Archiv für den Monat: März 2017

Graffiti ist bei Campus angesagt

Der interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Auch dieses Jahr stellen die Auszubildenden von Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz wieder einen interkulturellen Kalender zusammen.

Jeder neu beginnende Kurs wählt einen internationalen Gedenk­ bzw. Aktionstag aus, mit dem er sich kritisch auseinandersetzt, und gestaltet das Ergebnis in Form eines Graffitis. Auf diese Weise entstehen die Kalenderblätter für 2018.

Die Klasse Soz 31 der #Sozialassistentenausbildung wählte den 27. Januar, der im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus  erklärt wurde. Das Bild stellt die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau dar, die am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee erfolgte. Mit dem Graffiti soll  allen Menschen gedacht werden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Intellektuelle, Künstler*innen und Widerstandaktivist*innen u.a. Der Slogan ‚Zusammenhalt macht frei‘ ist eine Anspielung auf den zynischen Spruch ‚Arbeit macht frei‘, der über dem Eingangstor in Auschwitz prangte und soll eine positive Botschaft im Zusammenhang mit der Befreiung vermitteln.
Die angehenden #Erzieher*innen der E22 wählten den 6. Februar als Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Und die Klasse E23 gestaltete ein Graffiti zum Weltglückstag [Internationaler Tag des Glücks], der am 20. März zelebriert wird.
Die Klasse HEP5/E25, eine gemischte Klasse von angehenden #Erzieher*innen und #Heilerziehungspfleger*innen, konnte sich nicht für einen einzelnen Tag entscheiden. Sie wählten einerseits den Weltgesundheitstag, der am 7. April begangen wird und an die Gründung der World Health Organisation (WHO) erinnert, und andererseits den Gedenktag an Burak Bektaş, ein Berliner Jugendlicher, der offensichtlich aus rassistischen Gründen am 5. April 2012 in Neukölln ermordet wurde.

Wir freuen uns, einige Bilder dieser ersten Graffitis mit Euch zu teilen. Hiermit setzen wir ein Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von kultureller oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder sexueller Orientierung.

Wir danken den Betreibern des Natur-Park Schöneberger Südgelände, dass wir die Graffitis bisher dort sprayen durften!

 

Burak Bektaş Gedenktag

Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Neu gestaltete Übungsfirma

Moderne Computerausstattung, neue Büromöbel, neue Abteilungen – Die Übungsfirma WorkArea GmbH erstrahlt im neuem Glanz.

Campus Berlin Übungsfirma 1

Der Standort Charlottenburg ist Mitglied im Deutschem ÜbungsFirmenRing. Unsere Schüler*innen lernen die kaufmännische Praxis unter Echtbedingungen kennen – die Übungsfirma ist das virtuelle Abbild eines realen Unternehmens.

 

Die WorkArea GmbH

Campus Berlin Übungsfirma 2Die WorkArea GmbH hat sich auf Arbeitssicherheit & Berufsbekleidung spezialisiert. Es gibt verschiedene Abteilungen; Einkauf, Rechnungswesen, Verkauf, Personalwesen und die allgemeine Verwaltung. In jeder Abteilung lernen die Schüler*innen die relevanten Aufgaben und Tätigkeiten in der Praxis kennen. Sie führen z.B. Verhandlungen mit Geschäftspartnern, organisieren Geschäftsreisen, erstellen Angebote und kümmern sich um den Vertrieb und das Marketing ihrer Produkte.

Die Übungsfirma erfreut sich großer Beliebtheit und ermöglicht unseren Schüler*innen einen realen Einblick in die Welt eines Unternehmens zu bekommen.

Rückblick auf den Kinotag in der Campus Berufsbildung e.V.

Es ist der 02.03.2017 um 8.30 Uhr in Schöneberg. Vor dem schlichten Kinobungalow mit dem Neonschriftzug Odeon versammeln sich mehr und mehr Schüler. Sie frösteln etwas, da der Zeitpunkt des Treffens von der Kino-AG auf eine Stunde vor dem Filmbeginn gelegt wurde. Das stößt bei der aktuellen Wetterlage nicht bei allen auf Begeisterung.

