Pack den Schweinehund ein! Oder: Wie man gute Vorsätze wirklich umsetzen kann.

Sie beginnen eine Aus- oder Weiterbildung und wollen alles besser machen als früher in der Schule? Ihre Ausbildung läuft, aber sie haben alle guten Vorsätze über Bord geworfen und bemerken, dass sich die alten Gewohnheiten zurückschleichen?
Wir kennen es wohl alle: Wir beginnen etwas Neues mit viel Energie und großen Vorsätzen und stellen doch kurz darauf fest, dass alles nicht so klappt wie wir es uns vorgestellt hatten.
Annegret Mahn, Diplom-Psychologin und Campus-Dozentin, die zudem als Coach und Beraterin arbeitet, kennt das Problem aus ihrer täglichen Praxis und weiß Möglichkeiten, es anzugehen.
Bettina Conradi hat Frau Mahn zum Gespräch getroffen und Tipps mitgebracht, die dabei helfen können, gute Vorsätze im Ausbildungsalltag nicht über Bord zu werfen. Ein Tipp sei schon mal verraten: Wir müssen den Schweinehund einpacken, also unsere Widerstände einplanen, wenn wir Vorsätze erfolgreich umsetzen wollen…


Foto: Sebastien Wiertz, Flickr: bit.ly/1qIZTmH (CC BY)

2 Gedanken zu „Pack den Schweinehund ein! Oder: Wie man gute Vorsätze wirklich umsetzen kann.

  1. Alexander K

    interessante Punkte. Wie angesprochen ist es das wichtigste sich am Beginn einer jeden Unternehmung klar zu machen, dass Motivation immer nur kurzfristig sein wird. Man hört eine Motivations-CD und startet voller Elan an die Aufgabe… aber das ist nur ein kurzlebiger Effekt. Eine schnelle Spitze, die schnell weg ist – genau so wie wenn man Traubenzucker zu sich nimmt.

    Früher oder später bauen sich innere Widerstände auf. Wenn man die nicht eingeplant hat, gibt man schnell auf. Widerstand ist ein Teil unseres Lebens. Er wird immer da sein. Und nur wer den Widerstand antizipiert und akzeptiert, wird langfristig Erfolg haben. Ob nun im Studium oder beim Aufbau einer Escortagentur. Es ist schade, dass solche fundamentalen Dinge kaum an Universitäten gelehrt werden.

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    1. Bettina Conradi Beitragsautor

      @Alexander K.: Ja, ich denke auch, dass das sehr hilfreich, wenn nicht sogar ein richtiger ›Schlüssel‹ sein kann. Eigentlich ein Thema, das in jeder Bildungseinrichtung gut aufgehoben wäre (jedenfalls in einem Modul wie ›Lernen lernen‹). Widerstände zu antizipieren bedeutet natürlich auch, ehrlich mit sich selbst zu sein. Eigene Schweinehunde ignoriert man ja manchmal auch gern. Mir gefällt das Bild, ihn bei der Umsetzung von Plänen und Vorsätzen einzupacken und gewissermaßen immer dabei zu haben, damit er sich nicht durch die Hintertür schleicht. Je konkreter und feinschrittiger man das plant (›Was tue ich wenn…›), so Frau Mahn im Interview, desto größer sind die Chancen, mit der Umsetzung von Vorsätzen auch erfolgreich zu sein.

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