Nasse Pfingsten – fette Weihnachten

lautet eine alte Bauernregel. Ostern 2013 hingen tapfere bunte Ostereier an kahlen Sträuchern und versuchten sich gegen den Schnee zu behaupten. Auch der 50 Tage später folgende Feiertag – Pfingsten griechisch “pentekosté hemerá” = 50. Tag nach Ostern – wird sich nicht durch Sonnenschein und blauen Himmel auszeichnen.

Aber bleiben wir optimistisch, denken wir an die oben genannte Bauernweisheit, die auch durch den deutschen Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht bestätigt wird:

“Pfingsten / sind die Geschenke am geringsten / während Oster, Geburtstag und Weihnachten / was einbrachten”.

Zum Trost sollen hier einige Pfingstbräuche genannt werden:

Der Pfingstochse

Wenn zu Pfingsten das Vieh erstmalig auf die Weide geführt wurde, geschah dies in Form einer Prozession.  An der Spitze des Zuges ging ein mit Bändern, Stroh und Blumen geschmückter Ochse – der Pfingstochse. In Altbayern und Österreich gibt es jedoch auch zweibeinige Pfingstochsen – jeder, der am Pfingstsonntag verschläft, gilt als Pfingstochse und wird je nach Region sogar öffentlich im Bollerwagen vorgeführt. (Ein Brauchtum, dass sich in Berlin glücklicherweise nicht durchgesetzt hat).

Der Pfingstbaum

Der Pfingstbaum ist ein Baum, der anstelle von Ästen mit Bändern und Fahnen geschmückt ist. Ganz oben auf dem Pfingstbaum befindet sich ein Kranz.

Die Pfingstmaien

Pfingstmaien sind frische Birkenzweige oder auch Birkenäste, mit denen zu Pfingsten die Häuser geschmückt werden. Sie gelten als Zeichen der Liebe und sollen die Fähigkeit haben, böse Geister zu vertreiben.

Das Pfingstfeuer

Mit dem Entzünden des Pfingstfeuers wird der Abschied von der Winterzeit gefeiert und der Frühling begrüßt. Früher wurden die Häuser mit Blumen und Birkenzweigen geschmückt und spezielle Pfingstlieder gesungen. Das Pfingstfeuer ist aber auch das Zeichen der Reinigung und Erleuchtung und steht als Symbol für den Heiligen Geist.

Bosheitsnacht

In Österreich und einigen Gegenden in Deutschland gilt die Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag als “Bosheitsnacht” (auch Unruhenacht oder Störnacht). Eigentlich sollen in dieser Nacht böse Geister vertrieben werden, statt dessen triumphiert der Schabernack. Türklinken werden mit Zahnpasta bestrichen; Geschäftsschilder und Straßenschilder werden vertauscht und alle Dinge, die nicht niet-  und nagelfest sind, werden eingesammelt und öffentlich auf dem Marktplatz ausgestellt.

Aktuelles

Und, zum Schluss soll noch einmal daran erinnert werden, dass in Berlin wieder der Karneval der Kulturen am Pfingstsonntag seinen großen Umzug startet!

Frohe Pfingsten!

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Unsere angehende Erzieherin hat Heimweh!

Liebe Blogleserinnen und Leser!

unsere angehende Erzieherin Juliane Werner hat Heimweh! Erfahren Sie mehr von ihrem Praktikums- und Lebensalltag in Plymouth.

Schon wieder Sonntag von Juliane Werner

Noch 8 Wochen und 7 Wochenenden.

Die Zeit vergeht verdammt schnell.                                                                                     Langsam wachsen mir meine Gastfamilie und auch die Kinder in meiner Einrichtung, das Team, ans Herz. Erste Abschiedsgedanken schwirren in meinem Kopf herum. Dennoch wächst aber auch meine Vorfreude auf das Zuhause, meine Familie und Freunde!

Mein Praktikum hier in Plymouth gibt mir Zeit, über meine Gewohnheiten nachzudenken.Ich bin jemand, der jeden Tag nach der Schule nach Hause kommt, etwas isst und sich danach bis in die späten Abendstunden zu Freunden gesellt.Hier komme ich nach der Arbeit nach Hause, warte auf mein Dinner und gehe dann bald schlafen. Am Wochenende treffe ich meistens meine Kollegen aus Deutschland. Viel Zeit zum Nachdenken, aber auch viel Zeit, um mich einsam zu fühlen.

