Archiv für den Monat: Februar 2011

Einsatz von Sozialassistenten

Seit kurzer Zeit erst gibt es den Beruf des Sozialassistenten, deshalb besteht noch immer große Unsicherheit in welchen Arbeitsgebieten Sozialassistenten nach der Ausbildung eingesetzt werden können. Das gilt für Absolventen ebenso wie für Betriebe.

Im Folgenden einige wichtige Hinweise unter welchen Bedingungen Kindertagesstätten Helfer einstellen können.

Kindertagesstätten

Der erfolgreiche Abschluss der Berufsfachschule für Sozialassistenz berechtigt zur Bewerbung an einer Berliner Kita. Es besteht die Möglichkeit, als Quereinsteiger in das auf den Personalschlüssel anrechenbare pädagogische Personal aufgenommen zu werden. Die Entscheidung darüber trifft die Kindertagesstättenaufsicht der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, bei der durch den Träger der jeweiligen Kita ein entsprechender Antrag zu stellen ist.

Für unsere Absolventen kommen zwei Varianten des Einsatzes in Frage:

1)     als Personal, das eine berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher aufnimmt und

2)     als Personal, das insbesondere zur Umsetzung der bilingualen Konzeption einer Kita beiträgt. Auch in diesem Fall rät die Kindertagesstättenaufsicht,  eine berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher aufzunehmen.

Bis zum Abschluss ihrer berufsbegleitenden Ausbildung als Erzieher unterstehen Sozialassistenten der Aufsicht von Fachkräften mit einer mindestens dreijährigen Fachausbildung.

Grundlagen für die Vermittlung:

–          Sozialgesetzbuch VIII, § 45

–          Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz – KitaFöG) § 11

–          Verordnung über das Verfahren zur Gewährung eines bedarfsgerechten Angebots von Plätzen in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege und zur Personalausstattung in Tageseinrichtungen (Kindertagesförderungsverordnung – VOKitaFöG) § 11 Abs. 3, Satz 1, Satz 2

–          Gesetz über die Beteiligung an den Kosten der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege sowie in außerunterrichtlichen schulischen Betreuungsangeboten (Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz – TKBG)

–          Schreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom Mai 2010:

Quereinsteiger als auf den Personalschlüssel anrechnungsfähiges pädagogisches Personal in Berliner Kindertageseinrichtungen. Informationen über die Umsetzung von §11 Abs. 3 Kindertagesförderungsverordnung – VOKitaFöG

–          Antrag auf Einzelfallprüfung gemäß § 11 Abs. 3 Nr. 1 bis 3 VOKitaFöG

Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Kindertagesstättenaufsicht

Otto-Braun-Straße 27

10178 Berlin

Info-Punkt

Tel.: 90227-5000

Antragsformular:

http://www.berlin.de/sen/familie/kindertagesbetreuung/kita_aufsicht/index.html

Feierliche Zeugnisausgabe und vier Absolventenpreise

Erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung zum kaufmännischen Assistenten

Am 18. Februar 2011 verabschiedeten der Pädagogische Direktor Professor Dr. Eberhard Meumann und die Schulleiterin Diplom-Lehrerin Sylvia Wollentin 29 Berufsfachschülerinnen und –schüler, die nach 2jähriger Berufsausbildung ihren staatlich anerkannten Berufsabschluss erhielten.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Vergabe des Campus Absolventenpreises. Schülerinnen bzw.  Schüler, die ihren staatlichen Berufsabschluss mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bzw. 1,1 absolvieren und während der Ausbildung vorbildliches Verhalten zeigen, erhalten eine Auszeichnung. In diesem Jahr können die Campus Berufsfachschulen in der Friedrichstraße einen besonderen Erfolg verzeichnen, da in diesem Jahrgang 3 Absolventenpreisträgerinnen und zum ersten Mal ein Absolventenpreisträger diese Auszeichnung erhielten.

Wir gratulieren Frau Melanie Kljucevsek, Frau Kathleen Hromek, Frau Floriana Hesse und Herrn Philip Jakobs  zu dieser hervorragenden Leistung.

Wir hoffen, dass noch weitere Absolventenpreisträgerinnen und -träger folgen werden und wünschen allen Berufsfachschülerinnen und -schülern viel Erfolg bei ihrer jetzigen Ausbildung.

Im Bild von links: Melanie Kljucevsek, Kathleen Hromek, Florianan Hesse, Prof. Dr. Meumann und Schulleiterin S. Wollentin.

