Wir präsentieren Euch: unsere neue Website

Es hat nicht so lange gedauert wie die Fertigstellung des BER (Eröffnung unbekannt) und die Kosten beliefen sich nicht auf mehrere Milliarden Euro 🙂

Für Euch haben wir unsere Seite optimiert und benutzerfreundlicher gestaltet. Und nun könnt Ihr das Resultat sehen. Feedback und kreative Anregungen nehmen wir gern entgegen!

Schaut Euch um und viel Spaß beim Stöbern:

www.campus-berlin.de

 

campus-berlin.de

campus-berlin.de

Prüfungszeit

Bei Campus Berlin am Standort Friedrichstraße ist es in der 2. Etage unglaublich leise. Grund dafür sind die schriftlichen Prüfungen, die zwei Wochen im Wechsel (erst BFB dann BFF) geschrieben werden. Die erste Woche ist fast geschafft. Es ist 9.00 Uhr und gerade schreiben die kaufmännischen Assistent*innen Fachrichtung Betriebswirtschaft die Prüfung in Rechnungswesen.

Zeit zum Überlegen bleibt da nicht viel, denn die Prüfungszeit ist begrenzt auf 2 Stunden. Tipps, die der Schulleiter vor der Prüfung gab, werden befolgt. „Wenn Ihr bei einer Aufgabe nicht weiter kommt, lasst diese erst aus und löst diese zum Schluss.“

Wir wünschen Euch viel Erfolg! Die Hälfte habt Ihr schon geschafft. 🙂

Christoher Krage, Abiturent 2017

Mein Name ist Christopher Krage, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Berlin.

Nachdem ich 2014 die mittlere Reife an einer Realschule erwarb, setzte ich meine Schullaufbahn bei Campus Berufsbildung e.V. am beruflichen Gymnasium fort.

Das Besondere für mich war das modulare Unterrichtssystem, was ich bis dahin nicht kannte, die ersten Unterrichtsstunden unter diesen Bedingungen waren eine neue Erfahrung für mich.

Besonders die Tatsache, dass man nach jeder Woche Klausuren und Leistungskontrollen schrieb, war anfangs etwas befremdlich, da in staatlichen Schulen Klausuren und Leistungskontrollen höchstens alle 2 bis 3 Wochen geschrieben werden.

Aufgrund der Tatsache, dass ich von der Grund- bis zur Realschule eine kleine Gemeinschaftsschule für Menschen mit Behinderung besuchte und es der einzige Schulwechsel in meiner Schullaufbahn war, hatte ich anfangs Zweifel an einem Gymnasium zu bestehen.

Dazu kamen noch neue Schulfächer wie Wirtschaft und Recht, doch das modulare Unterrichtssystem ermöglichte es mir, in Ruhe in diese neuen Fächer einzusteigen.

Mit Hilfe engagierter Lehrer und sehr freundlichen Mitschülern gelang es mir, mich bei Campus zu inkludieren und trotz meiner Behinderung, alle Leistungskontrollen, Klausuren und die Abiturprüfungen erfolgreich zu bestehen.

Nach den drei Jahren bei Campus Berufsbildung kann ich rückblickend betrachtet sagen, dass es eine richtige Entscheidung war mein Abitur bei Campus Berufsbildung zu absolvieren.

Spreewald-Exkursion

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass jene Schüler*innen, die im August und im Februar ihre Bildungsgänge im Gymnasium und an den Berufsfachschulen begonnen haben, gemeinsam mit ihren Lehrern nach Lübbenau fahren, dort eine Stadtführung erleben, in die Geschichte des Spreewaldes und ihrer Bewohner eingeführt werden und natürlich eine Kahnfahrt unternehmen, die lange in Erinnerung bleibt, ebenso wie der Besuch des Freiluftmuseums in Lehde.

