Archiv für den Monat: April 2011

Mangel an qualifizierten Pflegekräften in Deutschland

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt erklärte in einer Vorabmeldung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass aktuell im Pflegebereich rund 30,000 Arbeitsplätze noch unbesetzt sind. Gut qualifizierte Arbeitnehmer in der Pflegebranche werden daher händeringend gesucht. Bemängelt werden dabei die immer weniger qualifizierte Bewerber/-innen, die sich für Berufe in der Altenpflege und Gesundheitspflege bewerben.

Campus Health bietet daher diverse Bildungsangebote in den Bereichen Pflege, Betreuung, Gesundheit und Medizin. Mit den Ausbildungen und Umschulungen in den diversen Berufen, wie zum Beispiel die Umschulung Medizinische/r Fachangestellte/r sollen die Teilnehmer daher gründlich und intensiv auf das Berufleben vorbereitet werden. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden. Unsere erfahrenen Berater unterstützen Sie gerne bei der Suche nach dem passenden Lehrgang. Entsprechend unserem eigens entwickelten Campus Erfolgslernkonzept kümmern wir uns vor, während und nach dem Kurs um Ihre beruflichen und persönlichen Anliegen.

Ab dem 1. Mai brauchen Bürger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn keine Arbeitserlaubnis mehr. Somit wird der Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus Osteuropa geöffnet. Besonders ist Gebieten mit starken Ausländeranteil, werden daher Pflegekräfte gesucht, für die die Sprachbarriere zu den pflegebedürftigen Personen keinerlei Problem darstellt. Für Menschen mit Migrationshintergrund bietet die Campus Berufsbildung e.V. die Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger an. Den Teilnehmern bieten wir ebenfalls die Möglichkeit, individuell zu fördern, um so die Sprachbarriere zu überwinden. Von daher ist das Ausbildungsangebot ebenfalls für Personen gedacht, die die Deutsche Sprache nicht beherrschen!

Fachkräfte in der Altenpflege – Die Quote ist Gesetz!

Die Anforderungen an die Pflege sind gewachsen. Vom demografischen Wandel hat jeder schon einmal gehört. Dadurch, dass die Menschen älter werden, leiden sie häufiger an chronischen Krankheiten, wie Diabetes, Osteoporose oder Demenz. Sie können nicht mehr in ihrer gewohnten Umgebung bleiben oder benötigen hier professionelle Unterstützung.

Diejenigen, die hier als Helfer gefragt sind, sind Menschen im arbeitsfähigen Alter, die sich in der Pflege engagieren. Durch die geburtenschwachen Jahrgänge kann es hier zu „Engpässen“ kommen. Die Kranken- und Altenpflegeschulen spüren den Rückgang der Bewerber bereits. Dabei ist es so wichtig, dass in der Pflege Qualität geleistet wird, und die geht nur mit Personal, dass eine exzellente Ausbildung genossen hat.
Schließlich kann sich niemand vorstellen, beispielsweise seine geliebte Mutter in ein Pflegeheim zu geben, in dem es nur um „satt, sauber und warm“ geht. Besonders nicht, wenn sie niemanden mehr erkennt und Eigenarten entwickelt hat, die nur verstehen kann, wer sich mit dem Krankheitsbild Demenz auskennt.

Viele Heimbewohner benötigen aufgrund einer Demenz besondere Betreuung. Hier benötigen die Pflegekräfte eine Reihe von Kompetenzen, um mit den Menschen in Verbindung zu kommen. Aber auch Organisationsvermögen, Anleitungs- und Beratungsgeschick werden hier gebraucht.

Im Heimgesetz wurde ein Anteil von 50% als Mindestanforderung zur Fachkraftquote festgelegt. Das heißt, die Hälfte der Pflegenden muss eine mindestens 3jährige Ausbildung im Pflegebereich haben.

Der Berufsverband der Pflegenden DBfK setzt sich dafür ein, dass das so bleibt. Viele Pflegeschulen schließen sich dem an. Vorschlägen, Pflegehilfskräfte mit langjähriger Erfahrung als Fachkräfte anzuerkennen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, kann nur mit Vehemenz entgegen getreten werden.

Das Image des Pflegeberufes steht auf dem Spiel, weil ein Beruf nur attraktiv ist, solange damit klare Ziele und Qualität verbunden sind.

… und: Imageverlust bringt Nachwuchsmangel!

Muss- und Kann-Kommas

Durch die Rechtschreibreform wurden neben den bekannten Normen (Muss-Kommas) Spielräume geschaffen (Kann-Kommas).  Wir haben in er folgenden Übersicht die wichtigsten Regeln zusammengestellt.