Erfolgreiche Kursbeendigung unserer Gerontotherapeuten

Ein weiterer Kurs endete in diesem Frühjahr! Am 16.02.2011 feierten wir in unserer Bildungseinrichtung die Verabschiedung unserer Gerontotherapeuten.

Gerontotherpaeuten betreuen demenziell erkrankte Senioren und sorgen für eine kreative Freizeitgestaltung. Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit zwischen den Dozenten und Teilnehmern konstruktiv verlaufen ist und zu guten Lernerfolgen führte.  Den Teilnehmern unserer Klasse gelang der Transfer der erworbenen theoretischen Kenntnisse in die Praxis sehr gut.

Wir entlassen all unsere Gerontotherapeuten in die Berufswelt und wünschen ihnen viel Erfolg!

 

Ihr Campus-Team

Campus stellt seinen neuen Newsletter vor

Sie wollen über die neuesten News rund um Campus informiert werden? Auf unserer Website können Sie unseren kostenfreien Newsletter abonnieren.

Die Zeiten Ihrer Ungewissheit über neue Weiterbildungen, Umschulungen, Ausbildungen, Starttermine, usw. sind vorbei. Von nun an erfahren Sie per E-Mail alle aktuellen Ereignisse, sowie wichtigen Informationen zu unserem Bildungsangebot aller Standorte von Campus.   

 Wir freuen uns sehr über diese Neuerung, da wir die Bindung zwischen Ihnen und uns noch mehr intensivieren wollen. Unsere Interessenten sind uns wichtig.

 Ihr Campus-Team

Mit Herz und Verstand

Zum Lehrer geboren

Bildung ist bereits seit Jahrzehnten ein vieldiskutiertes Thema und insbesondere Gegenstand zahlreicher Reformdebatten. Beinahe täglich gibt es neue Ansätze, neue Modifikationen des deutschen Bildungssystems, jedoch hat sich die Situation in den Schulen weitgehend nicht verbessert.

Das Bildungsniveau sinkt, die Motivation der Schüler nimmt ab, aber was noch viel dramatischer ist, die der Lehrer auch. Burn-out-Syndrom und Totalausfälle sind schon lange keine Seltenheit.

Das Magazin GEO veröffentlichte in der letzten Ausgabe zum Thema Bildung einen überaus interessanten Artikel „Die guten Lehrer – Es gibt sie doch!“.

Christoph Kucklick, der Autor des Artikels, bringt es auf den Punkt:„Lehrer müssen Multikönner und Multitasker sein“.

Infolgedessen ergibt sich die Frage: Welche Kompetenzen sollte ein guter Lehrer haben? Ist das Lehramtstudium ausreichend für die Ausübung des Berufes oder sollte man zum Lehrer geboren sein?

Fakt ist, dass ein überragendes Fachwissen verknüpft mit didaktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten von enormer Wichtigkeit sind, aber bei Weitem nicht ausreichen. Was entscheidend ist und den Unterschied ausmacht, ist die Begeisterung für das Fach, aber auch die Gewandtheit, diese Begeisterung, diese Leidenschaft auf die Schüler zu übertragen, ohne sich andererseits von dem Stress überwältigen zu lassen.

Darüber hinaus ist es der soziale Aspekt, an dem die meisten scheitern. Der Umgang mit den Schülern und deren Eltern, die sozialen Hintergründe zu verstehen und auf die Schüler als Individuum einzugehen – diese Kompetenzen werden bislang im Studium vernachlässigt, denn der erste Kontakt mit den Schülern erfolgt erst nach dem Studium.

Falsche Beweggründe für ein Lehramtstudium, schwächere Lehrer werden schwächeren Schülern zugeteilt und Unterrichtsmaterialien, die bereits seit 30 Jahren eingesetzt werden, sind nur einige Beispiele, die die zugespitzte Situation im Bildungssystem demonstrieren.

Fazit:

Tatsache ist, dass nicht jeder für diesen Beruf geeignet ist. Zweifellos können sich während des Studiums gewisse Fertigkeiten angeeignet werden, jedoch nicht die Leidenschaft und die Entschlossenheit, junge Menschen zu motivieren, zu inspirieren und zu offenbaren, dass jeder zu Spitzenleistungen fähig ist.

