Archiv für den Monat: November 2016

Unser Schulprogramm

Das Schulprogramm* der Campus Berufsfachschulen

Auf der Grundlage der § 8 und 128 des Schulgesetzes für das Land Berlin vom 26. Januar 2004 in der aktuell gültigen Fassung; der Ausführungsvorschriften zur Erstellung der Schulprogramme vom 21. September 2004 in der aktuell gültigen Fassung und des von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung genehmigten handlungsorientierten modularen pädagogischen Konzepts (1) geben sich das berufliche Gymnasium und die Campus Berufsfachschulen das folgende Schulprogramm als zentrales Konzept der Qualitätssicherung.

1 Ausgangspositionen, Grundsätze und Zieleweitere Informationen hier schauen

„Vorsprung durch Können“ ist die Leitidee der Campus Unternehmen. Diese Leitidee impliziert den an unseren Schulen im Denken und Handeln praktizierten Grundsatz „Qualifikation zählt – Persönlichkeit entscheidet“.

Wir betrachten die Vorbereitung der Schüler in der gymnasialen Oberstufe auf die Allgemeine Hochschulreife, die Ausbildung der Berufsfachschüler zu staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten in den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Fremdsprachen und Informationsverarbeitung der technischen Assistenten in der Fachrichtung Elektronik/Datentechnik (doppeltqualifizierender Bildungsgang mit Fachhochschulreife) als einen komplexen Prozess der Vermittlung und Aneignung grundlegenden Wissens und Könnens und der Entwicklung handlungsorientierender Werte. Die Notwendigkeit und Möglichkeit aktiver, eigenverantwortlicher Teilhabe der Abiturienten und Absolventen der kaufmännischen und technischen Berufsausbildung am gesellschaftlichen Leben allgemein und am Erwerbsleben im Besonderen ist – wie die Erfahrungen zeigen – nicht nur abhängig von fachlicher, sondern in hohem Maße auch von sozialer Kompetenz. Deshalb verstehen wir unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag weit über die Stoffvermittlung hinausgehend als Prozess der Persönlichkeitsentwicklung. Darauf ist die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der pädagogischen Arbeit gerichtet.

Die Qualität des Unterrichts und die Organisation der modularen Gestaltung der Ausbildung stehen im Zentrum der Führungstätigkeit. Es ist eine Binsenweisheit: Eine Schule ist so gut wie ihre Lehrer. Das gilt für die Grundschule ebenso wie für das Gymnasium oder die Hochschule. In ganz besonderer Weise gilt das für uns als staatlich anerkannte private Bildungsanbieter.

Die modulare Gestaltung des Unterrichts bietet im Vergleich zur traditionellen Herangehensweise wesentliche Vorteile, stellt aber zugleich wesentlich höhere Ansprüche an die Gestaltung des Unterrichts. Aus dieser Sicht messen wir der systematischen Qualifizierung des Lehrerkollegiums erstrangige Bedeutung bei. (2)

Wir lassen uns davon leiten, dass Schulentwicklung ein planmäßiger, langfristiger Prozess ist, der auf der Grundlage von Ist-Analysen zu kontinuierlicher Qualitätssteigerung führen soll. Schriftliche Qualitätsurteile der Berufsfachschüler sind ebenso wie Unterrichtshospitationen und deren Auswertung, die Analyse von Prüfungsergebnissen und die systematische fachwissenschaftliche und pädagogisch-psychologische Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer Mittel des Qualitätsmanagements der Schulleitung. Regelmäßig werden im Rahmen der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte und im Rahmen der Schulkonferenz Evaluationsergebnisse vorgestellt und ergebnisorientiert diskutiert.

2 Schulspezifische Rahmenbedingungen

2.1 Bildungsgänge und Klassen

Das berufliche Gymnasium in der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung bietet jungen Menschen mit den erforderlichen Zugangsvoraussetzungen in einem dreijährigen Bildungsgang (einjährige Einführungsphase, zweijährige Qualifikationsphase) die Möglichkeit, die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben und an allen Universitäten und Hochschulen – der Leistungsfähigkeit entsprechend – jede Studienrichtung einzuschlagen.

Die Campus Berufsfachschulen bilden in einem zweijährigen bzw. dreijährigen Bildungsgang

  • Staatlich geprüfte kaufmännische Assistentinnen und Assistenten in den Fachrichtungen Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Organisation und Personal, Fremdsprachen und Informationsverarbeitung,
  • Staatliche geprüfte technische Assistenten in der Fachrichtung Elektronik/Datentechnik (IT-Assistenten) aus.

Gegenwärtig (Stand zweites Schulhalbjahr 2010) existieren 15 Klassen mit insgesamt 250 Schülern. Die maximale Klassenfrequenz ist auf 24 Schüler begrenzt. Zugangsvoraussetzungen für das berufliche Gymnasium sind in der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe geregelt. Für die kaufmännische und technische Berufsausbildung an unsere staatlich anerkannten Berufsfachschulen gelten Abitur oder mittlerer Schulabschluss bzw. vergleichbare Abschlüsse als Zugangsvoraussetzungen.

Besonderen Wert legen wir bei der Auswahl der Schüler auf deren Motivation. Es wird mit jedem Interessenten und – bei Erfordernis – im Beisein der gesetzlichen Vertreter durch den Pädagogischen Direktor und/oder der Schulleitung ein intensives Aufnahme bzw. Informations- und Beratungsgespräch (60 – 90 Minuten) geführt. Gegenstand dieser Gespräche sind die Konditionen der Ausbildung und die inhaltliche Linienführung des jeweiligen Bildungsganges. Im Regelfall ist außerdem ein Eignungstest zu absolvieren, der im Beratungsgespräch ausgewertet wird.

2.2 Staatlich genehmigtes modularisiertes Bildungskonzept – grundlegende Anforderungen an die Lehre

Die Modularisierung der Bildung ermöglicht in besonderer Weise Praxisnähe und Fähigkeitsentwicklung hinsichtlich sich rasch wandelnder gesellschaftlicher Anforderungen unter den Bedingungen der Globalisierung. Die Anordnung der Module berücksichtigt sowohl die Struktur der Bildungsinhalte als auch didaktische und lernpsychologische Erfordernisse. Die Anwendung des Gelernten in betriebsnahen Situationen ist wesentliches Anliegen der gesamten Bildung. Die Schülerinnen und Schüler empfinden die modulare Bildung übereinstimmend als vorteilhafter für sie im Vergleich zur traditionellen Abwicklung des Fächerkanons nach Stundenplan.

Die Umsetzung des modularen Bildungskonzepts erfordert eine hohe Qualität der Lehre. Diese wird wesentlich bestimmt durch die Qualifikation der Lehrkräfte. Qualifikation verstehen wir im umfassenden Sinne, geht es doch um

  • die persönliche Ausstrahlung, die soziale Kompetenz
  • das fachliche Know-how und
  • das pädagogisch-psychologische Wissen und Können, die didaktischen Fähigkeiten der Lehrkraft.

Wir sind uns bewusst: Unsere ausgezeichneten materiellen Bedingungen und die an den Erfordernissen der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den staatlichen Anforderungen orientierten Rahmenpläne erreichen ihre Wirkung nur über qualifizierte pädagogische Führung.

