Max Krasemann, Abiturient 2016

Max Krasemann, AbiturientHallo,

mein Name ist Max Krasemann, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Brandenburg.
Am 19. August 2013 begann meine gymnasiale Schullaufbahn bei Campus Berufsbildung e.V., nachdem ich erfolgreich im Juni 2013 meinen mittleren Schulabschluss an der Oberschule im Stift Neuzelle erlangt hatte.
An meiner alten Schule wohnte ich bereits mit 13 Jahren in einem Internat. Somit machte mir der Umzug nach Berlin nicht wirklich Sorgen, jedoch war ich skeptisch, was das neue Schulsystem (Modulares Schulsystem) betraf. Denn es handelt sich natürlich um ein besonderes und außergewöhnliches Schulsystem, was an den “normalen“ Schulen nicht so vorzufinden ist.
Persönlich kann ich mich noch ganz gut an meine erste Schulwoche bei Campus erinnern, denn in dieser hatten wir das Fach Deutsch, und unsere neue Lehrerin erklärte uns den Aufbau des Kurses, der am Ende mit einer Klausur abgeschlossen wurde. Selbstverständlich war die erste Woche nicht einfach für uns, denn wir kamen alle aus einem Schulsystem, wo es normal war, erst nach ein paar Wochen Klausuren zuschreiben. Jedoch erfuhren wir während der ersten Woche eine nicht immer selbstverständliche Unterstützung von Seiten der Lehrerin. Die Unterstützung aller Lehrer zog sich wie ein roter Faden durch die gesamten drei Jahre, die ich bei Campus verbracht hatte.
Vor allem erlangten wir einen tiefen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Wirtschaft. Die Wirtschaftswochen bzw. auch die anderen Modulwochen waren so strukturiert, dass den Schülern in den ersten Tagen die Grundlagen des neuen Themas vermittelt wurden und man meistens am Wochenende gemeinsam auf spezielle Fälle (besonders aus der Wirtschaft) zu sprechen kam.
Nun halte ich mein Abiturzeugnis in der Hand, mit dem mir jetzt die Welt offensteht, und ich kann mit einem Lächeln behaupten, dass es die richtige Entscheidung war, bei Campus mein Abitur gemacht zu haben.

Beachvolleyball-Turnier des Standortes Charlottenburg

Das diesjährige Beachvolleyball-Turnier des Standortes Charlottenburg fand am 20.07.2016 auf dem Gelände des Beach 61 am Gleisdreieck statt.

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Dieses Jahr organisierte unsere Sportlehrerin, Frau Walther, ein sportliches Event, welches viel Ausdauer, Kraft und vor allem Teamgeist von den Teilnehmehm
enden abverlangte.

6 Mannschaften aus 6 Klassen kämpften bei ausgelassener Stimmung um den ersten Platz. Dieses Jahr waren die Auszubildenden zur/zum Sport- und Fitnesskauffrau/-mann A6 und A7, die Auszubildenden zur/zum Kauffrau/-mann für Büromanagement A2, A3 und A4 und die Auszubildenden zur/zum Bürokauffrau/-mann A2 vom Standort Charlottenburg dabei. Jedes Team war mit Enthusiasmus und Ehrgeiz dabei und hat gekämpft.

Nach einem spannenden Wettkampf konnten die Sieger ermittelt werden:

  • der erste Platz ging an die SpoFi A6
  • der zweite Platz ging an die KBM A3
  • der dritte Platz ging an die BK A2

Siegerfoto_SpoFiA6_PokalWir gratulieren den Siegerteams und allen Teilnehmenden und freuen uns auf das nächste Volleyballturnier! 

 Auch danken wir Frau Walther für die tolle Organisation des Turniers und allen Teilnehmenden für ihr Engagement!

Projekt der Sport- und Fitnesskaufleute

 

„Morgen nennt man den Tag, an dem die meisten Fastenkuren beginnen“

(Gustav Knuth, 1901-1987)
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Unsere zukünftigen Sport- und Fitnesskaufleute bieten die Alternative: Gesunde Ernährung, kombiniert mit Bewegung. Im Rahmen des Fachunterrichtes berieten sie andere kaufmännische Klassen zum Thema „Gesunde Ernährung und Sport im Alltag“ und erstellten dabei individuelle Ernährungs- und Trainingspläne. Sie wiesen darauf hin, dass Sport sehr wohl auch außerhalb der Fitness-Studios möglich ist – sehr viele Aktivitäten lassen sich auch im Freien ausführen. Frische Luft, Sonne und die Schönheit der Natur steigern darüber hinaus das Wohlbefinden und wirken sich positiv auf die Stimmung aus.

