Das Leben der Kinder in Sibirien

Abschied von Jamal

Es gab viele unvergessliche Eindrücke für unsere beiden Weltenbummlerinnen. Aber jede Reise muss einmal enden.  Frau Ladenkova und Frau Schulz hatten sich jedoch vorgenommen, auch noch ein wenig über das Schulsystem in Sibirien zu lernen.

Wie funktioniert das Schulsystem in Sibirien?

Am „Ende der Welt“ leben die Kinder neun Monate im Jahr in einem Internat und besuchen dort die Schule. Sie kehren erst während der Sommerferien für drei Monate zu ihren Familien zurück.

Wie ist das Leben im Internat?

Die Kinder leben in modernen und liebevoll gestalteten Wohneinheiten. Es gibt Aufenthaltsräume mit Computern und TV sowie Küchen, in welchen man gemeinsam kocht. Die Betreuer kümmern sich herzlich um die Kinder und unterstützen sie in allen Lebenslagen.

Auch gibt es nach dem Unterricht viele Arbeitsgemeinschaften. Dazu gehören u. a. Schach, Gartenbau, Umweltschutz und diverse Sportarten.

Eine ganz besondere Ehre

Am „Tag des Rentiers“ besuchen die Nenzen ihre Kinder im Internat. Frau Ladenkova und Frau Schulz wurden dazu eingeladen. Ein aufregender Tag! Die beiden nahmen Anteil an den Lernfortschritten der Kinder und freuten sich mit den stolzen Eltern. 

Das war ein schöner Abschluss einer abenteuerlichen Reise.

 

Exkursion zum Schwarzlicht Minigolf

Unsere Kaufleute für Büromanagement aus der KBM A 11a sind vergangenen Mittwoch zum Schwarzlicht Minigolf am Tempelhofer Hafen aufgebrochen. Dabei standen der Spaß und das gemeinschaftliche Miteinander im Vordergrund. Dadurch wurde der Klassenzusammenhalt nochmals verstärkt. Nach vielen gespielten Bahnen und gemeinsamen Stunden ging es wieder nach Hause.

KBM A 11 | Campus Berlin Büromanagement KBM A 11 Ausflug_2 | Campus Berlin Büromanagement

Büromanagement – So macht Unterricht doch Spaß

Mit neuem Elan ging es am nächsten Tag zurück zum Standort Charlottenburg um dem IHK-Abschluss einen weiteren Schritt näher zu kommen.KBM A 11 Ausflug_3 | Campus Berlin Büromanagement

Neue Ausstattung im Alboin Kontor des Standorts Südkreuz

Am Standort Alboin, Nebenstandort von Campus Südkreuz, gibt es mittlerweile eine neue Ausstattung. Nachdem dieser Nebenstandort bereits im Sommer 2018 vollständig saniert wurde, sind im Laufe des Jahres 2019 neue Möbel eingetroffen. Der Alboin Kontor wurde nach dem Design von byandydesign saniert und mit neuen Möbeln von softlinefurniture ausgestattet. Im Werkraum, der sich im Erdgeschoss befindet, können die Schüler*innen nun an massiven Tischen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die leichten, rollenden Stühle machen sich ideal für handwerkliche Tätigkeiten. Dies stellen unsere Schüler*innen regelmäßig mit tollen Projekten unter Beweis, zum Beispiel beim Skulpturworkshop der SOR-Tage oder beim Erstellen von Traumwelten. Im großen Raum des Standorts befinden sich bequeme Bürostühle. Die neue Technik dafür steht bereits in den Startlöchern! Außerdem hat der Standort eine neue Küche bekommen. Diese wird sowohl von Schüler*innen als auch Lehrer*innen genutzt. Für Gruppenarbeiten, sportliche Aktivitäten oder sonstige Bedürfnisse nach alternativem Sitzen haben die Räumlichkeiten weiterhin Sitzhocker verschiedener Größen. So macht Schule Spaß!

