Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern mehr von ihrem Praktikums-Aufenthalt in Großbritannien

Praktikum in Plymouth

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unserer Fachschule für Sozialpädagogik

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unserer Fachschule für Sozialpädagogik sind gut in Plymouth angekommen. Das Praktikum dauert insgesamt 5 Monate im Rahmen des Leonardo da Vinci-Programms und wird von der EU zu 100% finanziert. Erfahren Sie mehr von unseren Auszubildenden Juliane Werner, 23, und Nico Star, 23. Sie erzählen von ihrem Aufenthalt in Plymouth:

Austausch-Log von Juliane Werner
Zwei Wochen PLYMOUTH liegen nun hinter uns

Am 01.02.2013 war um 21.30Uhr Abflug in Berlin Schönefeld. Gelandet sind wir dann in Bristol für einen Zwischenstopp. Dort warteten wir bis um 04.50Uhr auf den Bus, der uns dann zum Bahnhof fuhr, um weiter mit dem Zug nach Plymouth zu fahren. Im Zug haben wir uns breit gemacht und schlossen die Augen, endlich.
Als ich die Augen öffnete, fuhr der Zug direkt am Meer entlang. Am Horizont ging die Sonne hinter ein paar wenigen lila Wolken auf. Dieses Gefühl war unbeschreiblich…
Wir warteten in Plymouth am Bahnhof ganz brav in einem Café darauf, dass wir abgeholt wurden.
Dann ging alles ganz schnell. Ein Mann im Anzug von Tellus stand vor uns und begrüßte uns freundlich. Er sprach noch viel mehr, doch ich habe leider nichts weiter verstanden, bis der Name meiner Studienkollegin und mein Name aufgerufen wurden. Er steckte uns in ein Taxi, das uns zu unserer Gastfamilie fuhr. Wir wurden schon erwartet und sehr herzlich empfangen. Unsere Gastmutti zeigte uns unsere Zimmer und nun saß ich da auf meinem Bett. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Es war alles mega aufregend.

In der ersten Woche hatten wir Englischunterricht. Wir mussten uns zuerst einem Test unterziehen, um unser Sprachniveau einstufen zu können. Nach der Auswertung wurden wir in unterschiedlichen Klassen eingeteilt und der Unterricht konnte beginnen.
Brasilien, China, Arabien und Deutschland trafen aufeinander. Gemeinsam lachten wir sehr viel mit der Lehrerin. Es machte unglaublich Spaß, zusammen zu lernen.

Am Wochenende erforschten meine Studiengruppe und ich das Nachtleben. Hier geht die Post ab, Leute!!

Letzte Woche lernte ich meine Einrichtung kennen. Auch hier wurde ich schon erwartet und sehr lieb in Empfang genommen.
Wir sind eine sehr kleine Einrichtung. Eine Krabbelgruppe und eine Gruppe mit drei- und vierjährigen Kindern. Die Erzieherinnen haben stets ein Lächeln im Gesicht und sind super lieb zu den Kindern. Es  ist also eine mehr als angenehme Stimmung im Team und es macht Spaß, gemeinsam den Kita-Alltag zu gestalten!!!
Ich fühle mich nicht nur akzeptiert und respektiert, sondern auch willkommen!

Liebe Grüße nach Berlin,
Juliane W.

Austausch-Log von Nico Stär

Soo, jetzt sind wir schon gute zwei Wochen in Plymouth und größtenteils wurde das Gesamtgewicht von 20 kg nicht überschritten. Wir haben uns (bei gar nicht so viel Regen, wie man in England erwarten möchte) in der Stadt umgeschaut, Monatskarten und Handys besorgt und erstaunlich freundliche Mitmenschen erlebt. Selbst in den Bussen sagt man ganz höflich „Hello“ und „Thank You“, da muss man sich als Berliner erstmal dran gewöhnen.

In der ersten Woche haben wir einen Sprachkurs im Swarthmore Centre, einer Sprachschule, belegt. Das war im Prinzip so wie in der Schule, normaler Unterricht eben, aber auch ganz schön, weil wir da noch alle zusammen hingegangen sind und wir uns jeden Tag gesehen haben.

In der zweiten Woche ging es dann an die „richtige“ Arbeit und wir wurden auf die Kinder losgelassen. Manche Kinder sind ja auf Deutsch schon nicht leicht zu verstehen…auf Englisch ist es dann noch ein bisschen schwieriger. Aber zur Not müssen eben Hände und Füße mit in die Verständigung eingebracht werden. Im Großen und Ganzen ist aber alles OK, die Arbeitsplätze sind in Ordnung und mit den Kollegen kommen wir alle ganz gut klar. Nachdem wir uns jetzt ein wenig eingelebt haben, wartet nun so etwas Ähnliches wie Alltag auf uns.

Haben Sie  ein Praktikum im Ausland gemacht und möchten Sie uns davon berichten? Dann erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar.

 

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