Campus Auszubildende für Ihre Leistung ausgezeichnet

Unsere Auszubildende Kauffrau im Gesundheitswesen, Frau Boldbaatar, absolviert Ihr Praktikum im KATHARINEN CITY WEST und wurde für Ihre sehr guten Leistungen mit einem Beitrag in der unternehmenseigenen Zeitung ausgezeichnet. Sie berichtet über Ihre Erfahrungen im Praktikum, warum sie sich für eine schulische Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen entschieden hat und über Ihre Pläne für die Zukunft.

Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen bei Campus Berlin

„Frau Jargalan Boldbaatar ist im dritten Ausbildungsjahr zur Kauffrau im Gesundheitswesen und absolviert seit Juni 2016 ein praktisches Jahr bei uns im KATHARINENHOF CITY WEST.

Lesen Sie im Interview über das spannende Tätigkeitsfeld von Jargalan Boldbaatar.

Frau Boldbaatar, warum haben Sie diesen Ausbildungsberuf gewählt?

Durch die Tätigkeit meiner Eltern im Gesundheitswesen, kam ich schon früh mit dieser Branche in Berührung. Für mich kam aber nur ein Beruf mit kaufmännischer Richtung in Frage, weil ich hier auch meine mathematische Leidenschaft weiterhin ausleben kann.

Warum haben Sie sich für eine schulische Ausbildung entschieden?

Bei einer betrieblichen Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen muss man sich bereits von Anfang an auf einen bestimmten Betrieb und somit auf eine eingeschränkte Tätigkeit festlegen. Durch die freie Praktikumszeit in einer schulischen Ausbildung habe ich die Möglichkeit eine Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten in meinem Ausbildungsberuf kennenzulernen, wie z. B. Krankenhäuser, Krankenkassen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, medizinische Labors, Arztpraxen, Rettungsdienste, ambulante Alten- und Krankenpflege und Sanitätshäuser.

Welche Erfahrungen haben Sie schon in Ihrer Ausbildungszeit gesammelt?

Mein erstes sechsmonatiges Praktikum absolvierte ich in der ambulanten Pflege. Dort habe ich einen sehr guten Eindruck von den Abläufen, Abrechnungen und Strukturen erhalten. Es fehlte mir allerdings der direkte Kontakt mit den Patienten vom ambulanten Pflegedienst, die ich in dieser Zeit nicht kennengelernt habe. Daher stand meine Entscheidung relativ schnell fest, mein nächstes Praktikum in einer vollstationären Pflegeeinrichtung zu absolvieren.

Wie kamen Sie dazu in unserer Einrichtung ein Praktikum zu absolvieren?

Meine Ausbildung absolviere ich an der Privatschule Campus HEALTH Service GmbH in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Vom Unternehmen KATHARINENHOF erfuhr ich durch eine Mitschülerin, deren Angehöriger in einer KATHARINENHOF-Einrichtung lebt. Nachdem ich meinen Praktikumsbetreuer auf den KATHARINENHOF angesprochen und meinen Praktikumswunschort geäußert hatte, erfuhr ich von der bereits langjährigen Kooperation mit CITY WEST. Somit konnte ich schon bald mein Praktikum in Ihrer Einrichtung antreten.

Wie war die erste Praktikumszeit für Sie?

Von Beginn an wurde ich von allen Mitarbeitern und Bewohnern sehr gut auf- und angenommen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, wie viele junge Menschen in CITY WEST leben. Zum Antritt meines Praktikums war mir nicht bewusst, dass auch junge Menschen pflegebedürftig sein können. Ein Pflegeheim hatte ich bis dahin immer mit alten Menschen in Verbindung gebracht. Weil diese Einrichtung aber seit dem Frühjahr 2016 einen spezialisierten Wohnbereich für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen hat, ist es hier anders. Auch das herausfordernde Verhalten einzelner Bewohner war für mich neu. Ich war oft in Situationen sehr zurückhaltend und auch teilweise überfordert, weil ich auf bestimmte Verhaltensweisen nicht reagieren konnte. Es brauchte Zeit, sich an diese Herausforderung zu gewöhnen. Ich war auch sehr überrascht, wieviel logistischer Aufwand bei den täglichen Abläufen in einer Pflegeeinrichtung zu berücksichtigen ist, wie z. B. Bestellung und Annahme von gelieferten Lebensmitteln, Koordination des Wäscheservice, Annahme und Lagerung von Pflegeartikeln, Organisation von verschiedenen Veranstaltungen im Haus und Ausflüge mit den Bewohnern. Auch die sozialen Aspekte der Arbeit in einer Pflegeeinrichtung spiegeln sich in der Kommunikation mit Bewohnern, Angehörigen, Dienstleistern und Mitarbeitern wieder. Durch meine Anleiterin Frau Kruscha und die anderen RezeptionsmitarbeiterInnen erlangte ich einen sehr schnellen Einblick in die Arbeit und Strukturen an der Rezeption.

Welche Aufgaben bearbeiten Sie?

Zum einen konnte ich bei meinem Einsatz an der Rezeption einen Einblick in die administrativen Aufgaben der Einrichtung gewinnen. Hierzu gehören u. a. die Bedienung der Telekommunikationsanlagen, das Bearbeiten der allgemeinen Ein- und Ausgangspost sowie die Weiterleitung von Rezepten und die ärztliche Kommunikation. Außerdem das Erstellen und die Pflege verschiedener Dateien unter Anwendung aller gängigen MS-Office-Programme, Protokollführung und Archivierungsarbeiten. Hinzu kommen unterstützende Tätigkeiten für den Sozialdienst, wie z. B. Entgegennahme und Einpflegen von Auslagenrechnungen ins Abrechnungsprogramm sowie Rechnungssondierung.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen bei Campus BerlinIch habe mich noch nicht ganz festgelegt. Ich könnte mir vorstellen, mein Abitur nachzuholen, um danach noch ein Studium zu absolvieren. Mein Praktikum im KATHARINENHOF CITY WEST ist eine sehr wertvolle Erfahrung für mich und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern für die Unterstützung in meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung bedanken.

Frau Boldbaatar, wir danken Ihnen für das Interview und wünschen Ihnen für Ihre Ausbildung weiterhin alles Gute.“

Campus Berlin bedankt sich bei dem KATHARINENHOF CITY WEST für die gute Zusammenarbeit und das Interview unserer Auszubildenden Frau Boldbaatar. 

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