 

       

 

Courage meets Soul

Die Aktionstage als Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage (kurz SOR) 2019 sind am Samstag den 12.10. Ende gegangen. Dank einer konzentrierten Lernatmosphäre konnten nachhaltige Diskussionen geführt und tolle Lernerfolge erzielt werden. Wie jedes Jahr, fanden Workshops zu den Themen Zivilcourage sowie Rassismus und Diskriminierung im Alltag statt. Dieses Jahr fokussierten sich die Veranstalter der Campus SOR Tage auf das Thema Menschenrechte. Es gab unter anderem Workshops zum Thema Diversität in Comics, einen Crashkurs für Gebärdensprache und Kurse die sich mit unterschiedlichen Ansätzen, dem Thema Menschenrechte annäherten. Simone Zaugg, Kunstlehrerin, hat in den Jahren zuvor mit einem Graffitiworkshop die SOR Themen auf beeindruckende Weise visualisiert. In diesem Jahr entschied sie sich für einen neuen Ansatz. Sie gestaltete einen Kurs, der sich mit der Sprache der Plakate im Zeitalter von YouTube und Influencern beschäftigte. Besonders beliebt war der Workshop Transmenschen in der Pflege, wo sich der Frage nach dem Geschlecht angenähert wurde. Auch die SOR-Klassiker haben stattgefunden: es wurden wieder ungeahnte Schauspieltalente und tolle Sänger*innen unter den Schüler*innen entdeckt.

Boussa Thiam bringt SOR Soul bei

Campus Berlin kann sich über eine neue SOR- Patin freuen – die Moderatorin und Sängerin Boussa Thiam. An den Workshoptagen im September hat Boussa die Schule besucht und mit den Stimmen der Schüler*innen einen spannenden Podcast erstellt. Die enorme Sensibilität gegenüber den Themen Diskriminierung und Alltagsrassismus der Schüler*innen ist absolut bemerkenswert und spiegelt sich im Podcast wider. Den gab es am Präsentationstag auch direkt auf die Ohren – SOR von Schüler*innen für Schüler*innen. Das Bühnenprogramm wurde von den Teilnehmenden leidenschaftlich getragen und zeigte die Potentiale der Berufsschüler*innen von Campus Berlin auf vielfältige Weise. Der Auftritt von Boussa und ihrer Schwester N’gone als The Thiams war ein souliger Ausklang arbeitsreicher Projekttage: bei den kühlen Temperaturen lassen sich die Gründe für die geringe Teilnehmerzahl gegen Ende erahnen. The Thiams sind ein stimmgewaltiges Frauenduo mit tollen Vibes, welche die Energie vom Campus SOR Projekt weitertragen.

SOR erstmals für Teilzeitklassen

Es gab eine Besonderheit in diesem Jahr: da die berufsbegleitenden Klassen zuvor nicht an den SOR Tagen teilnehmen konnten, wurde beschlossen, einen weiteren SOR Tag an einem Samstag anzubieten. Samstag, der 12. Oktober stand also dieses Jahr ganz unter dem Motto Courage. Mit dieser Botschaft kann man nie deutlich genug werden – mit einer Schweigeminute wurde an diesem Tag den Opfern des Terroranschlags in Halle gedacht, der am Mittwoch zuvor zwei Menschen aus dem Leben riss.

Eugen berichtet, wie er nach seinem Abschluss bei Campus beruflich durchgestartet ist

Ich habe die Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen bei Campus absolviert. Am besten haben mir der Englisch- und Spanischunterricht gefallen, obwohl ich seitdem kein Spanisch mehr gesprochen habe. Englisch war extrem hilfreich. Dadurch beherrschte ich es nicht perfekt, aber es war eine gute Grundlage.