Hier ein paar Eindrücke:

Wer, wie, was vorhat? – Gesprächsrunde mit Vertreter*innen politischer Parteien

Am 24. September ist Bundestagswahl und nicht allein aus diesem Grund steht das Jahr bei Campus unter dem SOR-Motto: „Einmischen/mitmischen: Gesellschaft gestalten!“. Wie schon vor vier Jahren, lädt unsere Schule Politiker*innen aus den größten Parteien ein. Sie sollen unseren Schüler*innen zu den Themen „Bildungspolitik“, „Soziales und Gesundheit“ und „Migration“ Rede und Antwort stehen. Zuerst sollen Sie sich positionieren und danach werden sie knallhart befragt. Für schüchterne Schüler*innen wird eine Twitter-Box herumgegeben, in diese ihre Fragen werfen und vorlesen lassen können.

Den Auftakt der Runde machte der Generalsekretär der Berliner FDP, Sebastian Czaja. Er stellte sich gestenreich und tapfer den Fragen der Schüler*innen. Allerdings wirkte er überrascht von der Menge der gestellten Fragen. Nicht auf alles konnte er zufriedenstellend antworten und gab schließlich zu, nicht in allen Themenbereichen Experte sein zu können. Das war ehrlich und wirkte sympathisch. Neben den von uns vorgegebenen Themen, interessierte unsere Schüler*innen besonders die Position zur Mietpreissituation in Deutschland und das Konzept des Bürgergeldes. Die FDP steht weiterhin für Deregulierung und Entbürokratisierung im Sinne eines unkomplizierten Staates. Ob das allerdings bei den derzeitigen Entwicklungen die beste Lösung sei, wurde von unseren Schüler*innen kritisch hinterfragt.

Dr. Laura Dornheim ist Kandidatin der Grünen Liste für die Bundestagswahl. Themenschwerpunkte von Frau Dr. Dornheim sind Digitalisierung und Geschlechtergerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Ihre Positionierung zu den vorgegeben Themen fiel zeitlich knapp aus. Daraus ergab sich aber mehr Zeit für die Fragerunde mit den Schüler*innen. Die Diskussion mit den Schüler*innen umfasste Fragen nach der Mietpreisbremse ebenso wie Fragen nach Konzepten für bessere Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich. Laut Frau Dornheim fordern die Grünen grundsätzlich mehr Geld für den sozialen Bereich und eine höhere Besteuerung von „Superreichen“. Man mag gespannt sein, ob dies wirklich in die Tat umgesetzt werden würde.


Im Lauf der nächsten Wochen werden noch weitere Parteien eingeladen: die CDU, die SPD, die Piraten und die Linke. Alle sollen sich in ähnlicher Art und Weise positionieren und sich den Fragen unserer Schüler*innen stellen. Denn es geht uns nicht darum, Werbung für eine spezifische Partei zu machen. Stattdessen wollen wir die Vielfalt in unserer Parteienlandschaft präsentieren und darüber unsere Schüler*innen motivieren, durch ihre Stimme bei der nächsten Bundestagswahl die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Der eine oder andere mag sich fragen: Huch, da fehlt aber noch eine Partei. In der Tat wurde innerhalb des Lehrer*innenkollegiums recht kontrovers über die Frage diskutiert, ob auch die AfD eingeladen werden solle. Viele empfanden dies als unvereinbar mit unserem Engagement für „Schule ohne Rassismus“ und haben sich deshalb gegen eine Einladung der AfD ausgesprochen. Andere wiederum sehen die AfD als demokratisch wählbare Partei an, die man gleichberechtigt zu Wort kommen lassen müsse. Wir haben uns am Ende demokratisch gegen eine Einladung der AfD entschieden.

Da wir eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD und dem damit verbundenen Rechtspopulismus aber dennoch wichtig und notwendig finden, wird Frank Metzger vom apabiz e.V. eingeladen, eine Gesprächsrunde zur AfD zu leiten. Einige kennen Herrn Metzger vielleicht sogar noch von einem Workshop auf unserem letzten SOR-Tag. In jedem Fall dürfen wir gespannt sein auf weitere heiße Gesprächsrunden, die uns hoffentlich dabei helfen, uns ein Bild von der Parteienlandschaft in Deutschland zu machen.

Zeit zum Durchatmen

Unsere Schüler*innen am Standort Friedrichstraße bewiesen in den letzten Woche Durchhaltevermögen. Grund dafür waren zum einen die Abschlussprüfungen der technischen Ausbildung, die Abitur-, die MSA- und die Fachhochschulreife-Prüfungen. Zum anderen nahmen unsere Schüler*innen an zwei sportliche Events teil: der Airfield Run und die Schülerregatta 2017.

