Archiv für den Monat: Oktober 2016

Halloween-Überraschung

Halloween bei Campus

Wir Ihr alle sicherlich wisst, ist am 31. Oktober nicht nur Reformationstag, sondern auch Halloween. In Amerika bereits eine Tradition, erfreut es sich auch in Deutschland immer mehr Beliebtheit.

„SÜßES, SONST GIBT’S SAUERES“ ist die übliche Überraschung, die an der Tür wartet, wenn es läutet. Berge von Süßigkeiten werden verteilt, um den Kindern eine Freude zu machen. Vielleicht ist auch etwas Gesundes darunter, ein Apfel oder ein kleiner Kürbis.

Zu diesem Anlass findet Ihr nachfolgend ein „blutiges“ Brownie-Rezept. In diesem Sinne: Fröhliches Gruseln!!!

Zutaten:
170g Zartbitterschokolade
80g Butter
1 TL Instant-Kaffeepulver
2 EL Milch
160g Zucker
1 TL Zuckerrübensirup
1 P. Bourbon-Vanillezucker
110g Mehl
je 1/4 TL Natron und Salz
1 Ei

Für die Glasur:
70g Puderzucker
1 EL Milch
ein Schuss Rote-Bete-Saft

1. Die Schokolade und 75g Butter zusammen schmelzen lassen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, das Kaffeepulver, Milch, Zucker, Zuckerrübensirup sowie Vanillezucker unterrühren.

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine quadratische Kuchenform (20 x 20 cm) mit etwas Butter ausfetten. Mehl in eine Schüssel sieben, Natron und Salz unterrühren.

3. Unter ständigem Rühren das Ei sowie nach und nach die Mehlmischung zur Butter-Schokoladen-Mischung geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

4. Den Rührteig in die Form geben und auf mittlerer Schiene 25 bis 30 Minuten backen. Anschließend den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen.

5. Sobald der Kuchen erkaltet ist, in etwa 5 x 5cm große Quadrate schneiden. In eine extra Schüssel Puderzucker sieben und mit der Milch zu einer Masse verrühren. Den Rote-Bete-Saft hinzufügen und auf die Stücke verteilen.

Guten Appetit!

Halloween bei Campus

 

Rebekka aus Neuseeland – Bericht vom Auslandspraktikum

Rebekka aus Neuseeland

Rebekka aus Neuseeland

Rebekka Kuhn aus der #Erzieherklasse E 14 hat uns aus Neuseeland geschrieben – dort macht sie ihr Praktikum:

„Kia ora und Hello aus dem schönsten Land der Welt – Hallo aus Neuseeland!
Der springende Punkt, mich für Campus Berlin als Ausbildungsstätte zu bewerben, war der Schwerpunkt “Interkulturelle Kompetenz mit Auslandspraktikum”.

Die Option, ein Auslandspraktikum in Neuseeland machen zu können, hat mich von Anfang an sehr motiviert. Hartnäckig musste ich schon sein, da Neuseeland nicht zu neuseeland-rebekka-21Ok-02Europa gehört und sich der Senat daher etwas länger beraten musste. Ein Erasmus-Stipendium fällt somit auch weg.

Lohnt sich die Mühe? JA! Man vergisst all die Bemühungen und genießt – genießt das Leben, das Land, die Natur, die Stadt, die Menschen, das Praktikum! Ich könnte mich nicht glücklicher schätzen!“
„Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen“ – Walt Disney

8. Campus Herbstball

Seit 2009 organisiert Campus Berlin einen Herbstball für Schüler, Absolventen, Lehrer und Gäste.

Auch in diesem Jahr findet der Herbstball natürlich wieder statt.

Gefeiert wird am 04. November 2016 ab 19 Uhr im Maksim am S & U Bhf Wedding.

Der Kartenverkauf läuft bereits auf Hochtouren. Erhältlich sind sie an jedem Standort.

Wir haben eine kleine Auswahl unserer vergangenen Herbstbälle für euch zusammengestellt.

herbstball1 Der Herbstball im Maksim. Das ist unsere Location.