Nach meinen Abschluss bei Campus bin ich als Assistent der Geschäftsführung bei einem Werkzeugverkauf eingestiegen. Meiner Meinung nach der langweiligste Job, den ich für zwei Monate je gemacht habe. Gleich danach habe ich in Storkow einen Job als strategischer Einkäufer angenommen und bin nach Königs Wusterhausen gezogen. Durch diesen Job konnte ich beruflich sehr viel reisen, z. B. mehrere Male nach China sowie nach England, Irland, Italien,  Slowenien, Tschechien, Polen, in die Schweiz und die Slowakei. Garantiert habe ich ein paar vergessen. Dieser Job half mir, meine Englischkenntnisse enorm zu verbessern. Viereinhalb Jahre bin ich in diesem Job geblieben und entschloss mich, Wirtschaftsinformatik zu studieren. Nach zwei Semestern merkte ich aber, dass es nichts für mich ist, wechselte an die HWR und studierte Public Administration.

Neben dem Studium arbeitete ich bei Delivery Hero als Werkstudent im Bereich Procurement. Es war damals noch ein Start Up und sehr schnell verliebte ich mich in diese chaotische Firmenkultur, Freibier, Parties, junge und coole Kollegen, flache Hierarchie. Nach 1,5 Jahren wurde ich als Associate Buyer eingestellt und sehr schnell merkte ich, dass mir IT Projekte am meisten Spaß machten. Ich übernahm Projekte für die Konsolidierung lokaler Verträge zu großen MSAs, führte erstmalig Local billing ein, verhandelte Summen im 7-stelligen Bereich und wurde schnell befördert. Aktuell arbeite ich als Category Manager IT im Procurement bei der Delivery Hero SE.

Ich liebe meinen Job! Das Beste ist, dass ich nur mit Leuten arbeite, die auch so denken und an einem Strang ziehen. Ich kann selbstständig arbeiten, niemand schreibt mir vor, wie ich mein Ziel erreichen muss.

Maria Martin erzählt, wie ihr die Ausbildung bei Campus im Studium und im Beruf geholfen hat

Ich heiße Maria Martin und habe erst die zweijährige Berufsausbildung zur staatlich geprüften Assistentin mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft und dann die einjährige FOS bei Campus Berufsbildung e.V. absolviert. Die Zeit bei Campus empfand ich als eine sehr schöne und vor allem nützliche Zeit in meinem Leben und in meiner schulischen und beruflichen Laufbahn. Die Lehrer waren immer sehr hilfsbereit, kompetent und inspirierend. Der Unterricht ist sehr gut strukturiert und interessant. Mit verschiedenen Ausflüge und Projekten wurde der Zusammenhalt in den Klassen gestärkt und die Zeit abwechslungsreich und spannend gestaltet.

Dadurch ist der Kontakt zu vielen Schülern über die Zeit bei Campus geblieben und erwies sich als sehr hilfreich, z.B. in der Studienzeit und im Berufsleben. Ich habe nach der FOS angefangen BWL an der Universität Potsdam zu studieren und das Wissen aus der Ausbildung und ebenso aus der FOS hat mir sehr geholfen, vor allem in den Bereichen Buchführung, Marketing und Personal. Ebenso hilft mir das Wissen weiterhin in meinem Job als Praxismanager – bei der Personalabrechnung, Personalführung und Witschaftlichkeitsprüfung. Alles in allem kann ich Campus als Einrichtung sehr empfehlen und ich würde auf die Zeit und das erworbene Wissen dort nicht verzichten wollen.

Überleben in der Tundra

Das Leben in der Tundra ist hart und birgt viele Herausforderungen und Gefahren. Es herrschen extreme Bedingungen: bis zu -50° im Winter, Schnee, wenige Tierarten und Permafrostboden, welcher das Anbauen der meisten Pflanzen unmöglich macht.

Frau Ladenkova und Frau Schulz sind beeindruckt, mit wie viel Stärke und Pragmatismus die Nenzen ihr Leben meistern.

Jeder in der Familie hat seine Aufgabe, und nur dadurch können sie unter diesen Bedingungen leben. Bei den Nenzen geht es nicht darum, ob man Lust hat im Haushalt zu helfen, sondern um das Überleben der Familie.

 Überleben in der Tundra1

Wie sieht das Leben der Nomadenfamilie aus?