Als das Kino um 9 Uhr seine Pforten öffnet, werden es insgesamt 150 Schüler sein.

Das Kino mit der überraschend breiten Kinoleinwand bietet Platz für 359 Besucher. Es ist fast halb gefüllt, als die Kino-AG die Schüler über den Ablauf nach dem Film informiert. Die Kino-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Schülern verschiedener Klassen, die freiwillig die Aufgabe übernommen haben, diesen Kinotag zu planen. Alle Schüler und Lehrer sollen am Ende des Filmes das Kino nur durch einen Eingang verlassen, sagen sie, und alle sollen ein farbiges Los entgegennehmen. Sie sind noch gar nicht richtig fertig mit dem Erzählen, als sich das Licht verdunkelt und der Film beginnt – „Die Blumen von gestern“.

Der Film provoziert schnell die ersten Lacher. Doch so einfach ist es nicht. Im Anschluss ergeben sich direkt die ersten Diskussionen. „Wie fandst Du den Film?“ „Ich weiß nicht.“ „Und Du?“ „Ich fand ihn richtig gut.“ „Und Du?“ „Oh, ich fand ihn ganz fürchterlich!“ Der Film polarisiert. Doch das kann ja auch fruchtbar sein für die anschließenden Workshops.

Nach dem Film begeben sich Schüler und Lehrer wieder in die Geneststraße und sind gespannt, was sie erwartet. Die Kino-AG hat das weitere Vorgehen etwas mysteriös gehalten. Die Workshops sind in Farben aufgeteilt. So gibt es Räume, deren Türen farblich markiert und mit einer Impulsfrage ausgestattet sind. Jeder Schüler und Lehrer weiß nun, wohin er oder sie gehen muss, da am Ende des Kinofilmes farbige Lose verteilt wurden. Die Workshops werden von Mitgliedern der Kino-AG moderiert. Es wird rege und manchmal sogar hitzig diskutiert und es entstehen Plakate, die am Ende des Tages im Schulkorridor ausgestellt werden:


Die Mitglieder der Kino-AG sind stolz auf das, was sie bewerkstelligt haben. Und das können sie auch. In einer Abschlusssitzung reflektieren sie den Tag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie lassen sich nicht in die Karten gucken, überlegen aber bereits, was sie beim nächsten Kinotag besser machen können.

Wir sind in jedem Fall gespannt und sagen Danke an die Film-AG für die Planung und Danke an Herrn Eberhardt für die Unterstützung der Kino-AG.

Hervorragende Ausbildungsergebnisse der Absolventen im Februar 2017

Campus Berlin - Absolventenpreisträger Februar 2017
Zwei Schülerinnen, Frau Lehmann aus der Klasse BFB25 sowie Frau Herms aus der Klasse BFF16 und ein Schüler, Herr Nitz aus der Klasse BFB25, beendeten ihre zweijährige Ausbildung mit einem Durchschnitt von 1,0 oder 1,1. Für diese hervorragenden Ergebnisse nahmen die Absolventen am 24.02.2017 aus den Händen des Schulleiters Dr. Pieter Wolter und des Pädagogischen Direktors des Campus Berufsbildung e.V. Herrn Prof. Dr. Meumann, die Campus Absolventenpreise in Empfang.

Mit viel Applaus würdigten die anwesenden Schülerinnen und Schüler, Familienangehörige, Gäste und Lehrkräfte diese Ergebnisse

Campus Berlin - Zeugnisübergabe 2017Die sehr guten Ergebnisse des Ausbildungsjahrganges widerspiegeln sich in zahlreichen Festanstellungen, die bereits mit den Absolventen geschlossen wurden. Während des betrieblichen Praktikums äußerten zahlreiche Praktikumsbetreuer, dass die Schüler sehr gut ausgebildet wurden, insbesondere in SAP, und zuverlässig und ehrgeizig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben arbeiteten. Die Praktikumsbetriebe betonten, dass sie gern wieder Praktikanten unserer Berufsfachschulen aufnehmen möchten.

Campus Berlin - Sektempfang

Nach der Zeugnisübergabe lud der Schulleiter alle Anwesenden zu einem Sektempfang ein.