Aus der Sicht modularer Bildung ist vor allem zu beachten: Die Qualität der Vorbereitung der Lehre bestimmt wesentlich die Qualität der Lehrveranstaltungen. Bereits in der Vorbereitung des Unterrichts sind Besonderheiten modularer Bildung und die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu beachten. Der Bildungsprozess weist bei modularer Gestaltung der Qualifizierung gegenüber schulischer oder universitärer Bildung eine Reihe von Besonderheiten auf. Diese Besonderheiten beziehen sich vor allem auf

– die Verweildauer der Lehrkraft in einer Klasse bzw. im Kurs , die im Unterschied zur stundenweisen Unterrichtung deutlich länger ist;

– das Spannungsfeld zwischen anspruchsvollen Bildungszielen und begrenzter zeitlicher Möglichkeit ihrer Realisierung;

– die Bereitstellung von Bildungsmitteln, die als unterrichtsbegleitendes Material die inhaltliche Linie des Moduls abstecken, aber nicht als ausreichende Unterrichtsvorbereitung der Lehrkraft zu verstehen sind.

Insofern ist es unerlässlich, bei der Planung und Vorbereitung der Lehrveranstaltungen Grundsätze entwicklungsgerechter Bildung zu beachten und in die Vorbereitungen einfließen zu lassen. Die Vorbereitung zur Gestaltung eines Moduls ordnet sich in die Modulkette ein. Sie berücksichtigt sowohl Vorleistungen, auf denen aufzubauen ist, und orientiert sich an dem durch das Modul/ den Baustein zu erbringenden Erkenntnis- und Fähigkeitsgewinn, der den Modulbeschreibungen des Rahmenplans entspricht. Die praktische Relevanz besteht darin, dass sich die Lehrkraft im Zusammenhang mit der konkreten Unterrichtsvorbereitung eines Moduls einen Gesamtüberblick zum Bildungsziel und –verlauf verschafft und die eigene Lehrtätigkeit darin einbindet. Zugleich erfordert dies eine hohe Disziplin aller Lehrkräfte bei der Einhaltung der einzelnen Modulvorgaben, um sowohl unnötige Doppellungen als auch Löcher in der Stoffvermittlung und –aneignung zu vermeiden. Regelmäßig erfolgen deshalb Absprachen zwischen den Lehrkräften zur Qualitätssicherung.

Modulare Unterrichtsvorbereitung geht unter Berücksichtigung der Gesamtziele und Kompetenzen des Lehrgangs vom Modulziel aus und leitet daraus die an den einzelnen Unterrichtstagen zu realisierenden Ziele und Kompetenzen ab.

2.3 Lehrkräfte

2.3.1 Personalbestand

Gegenwärtig umfasst das Kollegium der drei privaten Schulen des Campus Berufsbildung e.V. am Standort Friedrichstraße über 30 Lehrkräfte mit unbefristeten Unterrichtsgenehmigungen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung in folgenden Fächern:

  • Sprachen: Deutsch, Englisch (Wirtschaftsenglisch/Fachenglisch), Spanisch, Französisch, Russisch;
  • Betriebswirtschaftliche Fächer: Wirtschaftslehre, Betriebliche Wirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialkunde, Rechnungswesen, Rechtslehre, Organisations- und Personalwirtschaftslehre, Sozialversicherungslehre, Mathematik, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftswissenschaft;
  • Allgemeinbildende Fächer: Geschichte, Erdkunde, Politikwissenschaft;
  • Technische Fächer: Datenverarbeitung/Textverarbeitung, Entwicklung von Anwendungen; Informations- und Telekommunikations-Systeme und –Leistungen, Präsentation und Kommunikation, Textverarbeitung, Elektronik/Digitaltechnik, Chemie/Werkstofftechnologie, Physik, Grundlagen der Informatik/Programmierung, Analog‑, Sensor‑ und Regelungstechnik; CAD, Computertechnik;
  • Sport.

2.3.2 Personalentwicklung

Die Personalentwicklung konzentriert sich vornehmlich auf zwei Aspekte:

Einerseits orientieren wir uns auf die Gewinnung neuer Lehrkräfte, die sowohl die formalen Voraussetzungen für das Erlangen der staatlichen Unterrichtsgenehmigung erfüllen, zugleich aber die erforderliche Erfahrung aus der Wirtschaft mitbringen, um die Bildung praxisnah gestalten zu können.

Andererseits arbeiten wir zielgerichtet an der Vervollkommnung der fachlichen, schulrechtlichen und pädagogisch-psychologischen Befähigung des Lehrpersonals.

Zur Gewährleistung dieser Zielstellung werden in jedem Schulhalbjahr Seminare unter Führung des Pädagogischen Direktors und/ oder der Schulleiterin gestaltet.

Inhaltliche Linien dieser Seminare sind

Pädagogisch-psychologische Aspekte der Vorbereitung und Gestaltung modularen Unterrichts mit den Schwerpunkten

  • Vorbereitung der Lehre und Qualität der Lehrveranstaltungen
  • Einordnung des Moduls in die Modulkette
  • Zielbestimmung für jede Unterrichtseinheit
  • Vorbereitung klarer Arbeitsanweisungen und adäquater Aufgabenlösungen
  • Antizipation – Ziel- Inhalt- Methode-Mittel- Relation
  • Anwendung didaktischer Prinzipien und lernpsychologischer; Erkenntnisse
  • Prinzip der Fasslichkeit
  • Prinzip der Anschauung
  • Prinzip der Praxisnähe
  • Prinzip der selbständigen Arbeit
  • Prinzip der Einheit von Führung und Selbsttätigkeit
  • Prinzip der Erfolgssicherung
  • Motivation und Lernerfolg; Gedächtnis und Lernen
  • Schlüsselqualifikationen – grundlegend für die Persönlichkeitsentwicklung
  • Entwicklung sozialer Kompetenz – Werte und Wertewandel in seiner pädagogischen Relevanz
  • Differenzierte Arbeit im Unterricht
  • Ganzheitliche Sicht der Persönlichkeit

Meilensteine pädagogischen Denkens – Entwicklungslinien von der Antike bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts

  • Antike ( Protagoras von Abdera, Demokrit, Sokrates, Platon, Aristoteles, Cicero, Quintilian)
  • 16./ 17. Jahrhundert (Ratke, Comenius)
  • 18. Jahrhundert (Rousseau; die Philanthropisten – Basedow, Campe, Salzmann)
  • Klassische Philosophie und Literatur (Kant, Hegel, Fichte, Lessing, Herder, Schiller, Goethe)
  • Klassische Pädagogik (Pestalozzi, Schleiermacher, Herbart, Fröbel, Diesterweg)
  • Pädagogische Bestrebungen der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert (Marx, Engels, Lassalle, Bebel, Liebknecht)
  • Reformpädagogik im letzten Drittel des 19.Jahrhunderts und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts (Key, Demolins, Montessori, Natorp, Förster, Kerschensteiner, Gaudig, Steiner, Lay, Meumann)
  • Geisteswissenschaftliche Pädagogik (Spranger, Litt, Nohl)
  • Zeitgenössische Ansätze pädagogischen Handelns (Klafki, Roth)
  • Auffassungen von Didaktik; Dimensionen organisierten Lernens; Modell der didaktischen Analyse
  • Struktur- und Faktorenanalyse – Der Unterricht als Regelkreis
  • Basismodell der EDV-Qualifizierung
  • Handlungsmomente didaktischen Planens
  • Unterrichtliche Interaktion