Bis zu zweimal im Monat müssen die Nenzen ihr gesamtes Hab und Gut zusammenpacken und damit weiter ziehen, um genug Nahrung zu finden. Wenn ein passender Ort gefunden wird, baut die Mutter den Tschum auf, während der Vater jagen geht.  Der Tschum wird mit einem Ofen ständig beheizt. Für die Frischluftzufuhr sorgt eine Öffnung an der Decke.

Jede Familie besitzt drei Schlitten, je einen Schlitten für die Lebensmittel, Kleidung und den Tschum. Aus hygienischen Gründen müssen die Lebensmittel immer auf einem separaten Schlitten mitgeführt werden. Das Essen kann leicht verderben, da es zum Großteil aus rohen Fisch und Fleisch besteht

Auch die Religion spielt bei den Nenzen eine bedeutende Rolle. Die am Weitesten verbreitete Glaubensrichtung ist der Schamanismus. Eine Christianisierung erfolgte nur oberflächlich. Auch heute noch werden in den Familien Schamanen ausgebildet, welche böse Geister verjagen und Erkrankungen heilen.

Überleben in der Tundra3 Überleben in der Tundra4

Aber was machen eigentlich die Kinder? Gehen Sie überhaupt zur Schule?

Erfahren Sie im nächsten Beitrag mehr über das Leben der Kinder in der Tundra; Schule, Hobbies etc.

Alltag einer Schulleiterin

Frau Philbert-Hasucha, Schulleiterin des Standortes Berlin Südkreuz von Campus Berlin, hat zehn Tage lang die Geschehnisse aus Ihrem Alltag notiert

So mancher fragt sich, was eine Schulleitung eigentlich den ganzen Tag macht. Ich mache selten Unterricht, begrüße hin und wieder neue Klassen oder verabschiede Examensklassen mit einem Glas Sekt. Ansonsten sieht man mich mit meiner Hündin Mila und in der Küche, wenn ich mir einen Kaffee hole. Ich kann Sie aber beruhigen – meine Chefs passen in der Tat auf, dass ich auch arbeite. Am besten versteht man wahrscheinlich den Alltag einer Schulleitung wenn man sich mal den Ablauf einzelner Tage anschaut. Deshalb habe ich einmal zehn Tage lang für Sie Tagebuch geführt!

MONTAG

Ein langer Wochenstart

Die Facharbeiten der Erzieher stehen an. Ich hatte eine Besprechung mit der Koordination für die Erzieherausbildung bezüglich der Themen. Im Anschluss bekamen wir Besuch von einem Kooperationspartner aus der Pflege, mit einer kleinen Delegation aus der Ukraine. Die Leitung der ukrainischen Pflegeschule ist sehr interessiert an unseren Ausbildungen. Für ein Treffen in der Senatsverwaltung, welche am Donnerstag ansteht, musste ich ein Konzept ausarbeiten.

Am Abend war ich bei einem informellen Abendessen des Vorstandes vom Pflegeschulbund (dem ich angehöre) und Vertretern der Senatsverwaltung Bildung  sowie der Senatorin Kalayci (früher Kolat) mit ihrer Staatssekretärin. Das Treffen fand anlässlich der Pflegeausbildungsreform statt. Die neue Ausbildung soll im Frühjahr 2020 starten und finanzielle sowie organisatorische Probleme sind zu besprechen.

Schulleiterin Philbert-Hasucha

Frau Philbert-Hasucha und Herr Griesbaum

DIENSTAG

Ein neuer Tag

Nach diesem langen Montag (das Essen ging bis 23 Uhr) war ich heute etwas müde. Aber der Alltag geht selbstverständlich weiter! Der Morgen begann mit einem Gespräch mit meinem Chef über diverse organisatorische Dinge. Anschließend hatte ich ein weiteres Gespräch mit unserer neuen SOR Patin Boussa Thiam. Es ging um ihre möglichen Aktivitäten und ihre Teilnahme am SOR-Tag im September. Danach hatte ich ein Gespräch mit der Lehrerin, welche für das Bonusprogramm zuständig ist, zur Abstimmung des Konzeptes für das Bonusprogramm, das wir am Donnerstag in der Senatsverwaltung vorstellen müssen. Am Nachmittag habe ich eine Lehrprobe begleitet. Eigentlich wäre da noch ein Nachmittagstermin zum „Salongespräch des Berliner Bündnisses für Pflege“ gewesen. Aber dazu war es dann zu spät.

