Orientierung, Perspektive und Qualifikation: Die Ausbildung Sozialassistenz

soz18 Die zweijährige Ausbildung zum/zur Sozialassistent/in ist bei Campus Berufsbildung nun seit 2008 fester Bestandteil des Ausbildungsangebots. Und, wir geben es zu, wir sind voreingenommen – lesen Sie nicht weiter, wenn Ihnen das nicht gefällt: Wir halten diese Ausbildung für wirklich gut und für eine sehr gute Chance, die eigene berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen, selbst dann, wenn das bisher nicht so gut geklappt haben sollte. Für unsere Voreingenommenheit gibt es natürlich Gründe: Die Sozialassistentenausbildung bei Campus Berlin bietet Orientierung, Perspektive, Qualifikation und dazu ein Lernumfeld, in dem Sie Ihren Umgang mit dem Lernen noch einmal neu beginnen können.

Was lernen die Auszubildenden?

Die Fächer Pädagogik, Pflege und Hauswirtschaft bilden mit jeweils 240 Stunden Theorie drei Schwerpunkte der Ausbildung, in denen die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse im jeweiligen Bereich erlernen. Diese Kenntnisse können die Auszubildenden dann im Laufe von drei Praktika in allen dieser Bereiche anwenden und erweitern. Gerade für Auszubildende, die noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung es für sie beruflich gehen soll, die aber wissen, dass sie ein Interesse für eine Tätigkeit im sozialen Bereich mitbringen, ist das eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren und zugleich einen Berufsabschluss zu machen.

Für diejenigen, die durch Theorie und Praxis eine Bestätigung darin finden, dass beispielsweise der pädagogische Bereich das richtige Berufsfeld für sie ist, können die Erfahrungen, aus den jeweils anderen Bereichen, eine große Bereicherung für die spätere berufliche Arbeit und auch für das Privatleben sein. Ein Beispiel: Wenn Sie einmal die Erfahrung gemacht haben, ein paar Wochen lang täglich für 100 Personen zu kochen oder im Team auf 30 Kinder aufzupassen oder in einer Wohngemeinschaft Menschen mit Demenz betreut haben, werden Sie Ihre Perspektive auf verschiedene Tätigkeiten und Berufe verändern, weil Sie es selbst von innen heraus erlebt haben.
Für viele unserer Auszubildenden sind gute Unterrichts- und Praxiserfahrungen ein Grund ihre Anfangsvorstellungen zu revidieren: „Ich habe mir die Arbeit in der Pflege ganz anders vorgestellt und hatte Angst davor“, sagen viele nach dem ersten Praktikum, „jetzt habe ich gemerkt, dass es mir Freude bereitet und ganz anders ist als ich es mir vorgestellt hatte“.

Wie geht es nach der Ausbildung beruflich weiter?

Die Perspektiven für eine dauerhafte berufliche Tätigkeit als Sozialassistent/in haben sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. In den unterschiedlichen Institutionen und Einrichtungen ist die Ausbildung inzwischen bekannt und geschätzt: Ein Blick in aktuelle Jobbörsen zeigt, dass viele Einrichtungen, besonders im Bereich Pflege und Pädagogik, über Ausschreibungen nach Sozialassistenten suchen. Für viele unserer Auszubildenden ergeben sich direkt aus der eigenen Praktikumszeit spätere Arbeitsverhältnisse oder Angebote dafür.

Wem Gestaltungsspielraum und die Verantwortung als Sozialassistent/in nicht ausreichen – denn die Ausbildung qualifiziert zunächst zu Helfertätigkeiten im Bereich Pflege, Pädagogik und Hauswirtschaft – hat gute Startvoraussetzungen für weitere Qualifikationen in diesen Berufsfeldern: Denn neben der berufspraktischen Perspektive, die durch den Ausbildungsgang Sozialassistenz gefunden oder verfestigt werden kann, besteht zugleich die Möglichkeit, einen höheren Schulabschluss zu erreichen. Wer die Ausbildung mit einem Hauptschulabschluss beginnt, verlässt die Schule mit einem MSA, wenn der Notendurchschnitt am Ende ›befriedigend‹ oder besser ausfällt. Durch eine Sozialassistentenausbildung können Sie somit beispielsweise auch die Zugangsvoraussetzungen für eine Erzieherausbildung erlangen. Sollten Sie entscheiden, den Berufszweig Pflege weiterzuverfolgen dann können Sie innerhalb von zwei Jahren eine Ausbildung zum/zur examinierten Altenpfleger/in machen. Andere entscheiden vielleicht, ihr Fachabitur zu machen und zu studieren.