Aufzählungen
Gleichrangigen Teile einer Aufzählung werden mit einem Komma getrennt. Beispiel: „Der Campus Berufsbildung e.V.   bildet Altenpfleger, Sozialassistenten und Erzieher aus.“

•    Sonderfall: „Die neue stellvertretende Leitung der Campus und Health  besichtigt nächste Woche die neue Lehrküche des Campus Berufsbildung e.V..“
Zwischen „neuen“ und „stellvertretende“ steht kein Komma, denn „stellvertretende Leitung“ steht als ein zusammenhängender Begriff, der durch „neue“ näher definiert wird.
•    Setzen Sie kein Komma, wenn die Teile einer Aufzählung mit Wörtern verbunden sind wie „und“, „oder“, „entweder – oder“, „sowie“ oder „sowohl – als auch“. Beispiel: „Auf unserer Homepage www.campus-berlin.de finden Sie unser Angebot an Ausbildungen sowie an Fort- und Weiterbildungen.“

Das Komma bei Anreden
Setzen Sie kein Komma bei einer Reihe von Titeln und Namen. Beispiel: „Pädagogischer Leiter Professor Dr. Werner Breiholz“
Setzen Sie ein Komma nach der Anrede und nach Begrüßungen. Beispiel: „Guten Tag, Herr Hoffmann, endlich finde ich die Zeit, mich für Ihre Glückwünsche zu bedanken!“


Ergänzungen

Trennen Sie nachgestellte Ergänzungen, Zusätze und Erläuterungen mit einem Komma ab
•    Beispiele für nachgestellte Ergänzungen: „Unsere Homepage, die wichtigste Informationsquelle für unsere Kunden, wird immer aktuell gehalten.“
•    Aufzählung
„Herr Hoffmann, mein Chef und ich werden an der Besprechung teilnehmen.(- drei Personen)
•    Apposition (Beisatz)
„Herr Hoffmann, mein Chef, und ich werden an der Besprechung teilnehmen. (= zwei Personen, Herr Hoffmann ist der Chef). Eine Apposition – hier „mein Chef -wird in Kommas eingeschlossen. Sie enthält eine ergänzende Aussage.

Bei Terminangaben gibt es Muss- und Kann-Kommas
•    Gliedern Sie Terminangaben mit einem Komma. Beispiel: „Ich habe mir folgenden Termin vorgemerkt: Montag, 28. März 2011 startet die Altenpflegeausbildung“
•    Neue Kommaregeln nach der neuen deutschen Rechtschreibung: Das zweite Komma kann bei Terminangaben wegfallen, wenn der Satz fortgeführt wird: „Das Treffen findet am Freitag, dem 14. März, um 19 Uhr in der campus-health statt.“ oder: „Das Treffen findet am Freitag, dem 14. März um 19 Uhr in der campus-health statt.“

Bei Ortsangaben gibt es Muss- und Kann-Kommas

•    Gliedern Sie Ortsangaben mit einem Komma: „Unsere Schulungsräume finden Sie in Charlottenburg, in der Wilmersdorferstr. 126.“
•    Neue Kommaregeln nach der neuen deutschen Rechtschreibung: Das zweite Komma kann bei Ortsangaben wegfallen, wenn der Satz fortgeführt wird: „Wir haben die Altenpflegeausbildung von der Wilmersdorferstr. 126 , nach Schöneberg, Genestst. 5 (,) verlegt.“

Bei Literaturangaben gibt es Muss- und Kann-Kommas
•    Gliedern Sie Literaturangaben durch Kommas: „Ich beziehe mich auf Ihre Preisangabe in Ihrem Katalog, Ausgabe 4/2007, Seite 24.“
•    Neue Regel nach der neuen deutschen Rechtschreibung: Das schließende Komma kann bei Literaturangaben wegfallen, wenn der Satz fortgeführt wird: „Ich habe diese Information in Ihrem Katalog, Ausgabe 412007, Seite 24(,) gefunden.“

Kommas bei Infinitivgruppen
Neue Kommaregeln nach der neuen deutschen Rechtschreibung:

•    Infinitivgruppen können Sie durch ein Komma abtrennen. Diese Trennung durch ein Komma ist dringend zu empfehlen, wenn sonst Missverständnisse entstehen können:
Wir empfehlen, ihm zu folgen
Wir empfehlen ihm, zu folgen.
•    Infinitivgruppen werden durch ein Komma abgetrennt, wenn sie mit „ohne“, „um“, „als“, „anstatt“, „außer“, „statt“ eingeleitet werden: „Er antwortete, ohne sich für das Versehen zu entschuldigen.“
•    Infinitivgruppen werden durch ein Komma abgetrennt, wenn sie von einem Substantiv abhängen: „Unser Angebot, in Raten zu zahlen, bleibt weiterhin bestehen.“
•    Infinitivgruppen werden durch ein Komma abgetrennt, wenn sie von einem hinweisenden Wort abhängen. Beispiele für hinweisende Wörter sind „dazu“, „dafür“, „dagegen“, „daneben“. Beispiel: „Das Bewerbungstraining führt dazu, sich effizienter zu bewerben und eine bessere Stelle zu finden.