MITTWOCH

Kalender sind das A und O

Heute habe ich mit Herrn Fähnrich, Koordinator für die Heilerziehungspflege, die Dokumente für die neue Zertifizierung des Leitungslehrganges besprochen. Es mussten Kalender für die zwei neuen Sozialassistentenklassen erstellt werden und auch eine Abstimmung mit dem Raumplan war erforderlich. Ich habe den Kalender für die neue berufsbegleitende Klasse im September erstellt und ausprobiert ob wir einen Tageskurs anbieten können. Das Ergebnis: ja das geht! Die Räume reichen aus. Danach habe ich mich mit unserem Administrator getroffen um die Verteilung und Registrierung von Schlüsseln und diverse Kleinigkeiten zu besprechen. Am Nachmittag war große Teamsitzung mit allen Mitarbeitern.

DONNERSTAG

Der Tag der Entscheidung

Heute war der große Tag! Es fiel die Entscheidung, ob unser Konzept für die Gelder aus dem Bonusprogramm angenommen wird. Dazu hatte ich einen Termin mit meinem Chef und der verantwortlichen Mitarbeiterin für die Lernwerkstatt bei der Senatsverwaltung für Bildung. Hurra! Das Konzept wurde angenommen. Das bedeutet, dass wir Gelder für den Aufbau einer Lernwerkstatt erhalten.

Am Nachmittag habe ich zu Hause einen ersten Entwurf für ein Anschreiben verfasst, welches an mögliche zukünftige Kooperationspartner für die neue Pflegeausbildung gehen soll. Ich habe noch ein paar Mails beantwortet aber dann früh Feierabend gemacht und war lange mit Mila spazieren.

Freitag und Samstag

Pflege im Umbruch

Es fand die Delegiertenversammlung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBFK) statt. Daran nahm ich als Vorstandsmitglied des DBFK Nord-Ost teil. Das wichtigste Thema war das Aktionsprogramm des Verbandes ‚Pflege 2020-2030‘.

Und wieder MONTAG

Alltag im Büro

Heute hatte ich keine festen Termine. Daher konnte ich diverse Büroarbeiten erledigen, wie zum Beispiel Zeugnisse und Verträge unterschreiben und Anfragen von Mitarbeitern beantworten. Ich habe den Brief für mögliche Kooperationspartner der neuen Pflegeausbildung fertig gestellt und die Absichtserklärung formuliert. Außerdem habe ich alle Mitarbeiter über das Vorgehen im Projekt Bonusprogramm‘ informiert. Dazu habe ich auch den Mitarbeiterworkshop zur Lernwerkstatt im August geplant.

DIENSTAG

Die Zukunft der Sozialassistenz

Der Alltag geht weiter: am Vormittag war der Hauptstadtkongress Pflege und Gesundheit. Am Nachmittag hatte ich eine Besprechung mit dem Sozialassistenten – Team über einen möglichen veränderten Schwerpunkt der Ausbildung. Anschließend habe ich neue Kurse und Mitarbeiter in Moodle Plattform eingepflegt.

MITTWOCH

Tag der Inspiration

Ich war wieder beim Hauptstadtkongress. Es fanden Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen und dem LaGeSo über die die Finanzierung der Pflegeschulen im Rahmen der neuen Pflegeausbildung statt. In den Verhandlungspausen, in denen sich die Krankenkassenvertreter langwierig beraten, habe ich diesen Blogbeitrag über meine Tätigkeiten geschrieben. Am Abend habe ich noch die Post gelesen und die wichtigsten Dinge beantwortet.

So schnell vergehen zehn Tage –  und damit endet mein öffentliches Tagebuch.