Grundfragen der Leistungsermittlung und -bewertung

  • Bedeutung planmäßiger Leistungsermittlung und –bewertung
  • Aufgaben und Tests als Mittel zur Messung und Bewertung von Leistungen
  • Validität (Gültigkeit)
    • vorstrukturierte Aufgaben mit ausführlicher bzw. kurzer Freiantwort
    • vorstrukturierte Aufgaben mit vorgegebenen Lösungsfeld
    • Aufgaben mit offenem, eingegrenztem Antwortfeld
    • Multiple- Choice- Aufgaben mit einer (oder mehreren) richtigen Lösung(en)
      • Alternativantwortaufgaben/ Zuordnungsaufgaben
      • Rangfolge-/ Reihenfolgeaufgaben
      • Ganzheitliche Aufgaben
      • Herangehensweisen an die Bewertung; Objektivität
      • Normorientierte Bewertung
      • Lernzielorientierte Bewertung
      • Module auf der Grundlage der Campus Prüfungsordnung
      • Bewertungsskala; Korrektur und Auswertung der Modulprüfungen
      • Vorbereitung der Prüfungsunterlagen
      • Projektaufträge und Bewertung von Projekten

Komplexes Handlungsfeld des Pädagogen – komplexe Anforderungen an die pädagogische Tätigkeit

  • Modell des komplexen Handlungsfeldes der in Ausbildung Beschäftigten
  • Interpersonelle Kommunikation – Kommunikationsprozess
  • Vorbereitung und Gestaltung des Lehrvortrages
  • Vorbereitung und Gestaltung des Unterrichtsgesprächs
  • Partnerorientierte Kommunikation – Fragetechniken
    – Pro- und Contra – Technik/ Fünf–Satz–Technik; Körpersprache;
    Konfliktmanagement
  • Zum Begriff – Konfliktpotenziale in der Ausbildung
    • Auffälligkeiten im Bereich des sozialen Verhaltens
    • Mögliche Ursachen und ihre Folgen
    • Konfliktlösungsstrategien
    • Umgang mit schwierigen Situationen
    • Konfliktprävention

Grundlagen des Schulrechts

  • Das Schulsystem des Landes Berlin
  • Ziele des Berliner Schulgesetzes vom 26. 01. 2004 in der aktuellen Fassung
  • Organe der Schulverfassung
  • Verordnung über die gymnasiale Oberstufe in der jeweils gültigen Fassung
  • Berufsfachschulverordnung vom 14. Juli 2009

2.4 Materielle Bedingungen

Die Campus Berufsfachschulen verfügen über eine den Erfordernissen der Bildungsgänge entsprechende moderne materielle Ausstattung . Die Ausstattung mit 160 fabrikneuen PC-Systemen, Beamern in allen Klassenräumen, interaktiven Boards und Videoanlagen ermöglicht einen multimedial gestalteten Unterricht. Fabrikneues Mobiliar im ganzen Haus sorgt für ein freundliches Ambiente und eine Lernkultur, die zu Kreativität und zum Wohlfühlen anregt. Das flexible modulare System der Vermittlung und Aneignung der verschiedenen Unterrichtsgegenstände erhöht die Qualität und Effektivität des Bildungsprozesses signifikant. Besonderen Wert legen wir auf die 1:1 Bestückung bei Computertechnik und auf moderne Software, die die praxisnahe Bildung gewährleistet sowie auf Video-Technik . Internet-Zugang gehört zu jenen Bedingungen in unserem Hause, die die Informationsgewinnung wesentlich erleichtern. Dieses Know-how findet seinen Niederschlag auch in dem Angebot, im Rahmen der Ausbildung den ECDL (Europäischer Computerführerschein) zu erwerben. Dieses Mehr an Bildung entspricht unserem Selbstverständnis, durch die Abschlüsse an unseren Schulen bestmögliche berufliche Startbedingungen für die Absolventen zu ermöglichen. Die Entwicklung der materiellen Bedingungen ist stets im Zusammenhang mit den Erlösen zu planen und zu realisieren. Mit dem kontinuierlichen Aufbau unserer privaten Schulen erweitern wir die Raumkapazität so, dass die Lernbedingungen auch weiterhin den anspruchsvollen Bildungszielen entsprechen und die Atmosphäre einer Privatschule gewahrt bleibt. Alle am Bildungsprozess Beteiligten sollen sich in ihrer Schule wohl fühlen.

3. Entwicklungsvorhaben

Dem Leitbild unserer Schulen entsprechend, konzentrieren wir uns mittelfristig auf

  • die inhaltliche und organisatorische Anpassung unseres modularen Konzepts an die sich entwickelnden neuen gesellschaftlichen Anforderungen;
  • die fachliche und pädagogisch-psychologische Befähigung des Kollegiums zur Umsetzung des modularen Konzepts auf hohem Niveau durch systematische autodidaktische und seminaristische Fortbildung;
  • die Erweiterung des Lehrerkollegiums in Verbindung mit dem weiteren Aufbau unserer Schulen, so dass für jedes Fach ausreichend genehmigtes Ersatzpersonal zur Verfügung steht;
  • die Qualifizierung der Tätigkeit der Schulverfassungsorgane auf der Grundlage des Schulgesetzes durch systematische Aneignung der damit verbunden Anforderungen;
  • die Entwicklung eines vielgestaltigen geistigen Lebens an der Schule durch
  • Bildung von Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts zur besseren englischen Sprachbeherrschung und zur Verbesserung mathematischer Fähigkeiten
  • die Arbeit mit Eltern der nicht volljährigen Schüler.

Besonderen Wert legen wir auf ein hochwertiges Zusatzangebot, beispielsweise zur Sprachzertifizierung in Englisch und Französisch sowie auf die Möglichkeit des Erwerbs des Europäischen Computerführerscheins ECDL.

Wenn Sie noch mehr erfahren möchten, lesen Sie unser Pädagogisches Konzept der Berufsfachschulen.

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*Das Schulprogramm wurde von Prof. Dr. paed. habil. Eberhard Meumann verfasst und gemäß § 76, Abs.1 Nr. 2 Schulgesetz von der Schulkonferenz am 24. Juni 2005 beraten und beschlossen und dem Schulfortschritt gemäß aktualisiert, zuletzt im zweiten Schulhalbjahr 2010.

(1) Das handlungsorientierte modulare pädagogische Konzept der Campus Berufsfachschule bildet den Rahmen des Schulprogramms.

(2) Vgl. Eberhard Meumann: Leitfaden für Lehrkräfte des Campus Berufsbildung e.V. am Standort Friedrichstraße. Materialien zur systematischen Fortbildung der Lehrkräfte .

Pädagogisches Konzept der gymnasialen Oberstufe

Inhalt

  1. Das pädagogische Gesamtkonzept
  2. Das Campus Qualitätssicherungssystem
  3. Begleitung und Reflexion des pädagogischen Prozesses
  4. Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik
  5. Ziel-Inhalt-Methode-Mittel-Relation
  6. Lernen setzt Aktivität voraus
  7. Prinzip der Erfolgssicherung

Prof. Dr. Eberhard Meumann

Pädagogisches Konzept der gymnasialen Oberstufe des privaten beruflichen Gymnasiums von Campus Berufsbildung e.V.

Das pädagogische Gesamtkonzept der gymnasialen Oberstufe bei Campus Berufsbildung e.V. Berlin ist handlungsorientiert. Im Zentrum unserer Tätigkeit steht die Frage, wie durch pädagogische Führung Selbsttätigkeit so angeregt wird, dass Lernende Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit entwickeln, kurzum: sich frei entfalten können und ihren Platz in der Gesellschaft finden. Befähigung, eigenständig Lösungswege zu suchen, Alternativen bei der Problemlösung aufzuspüren ist ein wesentliches Anliegen der modularen Ausbildung.