 

 

 

 

Im immer schönen Ambiente wird gerne einfach auch zusammen gesessen.herbstball2

 

 

 

 

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2010 fand der Herbstball in der China Lounge statt.

 

 

 

herbstball4Jedes Jahr gibt es ein Kulturprogramm, in denen es unseren Schülern möglich ist uns Ihr Talent zu präsentieren.

 

 
Auf dem Herbstball herrscht immer gute Stimmung.herbstball5

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Moderiert wird von unseren Schülern.

 

 

 

herbstball7Latein-amerikanisch wird auch bei uns getanzt.

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns auf den 8. Campus Herbstball! 

Erzieherpraktikum in Stockholm

Erzieherpraktikum in Stockholm

Erzieherpraktikum in Stockholm

Melina Rohde aus der #Erzieherklasse E14 hat uns ihren zweiten Kurzbericht aus Stockholm geschickt; dort macht sie gerade ihr drittes Praktikum:

„Wusstet Ihr, dass Stockholm aus 14 Inseln besteht? Über 57 Brücken kommt man von Insel über Insel zu Insel. Auf der Insel Kungsholmen liegt in einer kleinen Straße die Vorschule Villa Gorilla. 20 Kinder und 6 Pädagogen. Ein schlafender Traum für Erzieher*innen von Campus. Ein erwachter Traum für mich. Zu wissen, was jedes einzelne Kind für ein Lieblingsessen hat, zu wissen, wo jedes einzelne Kind wohnt ohne auf eine Liste gucken zu müssen. Zeit zu haben, zu warten bis das langsamste Kind sich selbstständig angezogen hat, Zeit zu haben, an jeder noch so unspannenden Ecke beim Spaziergang stehen zu bleiben. Ja zu sagen zu allen Ideen der Kinder, Ja zu sagen zu unmöglich scheinenden Dingen. Die Arbeit kann so schön sein und Spaß machen. Berlin, wach auf!“

Babyn Jar – Zur Aktualität eines Kriegsverbrechens

Vor beinahe genau 75 Jahren ermordeten deutsche SS-Truppen mit Unterstützung der Wehrmacht nahezu 40.000 Juden in einer Schlucht in der Nähe von Kiew/Ukraine. Unter den Ermordeten befanden sich viele Frauen und Kinder. Zurzeit erinnert eine Ausstellung der Berliner Stiftung ‚Topographie des Terrors’ an diese und zahlreiche andere Massenerschießungen im Zeitraum 1941 bis 1944 auf dem Gebiet der damaligen Sowjetunion. Da die damaligen Täter perfide genug waren, ihre Taten auch noch zu fotografieren, sind diese Massenmorde gut dokumentiert.

Eine Fotoserie von einer solchen Massenerschießung wurde von dem deutschen Polizisten Gustav Hille aufgenommen. Auf den Fotos zu sehen ist der Ablauf der 1942 durchgeführten Erschießung einer Gruppe von jüdischen Frauen und Kinder, die aus der Kleinstadt Misotsch (damals Polen, heute Ukraine) stammten. Man sieht, wie sich die verängstigten Menschen ausziehen müssen, wie sie dicht aneinander in einer Reihe stehend auf ihre Erschießung warten und wie schließlich zwei Männer mit Gewehren über die toten, nackten Körper der Frauen und Kinder gehen, um etwaige Überlebende zu erschießen. so-starben-die-juedischen-frauen-von-mizocz
Quelle: picture alliance / CPA Media Co.

Ein Detail des letzten Fotos hat mich besonders erschüttert. Man sieht dort den Körper eines etwa vierjährigen Kindes, das tot auf dem Bauch liegt. Unmittelbar neben ihm liegt eine Frau, vermutlich die Mutter des Kindes, die ihren linken Arm auf den Rücken des Kindes gelegt hat, so, als wollte sie ihr Kind vor der tödlichen Kugel beschützen. Die Ausweglosigkeit dieses letzten Versuchs, das Leben des Kindes zu retten bzw. ihm kurz vor dem sicheren Tod noch ein verzweifeltes Gefühl des Schutzes zu vermitteln, rührte mich zutiefst und lässt mich nicht mehr los.

