Schule im Kino – Interview über die Arbeit der Film-AG

Ich sitze mit Nancy in der Küche. Nancy ist Auszubildende der Sozialassistenz und nun die „Medienbeauftragte“ der Film-AG. Die Film-AG ist eine Gemeinschaft von Schüler*innen verschiedener Klassen aus allen Ausbildungsbereichen der Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz.
Freiwillig haben sie die Planung des Kinotags am 02.03.2017 übernommen.
Film-AG bei der Plaunung des Kinobesuchs
Die Zusammenarbeit in dieser Gruppe sei erstaunlich gut, sagt Nancy. Es gebe eine Vielzahl an guten Ideen und anregende Diskussionen über diese Ideen. Viele scheinen auch bereits Erfahrungen in der Organisation von Ereignissen gemacht zu haben. Man streite sich kaum und auch die Abstimmungen verliefen bisher problemlos.

Besonders erfreulich sei, sagt sie und lächelt dabei, dass kein/e Lehrer*in dazwischen quatsche. Das sei mal etwas anderes, was man ruhig öfter machen könnte.

Ich frage Nancy, wie die Film-AG auf den Film „Die Blumen von gestern“ gekommen sei. Nach einer kurzen Recherche im Kino-für-Schulen-Programm der Yorck-Kinogruppe, erinnert sie sich,  habe man sich sehr schnell auf diesen Film geeinigt. Ein Film, der sehr interessant, aber auch schwierig sein soll. Nancy sagt, dass sie sehr gespannt sei, wie die Schüler*innen den Film aufnehmen werden.

Es gebe natürlich auch Kritik im Vorhinein. Einige hätten sich darüber beschwert, dass die Schüler*innen den Eintritt selbst bezahlen müssten, obwohl durch Unterstützung des Fördervereines SoziAL e. V. der Unkostenbeitrag auf 2,-€ pro Schüler*in gesenkt werden konnte.

Auch die Auswahl des Films sei nicht von allen wohlwollend aufgenommen worden.  Aber von derartiger Kritik möchte sich die Film-AG nicht entmutigen lassen.

Nach unserem Gespräch, sagt Nancy, werde sich die Film-AG wieder zusammensetzen und die Workshops planen, die im Anschluss des Films stattfinden sollen. Das Kino-für-Schulen-Programm stelle zu jedem Film ein umfassendes Begleitmaterial zur Verfügung, das man nun für die Schüler*innen aufbereiten müsse.

Natürlich sei die Zeit sehr knapp, die die Film-AG von der Schule zur Verfügung gestellt bekommt. Das könnte man in Zukunft verbessern, sagt Nancy, aber ansonsten findet sie ihre Aufgabe sehr spannend und würde jederzeit wieder freiwillig eine solche übernehmen.

Sebastian Wala

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