Die Schülerregatta fand am Freitag, den 28. April, von 11 bis 14 Uhr statt. Unsere Mannschaft belegte hier den 2. Platz, doch ganz unter uns, der 1. Platz wäre uns lieber 🙂

Es hat Spaß gemacht und das Team war spitze!

Schülerregatta 2017

Schülerregatta 2017

Der Airfield Run fand eine Woche zuvor, am Sonntag, den 23. April, von 11:30 bis 15 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt. Unsere vier Schüler*innen mit der Startnummer 1187 liefen die Strecke in 2h 12min und 20sek.

Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal für diese sportliche Leistung.

Airfield Run 2017

Airfield Run 2017

Interaktiver Unterricht mit den neuen Big Pads

Am Standort Charlottenburg werden für den Unterricht nun Big Pads eingesetzt! Die großen interaktiven Whiteboards werden zusätzlich für eine interessantere Unterrichtsgestaltung eingesetzt.

Campus Berlin - Big Pad Präsentation

Präsentationen, Videos, Brainstorming, Tafelbild – mit den neuen Big Pads wird der Unterricht interaktiv. Sie vereinen Computer, Beamer, Tafel und Flipcharts in Einem. Die Bedienung ist einfach und intuitiv; ob mit der Hand, der Maus, der Tastatur oder dem speziellen Pen.

 

Das Big Pad lädt zu einer abwechslungsreichen Unterrichtsgestaltung mit umfangreicheren Unterrichtsmittel ein. Die Schüler*innen werden aktiv in den Unterricht einbezogen!

Campus Berlin Big Pad Tafelbild

Unsere Lehrer*innen sowie Schüler*innen sind begeistert von den hochmodernen neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Dies steigert nicht nur die Motivation der Schüler*innen, sondern auch der Lehrer*innen.

Erzieherklasse besucht Pangea Haus und erstellt Spielzeug aus Recyclingmaterial

Die Erzieher-Klasse E20 hat am 28.März 2017 ein Angebot des Projekts Bildung trifft Entwicklung wahrgenommen und an einem Workshop zum Thema Spielzeug aus Recyclingmaterialien teilgenommen.    

Das Pangea Haus ist ein interkulturelles Zentrum im Stadtbezirk Wilmersdorf-Charlottenburg , indem über 20 verschiedenste Organisationen aus vier verschiedenen Kontinenten versammelt sind. Pangea ist die Bezeichnung für den Urkontinent, in dem alle Kontinente noch vereint waren und es die Bezeichnung von Ländern noch nicht gab. (http://www.pangea-haus.de/)

Das vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Projekt Bildung trifft Entwicklung arbeitet mit Menschen zusammen, die Migrationserfahrungen haben und/oder aus Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika zurückgekehrt sind und so über einen wertvollen Erfahrungsschatz über die Lebensgewohnheiten und Bedingungen in den Länder des globalen Südens verfügen.  Diese Referent*innen bieten  zahlreiche Themen zum globalen Lernen an (z.B. Fairer Handel und Weltwirtschaft , Interkulturelles Lernen, Umweltthemen), die zu vielfältigem  Perspektivwechsel  anregen.

Ziel dieser Projekte ist es, den Blick auf die Welt zu verändern und eigene Lebensweisen in Deutschland zu reflektieren. Dabei geht es immer auch darum die Länder des globalen Südens nicht allein unter dem Aspekt der „Entwicklungsländer“ zu betrachten.

Die Teilnehmenden der E20 haben beispielsweise erfahren, dass Ruanda ein Land ist, welches ohne Plastiktüten auskommt oder das allein in Kamerun über 200 Sprachen gesprochen werden. Auf dem gesamten Kontinent sind es sogar mehr als 2000 Sprachen.

Neben vielen Informationen , die unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben in Ländern des globalen Südens differenziert darstellen, konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des praxisbegleitenden Unterrichts die Herstellung von Spielmaterialien ausprobieren.

So sind an diesem Tag Geldbörsen aus leeren Tetrapacks, Bälle aus Papier und Plastiktüten sowie das Huulala aus Schraubglasdeckeln und Schnürre entstanden. Das Huulala erinnert in seiner Handhabung an die bei uns bekannten JoJos.