Neue Umgebung = andere Wertvorstellungen.                                                                             Das soll jedoch nicht heißen, dass ich mein Leben in Deutschland hinter mir gelassen habe und ich mir selbst untreu werde. Nein!! Ganz im Gegenteil. Die Zeit hier gibt mir die Gelegenheit herauszufinden, was mir persönlich wichtig ist – auch im Sinne meiner pädagogischen Arbeit. Ich bin also gerade dabei, mich selbst besser kennen zu lernen.

Die Freiheit bekam von mir z.B. einen sehr hohen Stellenwert. Aber was heißt FREI SEIN?? Weit weg von zu Hause zu sein? Das klang am Anfang sehr verlockend und war einer der Gründe, warum ich das Auslandspraktikum wählte. Mittlerweile weiß ich allerdings mein Zuhause mehr zu schätzen. Das heißt nicht, dass es mir hier in meiner Gastfamilie schlecht geht. Es heißt, dass ich mich in meinem Zuhause einfach uneingeschränkter bewegen kann. Aber das ist ja normal, denkt sich jetzt der ein oder andere sicherlich.                                                                                                                             Nee, ich wohne in Deutschland noch bei Mutti und fand es mehr als nervig, sie ständig um mich herum zu haben, ihren Einblick in mein Leben und diese ständigen Fragen: „Na mein Kind, wie war dein Tag? Erzähl doch mal. Wo willst du denn hin? Wann kommst du wieder? Sehen wir uns morgen früh?“ Boar… nervig!! Ich hätte nie gedacht, dass mir diese Fragen mal fehlen werden. Meine Gastmutti fragt das auch, sie ist eben auch eine Mutti. Aber es ist doch anders. JA, ich vermisse trotz einer lieben Gastfamilie meine MAMA!!!

Ich bereue nicht einen einzigen Tag hier. Ich danke eher jeden Tag für die Erkenntnis, dass ich ein freier Mensch bin. Denn ich darf alleine entscheiden, welchen Weg ich gehen möchte und welche Konsequenzen ich aus dieser Entscheidung heraus zu erwarten habe.

Ich liebe mein Leben.

 

 

 

 

 

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Unsere Schulleiterin, Frau Philbert-Hasucha, besuchte die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik in Plymouth

Liebe Blogleserinnen und Leser,

unsere Schulleiterin, Frau Philbert-Hasucha, hat vor den Osternferien die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik in Plymouth besucht. Erfahren Sie mehr über den spannenden Aufenthalt von Frau Philbert-Hasucha.

Besuch in Plymouth von Frau Philbert-Hasucha

Als ich in Bristol am Bahnhof stand, dachte ich typisch England, Wind, Regen und eine pittoreske, leicht verfallene Umgebung. Das Hotel lag in der Touri-Gegend mit typischen viktorianischen Häusern der Oberschicht. Die Nacht war klar und der Blick konnte weit über das ruhige Meer streifen.

Am nächsten Morgen beim Frühstück (Eier, gegrillte Tomate, Schinken , Toast) konnte ich dem Wetterbericht entnehmen, dass dies der kälteste Frühling seit 50 Jahren ist, mit Schnee, Eis und Frost. Hier unten im Südwesten hält sich die Temperatur noch über Null, aber Regen und Wind sind fast noch unangenehmer.

Am nächsten Tag traf ich unsere Studenten in einer Studentenkneipe.  Mein erster Eindruck war, dass es ein paar Probleme beim Einleben gab, aber jetzt ist alles ok, die Arbeitsstelle wie auch die Unterkunft. Aber das Geld ist immer wieder ein Problem, England ist teuer, besonders in den ‚Extras‘ wie Zigaretten, Kino, Theater, Restaurantbesuch…

In den nächsten Tagen besuchte ich jeden Studenten in seiner Kita. Die Kitas liegen bis auf die Kita der Uni in normalen Wohnsiedlungen. Die Studenten erhalten hier einen Einblick in das „normale Leben“ weit ab vom Tourismus. Auffällig ist, dass alle Kitas wenig Außenraum haben, die Kinder sind meist im Innenraum und alles sieht etwas ärmlicher aus als bei uns, aber alles, was man braucht, ist vorhanden. Zwei Kitas sind in alten Beträumen untergebracht und eine Kita arbeitet sehr ausgeprägt nach Montessori (die hat mir am besten gefallen).