Letztendlich zielt pädagogische Führung auf die Befähigung, die Freiräume, die sich der Persönlich­keit bieten, sinnvoll zu nutzen, deren Selbstmanagement zu qualifizieren.

Das pädagogische Konzept der gymnasialen Oberstufe bei Campus Berufsbildung e.V. Berlin geht davon aus, dass die Vorbereitung und Gestaltung des Fachunterrichts, der Grund- und Leistungskurse, der Projektarbeit im Team, der Bewältigung von Einzelaufträgen auf die zunehmend selbstständige Tätigkeit der künftigen Abiturienten zu richten ist, denn Persönlichkeitsentwicklung vollzieht sich in der Tätigkeit, in der aktiven Auseinandersetzung mit den jeweiligen Gegenständen. Unser pädagogisches Konzept umfasst den komplexen Prozess der Vermittlung und Aneignung grundlegenden Wissens und Könnens und der Entwicklung handlungsorientierender Werte. Wir wissen: Lernen ist ein aktiver Prozess im Inneren der Persönlichkeit, der durch äußere Reize angeregt wird. Pädagogische Führung ist auf diese Anregungen zur Selbstentfaltung der Persönlichkeit gerichtet. Ganz in diesem Sinne bilden in unserem Konzept Fordern und Fördern eine Einheit. Natürlich gilt auch hier: Von anderen etwas zu fordern ist leicht. Das aber ist das Allerschwerste: die Forderung an sich selbst! Deshalb legen wir großen Wert auf die Vorbildwirkung des pädagogischen Personals, sowohl hinsichtlich ihrer fachlichen als auch didaktischen und sozial-pädagogischen Kompetenz.

In unserem pädagogischen Konzept ist Unterrichtung mehr als Stoffvermittlung und -aneignung. Unterrichtung geht weit hinaus über das didaktische Dreieck Stoff- Lehrende/r- Lernende/r. Wir lassen uns davon leiten, dass Lehren und Lernen, Beraten und Anleiten als sozialer Prozess vielgestaltiger Interaktionen innerhalb der Gruppe gestaltet wird. Unser pädagogisches Gesamtkonzept ist auf den komplexen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung unter Beachtung der jeweiligen individuellen Zugangsvoraussetzungen der Zielgruppe gerichtet.

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Das Campus Qualitätssicherungssystem

Das Campus Qualitätssicherungssystem vermittelt das erforderliche Feedback und verdeutlicht signifikante Fortschritte vor allem hinsichtlich der gewachsenen Motivation, des entwickelten Selbstwertgefühls, des fortgeschrittenen Selbstmanagements, der Team- und Handlungsfähigkeiten, sowie der deutlich verbesserten Beherrschung elementarer Kulturtechniken.

Campus Berufsbildung e.V. | Grafik: Pädagogisches Konzept

Das Modell veranschaulicht in Kurzfassung unsere Herangehensweise, die ganzheitliche Sichtweise auf die Persönlichkeit als bio-psycho-soziale Einheit, die es erfordert und ermöglicht, gleiche Ziele in einer Gruppe auf unterschiedlichen Wegen zu erreichen. Grund- und Leistungskurse in der zweijährigen Qualifizierungsphase sind dazu in hervorragender Weise geeignet. Bildungsbausteine zur Erweiterung der fachlichen Kompetenz werden verzahnt mit pädagogischer Tätigkeit zur Entwicklung sozialer Kompetenz der Schüler. Die Modularisierung der Bildungsinhalte ermöglicht es, den Prozesscharakter der einzelnen Gegenstände so zu vermitteln, dass die Aneignung praxisnah und anwendungsbereit erfolgt. Komplexe Abläufe werden im Zusammenhang dargestellt, erkannt und verinnerlicht. Die Modulabfolge ist auf der Grundlage der von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und  Forschung in Kraft gesetzten Rahmenpläne für die gymnasiale Oberstufe so gestaltet, dass sie der Struktur des Stoffes, didaktischen und lernpsychologischen Aspekten gerecht wird. Zugleich verbindet dieses handlungsorientierte modulare Konzept die Vermittlung und Aneignung fachlicher und sozialer Kompetenzen der Schüler mit der Entwicklung ihres Wertbewusstseins und ihrer Motivation.  Im pädagogischen Konzept der gymnasialen Oberstufe bei Campus Berufsbildung e.V. Berlin  bilden die Vermittlung und Aneignung grundlegenden Wissens und Könnens und die Entwicklung handlungsorientierender Werte zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allgemein und am künftigen Studium und nachfolgenden Erwerbsleben im Besonderen eine Einheit. Modernste materiell-technische Ausstattung und ein hoch motiviertes und qualifiziertes Lehrerkollegium als Partner der Oberstufenschüler gewährleisten die Realisierung des anspruchsvollen pädagogischen Konzepts. Individuelle Beratung zur Kurswahl und zu zusätzlichen Bildungsangeboten  basiert auf Verhaltensbeobachtungen, psychologischen Testverfahren  zur Ermittlung besonderer Neigungen und auf Einzelgesprächen. Auf dieser Grundlage werden mit den Schülern und durch sie individuelle Entwicklungspläne konzipiert. Sie beinhalten sowohl Maßnahmen zur Vervollkommnung der Fach- und Methodenkompetenz als auch Aufgabenstellungen zum Verhaltens‑ und Motivationstraining.  Unserem pädagogischen Konzept liegt die in der Praxis vielfältig bestätigte Erkenntnis zugrunde, dass Erfolgserlebnisse die Motivation und die Freude am Lernen in besonderer Weise fördern. Motivation und Lernerfolg sind untrennbar miteinander verbunden. Die Praxis lehrt: Erfolgserlebnisse sind der beste Stimulus für weitere Anstrengungen, erhöhen das Selbstwertgefühl und die Freude an anspruchsvoller Lerntätigkeit nicht nur auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung, sondern auch im Sozialverhalten. Wesentlich für das Klima in der Gruppe und für den Erfolg der/des Einzelnen ist, ob Schülerinnen und Schüler das Lernen als Freude oder Qual empfinden.

Es ist eine alte Erfahrung: Menschen, die über ein reiches Wissen verfügen, wissen – besser als andere -, dass ihr Wissen unvollkommen und lückenhaft ist. „Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ (Goethe, Maximen und Reflexionen.) Daraus erwächst für Menschen, die sich dieser Zusammenhänge bewusst sind, die Motivation, in neue Gebiete vorzustoßen, Wissenslücken zu schließen. Sie sind dem Neuen gegenüber aufgeschlossen. Sie empfinden Freude am Entdecken neuer Zusammenhänge, sind begeistert und bereit, sich der Anstrengung des Gedankens zu unterziehen. Mit anderen Worten: Diese Menschen sind offen für Neues. Sie denken positiv. Diese Lebenseinstellung prägt ihre Erwartungshaltung, wenn sie sich neuen Gebieten zuwenden.

Die menschliche Psyche ist so strukturiert, dass die Erwartungshaltung durch die Lebenseinstellung bestätigt wird. Pädagogische Arbeit ist deshalb darauf gerichtet, eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln. Dabei verkennen wir nicht, dass dieser Prozess nicht geradlinig, sondern häufig sehr widersprüchlich verläuft und Rückschläge, Motivationsverlust, Ernüchterung und auch Frustration auftreten. Geduld, Feinfühligkeit und pädagogische Konsequenz sind in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unverzichtbar. Das wissen und praktizieren die Lehrkräfte der Campus Berufsfachschule. Sie sehen ihre komplexe Verantwortung als Lehrer und Berater in der Einheit von fachlicher, didaktisch-methodischer und sozialpädagogischer Kompetenz.