Stimmen der Teilnehmer aus dem Kurs Soz 18

Der Kurs Sozialassistent 18 schließt bald das erste Ausbildungsjahr ab, ist also gerade noch mittendrin. Wir haben nach einem Zwischenstand gefragt und interessante Rückmeldungen bekommen über das, was die Auszubildenden bisher erlebt haben und für sich und ihre berufliche Zukunft mitnehmen werden:

„Ich hätte nicht erwartet, dass mir das Lernen und Erlernen verschiedener Dinge so viel Freude bereiten kann.“
Schülerin

„Die Ausbildung zur Sozialassistentin bei Campus BB ist aus meiner persönlichen Sicht auf jeden Fall zu empfehlen, weil man in den zwei Jahren eine ganze Menge lernen kann für die Zukunft. In vielfältigen Bereichen bekommt man die Möglichkeit, viel Neues kennenzulernen. Gut an der Ausbildung finde ich die vielen Praktika, um neue Erfahrungen im pädagogischen Bereich und auch in der Pflege zu sammeln. Somit hat man die Möglichkeit, ›über den Tellerrand‹ hinaus zu schauen…“
Cleo

„Erfahrungen, man lernt immer dazu. Man steht mitten im Leben, man lern allgemeine Dinge, Kontakt zur (Außen-) Welt, Freunde, dies, das jenes! Einen gemeinsamen Alltag haben ist wichtig. Das wäre aber sicher auch bei anderen Ausbildungen so.
Das Erlernen des sozialen Umgangs, nicht nur mit Kindern, sondern auch im Umgang mit älteren Leuten – auf der einen Seite ist das total unterschiedlich, auf der anderen jedoch nicht. Das kann nur gut sein für’s Leben! Soziale Kompetenzen!“
Martina

„Die Inhalte, die ich in den verschiedenen Fächern vermittelt bekomme sind für mich eine Bereicherung für das Berufliche, ich kann sie aber auch in meinem Privatleben anwenden. Mein Interesse für die kommenden Methoden wächst so weiter heran.
Auch die Dozenten geben ihr Bestes, was die Unterstützung angeht. Ich finde alle sehr höflich und offen. Für mich ist die Ausbildung eine Bereicherung. Jedem, der eine soziale Ader hat, würde ich diese Ausbildung ans Herz legen. Danke an alle, die uns unterstützen!“
Elif

„Mir ist klar geworden, dass ich nach der Ausbildung defiitiv mit kleinen Kindern arbeiten möchte!“
Rauya

„Es ist schön, Kinder auf einem kleinen Stück ihres Wegs zu begleiten und zu unterstützen.“
Schülerin

„Ich habe sehr gute Erfahrungen in der Praktikumszeit (Kita) gemacht. Deshalb möchte ich nach der Ausbildung eine Erzieherausbildung machen.“
Schülerin

„Die Ausbildung ist gut, um sein Sozialverhalten zu festigen und zu stärken.“
David

„Für mich ist die Sozialassistentenausbildung die Einstiegsberechtigung für den Beruf des Erziehers. Sie ist auch gut für Schüler ohne MSA, da sie ihn hier nachholen können. Nach langer Zeit ist hier ein guter Wiedereinstieg in den Schulalltag möglich.“
Schüler

„Die Ausbildung ist hoffentlich mein Sprungbrett zur Erzieherausbildung oder in die Heilerziehungspflege. Ich empfehle die Ausbildung jedem, der nicht stehen bleiben will im Leben und im sozialen Bereich Fuß fassen möchte.“
Linda

„Es gibt ein sehr großes Spektrum an möglichen Arbeitsplätzen. Nicht nur Kitas und Altenheime, sondern auch Behindertenbetreuung, Hospize, Jugendclubs, Resozialsierungsprogramme – eigentlich überall, wo Menschen betreut werden.
Wenn man in den sozialen Bereich geht, gibt es ein großes Angebot an tatsächlichen Arbeitsplätzen und eine Sicherheit, die man in anderen Branchen nicht hat. Die Produktion von Autoteilen kann nach China verlagert werden. Die Betreuung von Rentnern und Kindern nicht…“
Benjamin

„Im Praktikum kann man verschiedene Berufe auch selber erleben. Der Lernstoff ist vielseitig. Egal wie man sich am Ende der Ausbildung entscheidet (beruflich) – man hat schon eine Grundbasis an Wissen gesammelt. Dieses Wissen kann man auch im Alltag nutzen.“
Elena

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