Archiv für den Monat: Dezember 2012

Betreuung von Senioren durch Menschen mit Behinderungen

Es gibt reichhaltige Arbeitsmöglichkeiten und Berufsfelder für Menschen mit Behinderungen. Viele arbeiten  in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Es gibt jedoch zahlreiche Menschen, die gern in einem normalen Betrieb tätig sein möchten. Die Altenpflege ist ein Arbeitsfeld, das für viele Menschen mit Behinderungen attraktiv  ist.

Im November 2012 veröffentliche das Zentrum für Qualität in der Pflege und die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. die Ergebnisse des gemeinsamen Projektes „Perspektivenwechsel“, das die Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz von Menschen mit geistiger Behinderung als Alltagsbegleiter untersucht hatte. In diesem Projekt wurde eine strukturierte Befragung in Einrichtungen der Altenhilfe, Werkstätten für behinderte Menschen und von Alltagsbegleitern mit Behinderungen durchgeführt.
Das Projekt belegte, dass Behinderte in Altenpflegeeinrichtungen erfolgreich arbeiten können; Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Menschen mit geistiger Behinderung, die selbst Hilfe benötigen, übernehmen Verantwortung. Sie schenken den Älteren eine Zuwendung, die sie im Heimalltag oft nicht erfahren können. Für diese wichtige soziale Arbeit werden die „Alltagsbegleiterinnen“ und „Alltagsbegleiter“ in einer Weise geschult, die ihnen weitere Türen auf dem Arbeitsmarkt öffnen kann.“

Der Begriff „Alltagsbegleitung“ ist weder ein fester, noch ein geschützter Begriff. Gemäß Dr. Ralf Suhr, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege, übernehmen „Alltagsbegleiter“ nicht die typischen Aufgaben ausgebildeten Fachpersonals   der Pflege.  Sie beschäftigen sich mit den Senioren beim Spielen, Singen und Vorlesen, begleiten sie auf Spaziergängen, kaufen für sie ein, bereiten Essen zu, kümmern sich um die Wäsche und machen die Betten. Es geht hier hauptsächlich um das Wohlbefinden der Senioren.
Zudem wurde im Rahmen des Projektes ein Qualifizierungskonzept entwickelt mit dem Ziel, mehr Perspektiven für die Berufswahl für Menschen mit Behinderungen anzubieten. Ferner geht es darum,  Menschen mit Behinderungen in zukünftige Arbeitsstellen erfolgreich zu  integrieren und Personal in der Altenpflege bei Tätigkeiten wie einkaufen oder kochen zu unterstützen.

Für mehr und ausführlichere Informationen über das Thema klicken Sie hier:

Quelle: Perspektivenwechsel 2012. Abrufbar im Internet.URL: http://www.lebenshilfe-perspektivenwechsel.de/perspektiven/broschuere/index.php

Denken Sie, dass die Betreuungsqualität von Senioren durch Menschen mit Behinderung als Alltagsbegleiter in der Altenhilfe beeinträchtigt wird? Was meinen Sie? Machen Sie mit und äußern Sie sich im Blog.

 

Unsere Schulleiterin Sabine Philbert-Hasucha im „Roten Frauensalon“ der SPD mit u.a. Peer Steinbrück

Zum zweiten Mal lud die SPD in diesem Jahr zum „Roten Frauensalon“ am 8. November 2012 im Willy-Brandt-Haus ein.

Vorgestellt wurden Expertinnen, wichtige Multiplikatorinnen und Interessierte, die sich im Beruf oder gesellschaftlich engagieren. Und unsere Schulleiterin, Sabine Philbert-Hasucha, war dabei!

Hier ein Ausschnitt mit ihrem Beitrag. Das Video mit dem Vollständigen Gespräch (1 Std. 20 min.) finden Sie auf Youtube unter: http://www.youtube.com/watch?v=XMSxQKD-qiY