Mit den Worten von Professor Dr. Eberhard Meumann abschließend:

„Erfolge institutionalisierter Bildung sind weitgehend abhängig von der Qualität der Lehre, und diese wird wesentlich bestimmt durch die Qualifikation der Lehrkräfte. Qualifikation ist hier im umfassenden Sinne zu verstehen, geht es doch um

  • die persönliche Ausstrahlung,
  • die soziale Kompetenz,
  • das fachliche Know-how und
  • das pädagogisch-psychologische Wissen und Können, die didaktischen Fähigkeiten der Lehrkräfte.“

 „Eine Schule ist so gut wir ihre Lehrer. Dies gilt für die Grundschule ebenso wie für das Gymnasium oder die Hochschule und natürlich auch für private Bildungsanbieter.“

(aus E. Meumann: „Kurzer Leitfaden für Lehrkräfte des beruflichen Gymnasiums und der Berufsfachschulen für kaufmännische und technische Assistenten“ , Berlin 2010)

Altenpflegeausbildung

Neue Regelungen zur Förderung der Altenpflegeausbildung

Der Bedarf an Pflegekräften ist hoch und die Berufsausichten sehr gut, aber es gibt zu wenig Fachkräfte in der Altenpflege. Deshalb wurde den letzten 2 Jahren die Altenpflegeausbildung für Umschüler über 3 Jahre gefördert. Diese Ausnahmeregelung ist nun zum 31.12.2010 ausgelaufen. Seit dem 1.1.2011 ist wieder die 2/3 Regelung in Kraft, das heißt, dass Umschüler einen Bildungsgutschein für die ersten zwei Jahre der Ausbildung erhalten können, die Finanzierung des 3. Jahr aber anderweitig sicherzustellen ist. Dies muss mit Beginn der Ausbildung geklärt sein und kann nicht über BAföG erfolgen.

Die Altenpflegeschüler schließen für die praktische Ausbildung einen Vertrag mit einem ambulanter Pflegedienst oder Altenheim ab. Hierin verpflichtet sich die Ausbildungsstätte dem Schüler im 3. Ausbildungsjahr ein Ausbildungsgehalt zu zahlen. Laut Altenpflegegesetz (August 2003) §17 Abs. 1 hat der Träger der praktischen Ausbildung dem Schüler/der Schülerin eine angemessene Ausbildungsvergütung zu zahlen. Für das Land Berlin wurden 80% der tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütung und die zusätzliche Bezahlung des Schulgeldes direkt an die Schule (bei Campus z.B. in Höhe von 120,- €) als „angemessen“ festgelegt. Damit ist die Bedingung für eine Umschulungsförderung, die Finanzierung des 3. Ausbildungsjahres sicherzustellen, erfüllt.

Bundesfreiwilligendienst

Bundesfreiwilligendienst soll den Zivildienst ablösen

Der Bund plant einen Bundesfreiwilligendienst (BFD), als Ersatz für den Zivildienst, der mit der  Aufhebung der Wehrpflicht wegfallen wird. Für diesen Dienst sollen nicht nur junge Menschen, sondern auch Männer/Frauen und Senioren gewonnen werden.

Der Bund finanziert den Bundesfreiwilligendienst mit 350 Millionen Euro im Jahr. Der BFD soll am 1. Juli. 2011 starten. Das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr bleiben als Alternativangebote weiterhin bestehen.

Neben den klassischen Einsatzgebieten wie der Betreuung älter und behinderter Menschen in Pflegeheimen oder der Mithilfe in Kinderheimen und Krankenhäusern, kann der Bundesfreiwilligendienst auch in Bereichen wie Sport, Integration und Kultur geleistet werden.

Das Bundesamt für Zivildienst ist zuständig für die Anerkennung der neuen Einsatzplätze. Einsatzstellen des Freiwilligen Sozialen oder des Freiwilligen Ökologischen Jahres können auf Antrag zusätzlich als Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt werden. Die Anerkennung der Einsatzstellen wird zunächst auf zwei Jahre befristet sein. Sie wird auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn die Voraussetzungen nach dem Gesetz zum Bundesfreiwilligendienst vorliegen.

Interessierte können sich direkt an die Stellenanbieter wenden, also etwa an Sozialverbände oder Krankenhäuser. Sie werden in ihrem Einsatz pädagogisch/psychologisch begleitet. Während des Bundesfreiwilligendiensts werden Seminare angeboten (mindestens 25 Tage).