Bestandteil unseres handlungsorientierten Konzepts sind die Qualitätsurteile, in denen die Schüler ihre Einschätzung zu den Inhalten der Bildungsmodule, den Bildungsmitteln, der Vermittlung der Inhalte und der Organisation der Durchführung abgeben können. Diese Befragungen werden regelmäßig und systematisch ausgewertet und fließen in den Entwicklungsprozess der Bildungsgänge und die Qualifizierung der Modulinhalte ein.

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Begleitung und Reflexion des pädagogischen Prozesses

Unser pädagogisches Konzept impliziert die von allen nachvollziehbare Binsenweisheit, dass eine Schule so gut ist wie ihre Lehrer. Dies gilt für die Grundschule ebenso wie für das Gymnasium oder die Hochschule und natürlich auch für private Bildungsanbieter im beruflichen Bereich. Dieser hohe Anspruch ist auch Leitlinie unseres Handelns zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe.

Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit institutionalisierter Bildung ist weitgehend abhängig von der Qualität der pädagogischen Arbeit, und diese wird wesentlich bestimmt durch die Qualifikation der Lehrkräfte. Qualifikation ist hier im umfassenden Sinne zu verstehen, geht es doch um

  • die persönliche Ausstrahlung,
  • die soziale Kompetenz,
  • das fachliche Know-how und
  • das pädagogisch-psychologische Wissen und Können, die didaktischen Fähigkeiten der Lehrkraft.

Materielle Bedingungen von Bildungseinrichtungen, Curricula, Rahmenpläne oder – wie im Hause Campus – Module auf der Grundlage staatlicher Rahmenpläne für die gymnasiale Oberstufe können in hohem Maße aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen entsprechen, ihre Wirkung aber werden sie nur durch qualifizierte Vermittlung – gerichtet auf eine praxisnahe Aneignung – erreichen. Weil das so ist, messen wir der Begleitung und Reflexion des pädagogischen Prozesses erstrangige Bedeutung bei.

Bei Campus Berufsbildung e.V. Berlin werden regelmäßig Qualifizierungsveranstaltungen – Seminare, Übungen, Erfahrungsaustausche – der Lehrkräfte durchgeführt.

In diesen Veranstaltungen werden Grundprobleme der pädagogischen Tätigkeit reflektiert, Fallbeispiele theoretisch aufgearbeitet, erziehungsschwierige Situationen mit Blick auf Möglichkeiten ihrer Überwindung besprochen. Hospitationen und Supervisionen werden von den Mitarbeitern als wirksames Mittel zur Qualifizierung der pädagogischen Arbeit gewürdigt. Die Agenda prozessbegleitender Maßnahmen weist folgende Themenkomplexe auf:

Bio-psycho-soziale Grundlagen der Bildung in der gymnasialen Oberstufe

  • Ganzheitliche Sicht der Persönlichkeitsentwicklung – Beachtung bio-psycho-sozialer Zusammenhänge im Bildungsprozess
  • gesellschaftliche und individuelle Dimensionen von Bildung
  • Werte, Wertewandel und Bildung
  • Unterricht und Projektarbeit als sozialer Prozess
  • Vermittlung und Aneignung von Lern- und Arbeitstechniken als Schlüsselqualifikationen und grundlegende Voraussetzung permanenter Bildung
  • Funktionen des menschlichen Gehirns
  • Verteilung von Intelligenz
  • Gedächtnis und Lernen
  • Grundsätze entwicklungsgerechter Bildung
  • Meilensteine pädagogischen Denkens und Handelns

Begleitung und Reflexion des pädagogischen Prozesses – Rationelle Planung und Vorbereitung pädagogischer Tätigkeit

  • Ziel-Inhalt-Methode-Mittel-Relation
  • Modell der didaktischen Analyse
  • Struktur- und Faktorenanalyse
  • Zum Verhältnis von Anschauung, Abstraktion, Übung, Anwendung
  • Einheitlichkeit und Differenzierung – ein Grundproblem der Vorbereitung und Gestaltung von Instruktion und Training
  • Dimensionen organisierten Lernens
  • Erfahrungsaustausch zur Thematik mit Beiträgen der Seminarteilnehmer

Erfolgssichernde Gestaltung des pädagogischen Prozesses

  • Handlungsorientiertes Herangehen
  • Formen und Methoden des Unterrichts in Grund- und Leistungskursen
  • verbale Darbietung des Stoffes (Lehrer- und Schülervortrage/ Präsentationen)
  • Demonstration des Herangehens
  • Problemdiskussion
  • selbstständiges Aufgabenlösen
  • Gruppenarbeit
  • angeleitete selbstständige Projektarbeit
  • Anwendung didaktischer Prinzipien und lernpsychologischer Erkenntnisse
    • Prinzip der Fasslichkeit
    • Prinzip der Anschauung
    • Prinzip der Praxisnähe
    • Prinzip der Einheit von Führung und Selbsttätigkeit Prinzip der Erfolgssicherung
  • Motivation und Lernerfolg
  • Erfahrungsaustausch zur Thematik mit Beiträgen der Seminarteilnehmer

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Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik

Mit dem modularen System, das heute allgemeine Wertschätzung erfährt, ist die Campus Berlin in der Lage, flexibel auf inhaltliche Anforderungen zu reagieren.

Das von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung bestätigte modulare System ermöglicht in der gymnasialen Oberstufe sowohl die Vermittlung und Aneignung grundlegender Bildungsinhalte als auch die gezielte Spezialisierung auf den verschiedensten Gebieten der Vorbereitung auf die Allgemeine Hochschulreife. Die Module sind so strukturiert, dass exakte Lernziele, zeitlich und inhaltlich ab- und begrenzte Bildungsabschnitte, notwendige Vorkenntnisse und das zu erreichende Niveau klar bestimmt sind.

Das Modulkonzept ist didaktisch-methodisch vielfältig einsetzbar und wird ergänzt durch

  • spezielle Lernsoftware;
  • zieladäquaten Einsatz des Internets;
  • von der Campus Berufsbildung e.V. entwickelte unterrichtsbegleitende Materialien;
  • Aufgabensammlungen;
  • Projektarbeiten;
  • Fallstudien.

Die Umsetzung des modularen Bildungskonzepts erfolgt unter Anwendung bewährter didaktischer Prinzipien.

Unter Berücksichtigung der Gesamtziele der gymnasialen Oberstufe (Einführungsphase und Qualifizierungsphase) und unter Beachtung der Zugangsvoraussetzungen der Schüler werden vom Modulziel aus die an den einzelnen Unterrichtstagen zu realisierenden Ziele abgeleitet und didaktisch-methodisch aufbereitet, konkrete Zielstellungen für die Kurse entwickelt.

Die Vorbereitung der einzelnen Unterrichts- und Kurseinheiten erfolgt erkenntnisprozessgerecht. Ausgangspunkt ist der von Johann Heinrich Pestalozzi formulierte Gedanke, dass Anschauung das Fundament der Erkenntnis ist. Anschaulich zu unterrichten bedeutet zugleich, solche didaktischen Grundsätze zu realisieren wie

  • vom Konkreten zum Abstrakten,
  • vom Einfachen zum Komplizierten.