Nach einer  Eingewöhnungsphase sind die Studenten jetzt zufrieden und fühlen sich von den Kollegen gut angenommen. Die Sprachkenntnisse wachsen täglich, man denkt und träumt schon in der fremden Sprache. Alle Anleiterinnen berichten, dass unsere Studenten sehr fleißig und beliebt sind. Sie freuen sich, dass sie so lange bleiben, denn erst nach der Eingewöhnungszeit von ca. vier Wochen sind alle so weit, dass man konstruktiv miteinander arbeiten kann. Die Studenten können ihre Praktikumsaufgaben erfüllen und erhalten auch Unterstützung von den Anleiterinnen. Außerdem hatte ich mit jedem Studenten ein längeres Gespräch über die Erfüllung der Praktikumsaufgaben und die anstehende Facharbeit.

Alle Studenten sind privat bei Gastfamilien untergebracht. Das Urteil ist einhellig: Alle fühlen sich gut aufgenommen und sogar familiär umsorgt. Alle sind mit Halbpension untergebracht und das Essen ist abwechslungsreich und gut.

Unsere Partnerorganisation in Plymouth, die die Praktikumsplätze arrangiert und die Unterkünfte besorgt hat, ist bei Problemen Ansprechpartner. Jeden Dienstag gibt es im Hauptsitz der Tellus einen sozialen Abend für alle Austauschschüler, es werden Spiele angeboten, aber auch Musik und Tanz. Hier ist eine gute Gelegenheit, sich mit Menschen aus ganz Europa auszutauschen.

Tja, ich bin also ganz zufrieden mit dem, was ich sehen konnte und hoffe, dass auch die verbleibenden dreizehn Wochen für alle erfolgreich und angenehm verlaufen.
Jetzt soll ja der Frühling kommen – irgendwann muss er kommen – und dann können bei schönem Wetter auch das Meer und die Umgebung genossen werden. Ich hatte da Pech: Bis auf den ersten und den letzten Tag hat es geregnet und war kalt.
Heute sehe ich noch einmal alle und morgen geht es für Ostern nach Hause.

Bye Plymouth

 

 

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Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern von ihrem Praktikum in Großbritannien

Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern von ihrem Praktikum in Großbritannien

Liebe Blogleserinnen und Leser!

Unsere Schüler Juliane Werner und Nico Stähr schildern mehr von ihrem Praktikums- und Lebensalltag in Plymouth. Erfahren Sie mehr über unsere Praktikanten in Plymouth.

Haben Sie schon ein Praktikum im Ausland gemacht und möchten ihre Erfahrungen mit anderen austauschen? Dann machen Sie mit und erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar.

Mein Alltag in Plymouth von Juliane Werner (10.03.2013)

Morgens um 06.30Uhr klingelt der Wecker, AUFSTEHEN!! Die Dusche wartet…
Nach dem Styling gehe ich dann in die Küche. „Good morning, Love“, sagt meine halbwache Gast-Mutti jeden Morgen. Damit gibt sie mir ein gutes Gefühl.
Während ich meinen Kaffee trinke und dabei eine Zigarette genieße, toastet mein Toast. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Bus. „Good bye, my Love!“, bekomme ich noch hinterher gerufen. Der Tag kann also beginnen. :)

Um 09.00Uhr beginnt meine Schicht und dauert bis 16.00Uhr. Meistens nehme ich dann den Bus um 16.25Uhr zurück nach Plymouth, manchmal auch später.
Dort steige ich am City Centre aus und laufe über den Marktplatz nach Hause. Jeden Tag ist hier eine Menge los. Musik spielt überall, die Menschen lachen viel und an jeder Ecke kann ich Leute beobachten, die entweder ein lustiges Video drehen oder total verrückt zu der Musik tanzen. Es macht einfach nur mega viel Spaß und gibt der Feierabendstimmung eine gewisse „Gute-Laune-Note“.

Zwischen 17-18 Uhr bin ich dann wieder zu Haus. Zeit fürs Dinner.
Meine Gast-Mutti kocht jeden Abend frisch und tischt gewaltig auf. Meistens gibt es eine Portion frischen Salat, Gemüse, Pommes frites und Fleisch, dazu Mayonnaise, Ketchup und BBQ-Sauce. Natürlich lässt sie sich fast täglich was Neues einfallen. Auch die traditionell süße Nachspeise fehlt nicht. Eis, Pfannkuchen, Wackelpudding mit Vanillesoße oder Kuchen serviert die liebe Gast-Mutti mit großer Freude.

