.03.2017 um 8.30 Uhr in Schöneberg. Vor dem schlichten Kinobungalow mit dem Neonschriftzug Odeon versammeln sich mehr und mehr Schüler. Sie frösteln etwas, da der Zeitpunkt des Treffens von der Kino-AG auf eine Stunde vor dem Filmbeginn gelegt wurde. Das stößt bei der aktuellen Wetterlage nicht bei allen auf Begeisterung.

Als das Kino um 9 Uhr seine Pforten öffnet, werden es insgesamt 150 Schüler sein.

Das Kino mit der überraschend breiten Kinoleinwand bietet Platz für 359 Besucher. Es ist fast halb gefüllt, als die Kino-AG die Schüler über den Ablauf nach dem Film informiert. Die Kino-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Schülern verschiedener Klassen, die freiwillig die Aufgabe übernommen haben, diesen Kinotag zu planen. Alle Schüler und Lehrer sollen am Ende des Filmes das Kino nur durch einen Eingang verlassen, sagen sie, und alle sollen ein farbiges Los entgegennehmen. Sie sind noch gar nicht richtig fertig mit dem Erzählen, als sich das Licht verdunkelt und der Film beginnt – „Die Blumen von gestern“.

Der Film provoziert schnell die ersten Lacher. Doch so einfach ist es nicht. Im Anschluss ergeben sich direkt die ersten Diskussionen. „Wie fandst Du den Film?“ „Ich weiß nicht.“ „Und Du?“ „Ich fand ihn richtig gut.“ „Und Du?“ „Oh, ich fand ihn ganz fürchterlich!“ Der Film polarisiert. Doch das kann ja auch fruchtbar sein für die anschließenden Workshops.

Nach dem Film begeben sich Schüler und Lehrer wieder in die Geneststraße und sind gespannt, was sie erwartet. Die Kino-AG hat das weitere Vorgehen etwas mysteriös gehalten. Die Workshops sind in Farben aufgeteilt. So gibt es Räume, deren Türen farblich markiert und mit einer Impulsfrage ausgestattet sind. Jeder Schüler und Lehrer weiß nun, wohin er oder sie gehen muss, da am Ende des Kinofilmes farbige Lose verteilt wurden. Die Workshops werden von Mitgliedern der Kino-AG moderiert. Es wird rege und manchmal sogar hitzig diskutiert und es entstehen Plakate, die am Ende des Tages im Schulkorridor ausgestellt werden:


Die Mitglieder der Kino-AG sind stolz auf das, was sie bewerkstelligt haben. Und das können sie auch. In einer Abschlusssitzung reflektieren sie den Tag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie lassen sich nicht in die Karten gucken, überlegen aber bereits, was sie beim nächsten Kinotag besser machen können.

Wir sind in jedem Fall gespannt und sagen Danke an die Film-AG für die Planung und Danke an Herrn Eberhardt für die Unterstützung der Kino-AG.