Erkenntnisprozessgerechte Unterrichtsplanung, -Vorbereitung und -Gestaltung impliziert – kurz gefasst folgende Vorgehensweise, verständlicherweise in unterschiedlicher zeitlicher Gewichtung:

  1. Anschauung
  2. Abstraktion
  3. Übung
  4. Anwendung

Als Empfehlung kann gelten, zum Ausgangspunkt eine Problemsituation zu wählen, die Interesse weckt und zum Denken anregt, zum Suchen nach geeigneten Lösungswegen. Entwicklungsfördernde Aufgabenstellungen sind entscheidend für die Entfaltung der Aktivität der Schüler.

Ein solches Vorgehen zielt auf eine handlungsorientierte Unterrichtung, eine die Aktivität und zunehmende Selbstständigkeit fordernde und fördernde Lehre. Um dieses Tätigkeitskonzept zu realisieren, werden zieladäquate Aufgabensammlungen entwickelt, die auch unterschiedliche Niveaustufen abdecken können. Damit wird zugleich ein Beitrag zur Lösung des komplizierten Problems differenzierter Unterrichtsgestaltung geleistet.

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Ziel-Inhalt-Methode-Mittel-Relation

Das von Campus Berufsbildung e.V. Berlin vertretene didaktische Konzept basiert auf der Ziel-Inhalt-Methode-Mittel-Relation.

Es hat sich bewährt, von den zu erreichenden Zielen auszugehen und diese – entsprechend der in den einzelnen Modulen vorgegebenen Grundstruktur und der Situation in der jeweiligen Gruppe – zu präzisieren. Für die Zielerreichung sind adäquate Inhalte auszuwählen, wobei darauf geachtet wird, dass die Inhalte repräsentativ im Sinne der Möglichkeit sind, Analogiebildungen, Transferleistungen zu erbringen. Kurzum: Unter dem Aspekt kategorialer Bildung (Klafki) wird die Grundstruktur der Bildungsinhalte so gewählt, dass der Zusammenhang von Einzelnem, Besonderem und Allgemeinen zur Geltung kommt. Anders ausgedrückt: Das Einzelne steht als Teil für das Ganze.

Diese pars-pro-toto-Herangehensweise bei der Auswahl der Inhalte impliziert zugleich die Konzentration auf das Wesentliche, das Grundlegende, das Elementare.

Aus dem Repertoire der Methoden werden zielgruppengerecht jene ausgewählt, die das Vermitteln und Aneignen der Inhalte in rationeller und lernpsychologisch sinnvoller Weise unterstützen, wobei der Befähigung zu selbständiger Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler besondere Bedeutung zukommt. Dementsprechend sind auch die Mittel zu wählen, die ziel- und inhaltsadäquat zum Einsatz kommen.

Das didaktische Konzept der Campus Berufsfachschule berücksichtigt die Einheit von Planung, Gestaltung und Reflexion des pädagogischen Prozesses.

Unser pädagogisches Konzept

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Lernen setzt Aktivität voraus

Unser didaktisches Konzept geht von der gesicherten Erkenntnis und vielfach bestätigten Erfahrung aus, dass Lernen Aktivität voraussetzt, sich auf der Grundlage äußerer Reize, die verinnerlicht werden und entsprechende Verhaltensweisen auslösen, vollzieht.

In der Geschichte des pädagogischen Denkens und Handelns haben sich Faustregeln bewährt, die von „Schulmeistern“ entwickelt worden sind und auch heute ihre Wirkung nicht verfehlen. Als solche sind vor allem zu nennen und werden in unserem Konzept praktiziert:

  1. vom Einfachen zum Zusammengesetzten
  2. vom Leichten zum Schweren
  3. vom Allgemeinen zum Speziellen
  4. vom Konkreten zum Abstrakten
  5. vom Nahen zum Entfernten

Besonderen Wert misst unser Konzept didaktischen Prinzipien bei, deren Anwendung die Erfolgssicherung wesentlich stimulieren:

Prinzip der Fasslichkeit

Dieses Prinzip berücksichtigt erforderliche Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Besonders zu Beginn neuer Themen werden Umfang und Schwierigkeit des Stoffes so beschränkt, dass Motivation entwickelt wird und nicht verloren geht. Die o.g. Faustregeln können helfen, das Prinzip der Fasslichkeit zu realisieren.

Bei der  teilweise zu Beginn der Einführungsphase  vorhandenen Heterogenität der Gruppen ist der leider häufig entäußerte Hinweis, dass alles, worauf aufgebaut werden soll,  aus dem voran gegangenen Unterricht bekannt sein müsste,  fehl am Platze. Es handelt sich dabei lediglich um eine Aussage zu Lasten vorheriger Bildung, die eher frustriert als motiviert.

Prinzip der Anschauung

Wie bereits ausgeführt, bildet Anschauung das Fundament der Erkenntnis. Weil die Vermittlung konkreter Vorstellungen für den Erkenntnisprozess so bedeutsam ist, werden bereits in der Vorbereitung der Lehrveranstaltungen Möglichkeiten gefunden, Anschauungsobjekte in den Unterricht einzubeziehen.

Prinzip der Praxisnähe

Theoretische Ausbildung und Computertraining sollten stets mit Blick auf die Situation in der Wirtschaft durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang kommt beispielsweise der Verzahnung von Software-Anwendungen und kaufmännischen Grundlagen besondere Bedeutung zu, um die Praxisrelevanz des jeweiligen Gebietes herauszuheben.

Prinzip der selbstständigen Arbeit

Die Gesellschaft benötigt selbstständig arbeitende, verantwortungsbewusst und zielstrebig handelnde Menschen. Zur selbstständigen Arbeit ist durch pädagogische Führung zu befähigen. Das Verhältnis von pädagogischer Führung und Selbsttätigkeit bewegt das pädagogische Denken und Handeln seit vielen Generationen. Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg, der bedeutende Schulpolitiker, Pädagoge und Lehrerbildner in der Mitte des 19. Jahrhunderts, charakterisierte Selbsttätigkeit als das eigentlich Menschliche am Menschen. „Mensch sein heißt: selbsttätig sein nach vernünftigen Zwecken.“ (Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg. Wegweiser zur Bildung für deutsche Lehrer und andere didaktische Schriften. Hrsg. und eingeleitet von Franz Hofmann. Berlin 1962, S. 63.) In einem solchen Sinne ist pädagogische Führung, die in institutionalisierten Bildungsprozessen unverzichtbar ist, auf die Ausprägung derartiger Qualitätsmerkmale der Oberstufenschüler gerichtet wie Aktivität, Bewusstheit, Selbständigkeit und Kreativität. Ohne Zweifel gewinnen diese Persönlichkeitsqualitäten aus der Sicht des rasanten Tempos wissenschaftlich‑ technischer Entwicklung der Informationsgesellschaft weiter an Bedeutung.