Insgesamt betrachtet hatten wir einen gelungenen Veranstaltungstag mit vielen Impulsen für die Praxis und der absolut notwendigen Auseinandersetzung mit der Frage: Was hat mein Leben hier in Deutschland eigentlich mit dem Leben in anderen Teilen der Welt zu tun?

 

Graffiti ist bei Campus angesagt

Der interkulturelle Kalender 2018 von Campus Berlin

Auch dieses Jahr stellen die Auszubildenden von Campus Berufsbildung e.V. am Standort Südkreuz wieder einen interkulturellen Kalender zusammen.

Jeder neu beginnende Kurs wählt einen internationalen Gedenk­ bzw. Aktionstag aus, mit dem er sich kritisch auseinandersetzt, und gestaltet das Ergebnis in Form eines Graffitis. Auf diese Weise entstehen die Kalenderblätter für 2018.

Die Klasse Soz 31 der #Sozialassistentenausbildung wählte den 27. Januar, der im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus  erklärt wurde. Das Bild stellt die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau dar, die am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee erfolgte. Mit dem Graffiti soll  allen Menschen gedacht werden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Intellektuelle, Künstler*innen und Widerstandaktivist*innen u.a. Der Slogan ‚Zusammenhalt macht frei‘ ist eine Anspielung auf den zynischen Spruch ‚Arbeit macht frei‘, der über dem Eingangstor in Auschwitz prangte und soll eine positive Botschaft im Zusammenhang mit der Befreiung vermitteln.
Die angehenden #Erzieher*innen der E22 wählten den 6. Februar als Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Und die Klasse E23 gestaltete ein Graffiti zum Weltglückstag [Internationaler Tag des Glücks], der am 20. März zelebriert wird.
Die Klasse HEP5/E25, eine gemischte Klasse von angehenden #Erzieher*innen und #Heilerziehungspfleger*innen, konnte sich nicht für einen einzelnen Tag entscheiden. Sie wählten einerseits den Weltgesundheitstag, der am 7. April begangen wird und an die Gründung der World Health Organisation (WHO) erinnert, und andererseits den Gedenktag an Burak Bektaş, ein Berliner Jugendlicher, der offensichtlich aus rassistischen Gründen am 5. April 2012 in Neukölln ermordet wurde.

Wir freuen uns, einige Bilder dieser ersten Graffitis mit Euch zu teilen. Hiermit setzen wir ein Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von kultureller oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder sexueller Orientierung.

Wir danken den Betreibern des Natur-Park Schöneberger Südgelände, dass wir die Graffitis bisher dort sprayen durften!

 

Burak Bektaş Gedenktag

Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen Graffiti Weltgesundheitstag Burak Bektaş Gedenktag

Neu gestaltete Übungsfirma

Moderne Computerausstattung, neue Büromöbel, neue Abteilungen – Die Übungsfirma WorkArea GmbH erstrahlt im neuem Glanz.

Campus Berlin Übungsfirma 1

Der Standort Charlottenburg ist Mitglied im Deutschem ÜbungsFirmenRing. Unsere Schüler*innen lernen die kaufmännische Praxis unter Echtbedingungen kennen – die Übungsfirma ist das virtuelle Abbild eines realen Unternehmens.

 

Die WorkArea GmbH

Campus Berlin Übungsfirma 2Die WorkArea GmbH hat sich auf Arbeitssicherheit & Berufsbekleidung spezialisiert. Es gibt verschiedene Abteilungen; Einkauf, Rechnungswesen, Verkauf, Personalwesen und die allgemeine Verwaltung. In jeder Abteilung lernen die Schüler*innen die relevanten Aufgaben und Tätigkeiten in der Praxis kennen. Sie führen z.B. Verhandlungen mit Geschäftspartnern, organisieren Geschäftsreisen, erstellen Angebote und kümmern sich um den Vertrieb und das Marketing ihrer Produkte.

Die Übungsfirma erfreut sich großer Beliebtheit und ermöglicht unseren Schüler*innen einen realen Einblick in die Welt eines Unternehmens zu bekommen.