Einweihung des Chemie-Physik-Labors

Mit der Eröffnung des privaten beruflichen Gymnasiums in der Friedrichstraße im August 2010 stand fest, dass den Gymnasiasten auch ein naturwissenschaftlicher Raum zur Verfügung gestellt wird.

Nach monatelanger Planung und Umsetzung wurde im März das Chemie-Physik-Labor im Gesamtwert von 65.000 € fertiggestellt und am 12. April 2011 durch den Pädagogischen Direktor des Campus Berufsbildung e.V. Professor Dr. E. Meumann und die  Schulleiterin Diplomlehrerin S. Wollentin eingeweiht.

Professor Meumann begrüßte unter den Gästen den Vorstand des Campus Berufsbildung e.V., die Herren Detlev Hoffmeister und Rudi Kirchner, das Kollegium der privaten Schulen am Standort Friedrichstraße sowie Mitglieder des Fördervereins. In seiner kurzen Ansprache dankte der Pädagogische Direktor dem Vorstand des Schulträgers für die Unterstützung des Projekts und ganz besonders den Mitgliedern des Fördervereins für die Beteiligung an der Finanzierung des modern ausgestatteten Labors.

Weiterbildung „Buchhaltungsfachkraft“ ab dem 9.Mai zusätzlich inklusive Xpert-Business-Zertifikat

Weiterbildung „Buchhaltungsfachkraft“ ab dem 9.Mai zusätzlich inklusive Xpert-Business-Zertifikat

Mit der Weiterbildung „Buchhaltungsfachkraft“, die am 9. Mai 2011 startet, haben die Absolventen von Campus Berlin noch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Weiterbildung beinhaltet fortan das Zertifikat „Xpert Business“. Das Zertifikat vermittelt fundierte kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten – vom Einstieg bis zum professionellen Niveau. Somit erhalten unsere Teilnehmer vertiefte Kenntnisse des betrieblichen Rechnungswesens. Im letzten Jahr haben 80 Prozent unserer Absolventen einen Platz auf dem regulären Arbeitsmarkt gefunden. Mit der Einbindung des Kurs- und Zertifikatssystems „Xpert Business“ wird sich diese Quote noch erhöhen.
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Alle reden von Integration, wir setzen sie um

Altenpflege für Auszubildende mit Migrationshintergrund

Der Campus Berufsbildung e.V. spricht gezielt Menschen mit Migrationshintergrund an, um sie für die Ausbildung in der Altenpflege zu gewinnen.  Die Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger dient der Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, um hilfebedürftige Menschen im täglichen Leben und in besonderen Situationen zu unterstützen.

Wir betrachten die Kompetenzen von Auszubildenden mit Migrationshintergrund wie z.B. Zweisprachigkeit, Kenntnisse von kulturell geprägten Altersbildern oder Kenntnisse über unterschiedlich religiös geprägte Bedürfnisse als Schlüsselkompetenzen, die für eine adäquate Pflege von Menschen in unserer Einwanderungsgesellschaft dringend erforderlich sind und in der Ausbildung entsprechende Wertschätzung erfahren muß. Deshalb wollen wir durch „Extra Intergrationsklassen“ nicht wieder ausgrenzen oder den Zusatzunterricht angelehnt an das Nachsitzen an den Unterricht anhängen. Sondern wir unterrichten alle gemeinsam mit einem kleinen Unterschied:

In einem integrierten Förderkonzept bieten wir den Auszubildenden mit Migrationshintergrund zusätzlich zur theoretischen Ausbildung eine Förderung im Deutschen und eine Unterstützung in der Fachtheorie an. Damit alle noch frisch und aufnahmefähig sind finden die Förderstunden morgens von 8.:30 – 10:00 Uhr statt und nicht nach dem Unterricht.

Auch auf die Abschlussprüfung bereiten wir speziell vor, indem die Schüler einen kürzeren Praxiseinsatz haben und dafür theoretischen Unterricht. Die im Gesetz vorgeschriebene Praxisstundenzahl wird natürlich trotzdem erreicht.

Insgesamt sind ca. 300 Förderstunden geplant.

Dieses spezielle Angebot wird von der Agentur für Arbeit unterstützt. Die Maßnahme ist AZWV zertifiziert. Das Förderkonzept wird außerdem vom psychologischen Dienst der Agentur in einem Forschungsprojekt begleitet, in dem der Umfang des Spracherwerbs bei Auszubildenden deren Muttersprache nicht Deutsch ist, mit und ohne Förderung untersucht wird.

Weitere Informationen hier