Nach dem Essen ist dann endlich Zeit fürs Chatten mit meinen Freunden.
Jaaaaaaa, ich sollte lieber an meiner Arbeit schreiben und täglich nehme ich mir vor, dass ich fleißig daran tippen werde. Zeit wird es!!!!

Liebe Grüße aus Plymouth!!
See you later, Berlin.
Juliane

Austausch-Log von Nico Stähr

Hallo, ich bins mal wieder.

Ja, wie vermutet ist nun eine Art Alltag eingekehrt. Aber das ist ganz gut so. Bei der Arbeit fühle ich mich mittlerweile als Teil eines Teams, in dem ich eigene Aufgaben übernehme und nicht mehr nur das Gefühl habe, zur Bespaßung der Kinder da zu sein. Ich schreibe kleine Beobachtungen und entwickle daraus grobe Zielplanungen für einzelne Kinder, die in verschiedenen Bereichen Förderbedarf haben, und bespreche dies mit den Erzieherinnen. Die nehmen diese Gedanken dann in ihre Planungen mit auf.

Heute Morgen wurde ich von der Sonne geweckt, das war wirklich schön, nachdem es in den letzten Tagen wirklich viel geregnet hat. Ich habe mir zwar einen Regenschirm gekauft, allerdings bringt der einem hier nicht so viel, weil der Wind, der hier eigentlich immer weht, ungefähr tausendmal stärker weht, wenn es regnet und besagten Schirm regelmäßig „umstülpt“, also nach außen biegt, sodass man damit bei einem Straßenumzug perfekt durch die Luft fliegende Bonbons fangen könnte, er aber seinen eigentlichen Zweck kaum noch erfüllt. Also lasse ich mich einfach einregnen, so wie viele Einheimische es offenbar auch tun, und hoffe, dass meine Jacke dem Regen standhält. Bisher tat sie es. Toi, toi, toi.

Also irgendwie vergeht die Zeit hier ganz schön schnell. Heute ist mir bewusst geworden, dass wir von unseren insgesamt 21 Wochen, die wir hier in Plymouth sind, bereits sieben hinter uns gebracht haben. Trotz meiner überschaubaren mathematischen Kenntnisse bedeutet das, dass bereits ein Drittel der Zeit vergangen ist. Das ist einerseits schön, weil ich dann bald wieder zu Mama nach Hause kann, aber irgendwie auch nicht so schön, weil ich die Zeit hier, die Eindrücke, die Menschen, die Stadt, das Meer und die Tatsache, einfach mal eine andere Luft zu schnuppern, wirklich sehr genieße.

Momentan ist hoher Besuch aus Berlin in der Stadt: Frau Philbert-Hasucha schaut nach dem Rechten. Für zehn Tage ist sie in Plymouth und sie besucht uns einzeln in unseren Einrichtungen, spricht mit unseren Praxisanleitern über uns und unsere Arbeit und erkundigt sich bei uns, ob wir momentan zufrieden sind, mit der Arbeit, mit der Unterkunft und sonstigen Kleinig- und Größigkeiten, mit denen wir hier zu tun haben. Sie tut dann ihr Möglichstes, damit es uns gut geht. Am Donnerstag treffen wir uns noch mal alle gemeinsam mit ihr für ein kleines Abschiedstreffen, bevor sie dann wieder nach Berlin fliegt.

TTYL (talk to you later)
Nico

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Wie soll ich das alles nur schaffen!

1. Strukturen schaffen
Lerninhalte sollten erfasst und verstanden werden, so dass sie nach Schwierigkeitsgrade geordnet werden können.

2. Ohne Ziel kein Weg
Nur mit einer klaren Zieldefinition können die einzelnen Arbeitsschritte bestimmet werden. Es können auch kurzfristige Ziele oder mittelfristige Ziele definiert werden. Diese Zwischenziele und deren Erfolge helfen, die Motivation zu erhöhen.

3. Bevor es mit dem Lernen losgeht, müssen Zeitdiebe eliminiert werden; soll heißen das Handy bzw. der Computer sollten ausgeschaltet sein.