Die Teilnehmer des BFD sollen sich mindestens 6 Monate verpflichten und können bis zu 2 Jahren dabeibleiben. Personen, die älter als 27 Jahre sind, sollen sich nach dem Willen des Gesetzgebers für eine Dauer des Bundesfreiwilligendienstes von mindestens einem Jahr und 20 Wochenstunden verpflichten.

Es wird eine monatliche Aufwandentschädigung von max. 324 Euro gezahlt. Die Freiwilligen sind sozialversichert, außerdem werden Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung von den Anbietern übernommen.

Zusätzliche Zertifikate

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Zusätzliche Zertifikate für die Umschulungen Bürokauffrau/-mann und Kauffrau/-mann für  Bürokommunikation!!!

Englisch: Sie erwerben zusätzlich zum IHK-Abschluss das TOEIC-Bridge-Sprachzertifikat! Der TOEIC-Bridge-Test ist eine aussagekräftige Bewertungsmethode, die international anerkannt ist.

Wirtschaft: Sie erwerben zusätzlich zum IHK-Abschluss den Europäischen Wirtschaftsführerschein EBC*L (European Business Competence* Licence)! Geprüft werden betriebwirtschaftliche Themen wie Unternehmensziele und Kennzahlen, Bilanzierung, Kostenrechnung, Kalkulation sowie Wirtschaftsrecht.

Vereinbaren Sie unter 030 / 37 59 21 62 einen Beratungstermin bei Ihrer Ansprechpartnerin Frau Stockmann!

Berufliches Gymnasium

Campus Berufsbildung e.V. betreibt das einzige private berufliche Gymnasium des Landes Berlin

Professor Dr. Eberhard Meumann, Pädagogischer Direktor des Campus Berufsbildung e.V. Berlin,  im Interview mit ausbildungsstelle.com

“… Entscheidend ist die Motivation unserer Bewerberinnen und Bewerber. Wo der feste Wille zum Lernen vorhanden ist, stellen sich auch die entsprechenden Ergebnisse ein. …” (Professor Dr. Meumann)