 Diese Fotos sind über 70 Jahre alt, sie besitzen aber dennoch auch in der Gegenwart eine wichtige Bedeutung. Einerseits mahnen sie uns, die Gräueltaten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Deutschen begangen wurden, niemals zu vergessen. Andererseits fordern sie uns dazu auf, solche Verbrechen niemals wieder zuzulassen oder zu dulden.

 Beide Appelle scheinen jedoch heutzutage immer weniger wirksam zu sein. Das sich immer mehr ausbreitende rechtsextremistische Gedankengut von Pegida, NPD, AfD und Co. tendiert dazu, die nationalsozialistische Vergangenheit zu verleugnen oder sogar zu verherrlichen. Noch ist dies nur eine Minderheit in Deutschland. Gleichzeitig aber schauen wir, also die Mehrheit, hier und heute tatenlos dabei zu, wie jeden Tag immer wieder Menschen in Syrien und in anderen Kriegsgebieten ermordet werden. Bilder von getöteten oder schwer verletzten Kindern rütteln uns zwar immer wieder auf und führen zu Betroffenheit, die großen Demonstrationen gegen dieses sinnlose Morden haben aber bislang nicht stattgefunden.

 Woran liegt das? Sind uns diese Kriege und das damit verbundene Sterben egal? Sind wir abgestumpft durch die vielen schrecklichen Meldungen? Oder sind wir einfach zu bequem, auf die Straße zu gehen und ein Ende des Mordens zu fordern?

 Der zu erwartende Einwand, dass die Politik ja doch nicht auf die Demonstrant*innen hört, mag berechtigt sein. Die Vorstellung aber, dass an jedem Wochenende in vielen deutschen Städten zigtausend Menschen beharrlich für Frieden und ein Ende des Mordens demonstrieren, könnte diesen Einwand aber durchaus entkräften. Es käme halt auf einen Versuch an. Aber wahrscheinlich sind wir doch zu bequem, der Mutter, die ihr Kind vor der tödlichen Kugel schützen will, zu helfen.

Rüdiger Loeffelmeier

 P.S.: Die erwähnten Bilder sind zu finden unter https://www.welt.de/geschichte/article158435562/Tausendfacher-Mord-als-Alltag-und-Belustigung.html

 

 

Mareike schenkt uns ein Bild aus England

Praktikum im Ausland

Praktikum im Ausland

Auch ein England-Bild aus Plymouth ist von einer Studierenden der #Erzieherklasse E14 eingegangen. Auch dort kann das dritte Praktikum während der Vollzeitausbildung gemacht werden. DANKE an Mareike und weiterhin eine gute und interessante Zeit.

Melina berichtet von ihrem Praktikum in Stockholm

Melina berichtet aus ihrem Praktikum in Stockholm

Melina berichtet von ihrem Praktikum in Stockholm

Die #Erzieherklasse E14 ist in der dritten Praktikumsphase: Hier der Kurzbericht vom Melina Rohde aus Stockholm:

„Zwischen Campus, Hausarbeiten und Klausuren grübelte ich nicht lang und machte mich auf in meine zweite Heimat: Das Land, in der mittags der Duft der Zimtschnecken durch die Straßen zieht. Das Land, das aus Inseln, Schären und Felsen besteht. Das Land, in dem jedes Kind weiß, dass Pippi Långstrump keine Fiktion ist.

Ein Auslandspraktikum, dass Campus, Erasmus und der Senat unterstützen, ist eine Möglichkeit, die ich jedem empfehlen möchte. Hast Du Fernweh und sprichst eine Fremdsprache, musst Du Dir noch ein Land, eine pädagogische Einrichtung und eine Unterkunft suchen und schon wachst du in England, Neuseeland oder Schweden auf.“