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Prinzip der Erfolgssicherung

Campus Berufsbildung e.V.  misst diesem Prinzip wesentliche Bedeutung bei. Seit jeher gehören Leistungsermittlung und -bewertung zu jenen Bereichen pädagogischen Handelns, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Dies hat mehrere Ursachen:

Erstens ist diese Problematik untrennbar verbunden mit der Motivation Lernender. Erfahrungen der Bildungsarbeit lehren, dass sich Motivation und Lernerfolg wechselseitig bedingen. Lernerfolge, die sich auch in positiven Ergebnissen der Leistungsermittlung und -bewertung widerspiegeln, wirken stimulierend auf die Lernmotivation. Sie beeinflussen die Aufmerksamkeit bei der Informationsaufnahme, steigern die Aktivität der Informationsverarbeitung, erhöhen die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Kurzum: Motivation und Lernerfolg bilden eine Einheit. Stark verkürzt, wird folgender Regelkreis sichtbar:

Unser pädagogisches Konzept

Zweitens: Motivation ist eng verbunden mit der Bedürfnisstruktur (1) der Persönlichkeit. Nach Maslow (2) werden Defizit- und Wachstumsbedürfnisse unterschieden. An oberster Stelle der Defizitbedürfnisse sind die Wertschätzungsbedürfnisse der Persönlichkeit angesiedelt. Jede und jeder pädagogisch Tätige hat die Erfahrung gemacht, dass Menschen – nahezu unabhängig vom Lebensalter – in ihrer Tätigkeit gewertet werden wollen.

Drittens: Weil Leistungsermittlung und -bewertung die bewertete Persönlichkeit als Ganzes berühren, Rationales und Emotionales mitschwingt, ist besondere Sensibilität geboten. Nicht übersehen werden darf, dass Leistungsanforderungen Stimuli der Persönlichkeitsentwicklung sind. Durch Leistungsermittlung und Bewertung erfährt die bewertete Person wesentliches über sich, über ihre Leistungspotenzen. Sie wird konfrontiert mit ihren Fähigkeiten, Stresssituationen zu meistern, Transferleistungen zu erbringen, Zeitmanagement zu handhaben – um nur drei Aspekte herauszugreifen. Und vor allem: Leistungsermittlung und -bewertung fordert zur selbstkritischen Stellungnahme heraus.

Im Unterschied zur juristischen Bedeutung des Terminus „Bewertung“ fassen wir im pädagogischen Sinne die Leistungsbewertung als einen Prozess des Erfassens und Messens von Ergebnissen einer bestimmten Tätigkeit (Leistung) im Vergleich zu einem festgelegten Maßstab (Leistungsmaßstab).

Aus alledem ergibt sich die Notwendigkeit, Leistungsermittlung und -bewertung planmäßig durchzuführen. Das impliziert

  • die Ausrichtung auf Teil- und Gesamtziele der Bildung;
  • die Erarbeitung von Bewertungsmaßstäben, die an den Zielen fixiert sind;
  • die Orientierung an rechtlichen, pädagogischen und psychologischen Grundsätzen;
  • die regelmäßige Durchführung der Leistungsermittlung und -bewertung.

Ein solches Herangehen ermöglicht Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der Elemente des Ausbildungssystems einer bestimmten inhaltlichen Richtung. Elemente des Systems sind Lehrende und Lernende, die Gruppe und die sich in ihr entwickelnden sozialen Beziehungen, die materiellen Bedingungen sowie weitere Einflüsse.

Werden durch die Leistungsermittlung erhebliche Abweichungen von der „Normalverteilung“ der Ergebnisse sichtbar, ist dies für die Lehrkraft und ggf. für weitere Verantwortliche Anlass zur Ursachenanalyse. Wie bekannt, können sehr verschiedene Schwachstellen sichtbar werden, z.B. in

  • der Aufgabenstellung;
  • den Bewertungsmaßstäben;
  • der zeitlichen Gewichtung der Aufgaben;
  • der Vermittlung und Aneignung des Stoffes;
  • der Übung und Anwendung des Vermittelten und Angeeigneten;
  • der Leistungsfähigkeit und
  • der Leistungsbereitschaft der Lernenden.

Fünftens: Regelmäßiges Bewerten von Leistungen ist unabdingbar, um Entwicklungen in der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der/des Einzelnen festzustellen. Dies wiederum ist Voraussetzung für entwicklungsfördernde kurz-, mittel- und längerfristige persönliche Zielstellungen im Leistungs- und /oder Verhaltensbereich.

Sechstens: Lernende werden in die Vor- und Nachbereitung planmäßiger Leistungsermittlung und -bewertung insofern einbezogen, dass

  • Anforderungen und Bewertungskriterien bekannt sind;
  • Einsicht in die Ergebnisse genommen wird;
  • Hauptfehlerquellen korrigierend besprochen werden;
  • eine Ursachenanalyse der Hauptfehlerquellen erfolgt und -Maßnahmen zur Überwindung von Leistungsschwächen diskutiert und festgelegt werden.

Das pädagogische Konzept von Campus Berufsbildung e.V. Berlin misst der Vermittlung und Aneignung überfachlicher Kompetenzen zur Lebensbewältigung, zum Studium bzw. zur Berufsausbildung und zur Befähigung lebenslangen Lernens erstrangige Bedeutung bei.

Unter dem Einfluss rasanten Wandels in Wissenschaft und Technik entwickelte sich bereits in den sechziger und siebziger Jahren die Erkenntnis von der Notwendigkeit, viel umfassender solche fundamentalen Qualifikationen zu vermitteln, die durch das Tempo des wissenschaftlich-technischen Fortschritts nicht in kurzer Zeit wieder entwertet werden. Wir haben die  bereits vor mehr als einem Vierteljahrhundert entwickelten Gedanken zu sogenannten Schlüsselqualifikationen aufgegriffen, konstruktiv fortentwickelt und in das modulare Bildungskonzept integriert. Heute ist weitgehend anerkannt: Als studien-, berufs‑ und fachübergreifende Qualifikationen sind sie unabdingbare Voraussetzung, damit die/der Einzelne die notwendigen Anpassungen an die sich relativ rasch verändernden Anforderungen an die Erwerbsarbeit während des Erwerbslebens leisten kann. Schlüsselqualifikationen sind langzeitig im Rahmen der Allgemein‑ und Berufsbildung aufzubauen und zu verinnerlichen. Sie wirken langzeitig im Sinne von Kompetenzen der Persönlichkeit.

Worum geht es uns vor allem? In der Allgemeinbildung und in der Beruflichen Bildung sind Grundlagen‑ und Zusammenhangswissen mit Bezug auf Schlüsselfragen der Gesellschaft, methodische, soziale und personale Kompetenzen so zu vermitteln und anzueignen, dass sie anwendungsbereit sind. Zugleich ist es notwendig, genauer zu bestimmen, welche Einzelqualifikationen im Rahmen der Allgemeinbildung auf welchem Niveau zu vermitteln und anzueignen sind und wie diese Qualifikationen in der gymnasialen Oberstufe aufzugreifen und so zu vervollkommnen sind, dass die für die langzeitliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erforderliche Flexibilität erreicht wird.

Das von der Wirtschaft erwartete berufliche Anforderungsprofil beinhaltet bereits seit Jahren Schlüsselqualifikationen nicht mehr als zusätzliche Qualifikationen, sondern als gleich‑ oder z.T. sogar höherwertigen Anteil an der Gesamtqualifikation.

So treten – bezogen auf die Schlüsselqualifikationen  – vor allem zwei Aspekte hervor:

Erstens: Fähigkeiten des Selbstmanagements der Persönlichkeit, insbesondere Eigeninitiative, rationelle Handhabung von Lern‑ und Arbeitstechniken, Erbringen von Transferleistungen auf der Grundlage fundamentaler Kenntnisse im DV-Bereich, in der Planung, Organisation und Kontrolle von Arbeitsabläufen werden als unverzichtbar betrachtet.