ausbildungsstelle.com: Was zeichnet die Ausbildung in Ihrem Unternehmen aus? Was macht Ihr Unternehmen besonders attraktiv für Berufsstarter?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Unser privates berufliches Gymnasium, das zu Beginn des Schuljahres 2010/11 eröffnet worden ist  und in drei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife führt, und unsere privaten staatlich anerkannten Berufsfachschulen für kaufmännische und technische Assistenten arbeiten nach einem im deutschen Schulwesen einmaligen modularen Konzept, das die Qualität und Effektivität der Bildungsprozesse signifikant erhöht. Unser Schulstandort im Herzen Berlins verfügt über modernste materiell-technische Ausstattung. Davon zeugen vor allem 180 fabrikneue Rechnersysteme, modernste Software und fabrikneues Mobiliar in allen Klassenräumen. Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schulen sind nicht nur pädagogisch und fachlich hervorragend ausgebildet, sondern hoch motiviert in der Zuwendung zu jedem einzelnen Schüler. Die jungen Menschen, die sich an unseren Schulen auf ihren Berufsabschluss und ihre Studierfähigkeit vorbereiten, fühlen sich wohl in dem modernen Ambiente, in der das Lernen fördernden Atmosphäre. Ganz besonders attraktiv an unseren privaten Schulen unter dem Dach des Campus Berufsbildung e.V. sind darüber hinaus die vielfältigen Zusatzangebote, zum Beispiel der Erwerb der Fachhochschulreife im Rahmen der regulären Berufsausbildung, die Einführung in die Anwendung von SAP als der führenden betriebswirtschaftlichen Software, der Erwerb international anerkannter Sprachzertifikate oder des Europäischen Computerführerscheins, vielfältige sportliche Turniere und kulturelle Aktivitäten. Kurzum: Wir praktizieren Bildung mit Herz und Verstand und eröffnen jungen Menschen Zukunftsperspektiven.
ausbildungsstelle.com: Bei Ihnen bewerben sich viele junge Menschen. Welche Kompetenzen, außer guten Noten, setzen Sie voraus?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Entscheidend ist die Motivation unserer Bewerberinnen und Bewerber. Wo der feste Wille zum Lernen vorhanden ist, stellen sich auch die entsprechenden Ergebnisse ein.
ausbildungsstelle.com: Worauf achten Sie bei der Bewerbung?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Natürlich spielen Schulabschlüsse eine wichtige Rolle, damit die Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme in unsere Schulen gegeben sind. Zeugnisnoten sind aber nicht alles. Wie bereits ausgeführt, ist der Wille, das Wissen zu erweitern, Fähigkeiten zu vervollkommnen,  entscheidend für den Erfolg.
ausbildungsstelle.com: Wie läuft das Auswahlverfahren bei Ihnen im Hause ab?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Die Schulleiterin, Frau Diplomlehrerin Sylvia Wollentin, und ich führen die Aufnahmegespräche. Wir nehmen uns  Zeit für jede Bewerberin und für jeden Bewerber und informieren über Ziele, Inhalte und Abläufe und Prüfungsanforderungen des Bildungsganges. Vor allem: Jede eingehende Bewerbung wird unverzüglich beantwortet, zeitnah erhalten die Bewerber eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
ausbildungsstelle.com: Wie viele Bewerbungen sichten Sie etwa jährlich im Rahmen Ihrer Bewerberauswahl?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Jährlich werden zwischen 600 und 700 Bewerbungen gesichtet. Diese Zahlen beziehen sich insgesamt auf unsere Einrichtungen, das Gymnasium und die beiden Berufsfachschulen.
ausbildungsstelle.com: Was sollten die Bewerber auf jeden Fall beachten?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Besonders wichtig ist es, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber über den zweiphasigen Bildungsgang (Einführungs- und Qualifikationsphase) und die damit verbundenen hohen  Leistungsanforderungen  auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife im Klaren sind beziehungsweise sich mit den Berufsbildern der kaufmännischen Assistenten in den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Fremdsprachen und Informationsverarbeitung sowie der technischen Assistenten in der Fachrichtung Elektronik/Datentechnik vertraut gemacht haben. ausbildungsstelle.com: Welche Fehler werden häufig gemacht? Wo stellen Sie Defizite bei Ihren Bewerbern fest?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Die meisten Bewerbungen sind inhaltlich und auch von der äußeren Form ansprechend. Einige Defizite gibt es im normgerechten Gebrauch der deutschen Schriftsprache.
ausbildungsstelle.com: Wie sieht für Sie der perfekte Azubi aus?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Von einem “perfekten Azubi” würde ich nicht sprechen. Wer will von sich schon behaupten, “perfekt” zu sein? Entscheidend ist, ich wiederhole mich bewusst, die Motivation.
ausbildungsstelle.com: Wie meinen Sie, können sich Schulabgänger optimal auf das entscheidende Bewerbungsgespräch vorbereiten?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Sie sollten sich gründlich mit ihren beruflichen Zielen auseinandersetzen und – bezogen auf uns – im Internet unter www.campus-bb.de oder www.campus-berlin.de recherchieren.
ausbildungsstelle.com: Warum nutzen Sie Onlineplattformen wie ausbildungsstelle.com für Ihre Bewerbersuche?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Die Antwort ist ganz einfach: Weil junge Menschen im Internet zu Hause sind.
ausbildungsstelle.com: Was geben Sie den Schulabgängern ganz persönlich mit auf den Weg?
Professor Dr. Eberhard Meumann: Liebe Schulabgänger: Bewerben Sie sich bei uns. An unseren Schulen am Standort Friedrichstraße 231 finden Sie beste Bedingungen, um ihre Ziele zu verwirklichen. Ihre künftigen Lehrer verstehen sich als Ihre Partner. Hunderte unserer bisherigen Absolventen haben ihren Platz in der Wirtschaft gefunden und bestätigen uns seit vielen Jahren, dass sie sich bei uns das erforderliche Rüstzeug für ihren erfolgreichen Berufsweg erarbeitet haben. Das ist es letztendlich, was zählt!
ausbildungsstelle.com: Vielen Dank, Herr Professor Dr. Meumann, für das sehr interessante Interview!

Verabschiedung unseres Kurses „Betreuungsassistenten“

Wir freuen uns! Unser vierter Kurs „Betreuungsassistenten“ aus dem Jahr 2010 hat erfolgreich abgeschlossen. 4 Monate vollgepackt mit spannenden Unterrichtsthemen und praktischen Erfahrungen gingen am 31.01.2011 zu Ende.

Wir hoffen, dass es allen unseren Teilnehmern gefallen hat und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg im Beruflichen und Privaten alles Gute.

Danke für die schöne Zeit. Ihr Campus-Team