Lerntechniken:

Lesen
… bedeutet, aktiv am Text mit Textmarker zu arbeiten, um Schlüsselwörter und wichtige Informationen herauszufiltern , die anschließend mit eigenen Worten niedergeschrieben werden.

Mind Mapping
… ist die grafische Variante, und auch sehr wirkungsvoll, Informationen zu visualisieren, zu organisieren und zu strukturieren.

Visualisierung
Wenn es darum geht, sich langfristig etwas zu merken, sollten die Sachverhalte visualisiert werden. Das menschliche Gehirn merkt sich diese Information besser als das geschriebene Wort.

Karteikarten nutzen
Gerade wenn es um Formeln, Definitionen oder Vokabeln geht, sind Karteikarten die beste Lösung.

4. Der Zeitplan sollte immer schriftlich erfolgen.
Es ist zu beachten, dass die Planung für einen Tag, für eine Woche und für einen Monat vorgenommen werden kann. Tragen Sie alle Termine (auch private Termine) mit genügend Puffer und auch Feiertage ein.

5. Planen Sie im Zeitplan auch Pausen bzw. Freizeitaktivitäten ein.
Nach einer bestimmten Zeitspanne lässt die Konzentrationsfähigkeit einfach nach. Also kein schlechtes Gewissen, wenn das Buch oder der Hefter mal zur Seite gelegt wird.

6. Es gibt viele Möglichkeiten, die zu erledigenden Aufgaben aufzuteilen.
Eine Faustregel besagt: Das Wichtigste kommt immer zuerst!

So kann man die Aufgaben z.B. nach dem Eisenhowerprinzip in

A (dringend & wichtig),
B (Termin setzen),
C (kann warten oder delegiert werden) und
P (Papierkorb) Aufgaben einteilen.

Fakt ist, dass ein jeder sein eigenes Prioritätensystem entwickeln kann, zu beachten ist nur, dass man konsequent danach handelt.

7. Der Zeitplan sollte regelmäßig überprüft und analysiert werden, ob die Ziele auch so erreicht wurden, wie man sich das vorgenommen hatte und sollte gegebenenfalls überarbeitet werden.

 

 

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Auszubildende der Fachschule für Sozialpädagogik schildern mehr von ihrem Praktikums-Aufenthalt in Großbritannien

Praktikum in Plymouth

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unserer Fachschule für Sozialpädagogik

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher unserer Fachschule für Sozialpädagogik sind gut in Plymouth angekommen. Das Praktikum dauert insgesamt 5 Monate im Rahmen des Leonardo da Vinci-Programms und wird von der EU zu 100% finanziert. Erfahren Sie mehr von unseren Auszubildenden Juliane Werner, 23, und Nico Star, 23. Sie erzählen von ihrem Aufenthalt in Plymouth:

Austausch-Log von Juliane Werner
Zwei Wochen PLYMOUTH liegen nun hinter uns

Am 01.02.2013 war um 21.30Uhr Abflug in Berlin Schönefeld. Gelandet sind wir dann in Bristol für einen Zwischenstopp. Dort warteten wir bis um 04.50Uhr auf den Bus, der uns dann zum Bahnhof fuhr, um weiter mit dem Zug nach Plymouth zu fahren. Im Zug haben wir uns breit gemacht und schlossen die Augen, endlich.
Als ich die Augen öffnete, fuhr der Zug direkt am Meer entlang. Am Horizont ging die Sonne hinter ein paar wenigen lila Wolken auf. Dieses Gefühl war unbeschreiblich…
Wir warteten in Plymouth am Bahnhof ganz brav in einem Café darauf, dass wir abgeholt wurden.
Dann ging alles ganz schnell. Ein Mann im Anzug von Tellus stand vor uns und begrüßte uns freundlich. Er sprach noch viel mehr, doch ich habe leider nichts weiter verstanden, bis der Name meiner Studienkollegin und mein Name aufgerufen wurden. Er steckte uns in ein Taxi, das uns zu unserer Gastfamilie fuhr. Wir wurden schon erwartet und sehr herzlich empfangen. Unsere Gastmutti zeigte uns unsere Zimmer und nun saß ich da auf meinem Bett. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Es war alles mega aufregend.