Bleiben Sie gesund!

Der Spreewald – immer wieder ein besonderes Erlebnis

Spreewaldfahrt 2016Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die im August und im Februar ihre Bildungsgänge im Gymnasium und an den Berufsfachschulen begonnen haben, gemeinsam mit ihren Lehrern nach Lübbenau fahren, dort eine Stadtführung erleben, in die Geschichte des Spreewaldes und ihrer Bewohner eingeführt werden und natürlich eine Kahnfahrt unternehmen, die lange in Erinnerung bleibt, ebenso wie der Besuch des Freiluftmuseums in Lehde.
Seit 2005 hat die alljährlich im Juni oder Juli stattfindende Spreewald-Exkursion einen festen Platz im Schuljahreskalender der Privatschulen des Campus Berufsbildung e.V. – so auch in diesem Jahr 2016.
Die während der Eiszeit entstandene, europaweit einmalige Niederungslandschaft des Spreewaldes ist von Berlin aus bequem und preiswert mit der Eisenbahn zu erreichen. Vom Berliner Hauptbahnhof aus gelangt man nach etwa einer Stunde Bahnfahrt in die im Jahre 1315 erstmalig urkundlich erwähnte Stadt des Oberspreewaldes, Für Schüler und Lehrer ist diese jährlich stattfindende Exkursion nicht nur Entspannung vom schulischen Alltag, sondern auch Bildung. Viele der Schülerinnen und Schüler erleben erstmalig die ganz in der Nähe Berlins gelegene Kulturlandschaft. Sie erfahren durch die sachkundigen Stadtführer vom Leben der Lausitzer Sorben, ihrer Sprache, ihrem Brauchtum und vom Grafengeschlecht der Lynars, jener adeligen Familie, deren Leben und Werk seit Jahrhunderten mit Lübbenau eng verbunden ist.

Ganz sicher bietet die schulische Exkursion vielfältige Anregungen zu weiteren privaten Erkundungen der reizvollen Landschaft.

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Fußballturnier der Schulen aus der Friedrichstraße

Fußballturnier 2016Am Freitag, dem 27. Mai wurde bereits zum neunten Mal das traditionelle Fußballturnier ausgetragen. Die Schülerinnen und Schüler der Campus Berufsfachschulen sowie die Lehrerschaft erlebten ein spannendes und faires Turnier.

Bereits einige Tage zuvor stand die Anzahl der Mannschaften fest. Insgesamt 12 Teams, teilweise Schülerinnen und Schüler gemischt, wurden in 3 Staffeln eingeteilt und mussten in nur 10 Minuten ihr Können und ihr spielerisches Geschick unter Beweis stellen. Um 10.30 Uhr wurden die ersten Spiele angepfiffen. Während die Fußballerinnen und Fußballer für unterhaltsame und spannende Spiele sorgten, bekamen sie lautstark jubelnde Unterstützung vom Publikum und ihren Fans. Nach 45 Minuten begann die Endrunde, in der insgesamt weitere 14 Spiele entscheiden sollten, wie sich die einzelnen Fußballmannschaften bei diesem Schulturnier platzieren.

Fußballturnier 2016Um 13.30 Uhr fand mit großem Applaus die Siegerehrung statt. Die Mannschaften, die die ersten drei Plätze belegten, wurden mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet. Der Campus Wanderpokal ging an den Sieger des Turniers, die Klasse BFB26.

Gratulation für diese weitere sportliche Leistung!

Wir möchten in diesem Zusammenhang allen Spielerinnen und Spielern für das Engagement, die Begeisterung und die Fairness bei diesem Fußballturnier danken.

Fußballturnier 2016 Füßballturnier 2016

Eine glückliche Schule singt

Der Campus-Chor am Standort Südkreuz

»Gemeinsames Singen steigert das Wohlbefinden, stärkt Abwehrkräfte und Atmung, schützt vor Stimmproblemen und verbindet uns über alle Generationen und Lebenslagen hinweg miteinander.«
Gunter Kreutz (2014), Warum singen glücklich macht

Seit dem 10. Februar treffen sich interessierte Auszubildende und Lehrkräfte für eine Stunde in der Woche, um gemeinsam zu singen. Die Initiatoren haben sich für wechselnde Wochentage entschieden, um den Unterricht nicht einseitig zu belasten, und ihr Konzept zeigt Erfolge:
Schon am ersten Tag gab es ca. 40 Teilnehmer_innen und seitdem ist die Zahl der Sänger_innen konstant zwischen 20 und 30 geblieben.

