Archiv für den Monat: August 2013

Neubeginn für 150 neue Schülerinnen und Schüler in der Friedrichstraße

Schul- und Ausbildungsbeginn für 150 Gymnasiasten und Berufsfachschüler

Am 19. August 2013 begann am beruflichen Gymnasium und an den drei Berufsfachschulen für die insgesamt einhundertfünfzig neuen Schülerinnen und Schüler in fünf verschiedenen Bildungsgängen zum ersten Mal der Unterricht. Die neuen Klassen wurden durch die Schulleitung herzlich willkommen geheißen.

Motivation und Zielstrebigkeit – Grundlage erfolgreichen Lernens

An die neu in die Privatschulen des Campus Berufsbildung e.V. am Standort Friedrichstraße eingetretenen Schülerinnen und Schüler gewandt, formulierte der Schulleiter Erwartungen des Lehrerkollegiums: Motivation als wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung der hohen Anforderungen, Zielstrebigkeit im Verfolgen eigener Ansprüche, Selbstmanagement bei der Realisierung der Bildungsziele. Zugleich betonte er: Vom Kollegium des Gymnasiums und der Berufsfachschulen dürfen die Schülerinnen und Schüler erwarten, durch den qualifizierten Unterricht, die Motivation und das Einfühlungsvermögen der Lehrkräfte in hervorragender Weise auf das künftige Studium und die Berufstätigkeit vorbereitet zu werden.

Besuch des alten St. Matthäus-Friedhofes

Von Andrea Gehl

Die Soz 11 besuchte im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Begleitung von Sterbenden“ den St. Matthäus Friedhof in der Großgörschenstraße in Schöneberg.

Der Friedhof wurde1856 im südlichen Tiergartenviertel gegründet.  Er gehört zu den bedeutendsten historischen Friedhöfen in Berlin.  Die kunsthistorischen Grabanlagen und die vielen Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, laden zu einem Besuch ein.
60 Gräber von Persönlichkeiten sind als Ehrengrabstätten des Landes Berlin ausgewiesen. Dazu gehören u.a. Jacob und Wilhelm Grimm, Minna Cauer, Adolf Diesterweg, Rudolf Virchow.

Die ehemalige St.Matthäus-Gemeinde war eine sehr wohlhabende Gemeinde und bevorzugt wohnten hier Bankiers, Fabrikanten, Wissenschaftler, Beamte, Künstler und Politiker.

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Gehaltserhöhungen für Medizinische Fachangestellte (MFA)

Von Diana Krüger

Das Gehalt der Berufsgruppe der Medizinischen Fachangestellten (kurz: MFA) wird ab September 2013 um 4,5 Prozent erhöht und ab April 2014 noch einmal um 3 Prozent. „Der Gehaltstarifvertrag wurde so gestaltet, dass er den zukünftigen Anforderungen an die Patientenversorgung im ambulanten Bereich, den Einsatzbereichen von Medizinischen Fachangestellten und der hierfür notwendige Fortbildung gerecht wird.“, sagt Dr. Cornelia Goesmann, Vorsitzende der Arbeitgeberpartei.

Das sind doch gute Aussichten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umschulung zum/zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) am Standort Wilmersdorf. Sie werden im August 2015 ihre Umschulung abschließen und in der ambulanten medizinischen Versorgung unterstützend und entlastend tätig sein.

Quelle: Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinische Fachangestellte und des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V., http://www.aerztekammer-bw.de/news/2013/2013_07/mefa-tarif/index.html, Juli 2013

Theorie und Praxis: In der Pflege ein Unterschied wie Tag und Nacht

Bericht der AP18 nach dem ersten Praxisblock

Von Annika, Jana, Irene Christina, Hülya und Katrin

Theorie und Praxis: In der Pflege ein Unterschied wie Tag und Nacht

Während der Ausbildung lernt man in der Berufsfachschule Dinge, die selbstverständlich sind und in der Einrichtung auch genauso umgesetzt werden sollten.

Schon während des ersten Praxiseinsatzes merkt man in der Regel jedoch schnell, dass die theoretischen Kenntnisse in der Praxis nicht zwingend umgesetzt werden. Zeitmangel und zum Teil die Unlust von Personal zollen ihren Tribut und Fehler schleichen sich ein. Inkontinenzmaterial wird ebenso wie Kleidung oder Bettwäsche auf dem Boden zwischengelagert und die Kommunikation unter einander gelingt oft eher schlecht als recht.

Je nach Mitarbeiter verändern sich die Anweisungen und jeder hat für ein Problem eine andere Lösung, obwohl es dafür oft eine allgemeingültige Regelung gibt.
Allein was die Dekubitusmatratze betrifft, gibt es hunderte verschiedene Meinungen, was Bettlaken und Lagerungen betrifft. Während die Schule, was Vorschriften und Empfehlungen betrifft, meistens auf dem neusten Stand ist, ist der Kommunikationsfluss in Richtung der Einrichtungen noch sehr Verbesserungswürdig.

Alles in allem lässt sich sagen, dass sich Theorie und Praxis selten miteinander vereinbaren lassen, jedoch auch voneinander abhängig sind, um nicht aus den Augen zu verlieren, dass es Dinge gibt, die beachtet werden müssen, um das Wohl der Pflegebedürftigen zu wahren.

Kultursensible Altenpflege – Gleichwertige Behandlung statt gleiche Behandlung

Von Olivia Speda

Pflege und Pflegebedürftigkeit ist ein Thema, mit dem viele Menschen irgendwann im Leben konfrontiert werden. Betroffen von dem steigendem Pflegeleistungsbedarf sind nicht nur die älter werdenden Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind und deren Muttersprache Deutsch ist, sondern auch die Menschen, die Ende der 50er Jahre z. B. aus der Türkei nach Deutschland kamen um hier zu arbeiten und zu leben (die erste Generation der Gastarbeiter). Auf Grund der geringen gesellschaftlichen Teilhabe für die Bereiche Kultur, Freizeit und Bildung, verstehen sich Migrantinnen und Migranten auch nach über 50 Jahren in Deutschland nicht als Teil unserer Gesellschaft. Das hat wiederum Auswirkungen auf das Alter, d.h. viele Migrantinnen und Migranten bleiben lieber unter sich. Die Forschung spricht von einem Rückzug in sogenannte ethnische Enklaven.
Das DRK gab schon 2005 ein Interview zum Thema „sensiblere Pflege“ und wollte ausländische Senioren von Landsleuten betreuen lassen und durch Ausbildung und Einstellung von Migrantinnen und Migranten als Mitarbeiter mehr Offenheit für dieses Thema zu erreichen.

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