Zweitens: Teamfähigkeit, Kommunikations‑ und Kooperationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit‑ um nur einige zu nennen – sind von prinzipieller Bedeutung für beruflichen Erfolg. Verfolgt man unter diesem Aspekt die Entwicklung der Anforderungen in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und zu Beginn dieses Jahrhunderts, so fällt vor allem auf: Diese „Soft Skills“ werden nicht mehr nur auf Tätigkeiten im Management oder mit Kundenkontakt sowie im Service bezogen, sondern sind auch in den IT‑ Berufen nicht mehr wegzudenkender Bestandteil dieser Berufsbilder der künftigen Hochschulabsolventen geworden. Dominierte lange Zeit fachliche Kompetenz im Anforderungsprofil von z.B. Computerspezialisten, so sind heute teamfähige Mitarbeiter mit sozialer Kompetenz in allen Bereichen und Berufsfeldern gefragt.

Soziale Kompetenz als Oberbegriff für Team‑ und Handlungsfähigkeit, für rhetorische Gewandtheit und persönliche Ausstrahlung, Kommunikations‑ und Kooperationsfähigkeit, für Entscheidungsfähigkeit und Risikobereitschaft, für Lern‑ und Kritikfähigkeit ist unverzichtbar für erfolgsorientierte Tätigkeit wie für eine funktionierende freiheitlich-demokratische Gesellschaft überhaupt. Kurzum: In unserer von fortschreitender Globalisierung und Vernetzung gekennzeichneten Arbeitswelt müssen die eher eng ausgelegten Bedarfsprofile durch funktionsübergreifende Schlüsselqualifikationen erweitert werden. Dies wiederum setzt voraus, dass elementare Kulturtechniken bereits im Rahmen der Allgemeinbildung sicher und damit auch anwendungsbereit vermittelt werden.

Zusammenfassend: Unser handlungsorientiertes modulares pädagogisches Konzept verbindet die Vermittlung und Aneignung fachlicher und sozialer Kompetenzen auf der Grundlage systematischer Fortbildung des Lehrerkollegiums bei  Campus Berufsbildung e.V. Berlin  mit der Entwicklung des Wertbewusstseins der Schüler zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Das von der Wirtschaft erwartete berufliche Anforderungsprofil beinhaltet bereits seit Jahren Schlüsselqualifikationen nicht mehr als zusätzliche Qualifikationen, sondern als gleich- oder z.T. sogar höherwertigen Anteil an der Gesamtqualifikation von Bewerbern.

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1 Bedürfnisse werden als Mangelempfindungen des Menschen gefasst

2 Vgl. A.H. Maslow: Motivation and personality. Harper & Row, New York

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Eine heiße Schokolade in Schweden

Praktikum in Schweden

Praktikum in Schweden

Und wieder erreicht uns ein Kurzbericht aus Schweden von Melina Rohde aus der #Erzieherklasse E 14:

Während meine Gastkinder im Garten Schlitten fahren und meine Gastmama das Holz im Kamin zum Brennen bringt, überlege ich, was euch interessiert. Bestimmt nicht, dass Schwedens Temperaturextrem bei -57 Grad liegt (Lappland im Winter 1999), denke ich. Bestimmt nicht, dass Eltern in Schweden 60 Tage pro Jahr für Krankheitsfälle der Kinder frei nehmen dürfen (wer dies nicht tut ist uncool), denke ich. Bestimmt nicht, dass ich den Eurovision Song Contest Gewinner von 2015 (Måns Zelmerlöw) fast täglich im Park sehe, denke ich. Bestimmt nicht, dass.. ich mache mir lieber eine heiße Schokolade, statt weiter zu überlegen, denke ich.

Projektorientierter Unterricht in der Campus Berufsbildung e.V.

Im Rahmen des Fachunterrichtes wird am Standort Südkreuz häufig projektorientiert unterrichtet. Hier sind einige Beispiele:

suppen-aus-verschiedenen-kulturen

Die Sozialassistenten*innen der Soz24 haben an einem Projekttag im Lernfeld 3 „Suppen aus verschiedenen Kulturen“ recherchiert und dazu auf ansprechenden Plakaten Rezepte visualisiert. Danach haben sie die Suppen zubereitet und mit diesen schließlich unsere Schüler*innen und Mitarbeiter*innen verköstigt. Aufgrund eines sehr fairen und erschwinglichen Preises für die Suppen, war es eine gute Gelegenheit für die Klasse, ihre eigene Klassenkasse etwas aufzubessern.

mathematische-angebote

An einem Projekttag im Rahmen des Mathematikunterrichtes stellten sich die Sozialassistenten*innen der Soz23 die Frage: „Wie können wir Kindern mathematische Kenntnisse vermitteln?“. Nachdem sie sich Gedanken über die Frage gemacht und erste Konzepte entworfen hatten, fertigten sie sehr ansprechende mathematische Materialien an und erläuterten die Arbeit mit diesen Materialien.

kartoffelfest-im-seniorenheim

Die Altenpfleger*innen der APb10 planten und veranstalteten in einem Seniorenheim passend zum Herbst ein Kartoffelfest. Eine Auszubildende beschreibt die Idee wie folgt: „Der Gedanke war, dass sich die Bewohner mit Freude an die Erntezeit der Kartoffel erinnern können, an die schöne Zeit daran sowie auch an die beschwerliche Zeit. Da die Kartoffel damals wie heute ein Grundnahrungsmittel war, war die Idee, den Geschmack der Bewohner mit verschiedenen Kartoffelgerichten wie Süßkartoffeln, Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat, Folienkartoffeln mit Sauercreme und Kartoffelpuffern anzuregen.“

grundgedanke-von-nohl-und-buber

Die Erzieher*innen der E20 sollten jeweils eine Wandzeitung zur Veranschaulichung der Grundgedanken von Martin Buber und Herman Nohl und deren Bedeutung in der pädagogischen Beziehungsgestaltung entwerfen. Eigentlich eine relativ typische Aufgabe im Fachunterricht, doch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Sehr liebevoll, mit einem künstlerischen Gespür entstanden großartige Wandzeitungen.

Projekt - Halloween-treats

Im Rahmen des Englisch-Unterrichts haben sich die Sozialassistent*innen der Soz 23 mit kulinarischen Aspekten des Feiertages Halloween auseinandergesetzt. Sie haben nach kanadischen Rezepten gekocht und gebacken. Dabei lernten sie spielerisch viele praxisbezogene Vokabeln und zudem, was man alles aus Kürbissen machen kann . So gab es „pumpkin pie“, „pumpkin soup“, „orange yoghurt pancakes“, und „pumpkin dumplings“.

Die hier dargestellten Eindrücke aus den einzelnen Fachunterrichten am Standort Südkreuz sind nur ein Ausschnitt tatsächlich stattfindender Projekte oder projektorientierter Unterrichtsformen. Wir sind gespannt, welche Projekte in Zukunft noch entstehen werden.

Zwischenbericht vom Praktikum

Praktikum in England

Praktikum in England

Ein neuer Zwischenbericht von Mareike aus der E14, die gerade in England ist und dort im Rahmen ihrer #Erzieherausbildung ihr drittes Praktikum macht:

Es lohnt sich wirklich, aus der eigenen Stadt heraus zu gehen und sich die etwas kleineren Städte anzuschauen, denn oftmals findet man gemütliche Ecken, um das Leben zu genießen.
So wie in Brixham! Die Klippen, der kleine Wald und die weiten Strände laden zum Spazierengehen ein, oder man erfreut sich einfach nur an der schönen Aussicht.