Alle sind vom Einsatz des Chorleiters Sebastian Wala begeistert und singen gerne mit.
Für die Liedauswahl werden Schülerwünsche gerne berücksichtigt. Ein Lied wird während dieser ‚kreativen Stunde‘ erarbeitet und zum Schluss aufgenommen. Oft wurden die Lieder sogar auf Facebook gepostet und haben viele „Likes“ bekommen, aber die Teilnehmer_innen berichten, dass es viel schöner klingt, wenn man selber mitmacht, als wenn man die Aufnahme auf Facebook hört.
Aber das ist doch klar: Mitmachen und dabei zu sein ist das Schönste!

Seid Ihr noch nicht dabei?

Zum Mitsingen sind keine Anmeldung, Vorerfahrungen oder eine nachtigallengleiche Gesangsstimme nötig! Kommt einfach vorbei!

Hier die kommenden Termine:
27. April, 3., 11., 20. und 25. Mai, 1., 8., 22. und 30. Juni, 5., 13., 20. und 26. Juli.

 

Grausame Mode: Die Rückkehr des Pelzes

Ein Beitrag von Rüdiger Loeffelmeier

Du hast da was an der Mütze - Plakataktion

Du hast da was an der Mütze – Plakataktion

Jahrelang war er verpönt: der Pelzmantel! Dazu hatten umfangreiche und von vielen prominenten Menschen (Brigitte Bardot, Nina Hagen, Melissa Etheridge, Paul McCartney) unterstützte Kampagnen gesorgt. Sie hatten die Öffentlichkeit über die Grausamkeiten der Pelzproduktion wachgerüttelt, woraufhin die Verbraucher*innen reagierten und keinen Pelz mehr kauften.

In den letzten Jahren setzt sich nun jedoch wieder ein Modetrend durch, der den Pelz erneut salonfähig gemacht hat. Nun geht es nicht mehr nur um Pelzmäntel, sondern um – vermeintlich schicke – Kragen an Winterjacken, die oft aus künstlichem, oft aber auch aus echtem Fell von Tieren gefertigt werden.

Gerade junge Menschen kaufen diese Jacken, die trotz der Verwendung von Echthaar relativ preiswert sind. Was viele jedoch nicht wissen: Für die ‚schicke‘ Kapuze werden weltweit unzählige Tiere gequält und grausam getötet. Die Tierschutzorganisation PETA weist auf ihrer Homepage auf folgende Fakten hin:

„Jahr für Jahr sterben Millionen Nerze, Füchse, Marderhunde, Waschbären, Kaninchen, aber auch Hunde und Katzen, um aus ihrem Fell Pelzbesätze und Accessoires zu machen. PETA-Undercover-Ermittlungen in China zeigen Tiere, die für ihren Pelz erschlagen, zu Tode getreten, durch analen Stromschlag getötet oder erdrosselt werden. Das Unvorstellbare: Viele dieser Tiere leben noch, während sie gehäutet werden! Die Pelzindustrie kennt kein Mitleid. Alles, was zählt, ist Profit – und der geht auf Kosten der Tiere.“(Quelle: http://pelz.peta.de/; Zugriff am 21.3.2016)

Während einige Modemarken (z.B. Tommy Hilfiger, Harald Glööckler) und Kaufhäuser auf den Verkauf von Pelzprodukten verzichten, verteidigen andere (Bogner, Max Mara, etc.) den Verkauf mit fadenscheinigen Argumenten. Am häufigsten findet sich der Verweis darauf, dass die Tiere, die für ihr Fell getötet werden, artgerecht gehalten werden und dass der Handel mit Haustierfellen (also von Hunden und Katzen) verboten sei.

Was diese Firmen jedoch verschweigen, sind folgende Fakten:

„In China werden Jahr für Jahr mehr als 2 Millionen Katzen sowie Hunderttausende Hunde gehäutet – viele von ihnen bei vollem Bewusstsein. Ein Großteil dieser Pelze wird später als „Kaninchenfell“ falsch deklariert und exportiert oder gar nicht erst gekennzeichnet.

