Betreuungsangebot an Schulen

Im Rahmen des Hartz IV Kompromisses wurde eine Erweiterung des Betreuungsangebotes an Schulen beschlossen. Neben sozialen Schwierigkeiten haben Jugendliche auch viele gesundheitliche Probleme, von Fehlernährung über Bewegungsmangel und Drogenkonsum bis hin zu mangelnden Kenntnissen bzgl. Safer Sex, so Wagner weiter. Deshalb fordert der der deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die Kommunen auf, künftig auch Gesundheits- und (Kinder)-Krankenpfleger/innen – insbesondere aber Familiengesundheitspfleger/innen – an Schulen zu beschäftigen. International hat sich das Modell ‚School Nurse‘ als frühzeitige und wirksame Gesundheitsförderung sehr bewährt. Mit ihrer Fachkompetenz zu Gesundheitsverhalten, Primärprävention, aber auch der besonderen Belange behinderter Schüler/innen können die Pflegeexperten einen wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit, individueller Betreuung und damit dem Schulerfolg leisten. Der Bundesgesetzgeber sollte die Möglichkeit schaffen, neben Sozialarbeitern auch Gesundheits- und (Kinder)-Krankenpfleger/innen aus dem Bildungsbudget zu finanzieren.

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