In der ersten Woche hatten wir Englischunterricht. Wir mussten uns zuerst einem Test unterziehen, um unser Sprachniveau einstufen zu können. Nach der Auswertung wurden wir in unterschiedlichen Klassen eingeteilt und der Unterricht konnte beginnen.
Brasilien, China, Arabien und Deutschland trafen aufeinander. Gemeinsam lachten wir sehr viel mit der Lehrerin. Es machte unglaublich Spaß, zusammen zu lernen.

Am Wochenende erforschten meine Studiengruppe und ich das Nachtleben. Hier geht die Post ab, Leute!!

Letzte Woche lernte ich meine Einrichtung kennen. Auch hier wurde ich schon erwartet und sehr lieb in Empfang genommen.
Wir sind eine sehr kleine Einrichtung. Eine Krabbelgruppe und eine Gruppe mit drei- und vierjährigen Kindern. Die Erzieherinnen haben stets ein Lächeln im Gesicht und sind super lieb zu den Kindern. Es  ist also eine mehr als angenehme Stimmung im Team und es macht Spaß, gemeinsam den Kita-Alltag zu gestalten!!!
Ich fühle mich nicht nur akzeptiert und respektiert, sondern auch willkommen!

Liebe Grüße nach Berlin,
Juliane W.

Austausch-Log von Nico Stär

Soo, jetzt sind wir schon gute zwei Wochen in Plymouth und größtenteils wurde das Gesamtgewicht von 20 kg nicht überschritten. Wir haben uns (bei gar nicht so viel Regen, wie man in England erwarten möchte) in der Stadt umgeschaut, Monatskarten und Handys besorgt und erstaunlich freundliche Mitmenschen erlebt. Selbst in den Bussen sagt man ganz höflich „Hello“ und „Thank You“, da muss man sich als Berliner erstmal dran gewöhnen.

In der ersten Woche haben wir einen Sprachkurs im Swarthmore Centre, einer Sprachschule, belegt. Das war im Prinzip so wie in der Schule, normaler Unterricht eben, aber auch ganz schön, weil wir da noch alle zusammen hingegangen sind und wir uns jeden Tag gesehen haben.

In der zweiten Woche ging es dann an die „richtige“ Arbeit und wir wurden auf die Kinder losgelassen. Manche Kinder sind ja auf Deutsch schon nicht leicht zu verstehen…auf Englisch ist es dann noch ein bisschen schwieriger. Aber zur Not müssen eben Hände und Füße mit in die Verständigung eingebracht werden. Im Großen und Ganzen ist aber alles OK, die Arbeitsplätze sind in Ordnung und mit den Kollegen kommen wir alle ganz gut klar. Nachdem wir uns jetzt ein wenig eingelebt haben, wartet nun so etwas Ähnliches wie Alltag auf uns.

Haben Sie  ein Praktikum im Ausland gemacht und möchten Sie uns davon berichten? Dann erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar.

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May Great Britain be with you!

Am 1. Februar ist es so weit. Sechs Schülerinnen und Schüler aus der Fachschule für Sozialpädagogik fliegen nach Plymouth und machen dort ein Praktikum im Bereich Sozialpädagogik für fünf Monate. Zwei Praktikanten, Juliane Werner, 23 und Nico Stähr, 23,  werden uns während ihres Aufenthalts in Great Britain regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Sie werden uns über ihre Erfahrungen und Abenteuer informieren. Als Vorgeschmack hat Nico uns von seiner Vorbereitung erzählt. Das Team von Campus Berufsbildung wünscht den Praktikanten viel Glück und natürlich viel Spaß in Plymouth.

Austausch-Log von Nico Stähr

Der Countdown läuft…
…nun sind es nicht einmal zwei Wochen, bis es los geht nach Plymouth. Die Aufregung, aber auch die Vorfreude, steigen. Formalitäten wie Versicherungen und Bankkonten für England wurden geklärt, mittlerweile wissen wir sogar, in welchen Familien wir wohnen und in welchen Einrichtungen wir arbeiten werden.
Jetzt geht es ans Kofferpacken…Teddybär und Foto von Mama müssen mit, aber 20 kg Freigepäck sind nicht viel für sechs Monate…Egal: Am 1.2.13 geht’s los!