Besuch bei einer Nomadenfamilie in Sibirien

Der neue Tag beginnt. Die erlebnisreiche Anreise nach Sibirien steckt unseren Mitarbeiterinnen noch in den Knochen, aber die Vorfreude auf weitere Abenteuer überwiegt. Heute steht der Besuch einer traditionell lebenden Nomadenfamilie auf dem Programm – ein Besuch bei den Nenzen.

Wer möchte schon zweimal in Sibirien stecken bleiben?

Nach dem gemeinsamen Frühstück werden die Schneemobile noch einmal gecheckt. Handyempfang oder Navigationssysteme, um Hilfe zu rufen, gibt es übrigens nicht. Im Notfall ist man auf sich allein gestellt! Deshalb hat der einheimische Reiseführer die beiden noch einmal eindringlich gewarnt:

“Ihr müsst mir folgen und dürft mich nie aus den Augen verlieren, вперёд, поехали!“

Besuch bei einer Nomadenfamilie in Sibirien Besuch bei einer Nomadenfamilie in Sibirien

Besuch in der Tundra

Diese Fahrt ist unvergesslich! Die Freiheit, das wunderbare Gefühl, Teil der Natur zu sein – und die Kälte, die bis in die Knochen kriecht …Zwei Stunden nur Schnee und karge Nadelgehölze … dann endlich eine Jurte – ein Tschum!

 

Tschum – das Haus der Nenzen

Der Empfang der Familie ist herzlich und lässt erst gar keine Befangenheit aufkommen. Während unsere Globetrotterinnen voller Staunen das Innere des Tschum betrachten, werden sie ihrerseits von den Kindern beäugt, kein Wunder, sind sie doch die ersten Gäste aus Europa.

Die Nenzen sind von alters her nomadische Rentierhirten, Fischer und Jäger.

Jetzt ist es soweit, Frau Schulz und Frau Ladenkova dürfen die Kultur dieses Volkes kennen lernen und ihre Delikatessen probieren.

Besuch bei einer Nomadenfamilie in Sibirien Besuch bei einer Nomadenfamilie in Sibirien

Das Menü des Tages: 

  • Vorspeise – Fischsuppe
  • Hauptgericht – zartes Renntierfleisch
  • Dessert – gefrorene Beeren und Tee

Während sie die Mahlzeit genießen, erzählt das Ehepaar über ihr Leben, die Erziehung der Kinder, die Bräuche des Volkes und ihre Lebensphilosophie. Was macht es schon, das die Sprachkenntnisse nicht immer reichen. Freundlich lachen, nicken und sich mit Händen und Füßen verständlich machen …

Frau Ladenkova und Frau Schulz tauchen ein in eine fremde Welt mit harten und gefährlichen Lebensumständen – und einer ungebrochenen Liebe zur Natur.

Lassen Sie uns diese Erfahrungen im nächsten Beitrag miterleben!

Kaufleute für Büromanagement werden zu Stadtentdecker

Eine Ausbildung muss nicht immer im Klassenzimmer oder im Büro stattfinden; es geht auch bei schönem Wetter an der frischen Luft! Unterricht mal anders!

Unsere Auszubildenden Kaufleute für Büromanagement der Klasse A9 haben einen spannenden Ausflug in den historischen Stadtkern von Berlin unternommen.

Schüler*Innen werden zu Stadtentdecker

Jeder Schüler hat im Vorfeld einen kleinen Vortrag über ein bestimmtes Bauwerk, ein Denkmal oder einen besonderen Platz vorbereitet. So konnte jeder die Rolle des Reiseführers übernehmen und seine Mitschüler über Berlins spannende Geschichte informieren.

Los ging es am Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor, dem Hotel Adlon und dem Reichstag. Dann führte der Weg sie zu Unter den Linden, vorbei an der Friedrichstraße, am Bebelplatz, der Humboldt Universität, der Spree, dem Dom bis hin zum Alexanderplatz und dem Roten Rathaus. Um nur einige Sehenswürdigkeiten zu nennen.

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Was für eine Route!

Nun kennen unsere KBMA A9 unsere Stadt noch ein bisschen besser. Ein schöner Fußmarsch bei tollem Wetter mit viel Spaß und vielen interessanten Informationen.