PETA ermittelte auf einem Tiermarkt in Südchina und fand dort Katzen und Hunde vor, die in winzigen Käfigen, sichtlich erschöpft, dahinvegetierten. Einige waren schon tagelang in Transport-LKWs auf den Straßen unterwegs gewesen, ohne Futter oder Wasser, zusammengepfercht in instabilen Maschendrahtkäfigen. Bis zu zwanzig Katzen in einem einzigen Käfig. Der Transport geht über Tausende von Kilometern ohne jeglichen Zugang für die Tiere zu Futter oder Wasser. Wir sahen tote Katzen, sterbende Katzen, und Katzen mit offenen Wunden und gebrochenen Gliedern.

Beim Entladen werden die Käfige einfach vom LKW 3-4 Meter nach unten geworfen, wobei sich die Tiere die Beine brechen, wenn der Käfig so hart auf den Boden aufschlägt. Anschließend werden sie auf brutalste Art totgeknüppelt, ausgeblutet oder mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Fell Pelzbesätze und Firlefanz zu machen.“ (Quelle: http://pelz.peta.de/hunde-und-katzen/; Zugriff 21.3.2016)

So werden alle Käuferinnen und Käufer von Kleidungsstücken, die mit Pelz/Fell besetzt sind, vorsätzlich getäuscht und tragen unwissentlich zu der oben beschriebenen Tierquälerei bei.

Deshalb gilt: Lassen Sie sich nicht täuschen! Wenn Sie nicht an unfassbarer Tierquälerei beteiligt sein wollen, verzichten Sie einfach auf alle Fell- und Pelzprodukte!

Übrigens: Auch Kunstpelz wird immer häufiger mit Haustierfell versetzt, weil dieses billiger ist als die Kunstfasern! Wenn Sie sicher gehen wollen: Kaufen Sie nichts, was nach Fell oder Pelz aussieht! Wärmende und kuschelige Alternativen gibt es zuhauf!!!

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.tierschutzbund.de/kampagne-pelz.html
http://pelz.peta.de/

Fußballturnier der Berufsfachschule in Charlottenburg

Sportliche Wettkämpfe gehören neben der Ausbildung der Kaufleute für Büromanagement und Bürokaufleute an der kaufmännischen Berufsfachschule am Standort Charlottenburg zum Schulleben dazu.
Am 18.02.2016 fand das Fußballturnier in der „Fußballwelt Nord“ statt.

Herr Martin, unser Sportlehrer, hat das 1.Fußballturnier der Campus Berufsbildungs-Klassen vom Standort Charlottenburg organisiert.

Die Stimmung war ausgelassen und zur Stärkung gab es gesunde Snacks und Getränke. Die Mannschaften waren ehrgeizig und alle wollten gewinnen. Die Teilnehmenden, welche nicht aktiv in den Mannschaften gespielt haben, waren Schiedsrichter oder haben ihre Klassen angefeuert. Mit Teamgeist und sportlichem Engagement wurden die zahlreichen Spiele des Turniers bestritten. Für die Gewinner-Teams gab es Medaillen und Glückwünsche.

Wir gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns bei allen Klassen, Lehrer und Zuschauer für das Engagement, die Begeisterung und die Fairness bei diesem Fußballturnier!

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Heilerziehungspflegerin werden. Inklusion unterstützen.

»Ein authentisches Miteinander« – Eine angehende Heilerziehungspflegerin erzählt…

Pia Janthur ist Auszubildende unserers ersten Kurses im Ausbildungsgang Heilerziehungspflege, HEP 1. Sie hat mit uns über ihre Motivation gesprochen, die Ausbildung zu beginnen, über ihre Freude am Beruf, über die Rolle der Sprache im Umgang mit Menschen mit Behinderung und über ihre persönliche Haltung und Wünsche zum Thema Inkulsion. Ein erfrischendes und informatives Gespräch mit einer interessanten Frau – zum Nachhören und Mitlesen… Danke, Pia Janthur!

Ich freu mich sehr, dass ich heute mit einer TeilnehmerIn aus unserer ersten Heilerziehungspflege-Klasse sprechen kann. Würden Sie sich ganz kurz vorstellen?

Pia Janthur: Ja. Mein Name ist Pia Janthur, ich bin 45 Jahre und seit Februar 2015 in der Ausbildung für den Heilerziehungspfleger.

Weshalb Heilerziehungspflege?

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