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Betreuung von Senioren durch Menschen mit Behinderungen

Es gibt reichhaltige Arbeitsmöglichkeiten und Berufsfelder für Menschen mit Behinderungen. Viele arbeiten  in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Es gibt jedoch zahlreiche Menschen, die gern in einem normalen Betrieb tätig sein möchten. Die Altenpflege ist ein Arbeitsfeld, das für viele Menschen mit Behinderungen attraktiv  ist.

Im November 2012 veröffentliche das Zentrum für Qualität in der Pflege und die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. die Ergebnisse des gemeinsamen Projektes „Perspektivenwechsel“, das die Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz von Menschen mit geistiger Behinderung als Alltagsbegleiter untersucht hatte. In diesem Projekt wurde eine strukturierte Befragung in Einrichtungen der Altenhilfe, Werkstätten für behinderte Menschen und von Alltagsbegleitern mit Behinderungen durchgeführt.
Das Projekt belegte, dass Behinderte in Altenpflegeeinrichtungen erfolgreich arbeiten können; Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Menschen mit geistiger Behinderung, die selbst Hilfe benötigen, übernehmen Verantwortung. Sie schenken den Älteren eine Zuwendung, die sie im Heimalltag oft nicht erfahren können. Für diese wichtige soziale Arbeit werden die „Alltagsbegleiterinnen“ und „Alltagsbegleiter“ in einer Weise geschult, die ihnen weitere Türen auf dem Arbeitsmarkt öffnen kann.“

Der Begriff „Alltagsbegleitung“ ist weder ein fester, noch ein geschützter Begriff. Gemäß Dr. Ralf Suhr, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege, übernehmen „Alltagsbegleiter“ nicht die typischen Aufgaben ausgebildeten Fachpersonals   der Pflege.  Sie beschäftigen sich mit den Senioren beim Spielen, Singen und Vorlesen, begleiten sie auf Spaziergängen, kaufen für sie ein, bereiten Essen zu, kümmern sich um die Wäsche und machen die Betten. Es geht hier hauptsächlich um das Wohlbefinden der Senioren.
Zudem wurde im Rahmen des Projektes ein Qualifizierungskonzept entwickelt mit dem Ziel, mehr Perspektiven für die Berufswahl für Menschen mit Behinderungen anzubieten. Ferner geht es darum,  Menschen mit Behinderungen in zukünftige Arbeitsstellen erfolgreich zu  integrieren und Personal in der Altenpflege bei Tätigkeiten wie einkaufen oder kochen zu unterstützen.

Für mehr und ausführlichere Informationen über das Thema klicken Sie hier:

Quelle: Perspektivenwechsel 2012. Abrufbar im Internet.URL: http://www.lebenshilfe-perspektivenwechsel.de/perspektiven/broschuere/index.php

Denken Sie, dass die Betreuungsqualität von Senioren durch Menschen mit Behinderung als Alltagsbegleiter in der Altenhilfe beeinträchtigt wird? Was meinen Sie? Machen Sie mit und äußern Sie sich im Blog.

 

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Unsere Schulleiterin Sabine Philbert-Hasucha im „Roten Frauensalon“ der SPD mit u.a. Peer Steinbrück

Zum zweiten Mal lud die SPD in diesem Jahr zum „Roten Frauensalon“ am 8. November 2012 im Willy-Brandt-Haus ein.

Vorgestellt wurden Expertinnen, wichtige Multiplikatorinnen und Interessierte, die sich im Beruf oder gesellschaftlich engagieren. Und unsere Schulleiterin, Sabine Philbert-Hasucha, war dabei!

Hier ein Ausschnitt mit ihrem Beitrag. Das Video mit dem Vollständigen Gespräch (1 Std. 20 min.) finden Sie auf Youtube unter: http://www.youtube.com/watch?v=XMSxQKD-qiY

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Boy’s Day am 26. April 2012 – Campus Berlin war in Kooperation mit Pro Seniore dabei!

Die Altenpflegeschule von Campus Berlin beteiligte sich an dem Boy’s Day 2012 in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Pro Seniore. Wir haben jungen Schülern die Möglichkeit angeboten, in Begleitung unseres Schülers der Altenpflege, Hani Alkomi, das Pro Seniore Krankenheim Meinekestraße zu besuchen und einen Einblick in die Arbeit des Altenpflegers zu gewinnen.
Wir laden Sie ein, den Rundgang mitzuerleben… virtuell. Gewinnen Sie einen Eindruck von der Arbeit als Altenpfleger:

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