Fachkräfte in der Altenpflege – Die Quote ist Gesetz!

Die Anforderungen an die Pflege sind gewachsen. Vom demografischen Wandel hat jeder schon einmal gehört. Dadurch, dass die Menschen älter werden, leiden sie häufiger an chronischen Krankheiten, wie Diabetes, Osteoporose oder Demenz. Sie können nicht mehr in ihrer gewohnten Umgebung bleiben oder benötigen hier professionelle Unterstützung.

Diejenigen, die hier als Helfer gefragt sind, sind Menschen im arbeitsfähigen Alter, die sich in der Pflege engagieren. Durch die geburtenschwachen Jahrgänge kann es hier zu „Engpässen“ kommen. Die Kranken- und Altenpflegeschulen spüren den Rückgang der Bewerber bereits. Dabei ist es so wichtig, dass in der Pflege Qualität geleistet wird, und die geht nur mit Personal, dass eine exzellente Ausbildung genossen hat.
Schließlich kann sich niemand vorstellen, beispielsweise seine geliebte Mutter in ein Pflegeheim zu geben, in dem es nur um „satt, sauber und warm“ geht. Besonders nicht, wenn sie niemanden mehr erkennt und Eigenarten entwickelt hat, die nur verstehen kann, wer sich mit dem Krankheitsbild Demenz auskennt.

Viele Heimbewohner benötigen aufgrund einer Demenz besondere Betreuung. Hier benötigen die Pflegekräfte eine Reihe von Kompetenzen, um mit den Menschen in Verbindung zu kommen. Aber auch Organisationsvermögen, Anleitungs- und Beratungsgeschick werden hier gebraucht.

Im Heimgesetz wurde ein Anteil von 50% als Mindestanforderung zur Fachkraftquote festgelegt. Das heißt, die Hälfte der Pflegenden muss eine mindestens 3jährige Ausbildung im Pflegebereich haben.

Der Berufsverband der Pflegenden DBfK setzt sich dafür ein, dass das so bleibt. Viele Pflegeschulen schließen sich dem an. Vorschlägen, Pflegehilfskräfte mit langjähriger Erfahrung als Fachkräfte anzuerkennen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, kann nur mit Vehemenz entgegen getreten werden.

Das Image des Pflegeberufes steht auf dem Spiel, weil ein Beruf nur attraktiv ist, solange damit klare Ziele und Qualität verbunden sind.

… und: Imageverlust bringt Nachwuchsmangel!

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